DE720532C - Spritzvergaser, dessen Bremsluftzufuehrung ueber einen schwammartigen Koerper erfolgt - Google Patents
Spritzvergaser, dessen Bremsluftzufuehrung ueber einen schwammartigen Koerper erfolgtInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M7/00—Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
- F02M7/06—Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system
-
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Description
- Spritzvergaser, dessen Bremsluftzuführung über einen schwammartigen Körper erfalgt Bei Spftzvergasern für Fahrzeugmotoren pflegt man die Bremsluft meist über einen lotrechten Schacht zuzuführen, der dabei gleichzeitig als Verschäumungsraum und als Brennstoffspeicher dient. Bei geschlossener Drosselklappe füllt sich dieser Schacht mit einer Brennstoffmenge, die @er der Spritzdüse beim Aufreißen der Drosselklappe vorübergehend als überschuß zuführt. Um diese Speicherwirkung zu verstärken und gleichzeitig die zusätzliche Brennstoffabgabe über eine größere Anzahl von Umdrehungen des Motors zu strecken, hat man bereits vorgeschlagen, den genannten Verschäumungsschacht mit einem schwammartig porösen Körper auszufüllen. Eine merkliche Wirkung läßt sich auf diesem Wege nur erzielen, wenn man dem Schacht dann ein sehr großes Volumen gibt. Auf jeden Fall wird hierbei jedoch die Verschäumung innerhalb dieses Schachtes durch die Füllmasse beeinträchtigt.
- Die Erfindung betrifft eine Verbesserung solcher Fahrzeugvergaser, durch welche fliese Nachteile vermieden und daher ein besonders gutes Beschleunigungsvermögen bei sparsamstem Brennstoffverbrauch erzielt wird. Nach der Erfindung wird der genannte schwammartig poröse Körper außerhalb des üblichen, zur Vermischung von Brennstoff und Bremsluft dienenden Verschäumungsschachtes in einer Vorkammer angeordnet, über welche die Bremsluft dem Verschäumungsschacht zuströmt. Solche Vorkammern sind an sich bereits bekannt, und man hat sie auch schon mit Siebeinsätzen ausgerüstet, um ihre Entleerung zu verlangsamen. Diese Wirkung tritt natürlich auch dann auf, wenn man diese Siebe durch einen schwammartig porösen Körper ersetzt. Sie wird jedoch bei weitem überwogen durch eine zweite höchst überraschende Wirkung, welche in der Drosselung besteht, die der poröse Körper auf die Bremsluftförderung selbst ausübt, solange seine Poren noch teilweise mit Brennstoffangefüllt sind. Beide Wirkungen vereinigen sich dahin, daß das Gemisch beim Aufreißen der Drossel nicht wie bei Benutzung einer Beschleunigungspumpe schlagartig nur für die ersten Hübe überfettet wird, sondern daß eine bei öffnung der Drosselklappe schlagartig einsetzende und dann langsam über i oo Umdrehungen und mehr asymptotisch abklingende Anreicherung des Gemisches eintritt.
- In der Abbildung sind die von der Erfindung betroffenen Teile eines Spritzvergasers in starker Vergrößerung schematisch dargestellt. Der Brennstoff tritt über die Leitung i, welche mit der (nicht gezeichneten) Schwimmerkammer in Verbindung steht, in den Düsenstock 2 ein, dessen Längsbohrung mit dem Ringraum 3 über die Querbohrungen q. in Verbindung steht und den üblichen Verschäumungsschacht bildet. Die obere öffnung des Düsenstockes 2, welche gegebenenfalls einen siebartigen Einsatz 5 tragen kann. steht mit dem Brennstoffkana16 in Verbindung. Dieser führt zu der (nicht gezeichneten) Spritzdüse.
- Mit dem Verschäumungsschacht 2, 3 steht über einen Kana17 die Vorkammer 8 in Verbindung, welche über die Düse 9 belüftet ist. Im Innern der Vorkammer 8 ist erfindungsgemäß ein schwammartig poröser, vom Brennstoff leicht benetzbarer Körper derart angeordnet, daß er mindestens teilweise unter dem Brennstoffspiegel a-b der Schwimmerkammer liegt. Dieser poröse Körper besteht vorzugsweise aus einem Glaswollepfropfen to, der in einem Schraubrohr ix liegt und daher durch mehr oder minder tiefes Einschrauben dieses Rohres i i zu einem beliebigen Teil unter den Schwimmerspiegel a-b versenkt werden kann.
- Wenn die Drosselklappe des Vergasers geschlossen ist, steigt der Brennstoffspiegel innerhalb des Verschäumungsschachtes 2, 3 und der Vorkammer bis zur Höhe des Schwimmerspiegels a-b an, so daß sich der poröse Körper i o mit Brennstoff vollsaugt. Wird die Drosselklappe geöffnet, so reißt der an der Spritzdüse entstehende Sog zunächst den im Verschäumungsschacht 2, 3 gespeicherten Brennstoff in üblicher Weise heraus, so daß im ersten Augenblick eine starke Gemischverfettung eintritt. Dagegen wird der vom porösen Körper i o aufgenommene Brennstoff erst allmählich aus den Poren dieses Körpers herausgesaugt. Die hierbei von ihm abgegebene Brennstoffmenge ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Von entscheidender Bedeutung ist es dagegen, daß der Pfropfen io erst allmählich den Durchtritt für die Bremsluft freigibt. Denn hierdurch wird eine allmählich absinkende Drosselung der Bremsluftzufuhr und damit eine vorübergehende, in gleichem Maße langsam abklingende Gemischanreicherung hervorgerufen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzvergaser, dessen Bremsluftzuführung über einen schwammartigen porösen, vom Brennstoff benetzten und mindestens teilweise unterhalb des Schwimmerspiegels angeordneten Körper erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der poröse Körper (i o) in der für Siebe bekannten Weise in einer außerhalb des zur Vermischung von Brennstoff und Bremsluft dienenden Verschäumungsschachtes (2,3) liegenden Vorkammer (8) angeordnet ist.
- 2. Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der poröse Körper (io) im Innern einer Schraubröhre (i i) liegt, so daß er durch Einstellung dieser Schraubröhre (i i) im gewünschten Maße unter den Schwimmerspiegel (a-b) gesenkt werden kann.
- 3. Spritzvergaser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Glaswollepfropfens als poröser Körper (I0).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB188496D DE720532C (de) | 1939-08-31 | 1939-08-31 | Spritzvergaser, dessen Bremsluftzufuehrung ueber einen schwammartigen Koerper erfolgt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB188496D DE720532C (de) | 1939-08-31 | 1939-08-31 | Spritzvergaser, dessen Bremsluftzufuehrung ueber einen schwammartigen Koerper erfolgt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720532C true DE720532C (de) | 1942-05-08 |
Family
ID=7010673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB188496D Expired DE720532C (de) | 1939-08-31 | 1939-08-31 | Spritzvergaser, dessen Bremsluftzufuehrung ueber einen schwammartigen Koerper erfolgt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720532C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3625173A1 (de) * | 1985-07-26 | 1987-01-29 | Aisan Ind | Vergaser mit antiperkolationseinrichtung |
-
1939
- 1939-08-31 DE DEB188496D patent/DE720532C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3625173A1 (de) * | 1985-07-26 | 1987-01-29 | Aisan Ind | Vergaser mit antiperkolationseinrichtung |
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