DE720654C - Beschlagene Platine fuer Kulierwirkmaschinen und Verfahren zur Herstellung solcher Platinen - Google Patents

Beschlagene Platine fuer Kulierwirkmaschinen und Verfahren zur Herstellung solcher Platinen

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DE720654C
DE720654C DEH162044D DEH0162044D DE720654C DE 720654 C DE720654 C DE 720654C DE H162044 D DEH162044 D DE H162044D DE H0162044 D DEH0162044 D DE H0162044D DE 720654 C DE720654 C DE 720654C
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fitting
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sinkers
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DEH162044D
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Arno Zwingenberger
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HELIOS WIRKMASCHINENZUBEHOER Z
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HELIOS WIRKMASCHINENZUBEHOER Z
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/06—Sinkers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Beschlagene Platine für Kulierwirkmaschinen und Verfahren zur Herstellung solcher Platinen Die Erfindung betrifft die Ausbildung der Platinenbeschläge sowie ihre Befestigung an den Platinen, insbesondere an den Kulierplatinen für flache Kulierwirkmaschinen, und bezweckt, die mit der bisher üblichen Form und Befestigung der Beschläge verbundenen Nachteile bei der Herstellung und bei der späteren Verwendung der Platinen zu beseitigen.
  • Üblicherweise bestehen die Beschläge aus zwei Blechwinkeln, die mit der Platine zusammen vernietet werden. Die Erfahrung zeigt, daß ein erheblicher Prozentsatz der Platinen den schlagartigen Beanspruchungen beim Vortreiben der Platinen durch die Rößchen auf die Dauer nicht gewachsen ist. Bei vielen Platinen treten Brüche im Platinenfußwinkel auf, die nicht nur ein Auswechseln der Platinen notwendig machen, sondern auch Fehler in der Ware zur Folge haben, wodurch erhebliche Ausfälle eintreten können.
  • Man hat die Zerstörung der Platinen auf eine einseitige Beanspruchung der Platine durch die Beschläge zurückgeführt, wofür man wiederum eine ungleichmäßige Beanspruchung der Beschläge durch das Rößchen verantwortlich gemacht hat. Man versuchte, durch Abschleifen der hinteren Kante der Platine einschließlich der Beschläge eine Abhilfe zu schaffen, jedoch konnte durch diese Maßnahme eine nennenswerte Verlängerung der Lebensdauer der Platine nicht erreicht werden, weil die aus drei Blechen-gebildete plangeschliffene Anschlagfläche von den anschlagenden Schwingen nicht gleichmäßig über ihre ganze Breite getroffen wird. Von den quer zur- Schwingenbewegung laufender Rößchen werden die sehr leicht geführten Schwingen beim Vortrieb seitlich entweder nach links oder nach rechts abgelenkt. Das bewirkt meist eine Bevorzugung der seitlichen Beschlagteile der Platine als Anschlagfläche, so daß der frühere Zustand der einseitigen Beanspruchung der Platine sehr bald wieder herbeigeführt wird.
  • Auch das Umbiegen des einen oder andieren Beschlagteils um die Stirnkante des Platinenfußes ist vorgeschlagen worden, um eine Schlagfläche für die Schwingen zu schaffen. Hierbei bleibt aber die einseitige Beanspruchung der Platine bestehen, denn es ist kaum möglich, zum mindesten sehr schwierig und zeitraubend, die Umwinklung des verhältnismäßig dicken Beschlages so scharf zu gestalten und die Nietverbindung so zu bewerkstelligen, daß sich die um ein Vielfaches dünnere, etwa o, t mm messende Platine mit dem Fußende an den umgebogenen Schenkel genau und spannungslos anlegt, was aber notwendig wäre, um den Schlag von dem umgebogenen Teil auf die Platine selbst zu übertragen. Außerdem führen solche kurze Umbiegungen infolge der dabei eintretenden Materialverschiebungen frühzeitig zu Brüchen.
  • Es konnte auf Grund eingehender Untersuchungen festgestellt werden, daß die Ursachen für die Platinenbrüche bereits in der Art der Herstellung der Platinen begründet sind. Beim Vernieten der Beschläge in der bisher üblichen Form lassen sich geringe Verschiebungen der Beschläge gegeneinander nicht vermeiden. Diese geben beim Vernieten Anlaß zu ungleichmäßigen Beanspruchungen der Platine, wodurch Haarrisse in den Platinen auftreten. Infolge der im Betriebe bei der bisherigen Beschlagsform unvermeidlichen einseitigen Beanspruchung der Beschläge treten zusätzliche Beanspruchungen der Platine auf, die eine Vergrößerung der Haarrisse und allmählich die endgültige Zerstörung der Platine zur Folge haben.
  • Um diese mit dem Nieten der Beschläge verbundenen Schwierigkeiten ztt vermeiden, hat man vorgeschlagen, die Beschläge mit der Platine zu verschweißen. Es hat sich aber gezeigt, daß durch ein gewöhnliches Verschweißen infolge der Verschiedenartigkeit der Werkstoffe, aus denen die Platinen und die Beschläge bestehen, eine einwandfreie Verbindung nicht erzielt werden kann und daß außerdem das Schweißen in seiner gewöhnlichen Form einen ungünstigen Einfluß auf die Festigkeit der Platine ausübt. Um dieseSchivierigkeiten zuumgehen, verschweißt man die Beschläge durch Löcher in den Platinen hindurch miteinander. Bei dieser Art der Verschweißung können zwar die Nachteile der unmittelbaren Verschweißtmg der Beschläge mit den Platinen vermieden werden, es bleibt aber der den Platinen mit verschweißten Beschlägen gemeinsame Nachteil, daß die an den Beschlägen beim Schweißen verursachte hohe Schmelztemperatur sich an dem zwischen die Beschläge gebrachten Platinenteil so ungünstig auswirkt, daß dessen Hochwertigkeit zu einem beträchtlichen Teil verlorengeht. Ferner wird während des Schweißens zwischen Beschlägen und Platine der durch die hohe Schmelztemperatur entstehende bekannte Oxydationsvorgang eingeleitet, der, durch die Betriebsverhältnisse der Wirkmaschine, zum Teil durch Einwirkung der Befeuchtungsanlagen, nicht genügend säurefreien Öles, gefördert, rasch fortschreitet und zu Störungen führt, die nur durch Auswechseln der betreffenden Platine zu beseitigen sind.
  • Bei genieteten Platinen macht sich ein Oxydationsvorgang zwar auch bemerkbar, er beschränkt sich aber dort nur auf die Einivirkung der beim Betriebe an der Maschine herrschenden Verhältnisse und entwickelt sich nicht so schnell wie bei geschweißten Platinen. Dennoch ist das frühzeitige L: nbrauchbarwerden der Platinen zum großen Teil auf die erwähnten Vorgänge zurückzuführen.
  • Die Nachteile der bisherigen Beschläge bzw. ihrer Befestigungsarten sollen erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß die Beschläge nicht mehr wie bisher aus zwei mit der Platine vernieteten oder verschweißten Teilen, sondern aus einem homogenen, in einem Stück geformten Teil bestehen, der durch die Platine durchsetzende Stege mit dieser fest verbunden ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform umgibt der aus einem homogenen, in einem Stück geformte Beschlag den Platinenfuß schuhartig, d.li. er umgreift die Längsseiten und die Stirnseite des Platinenfußes.
  • Die Herstellung des Beschlages geschieht in der Weise, daß der Beschlag durch einen Spritz- oder Preßvorgang in der Form gebildet wird, in die vor Einführung es Werkstoffes für den Beschlag die mit Löchern oder Ausschnitten versehene Platine eingebracht wird, um diese gleichzeitig mit dem Formstück zu verbinden. Besonders geeignete Werkstoffe für die Herstellung der Beschläge sind die bekannten Kunststoffe, z. B. Kunstharzpreßstoff, jedoch können auch Spritzmetalle hierfür verwendet werden.
  • Es ist zwar an sich bekannt, Barrenteile von Wirkwerkzeugen, sog. Bleie, zum Teil aus Kunstharzpreßstoff herzustellen. Das geschieht aber lediglich zur Erzielung einer Gewichtsverminderung der betreffenden Teile. Ferner hat man schon Teile von Gebrauchsgegenständen, z. B. von Messern, in Formen eingelegt und mit plastischem Werkstoff umpreßt, um z. B. Messergriffe zu bilden. Diese bekannten Verfahren legen jedoch nicht den Vorschlag nahe, hochbeanspruchte Beschlagteile für Kulierplatinen aus einem homogenen Preßstoffstück herzustellen und diese während der Herstellung mit der Platine zu verbinden.
  • Bei der Herstellung der Platinen gemäß der Erfindung können zusätzliche Beanspruchungen der Platine nicht auftreten, so daß kein Anlaß für die Entstehung von Haarrissen besteht. Derartige Beanspruchungen. können aber auch im Betriebe der Platine nicht auftreten, da der Beschlag aus einem homogenen Stück besteht, während andererseits die Nachteile der geschweißten und gegebenenfalls zu einem Stück vereinigten Beschläge vermieden sind.
  • Im folgenden sind an Hand der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigen Fig. i und 2 eine Platine mit aus einem einheitlichen Stück bestehenden Beschlag aus Kunstharzpreßstoff in Ansicht und im Schnitt und Fig.3 und 4 eine gleiche Platine, bei der ein solcher Beschlag schuhartig ausgebildet ist.
  • Der aus einem Stück gebildete Beschlag i der Platine (Fig. i und 2) besteht 'aus Kunstharzpreßstoff. Die beiden Seitenflächen i' des Beschlages i sind durch Stege i" verbunden, für die in der Platine entsprechende Löcher vorgesehen sind. Die Herstellung des Beschlages erfolgt in der einleitend beschriebenen Weise, wonach zunächst die entsprechend gelochte Platine 2 in die Preßform für den Beschlag i eingeführt und hierauf nach Einbringen des Preßstoffes der Beschlag durch Pressen hergestellt wird. Der Preßstoff füllt hierbei auch die Löcher in der Platine aus, so daß die Seitenteile i' des Beschlages fest miteinander verbunden sind. Außerdem sind Platine und Beschlag an ihren Berührungsflächen durch das Pressen ausreichend fest miteinander verbunden.
  • Bei- dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 3 und 4 hat der Beschlag lediglich eine andere Form erhalten.
  • Der Beschlag 3 umgibt die Platine 2 im hinteren Teil schuhartig, so -daß an der Stirnseite des Platinenfußes eine Preßstoffwand 3"' gebildet ist, die sich auch über die Seitenteile 3' mit erstreckt und an ihrer Außenseite als Anschlag für die Vortriebsmittel dient.
  • Der schuhartige Teil kann auch aus einem geeigneten Werkstoff für sich allein hergestellt und nachträglich mit der Platine verbunden werden.
  • Bei Verwendung von schuhartigen Beschlägen ist sogar ein nachträgliches Vernieten der Beschläge mit den Platinen möglich. Die Gefahr des Verschiebens der zu vernietenden Teile ist dabei schon erheblich verringert, da es sich hier um das Verbinden von nur zwei Teilen handelt, während bisher mindestens drei einzelne Teile vernietet wurden. Außerdem fällt dabei der Umstand ins Gewicht, daß sich die schuhartigen Beschläge innen außerordentlich scharfwinkelig pressen oder spritzen lassen, so daß die eingebrachte Platine für die Stirnseite ihres Fußes eine brauchbare Anlage findet, was- bei Verwendung umgewinkelter Beschlagteile aus entsprechend starkem Blech nicht erreicht wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschlagene Platine für Kulierwirkmaschinen, insbesondere Kulierplatine für flache Kulierwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag aus einem homogenen, in einem Stück geformten Teil besteht; der durch die Platine durchsetzende Stege mit dieser fest verbunden ist.
  2. 2. Platine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag aus einem den Platinenfuß schuhartig umfassenden Stück besteht.
  3. 3. Platine nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag aus Kunststoff, z. B. aus Kunstharzpreßstoff, besteht.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von Platinen nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag durch einen Spritz- oder Preßvorgang in einer Form gebildet wird, in die vor Einführung des Werkstoffes für den Beschlag die mit Löchern oder Ausschnitten versehene Platine eingelegt wird-
DEH162044D 1940-04-11 1940-04-11 Beschlagene Platine fuer Kulierwirkmaschinen und Verfahren zur Herstellung solcher Platinen Expired DE720654C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0123914A1 (de) * 1983-04-23 1984-11-07 Theodor Groz & Söhne & Ernst Beckert Nadelfabrik Commandit-Gesellschaft Gestanztes Strickwerkzeug für Strick- oder Wirkmaschinen
EP1801276A1 (de) * 2005-12-23 2007-06-27 Groz-Beckert KG Systemteil für ein Stricksystem

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US7334436B2 (en) 2005-12-23 2008-02-26 Groz-Beckert Kg Component for a knitting system
CN1990923B (zh) * 2005-12-23 2010-06-16 格罗兹-贝克特公司 用于针织系统的部件

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