DE72374C - Fafsrollmaschine - Google Patents

Fafsrollmaschine

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Publication number
DE72374C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pitch
rotation
barrel
drum
pieces
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72374D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma HOZ & KEMPTER in Konstanz, Baden
Publication of DE72374C publication Critical patent/DE72374C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine dient zum Stürzen und Rollen der Lagerfässer nach erfolgtem Entpichen.
Sind die Lagerfässer von dem alten Pech befreit, so kommen dieselben unmittelbar darauf auf die Stürzmaschine, erhalten den erforderlichen Eingufs von heifsem, frischem Pech und es werden dann durch Drehen nach sämmllichen Richtungen alle Innenflächen des Fasses von dem Pech bestrichen; das überflüssige Pech wird abgelassen, und es wird durch Einblasen eines kalten geprefsten Luftstromes, welcherdurch ein Gebläse erzeugt ist, unter stetem Rotiren des Fasses ein schnelles Erkalten des in demselben nunmehr gleichmäfsig vertheilten Peches bewirkt, so dafs das Aufbringen des Fasses auf eine besondere Fafsrolle in Wegfall kommt. Die Maschine ersetzt die gefährliche und langwierige Arbeit des Schwenkens, Stürzens und Rollens der Fässer von Hand und ist im übrigen bequem und ohne besondere Kraftanstrengung zu betreiben.
Zwei mit einander starr verbundene Kränze a und a1 aus Walzeisen nehmen je eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubenspindel b und b1 auf, welche beide durch ein konisches Rä'derpaar mittelst der Handkurbel c oder des Griffrades, d in Drehung versetzt werden. Die Spindeln sind fest in den Mittelstücken e und e1 gelagert; auf den Gewindetheilen der Spindeln bewegen sich die mit eingesetztem Muttergewinde versehenen Führungsstücke/ und g, sowie/1 und g1. Die beiderseits in Bolzen beweglichen Bügel h und hl aus U-förmigem Walzeisen mit den eingesetzten Kopfstücken i und i1 und den Mittelstücken k und k' verbinden die Führungsstücke f und/1 wie g und g1.
Zur Aufnahme des Fasses sind in den Mittelstücken k und A:1 die in Zapfen drehbaren Fafsträger / und Z1 von bekannter Form angebracht, von denen / auf dem Zapfenende ein Schneckenrad m erhält, welches durch die Schnecke n, durch die mit Kreuzgelenken versehene Welle ο und durch die Kurbel ρ in Umdrehung versetzt werden kann.
Das ganze Eisengestell ruht auf sechs mit zwei Spurkränzen versehenen Rollen, von denen die äufseren q Stützrollen sind, während die mittleren r, welche auf der gemeinsamen Welle s sitzen, durch das Stirngetriebe entweder mittelst Riemscheibe von der Transmission oder von Hand durch eine geeignete Uebersetzung angetrieben werden und den ganzen Ring und mit ihm das eingespannte Fafs in Umdrehung versetzen. Die Lager der seitlichen Stützrollen sind auf den Schienen verschiebbar, so dais die Rollen gleichmäfsig tragen und bei den mittleren Rollen der zum Antrieb erforderliche Reibungswiderstand erzeugt werden kann.
Der Luftstrom, welcher zum Kaltblasen des im Innern der Fässer befindlichen Peches verwendet wird, tritt im Mittelpunkt des einen Laufkranzes in ein Rohr und wird durch den Schlauch u in das Spundloch des Fasses eingeführt. Die Verbindung der Windleitung ist durch eine Drehstopfbüchse bekannter Form hergestellt. Die Handhabung geschieht nun in folgender Weise:
Das entpichte Fafs wird durch Drehen der Kurbel c und des Griffrades d festgespannt, durch Umdrehen der Kurbel ρ die Kopfseite
mit dem Thiirchen nach der Arbeitsseite gebracht und durch dasselbe der Eingufs an Pech gegeben, worauf nach Schlufs des Thürchens das Fafs nach Erfordernifs in der einen oder anderen Richtung oder geneigt gegen die Rotationsachse in Umdrehung versetzt wird, bis das Pech mit allen inneren Theilen in Berührung gekommen ist. Das überflüssige Pech wird jetzt abgelassen, gleichzeitig der Schlauch u in das Spundloch geschoben und das Fafs wieder einige Zeit in Rotation versetzt, bis man annehmen kann, dafs das beim Abgiefsen des Peches etwa zusammengelaufene Pech wieder aus einander geflossen ist. Bei fortgesetzter Rotation wird nun die vom Gebläse erzeugte, mit fein zertheilten Wassertheilchen gesättigte kalte Luft so lange eingeblasen, bis das Pech erstarrt ist, was nach einigen Minuten erfolgt. Jetzt kann das Fafs, ohne dafs eine Rolle benöthigt wird, ohne Weiteres verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Fafsrollmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs das um eine horizontale Achse drehbare Gestell α al, in welchem die Fässer gehalten und um eine normal zur ersteren liegende Achse bewegt werden können, eine centrale Rohreinführung t besitzt, mittelst deren in das Fafs auch während der Drehung desselben ein Strom kalter Luft eingeleitet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72374D Fafsrollmaschine Expired - Lifetime DE72374C (de)

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DENDAT72374D Expired - Lifetime DE72374C (de) Fafsrollmaschine

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