DE724372C - Bremseinrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung im Bremsgestaenge - Google Patents

Bremseinrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung im Bremsgestaenge

Info

Publication number
DE724372C
DE724372C DEK156774D DEK0156774D DE724372C DE 724372 C DE724372 C DE 724372C DE K156774 D DEK156774 D DE K156774D DE K0156774 D DEK0156774 D DE K0156774D DE 724372 C DE724372 C DE 724372C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
lever
braking device
stone
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK156774D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bruhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KNORR BREMSE AG, Knorr Bremse AG filed Critical KNORR BREMSE AG
Priority to DEK156774D priority Critical patent/DE724372C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724372C publication Critical patent/DE724372C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremseinrichtung mit veränderlicher Übersetzung im Bremsgestänge Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremseinrichtung mit veränderlicher Übersetzung im Bremsgestänge, bei der ein nach Maßgabe der Belastung in einer einstellbaren Kulisse verschiebbarer Stein das Übersetzungsverhältnis bestimmt.
  • Zur Übertragung der durch die jeweilige Stellung des Kulissensteines bedingten Teilung des einen Bremshebels auf den anderen Bremshebel dient ein Lenkerparallelogramm, dessen Mittenzugstangen einerseits mit dem Bremshebel, an dem die Bremskolbenstange angreift, fest verbunden sind, andrerseits mit einem Verbindungshebel, der mit dem zweiten Bremshebel die einstellbare Kulisse für den verstellbaren Stein bildet. Bei einer bekannten derartigen Einrichtung ist nun die eine Mittenzugstange zwecks Führung des Parallelogramms durch eine Schleife, die eine geradlinige Verlängerung der Zugstange darstellt, auch noch mit dem zweiten Bremshebel verbunden, außerdem besteht der Nachteil, daß in der Bremsstellung die Mittellinien dieses Hebels und des Verbindungshebels nicht zusammenfallen. Hierdurch entstehen Zerrungen und Spannungen im Gestänge, da der Verbindungshebel sich um den Stein dreht und hierbei der Gelenkpunkt, durch den der Hebel mit der Schleife verbunden ist, einen Kreisbogen beschreiben will, hieran aber durch die geradlinige Führung der erwähnten Zugstange gehindert wird. Andrerseits stimmt die Teilung des Verbindungshebels vom Stein bis zur Schleife mit der des Bremshebels nur in einer bestimmten Lage des Gestänges überein, und da wiederum die Teilung des Verbindungshebels auf den anderen Bremshebel übertragen wird, so ergibt sich als Folge eine ungleichmäßige Teilung der beiden Brems- Nebel und damit eine ungleichmäßige Übertragung der Bremskolhenkraft zu den verschiedenen Bremsachsen.
  • Wie nun die geschilderten Nachteile vermieden werden, soll an Hand der Zeichnung besprochen «erden, die in Abb. i die Bremseinrichtung nach der Erfindung in der Beladen-Stellung, in Abb..2 in der Leer-Stellung zeigt; die Abb. 3 zeigt in einem Ausschnitt ebenfalls die Leer-Stellung. jedoch bei angezogener Bremse; die Abb..l zeigt den Kulissenteil des bekannten Bremsgestänges.
  • In den Abbildungen ist i der Bremszylinder, die Kolbenstange bzw. der Bremskolben, 3 und .4 sind die Bremshebel, 5 und 6 die Mittenzugstangen, 7 die zu dein Achsbrenisgestänge führenden Zugstangen. Der linksseitigen, nicht mehr dargestellten Zugstange 7 ist der Bremsgestängesteller 18 vorgeschaltet. Der Stein 13, der entweder selbsttätig oder auch von Hand entsprechend der Last verstellt wird, befindet sich in einer Kulisse, die aus dem Bremshebel .1 und dein Verbindungshebel i.1 gebildet wird. Mit 2o ist ein einstellbarer Anschlag der Mittenzugstange 5 bezeichnet. Für die rechtsseitige Führung des aus den Mittenzugstangen 5 und 6, dem Bremshebel 3 und dein Verbindungshebel 14 gebildeten Lenkerparallelogramms dient die Schleife 21 am Bremshebel .1. Die Schleife 21 wird als ein Kreisbogen ausgeführt, dessen Mittelpunkt der Mittelpunkt 15' des in der Beladen-Stellung befindlichen Steines 13 ist. Der Radius für die Schleife wird so gewählt, daß in der Endbremsstellung ein Kreis tangiert wird, der um den Festpunkt 27 mit einem Radius geschlagen. wurde, dessen Länge gleich der Strecke des Bremshebels 3 von der Kolbenstange 2 bis zur Zugstange 5 ist. Der Verbindungshebel i.1 ist so gekröpft, daß die Verbindungslinie seiner Endpunkte, die ideelle Mittellinie des Hebels, sobald der Hebel 14 am Stein 13 anliegt, durch den Mittelpunkt des Steines 13 führt. Die ideelle Mittellinie des Bremshebels .1 führt immer durch den Mittelpunkt des Steines 13. Der Stein 13 hat in seiner Kulisse ein von der Endstellung Beladen bis zur Endstellung Leer vom Wert Null bis zu einem Wert w anwachsendes Spiel, wobei der zu -wählende Wert v,, mittels des Anschlages -2o derart eingestellt wird, daß er bei zu kleinem Leerhub vergrößert, bei zu großem Leerhub aber verkleinert wird, um einen immer gleich großen Bremskolbenhub in allen Stellungen des Steines zu erzielen. Diese an sich schon bekannte Maßnahme wird hier nur zur Erläuterung angeführt. Zur Erleichterung des Verständnisses der Wirkungsweise ist die Annahme getroffen, daß die Bremsklötze auf der rechten Seite bereits angezogen sind, d. h. der Angriffspunkt 23 der rechten Zugstange; und damit der Bremshebel .1 festliegt.
  • In der Beladen-Stellung (Abb. i) zerfällt der Bremskolbenweg N in den Hub x für das Anlegen der Bremsklötze und den Hub y für das feste Anziehen der Klötze, denen die Wege x, und y, der Stange 7 entsprechen. Der ideelle Drehpunkt 15 ist hierbei der Teilungspunkt für den Bremshebel 3, d. h. der Bremshebel 3 wird in dem gleichen Verhältnis geteilt wie der Bremshebel q. durch den Stein 13. Dieses Verhältnis bleibt erhalten, wie auch immer die Lage des Bremsgestänges gegenüber dem Bremszylinder sein mag. In strichpunktierten Linien ist in Abb. i die Gestängelage bei völligem Bremsklotzverschleiß eingezeichnet, bei der die Teilung e des Verbindungshebels 1.l durch den Stein 13 gegenüber der Ausgangslage unverändert geblieben ist und somit auch die Teilung c des Bremshebels 3. Im Gegensatz hierzu zeigt die Abb..l der bekannten Bremseinrichtung für die beiden Gestängelagen eine recht unterschiedliche Teilung der die Kulisse bildenden Hebel 4' und 1.l', darüber hinaus wird die durch die gerade Schleife der am Bremshebel a' geführte Mittenzugstange 6' beim Bremsen an einem Nachgeben gegenüber der in dem Verbindungshebel 14' auftretenden Zugkraft gehindert.
  • In der Leer-Stellung nach Abb. 2 folgen bis zur Beseitigung des Spieles w, die Stange 14 wird durch den Anschlag 2o der Zug-Stange 5 mitgenommen, dem der Weg z, des Bremskolbens 2 entspricht, die Zugstangen und _6 widerstandslos dem Bremshebel 3. Drehpunkt für den Bremshebel 3 ist hierbei der Punkt 17 der linksseitigen Zugstange 7 bzw. des Bremsgestängestellers iS. Die weiteren Kolbenwege x' und y' mit dem ideellen Drehpunkt i9 für den Bremshebel 3 «-erden, wie ini Falle der Abb. i, für den Anlegeweg-r, und die Durchfederungy', im Gestänge verbraucht. Der genannte Kolbenweg v, den man als Vorhub bezeichnen .kann, schafft den Ausgleich der durch die verschieden großen Kolbenkräfte hervorgerufenen, unterschiedlichen Bremsgestängedurchfederungen.
  • Da in der Stellung der Abb. i der Hebel 14 sich dauernd um den Punkt i5', dem Mittelpunkt des Bogens der Schleife z1, dreht, wird der Bolzen 26 zwanglos während der gesamten Bremsbewegung geführt. Das gleiche gilt für die Hübe v und x des Bremskolbens in der Stellung der Abb, a, da hierbei wesentliche Reibungskräfte zwischen Stein 13 und Hebel 14 noch nicht auftreten. Für den Restweg y' aber genügt ein ganz geringes Spiel in der Schleife 2 1 für den Bolzen 26.
  • Hervorzuheben ist noch, daß mit dem Zusammenfallen der ideellen Mittellinie der Hebel 4 und 14 in der Bremsstellung keine Querkräfte entstehen, die den Stein 13 aus der eingestellten Lage heräuszuschieben versuchen.
  • Nachdem die Anlegehübe x bzw. x' für Beladen bzw,für Leer verschieden groß ausfallen, kommt für die erfindungsgemäße Anordnung nur ein von dem immer gleich groß ausfallenden Klotzanlegehub x1 her gesteuerter Bremsgestängesteller in Frage.
  • In der Abb. i ist die übliche Gestängeanordnung mit einer Kolbenrückdruckfeder im Bremszylinder i und der außenliegenden Gestängerückzugfeder 22 gezeichnet. Wird dagegen unter Fartlassung der Feder 22 nur eine entsprechend stärker ausgeführte, im Bremszylinder i befindliche Kolben- und Gestängerückzugfeder angeordnet, wobei der Bremskolben mit der Kolbenstange :2 durch einen Bolzen verbunden ist (Abb.2), dann muß die Steuerungsstange 24 für den Gestängesteller 18 einen Anschlag25 bekommen, um in der Lösestellung ein Ausschwingen des Hebels 4 während der Fahrt nach rechts zu verhindern.
  • Ein stets gleich großer Kolbenhub kann natürlich nur unter Mitwirkung eines doppelt wirkenden Bremsgestängestellers erzielt werden. Gegebenenfalls ist bei der Anordnung nach der Erfindung aber auch mit einem einfach wirkenden Gestängesteller, der nur für Verkleinerung der Klotzspielräume sorgt, auszukommen. Ein zu kleiner Klotzspielraum bedeutet lediglich eine Verkürzung der Kolbenwege .x und y', das Anziehen der Bremsklötze kann auf keinen Fall zum Überbremsen führen, da der Kolben immer nur über den durch den Stein 13 eingestellten Hebelarm wirken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremseinrichtung mit veränderlicher Übersetzung im Bremsgestänge, bei der ein nach Maßgabe der Belastung in einer einstellbaren Kulisse verschiebbarer Stein das Übersetzungsverhältnis bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Bremshebel (4) angebrachte Schleife (2i), die als Teil eines Kreisbogens ausgeführt ist, dessen Mittelpunkt der Drehpunkt (i5') des in der Endstellung Beladen befindlichen Steines (i3) ist; zur Fihrung des aus den Hebeln (3, 14, 5 und 6) gebildeten Lenkerparallelogramms dient. z. Bremseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bremsstellung die ideellen Mittellinien des Bremshebels (4) und des Verbindungshebels (i4) zusammenfallen. 3. Bremseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung nur einer, im Bremszylinder (i) befindlichen Kolben- und Gestängerückzugfeder (Abb. 2) die Steuerungsstange (24) für den Gestängesteller (i8) einen Anschlag (25) erhält, um in der Lösestellung ein Ausschwingen des Hebels (4) während der Fahrt zu verhindern.
DEK156774D 1940-02-17 1940-02-17 Bremseinrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung im Bremsgestaenge Expired DE724372C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK156774D DE724372C (de) 1940-02-17 1940-02-17 Bremseinrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung im Bremsgestaenge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK156774D DE724372C (de) 1940-02-17 1940-02-17 Bremseinrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung im Bremsgestaenge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE724372C true DE724372C (de) 1942-08-24

Family

ID=7253559

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK156774D Expired DE724372C (de) 1940-02-17 1940-02-17 Bremseinrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung im Bremsgestaenge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE724372C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE484313C (de) Regelvorrichtung fuer hydraulische Pressen mit mehreren Presszylindern
DE60035472T2 (de) Vorrichtung zur Dosierung der Fahrzeugverzögerung
DE906702C (de) Vorrichtung an insbesondere Eisenbahnwagenbremsen mit Bremszylinder und Spielraumzylinder
DE636886C (de) Bremsgestaengeanordnung fuer die Kunze-Knorr-Bremse
DE624081C (de) Durch Druckmittel betriebene Hilfskraftbremse fuer Kraftfahrzeuge
DE1505274B2 (de) Hydraulisches Lenk- und Bremssystem für mittels eines Überlagerungsgetriebes lenkbare Gleiskettenfahrzeuge
DE508858C (de) Steuerung fuer Druckmittelbremsen von Flugzeuglaufraedern
DE2306055B2 (de) Steuervorrichtung für das hydraulische Bremssystem des Anhängers eines Zugfahrzeuges, insbesondere Ackerschleppers
CH218252A (de) Bremseinrichtung mit veränderlicher Gestängeübersetzung an Eisenbahnwagen.
DE465038C (de) Fahrzeugbremse mit hydraulischem Zwischenglied zwischen Triebkraft und Bremskolben
DE1812309C3 (de) Vorrichtung an Schleppern zur hydraulischen Betätigung von als Federspeicherbremsen ausgebildeten Anhän gerbrem sen
DE2220051C3 (de) Mechanisch-hydraulische Bremsbetätigungsvorrichtung
DE459246C (de) Vorrichtung zum Bedienen der Kupplung oder Bremse, insbesondere von Kraftfahrzeugen
AT96941B (de) Druckluftbremse mit zwei nacheinander zur Wirkung gelangenden Bremszylindern.
DE643298C (de) Vorrichtung zum Bedienen der Drosselklappe, Motorkupplung und Bremsen von Kraftfahrzeugen durch einen gemeinsamen Fusshebel
AT104797B (de) Selbsttätige Bremsklotznachstellvorrichtung.
DE540146C (de) Vorrichtung bei Fahrzeugbremsen
DE2233492C3 (de) Fahrzeugbremsanlage
AT205994B (de) Mechanische Lastwechsel- und Gestängenachstellvorrichtung für Eisenbahnbremsen
DE31144C (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsklötze
DE710449C (de) Bremsvorrichtung mit Zwei verschiedenen Bremsleistungen
DE591030C (de) Vorrichtung zur hydraulischen Kraftuebertragung, insbesondere fuer Bremseinrichtungen von Kraftfahrzeugen
AT210465B (de) Vorrichtung an Eisenbahnwagenbremsen mit mechanischem Lastwechsel und doppeltwirkendem Gestängesteller im Bremsgestänge
AT266616B (de) Lenkbremseinrichtung für hydraulisch bremsbare Schlepper
AT129835B (de) Bremsgestänge für Fahrzeugbremsen.