DE724471C - Verfahren zum Anlassen von Waermekraftmaschinen mit Gasturbinen - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von Waermekraftmaschinen mit Gasturbinen

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DE724471C
DE724471C DES138435D DES0138435D DE724471C DE 724471 C DE724471 C DE 724471C DE S138435 D DES138435 D DE S138435D DE S0138435 D DES0138435 D DE S0138435D DE 724471 C DE724471 C DE 724471C
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DE
Germany
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turbine
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compressor
starting
motor
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Expired
Application number
DES138435D
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Anxionnaz
Roger Imbert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rateau SA
Original Assignee
Rateau SA
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anlassen von Wärmekraftmaschinen mit Gasturbinen Bei Gasturbinengruppen mit mehreren hintereinandergeschalteten Verdichtern, die je von einer Gasturbine angetrieben werden, wird bekanntlich zuerst der Hochdruckverdichter mittels eines Hilfsmotors angelassen und - dann, wenn dieser Hochdruckverdichter arbeitet und der Hilfsmotor außer Wirkung gesetzt ist, der von dem Verdichter gelieferte Luftdruck dazu benutzt, die den zweiten Verdichter antreibende Turbine anzulassen, und so fort.
  • Diese Anordnung bietet aber mehrere Nachteile. Denn wenn man den zweiten Verdichter anläßt, so muß der erste außer der zum Antrieb seiner eigenen Turbine erforderlichen Luft auch noch die zum Antrieb der zweiten Turbine notwendige Luft liefern. Daraus folgt, daß die erste Verdichtergruppe, von der diese Energieentnahme erfolgt, ihren Lauf zu verlangsamen sucht, so daß das Anlassen langsamer und schwieriger wird. Was den zweiten Verdichter anbelangt, so ist seine Geschwindigkeit im Äugenblick des Anlassens im Verhältnis zu dem Treibmittel, das diesen durchströmen soll, viel zu klein, als daß er den ersten Verdichter durch Druckzufuhr unterstützen könnte. Im Gegenteil setzt dieser zweite Verdichter zu Beginn des Anlassens der Luftströmung einen Widerstand entgegen, der erheblich sein kann. Ferner ist die Anpassung der Verdichter aufeinander eine sehr schlechte, so daß ihr Wirkungsgrad sehr niedrig ist, was die Erzielung eines Ausgleichs der Kräfte während des Anlassens noch mehr erschwert.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese Mängel dadurch zu beheben, daß durch eine bessere gegenseitige Anpassung der Wirkungsgrad der Verdichter verbessert wird, oder dadurch, daß zu dem gewünschten Zeitpunkt die erforderliche zusätzliche Energie geliefert wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anlassen von Wärmekraftmaschinen mit Gasturbinen und mit wenigstens Zwei hintereinandergeschalteten, von zwei getrennten Turbinen angetriebenen Verdichtern, insbesondere von Wärmekraftmaschinen mit mindestens zwei Gruppen von Gasturbinen, von denen eine jede zwei mechanisch unabhängige Turbinenräder aufweist, welche in einem und demselben Gehäuse gelagert sind und hintereinander von den Gasen durchströmt werden, wobei das eine Turbinenrad einen Verdichter und das andere eine Arbeitsmaschine antreibt. Erfindungsgemäß werden zwei oder mehr Gruppen gleichzeitig, aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten, die um so höher sind einer je höheren Druckstufe ihr Verdichter entspricht, entweder mit Hilfe von einzelnen Motoren von -eei-neten Charakteristiken oder mit Hilfe eines einzigen Mo-tors in Gang gesetzt, der die verschiedenen \,Terdichter durch Untersetzungsgetriebe mit verschiedenen Übersetzungsverhältnissen antreibt, die nach Beendigung des Anlassens ausgerückt werden.
  • Gemäß einer abweichenden Form des Verfahrens wird zunächst eine einzige Verdichtergruppe, vorzugsweise die Hochdruckgruppe, mit Hilfe eines Hilfsmotors, wie beispielsweise eines Elektromotors oder eines Druckluftmotors, in Gang gesetzt, und dieser Hilfsmotor wird in Weiterbildung der Erfindung in Umlauf gehalten, um während des nacheinander erfolgenden Anlassens der anderen Verdichtergruppen den erforderlichen Kraftüberschuß zu liefern.
  • Uni, bei derartigen Wärmekraftmaschinen das Anlassen der Verdichtergruppen unabhängig von den antreibenden Turbinen zu erleichtern, bringt man in Weiterbildung der Erfindung während des Anlassens den Z-%vischenraum zwischen der Antriebsturbine und der Hilfsturbine in an sich bekannter Weise mit der Außenluft in Verbindung. Das kann dadurch geschehen, daß man besondere vor oder in dem Zwischenverteiler, welcher zwischen den Turbinenrädern einer jeden Gruppe eingeschaltet ist, vorgesehene Öffnungen freilegt oder indem man vorzugsweise die Ausgleichleitung, welche zu jeder Gruppe zwischen der Antriebsturbine und der Hilfsturbine führt, mit der Außenluft verbindet und diese Leitung von den Verdichtern abschaltet.
  • Zum Anlassen von Wärmekraftmaschinen, die mehrere in Reihe geschaltete Turbinen aufweisen, welche gleichfalls in Reihe geschaltete Verdichter antreiben, ist es bereits bekannt, zuerst den Hochdruckverdichter anzulassen, indem man den Auslaß der diesen Verdichter antreibenden Turbine sowie den Einlaß dieses Verdichters mit der Außenluft verbindet. Bei dieser bekannten Einrichtung I sind aber die Antriebsturbinen parallel zu den Hilfsturbinen geschaltet, und es genügt demzufolge während des Anlassens, die Leitung abzusperren, die zu den Antriebsturbinen führt, um diese so abzuschalten, daß sie das Aiilasen nicht weiter stören. Beim Gegenstand- der vorliegenden Erfin-dung ist diese Abschaltung der Antriebsturbinen nicht möglich, da eine jede Antriebsturbine in Reihenschaltung mit einer Hilfsfurbine in demselben Gehäuse untergebracht ist und die Verbindung von besonderen vor oder in dem Zwischenverteiler vorgesehenen öffnungen oder der Ausgleichleitung iiiit der Außenluft ein Mittel darstellt, tim das Problem des Anlassens bei Wärmelzraftinascliinen der in Frage kommenden -,#.rt leicht zu lösen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an Hand der Zeichnung lediglich beispielshalber in Anwendung auf eine Anlage mit Gasturbinen erläutert werden, die je zwei hintereinander von den Gasen durchströmte und in einem gleichen Gehäuse gelagerte Räder enthalten. Bei diesen Turbinen ist vorgesehen, daß die vor dem ersten Turbinenrad ausgeführte Entspannung der Gase größer als diejenigge Entspannung ist, welche der in diesem Turbinenrad ausgenutzten Leistung entsprechen würde, so daß am Austritt aus diesem ersten Turbinenrad die Gase eine erhebliche kinetische Energie beibehalten, die in dem zweiten Turbinenrad in Verbindung mit der Energie nutzbar gemacht -wird, welche aus dein Rest der Entspannung der Gase herrührt.
  • Fig. i zeigt eine erste Ausführungsform des Verfahrens.
  • Fig. 2 zeigt eine abweichende!"usführungsform.
  • Auf Fig. i sieht man bei 2 und 4 zwei Turbinenräder, die den festen Verteilern i bzw. 3 zugeordnet sind und mit diesen in ein gleiches Gehäuse derart eingebaut sind, daß sie hintereinander voa den Gasen durchstriimt werflen. Die Anlage enthält nvei Turbinen-ruppen dieser Art, die mit 25 bzw. 26 bezeichnet sind. Von den stromaufwärts liegenden Rädern:2 der beiden Gruppen treibt das eine den Niederdruckverdichter 5 und das andere den Hochdruckverdichter 6. Die beiden stromabwärts liegenden Räder 4 treiben die Arbeitsmaschine oder Arbeitsmaschinen 27 an. Die beiden Verdichter sind mit oder ohne Anwendung einer Zwischenkühlung 8 hintereinandergeschaltet. Die aus der Atmosphäre bei 28 angesaugte Luft strömt durch den Niederdruckverdichter 5, dann durch den Kühler 8. falls ein solcher Kühler vorgesehen ist, und darauf durch den Hochdruckverdichter 6. Die Luft wird in einem Oberflächenrekuperator 11 unter Ausnutzung der in den Auspuffgasen enthaltenen Wärme erhitzt und strömt dann in die Verbrennungskammer 9, in welcher sie vorzugsweise durch eine innerhalb der Luft erfolgende Verbrennung eines flüssigen Breiiiistoffs auf hohe Temperatur gebracht wird.
  • Die erzeugten Gase werden in zwei Ströme geteilt, welche parallel die beiden Turbinensysteme :25 und :26 speisen.
  • Eine vorzugsweise von der Druckleitung des Niederdruckverdichters 5 abgezweigte Ausgleichleitung io führt zu den Zwischenstufen der beiden Turbinen über einen Ring oder eine Schnecke, die man bei 15 sieht. Diese Ausgleichleitung kann wahlweise durch den Rekuperator ii hindurchführen, damit die Luft in diesem durch die Auspuffgase vorgewärmt wird. Die Leitung enthält ferner ein bei ig dargestelltes Organ zur Regelung der Strömungsmenge.
  • Beim Anlassen einer solchen Anlage tritt, wie eingangs erwähnt, ein besonderes Problem auf, das in folgender Weise gelöst wird: nie beiden Verdichtergruppen:2 bis 5 und 2 bis 6 werden gleichzeitig, aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten in Gang gesetzt, wobei die Hochdruckgruppe 2 bis 6 sich schneller als die Niederdruckgruppe 2, bis 5 dreht. Dieses Ergebnis kann entweder mit Hilfe zweier unabhängiger Motoren erzielt werden, von denen jeder eine Gruppe antreibt, und deren Geschwindigkeiten und Leistungen derart, gewählt sind, daß die Hochdruckgruppe rascher als die Niederdruckgruppe beschleunigt, oder man kann dieses Ergebnis auch mit einem einzigen Motor 33 erreichen, der gleichzeitig die beiden Gruppen mit Hilfe eines Getriebes antreibt, das für jede der beiden Gruppen ein anderes Untersetzungsverhältnis aufweist. Diese letztere Anordnung ist auf Fig. i dargestellt, wo man bei 34, 35, 36 die Zahnräder des Untersetzungsgetriebes sieht. Die Ungleichheit der Geschwindigkeiten der beiden Verdichtergruppen dient dazu, die Schwierigkeit zu beheben, die infolge der schlechten Anpassung der Verdichter an die Betriebsbedingungen auftritt, wenn man die Verdichter bei annähernd gleichen Geschwindigkeiten anlassen würde. In diesem Falle würden nämlich die beiden Verdichter mit praktisch gleichen Luftvolumina und gleichen Geschwindigkeiten arbeiten, und da die Verdichter mit verschiedenen Volumina arbeiten sollen (deren Verhältnis annähernd gleich dem Verdichtungsverhältnis einer Stufe ist), würde wenigstens der eine Verdichter in je- dem Augenblick schlecht den Betriebsbedingungen angepaßt sein und daher mit einem schlechten Wirkungsgrad arbeiten, was das Anlassen infolge der zusätzlichen Energie, welche der Hilfsmotor liefern müßte, sehr erschweren würde. Das die Verdichtergruppen mit dem Motor 33 verbindende Getriebe wird mittels geeigneter (beispielsweise hy- draulischer) Kupplungen 37 ausgerückt, wenn die Anlaßperiode beendet ist, so daß unter normalen Betriebsbedingungen die beiden Gruppen unabhängig voneinander arbeiten. Uni während des Anlassens den durch das Strömen der Gase durch die Antriebsturbine 4 erzeugten Gegendruck zu vermindern, kann man auf Wunsch den zwischen den Turbinenrädern:2 und 4 liegenden Raum mit der Außenluft in Verbindung setzen, derart, daß die Turbinenräder 2 zunächst allein angelassen werden. Man kann zu diesem Zweck beispielsweise Hähne 38 verwenden, die in den schnecken- oder spiralförmigen Leitungen 15 der Turbinen vorgesehen sind, oder man kann auch einen einzigen Hahn 3:2 verwenden, der ii! der Ausgleichl ' eitung angeordnet ist (dies ist der weiter unten an Hand -der Fig.:2 beschriebene Fall). Auf jeden Fall wird die Ausgleichleitung mittels eines einzigen Organs ig während dieser Anlaßphase geschlossen werden müssen, um ein Zurückströmen der Gase zur Ansaugleitung des Hochdruckverdichters zu verhüten. In Wirklichkeit wird es in den meisten Fällen überflüssig sein, den Zwischenraum zwischen den Turbinenrädern :2 und 4 mit der Außenluft in Verbindu « ng zu setzen, und man wird die Turbinen 2 und 4 gleichzeitig anlassen können.
  • Bei der abweichenden Ausführungsform gemäß Fig.:2 wird die Hochdruckverdichtergruppe 2 bis 6 zunächst allein mit Hilfe eines Elektromotors .29 o. dgl. angelassen, der zu diesem Zweck mit jener Gruppe vorzugsweise über ein Untersetzungsgetriebe gekuppelt ist. Ein Hahn 3o o. dgl. ist vorgesehen, um zu ermöglichen, daß der Verdichter 6 unmittelbar aus der Atmosphäre die von ihm von Beginn seiner Ingangsetzung an geförderte Luft ansaugen kann, welche er zur Verbrennungskammer 9 fördert, wo der Brenner angezündet wird, sobald die Luftgeschwirfdigkeit es gestattet. Die Gase werden zu der den Verdichter 6 antreibenden Turbine :2 der Gruppe 2 bis 5 geleitet, während die mit dem anderen Verdichter 5 gekuppelte Turbine :2 der Gruppe 2 bis 6, beispielsweise mittels eines Hahns oder einer Drosselklappe 31, abgeschaltet wird.
  • Der Auspuff aus dem Turbinenrad :2 strömt nach der entsprechenden treibenden Turbine 4; gewünschtenfalls kann man aber auch, um die gleichzeitige Ingangsetzung der Arbeitsmaschine 27 zu vermeiden, entweder dieses Turbinenrad 4 durch eine Bremse feststellen oder es von der Maschine 27 abkuppeln und leerlaufen lassen. Die Geschwindigkeit, welche das Turbinenrad 4 unter diesen Bedingungen erreicht, stellt dabei z# el keine Gefahr für die gute Instandhaltung des Rades dar.
  • Der Hahn 3,2 der Ausgleichleitung wird während dieses Anlassens, wie bereits oben erwähnt, geöffnet werden können, und die Ausgleichleitung wird bei ig auf der Verdichterseite geschlossen werden.
  • Wenn die Hochdruckgruppe eine gentigende Geschwindigkeit erreicht hat, so öffnet man die Drosselklappe o. dgl. 31, welche die den Niederdruckverdichter 5 treibende Turbine 2 abgeschaltet hatte. Diese Turbine wird dabei in Gang gesetzt, und uni den Leistungsverlust auszugleichen, der durch die dabei auftretende Gasentnahme in der Turbine :2 des Verdichters 6 hervorgerufen wird, läßt man den Hilfsmotor 29 weiterarbeiten, den man erst auskuppelt, wenn man die Anlaßperiode der beiden Maschinengruppen als be- endet ansieht. Mit Hilfe dieser Anordnung braucht man also nur einen einzigen Hilfsmotor, um die beiden Gruppen anzulassen, wobei die Leistung dieses Motors der dein Ingangsetzen einer einzigen Maschinenggruppe entsprechenden Leistung entspricht, die Dauer der Benutzung dieses '-Motors aber etwa doppelt so groß ist wie die Dauer der Ingangsetzung jener Maschinengruppe.
  • Dadurch erzielt man einen bemerkenswerten Vorteil hinsichtlich des Gewicht-es und Raumbedarfs der Maschine, und gleichzeitig wird die erforderliche Leistung der Hilfsenergiequelle herab,-esetzt.
  • Um das Anlassen zu erleichtern, wird ferner vorgesehen, den von dem Rekuperator i i am Auspuff aus den Turbinen erzeugten Gegendruck zu beseitigen, indem man entweder die Gase durch eine Nebenleitung strömen läßt oder sie am Austritt aus den Turbinen mittels eines Hahns :28' in die Außenluft leitet. Mit dieser Anordnung erzielt man eine augenblickliche Leistungssteigerung, die auf Kosten des Wirkungsgrades geht. Eine solche Anordnung- ist daher von besonderer Bedeutung für Perioden von kur-I zer Dauer. bei denen man eine überschüsssilge Antriebsenergie benötigt, insbesondere beim Anlassen sowie ganz allgemein bei plötzlichen Beschleunigungen und Überlastungen, die beini Betrieb der Turbinen auftreten können und für die wegen ihrer kurzen Dauer der Wirkungsgrad nur eine untergeordnete Bedeutung hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Anlassen von Wärinekraftmaschinen mit Gasturbinen und mit wenigstens zwei hintereinanderge-Z, schalteten, von zwei getrennten Turbinen angetriebenen Verdichtern, insbesondere von Wärmekraftmaschinen mit wenigstens zwei Turbinengruppen mit je zwei mechanisch unabhängigen, in einem gleichen Gehäuse gelagerten und hinterein ander von den Gasen durchströmten Turbinenrädern, von denen das eine einer Verdichter und das andere eine Arbeitsinaschine antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Gruppen gleichzeitig, aber mit verschiedenen Geschwiiidigkeiten, die um so höher sind, einer jc höheren Druckstufe ihr Verdichter eiltspricht, entweder mit Hilfe von einzelneii Motoren von geeigneten Charakteristikeii oder mit Hilfe ebnes einzigen Motors (33, Fig. i) in Gang gesetzt werden, der die verschiedenen Verdichter (5, 6) durch Untersetzungsgetriebe (34, 3 5 und 34 bis 36) mit verschiedenen übersetzungsverhältnissen antreibt, die nach Beendigung des Anlassens ausgerückt werden. :2. Anlaßverfahren nach Anspruch i, bei welchem eine einzige Verdichtergruppe, vorzugsweise die Hochdruckgruppe, züierst durch einen Hilfsmotor, wie beispielsweise einen Elektromotor oder einen Druckluftmotor, in Gang gesetzt wird. dadurch gekennzeichnet, daß dieser Motor (-29, Fig. 2) in Umlauf gehalten wird, uni den erforderlichen Energieüberschuß zu liefern, während die anderen Verdielitergruppen nacheinander angelassen werden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung des Anlassens der Nerdichtergruppen (5, 6) unabhängig von den treibenden Turbinengruppen (i) der Zwischenraum zwischen den Turbinengruppen und den Hilfsturbinengruppen (2) in an sich bekannter Weise mit der Außenhift in Verbindung gesetzt wird. 4. Ausführungsform des Verfahren-,-nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Zwischenraum zwiscben den treibenden Turbinengruppen (4) und den Hilfsturbinengruppen (2) mündende und von den Verdichtern ( 5, 6) während des Anlasseils abgeschaltete Ausgleichleitung (io) mit der Außenluft in Verbindung gesetzt wird. 5. Verfahren nach Anspruch i oder 2 in Anwendung auf Maschinen mit einem Abwärmeverwerter (Rekuperator), der die zu den Turbinen geleitete Luft durch die Auspuffgase vorwärmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspufigase während des Anlassens der Anlage sowie während der Beschleunigungs- oder Entlastungsperioden um den Abwärmeverwerter (i i) umgeleitet werden.
DES138435D 1937-08-04 1938-01-25 Verfahren zum Anlassen von Waermekraftmaschinen mit Gasturbinen Expired DE724471C (de)

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DE (1) DE724471C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2750738A (en) * 1951-09-04 1956-06-19 English Electric Co Ltd Compound gas turbine plant, including simplified ducting arrangements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2750738A (en) * 1951-09-04 1956-06-19 English Electric Co Ltd Compound gas turbine plant, including simplified ducting arrangements

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