DE726090C - Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und Empfaengern - Google Patents
Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und EmpfaengernInfo
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- DE726090C DE726090C DET52855D DET0052855D DE726090C DE 726090 C DE726090 C DE 726090C DE T52855 D DET52855 D DE T52855D DE T0052855 D DET0052855 D DE T0052855D DE 726090 C DE726090 C DE 726090C
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- 241000234295 Musa Species 0.000 description 4
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/02—Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
- H04B7/04—Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas
- H04B7/08—Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the receiving station
- H04B7/0837—Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the receiving station using pre-detection combining
- H04B7/084—Equal gain combining, only phase adjustments
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Description
- Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und Empfängern Zur Verminderung der Schwunderscheinungen, insbesondere des selektiven Schwundes (Trägerschwund), verwendet man bekanntlich bei größeren Empfangsanlagen, z. B. für übersee-Empfang, mehrere räumlich getrennte oder verschieden gerichtete Antennen mit zugehörigen Empfängern, welche einen gemeinsamen Niederfrequenzteil besitzen. Die Zusammenfassung der von den Empfängern gelieferten Spannungen erfolgt @entweder nach der Diversitys,chaltungoder nach der Musaschaltung. Beim Diversityempfang besitzt jeder Empfänger einen getrennten Demodulator. Die erhaltenen Niederfrequenzen wer-, den zusammengeschaltet und gemeinsam verstärkt. Damit diejenigen Empfänger, welche den Träger jeweils am schlechtesten empfangen, unwirksam werden, schaltet man die Schwundregelspannung en parallel oder in Reihe, so daß der Empfänger mit der stärksten Schwundregelspannung die Verstärkung der anderen Empfänger mehr herabsetzt, als ihre eigenen Schwundregelspannungem. dies bewirken könnten.
- Bei dem Musaverfahren (Multiple unit steerable antenna), welches in den »Proc. of th.e -Inst. of Radio Eng.«, Juli 1937, S. 841, beschrieben ist, werden dagegen bereits die Hochfrequenzen oder Zwischenfrequenzen zusammengeschaltet, und @es wird durch Phasenschieb-er dafür gesorgt, daß die Phasen der empfangenen Hochfrequenzen übereinstimmen. Die Einstellung bleibt für längere Empfangszeiten.richtig. DiesesiEmpfangsverfahren; wirkt so, als ob man eine Antenne mit ein-. stellbarer Richtcharakteristik hätte.
- Es hat sich beim Vergleich dieser beiden Schaltungen gezeigt, daß bei geringer Empfängerzahl bei manchen Empfangsverhältnissen die Diversityschaltung und bei anderen Empfangsverhältnissen die Musaschaltung einen besseren Empfang gab. Aus diesem Grunde wäre es vorteilhaft, einen Umschalter vorzusehen, mit welchem wahlweise auf die eine oder andere Emppfangsart umgeschaltet werden kann. Bevor die Erfindung erklärt wird, sei diese Möglichkeit an Hand der schematischen Schaltung nach Abb. i .erläutert.
- Es sind zwei Antennen A1 und A2 mit zugehörigen Superh:etempfängern El und E'2 angenommen. Diese Empfänger besitzen einen gemeinsamen Oszillator O, damit die Phasen der von den Empfängern gelieferten Zwischenfrequenzen in derselben Beziehung zueinander stehen wie die Phasen der empfangenen Hochfrequenzen. Die Zwischenfrequenz des Empfängers Ei durchläuft den einstellbaren Phasenschieber Plt. Die in den beiden Zwischenfrequenzverstärkern ZFl und ZF2 gewonnenen Regelspannungen sind über die Leitung L, parallel geschaltet. Beide Zwischenfrequenzverstärker sind mit der Braunschen Röhre B verbunden, welche zur Anzeige der Phasengleichheit.derZwischenfrequenzen dient. 1 Man dreht den Phasenschieber Ph nämlich so lange, bis auf der Braunschen Röhre eine gerade, um 45° geneigte Linie auftritt. Die Ausgänge der beiden Zwischenfrequenzverstärker sind ferner mit dem Schalter S1 verbunden. In der dargestellten Schalterstellung werden die Zwischenfrequenzen zusammengeführt und gemeinsam in dein Gleichrichter G gleichgerichtet (Musaverfahren). In der anderen Stellung des Schalters S, werden die Zwischenfrequenzen in den Gleichrichtern Gl und G2 getrennt gleichgerichtet und dann :erst zusammengefaßt. Der Schalter S2 ist dann nach unten umgelegt, so daß derselbe Niederfrequenzverstärker N und dasselbe Wiedergabegerät verwendet werden können. Man erkennt, daß bei Anwendung der Erfindung der Mehraufwand gegenüber dem Musaverfahren nur sehr gering ist.
- Die Erfindung b:efaßt sich mit der Aufgabe, diesen Mehraufwand noch weiter zu verringern. Die Erfindung, die sich auf die beiden erwähnten Empfangsverfahren bezieht, besteht darin, daß :ein Umschalter vorgesehen ist, mit welchem die Hoch- bzw. Zwischenfrequenzspannungen wahlweise getrennt je an einen Gleichrichter, deren Ausgänge zusammengeschaltet sind, oder in Reihe an einen dieser Gleichrichter gelegt werden. Es wird also gegenüber der Schaltung nach Abb. i ein Gleichrichter mit zugehörigen Schaltelementen erspart.
- Abb.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In der dargestellten Schaltstellung der Schalter i bis 4, die an Stelle der Schalter S1 und S2 in Abb. i treten, sind die von den beiden Zwisch :enfrequenzverstärkern ZFl und ZF. gelieferten Spannungen in Reihe geschaltet und werden im oberen Gleichrichter gleichgerichtet (Musaempfang). Wenn dagegen die Schalter 1, 2, 3 geschlossen und der Schalter 4 geöffnet ist, sind beide Gleichrichter wirksam (Diversityempfang).
Claims (1)
- hr1TRNT _1NSPRUCIi Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und Empfängern, die einen gemeinsamen Niederfrequenzteil besitzen und deren Hoch- bzw. Zivischenfrequenzspannungen mittels Phasenschiebers auf die gleiche Phase einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter vorgesehen ist, mit welchem die Hoch- bzw. Zwischenfrequenzspannungen wahlweise getrennt je an einen Gleichrichter, deren Ausgänge zusammengeschaltet sind, oder in Reihe an einen dieser Gleichrichter gelegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET52855D DE726090C (de) | 1939-09-23 | 1939-09-23 | Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und Empfaengern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET52855D DE726090C (de) | 1939-09-23 | 1939-09-23 | Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und Empfaengern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726090C true DE726090C (de) | 1942-10-06 |
Family
ID=7564048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET52855D Expired DE726090C (de) | 1939-09-23 | 1939-09-23 | Empfangsanlage, bestehend aus mehreren Antennen und Empfaengern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE726090C (de) |
-
1939
- 1939-09-23 DE DET52855D patent/DE726090C/de not_active Expired
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