DE856168C - Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veraenderung der Resonanzfrequenzen zweier Schwingungskreise - Google Patents

Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veraenderung der Resonanzfrequenzen zweier Schwingungskreise

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DE856168C
DE856168C DEP32079A DEP0032079A DE856168C DE 856168 C DE856168 C DE 856168C DE P32079 A DEP32079 A DE P32079A DE P0032079 A DEP0032079 A DE P0032079A DE 856168 C DE856168 C DE 856168C
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DE
Germany
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circuit
circuit arrangement
oscillator
resonance
resonance frequencies
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Expired
Application number
DEP32079A
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English (en)
Inventor
Hans-Heinrich Claussen
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/28Continuous tuning of more than one resonant circuit simultaneously, the tuning frequencies of the circuits having a substantially constant difference throughout the tuning range

Landscapes

  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veränderung der Resonanzfrequenzen zweier Schwingungskreise Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veränderung der Resonanzfrequenzen zweier Schwingungskreise nach einer vorbestimmten Funktion.
  • In vielem Anwendungsgebieten der Hochfrequenztechnik stellt sich diese Aufgabe. Sie wird dadurch gelöst, daß in jeden der beiden Schwingungskreise ein besonders' veränderbares Abstimmittel eingeschaltet wird, deren gemeinsame Veränderung dann nach der gewünschten Funktion erfolgt.
  • Die Schwierigkeit, die dieser Parallellauf zweier Abstimmittel verursacht, gab die Veranlassung für den Entwurf von Schaltungen, bei denen die Abstimmung beider Kreise mit Hilfe nur eines veränderbaren Abstimmittels verursacht wurde. Derartige Schaltungen sind für die gleichzeitige Abstimmung des Empfangs- und Oberlagerungskreises bei Superheterodynempfängern der Rundfunktechnik von besonderer Bedeutung.
  • So ist eine Schaltungsianordnung bekannt, bei der zwei parallele Resonanzkreise durch einen beiden Kreisen gemeinsamen Kondensator abgestimmt werden, wobei der eine Resonanzkreis auf eine hohe Frequenz, der andere auf eine niedrigere Frequenz abgestimmt ist. Die beiden Schwingungskreise haben eine Differenz von etwa o,5 11Hz. Diese Schaltungsanordnung hat jedoch den Nachteil, daß eine Trennung der Schwingungsfrequenzen auf die beiden einzeln gekoppelten Kreise nicht vollständig gelingt und dadurch die mit den Kreisen gekoppelte Steuerröhre stark gedämpft wird.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Schaltungsanordnung, bei der die beiden Schwingungskreise, deren Resonanzfrequenzen durch ein einziges Abstimmittel nach einer vorbestimmten Funktion geregelt werden sollen, ohne gegenseitige Beeinflussung ihrer Resonanzfrequenzen miteinander galvanisch verbunden werden (Kopplungsfaktor K = o).
  • Für den Kopplungsfaktor o ist es bekannt, die einzelnen Schaltungsglieder der Kreise z. B. durch Trimmer oder durch die Eisenkerne der Induktionsspulen so abzugleichen, daß die beiden Resonanzfrequenzen bei Abstimmung beider Kreise von der gewünschten Funktion um einen an jedem Punkt bestimmbaren Fehler abweichen.
  • Eine galvanische Verbindung zweier Kreise unter Aufrechterhaltung des Kopplungsfaktors o kann, z. B. durch die Reihenschaltung eines offenen Reihenresonanzkreises, mit einem Parallelresonanzkreis erreicht werden, wenn der Außenwiderstand, an dem diese Kombination benutzt wird, möglichst groß (@ oc) ist. Bei einer derartigen Verbindung kann dann beispielsweise eine beiden Kreisen gemeinsame Kapazität als Drehkondensator ausgebildet werden, -bei dessen Verstellung sich die Resonanzfrequenzen der beiden vorher in bekannter Weise entsprechend abgeglichenen Kreise nach der vorbestimmten Funktion ändern.
  • Bei Überlagerungsempfängern muß die Differenz der empfangenen Frequenz und der Oszillatorfrequenz (Zwischenfrequenz) konstant bleiben, wenn der Empfänger abgestimmt wird.
  • Wenn der Gedanke der Erfindung auf diesen Fall angewendet werden soll, so muß dafür gesorgt werden, daß Empfängerkreis und Oszillatorkreis durch ein gemeinsames Abstimmittel miteinander verbunden sind, ohne jedoch die Lage ihrer Resonanzfrequenzen gegenseitig zu beeinflussen.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veränderung der Resonanzfrequenz zweier Schwingkreise nach einer vorbestimmten Funktion mit Hilfe eines einzigen veränderbaren Abstimmittels ist dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung eines Parallelresonanzkreises mit einem ,als Reihenresonanzkreis aufgebauten Oszillatorkreis zwischen Brems- und Schirmgitter einer als Transitron geschalteten Oszillatorröhre gelegt wird.
  • Das Transitron hat bekanntlich die Eigenschaft, daß der Ohmsche Widerstand zwischen dem Schirmgitter und dem Bremsgitter sehr hoch ist, weil kein Elektronenaustausch zwischen ihnen stattfindet.
  • Bei dieser Schaltung gelingt es, die Induktivitäten der beiden Kreise mit Hilfe von Trimmern und Eisenkernen so einzustellen, daß bei Veränderung eines beiden Kreisen gemeinsamen Kondensators eine gleichbleibende Zwischenfrequenz erhalten wird.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch eine Schaltungsanordnung .der Erfindung sowie ihre Anwendung bei einem Überlagerungsempfänger. In dieser Zeichnung ist Fig. i die Prinzipschaltung und Fig. 2 die Anwendung dieser Schaltung bei einem Trans itronoszillator. In der Zeichnung (Fig. r) stellt C/L2 einen Parallelresonanzkreis dar, dessen Resonanz-,viderstand mit N2 bezeichnet ist. C/Li, L2 ist ein Reihenresonanzkreis, dessen Resonanzwiderstand mit Jii bezeichnet ist. Die Resonanzfrequenz beider Kreise kann durch Veränderung von l_, geändert werden. Ni muß sehr viel größer sein als J?." damit die Bedingung K = o erfüllt ist.
  • Bei der Anwendung dieser Schaltung auf die Oszillatorröhre eines Überlagerungsempfängers, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, ist Voraussetzung, daß die Summe der Widerstände Rg,, + Rg. sehr groß gegenüber Ni+N, wird. Dies ist bei einer Transitronschaltung der Oszillatorröhre der Fall, da in dieser Schaltung zwischen G2 und G3 kein Elektronenaustausch stattfindet.
  • Die Veränderung der Resonanzfrequenzen findet bei der Schaltung nach Fig. 2 durch Veränderung des Kondensators C,, statt, der dem Empf:angsfrequenzkreis (Parallelresonanz) und dem Oszillatorkreis (Reihenresonanz) gemeinsam ist.
  • In beiden, Schaltungsanordnungen ist dargestellt, daß die miteinander verbundenen Kreise durch Eisenkerne und Trimmern abgeglichen werden müssen, bevor ihre Resonanzfrequenzen durch das gemeinsame Abstiminglied nach der vorbestimmten Funktion, die bei der Schaltung »ach Fig. 2 in technischer, brauchbarer Näherung eine Konstante ist, geändert werden können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜC(iE: i. Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veränderung der Resonanzfrequenzen zweier Schwingkreise nach einer vorbestimmten Funktion mit Hilfe eines einzigen veränderbaren Abstimmittels, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung eines Parallelresonanzkreises mit einem als 1Zeilieliresonanzlcreis aufgebauten Oszillatorkreis zwischen Brenis-und Schirmgitter einer als Transitron geschalteten Oszillatorrölire gelegt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine konstante ZF bei der Abstimmung von Clierlagerungseinpfängern in der Weise erzeugt wird, daß eine Reihenschaltung des als Parallelkreis aufgebauten Empfangsschwingkreises mit (lern als Reihenkreis aufgebauten Oszilliatorkreis zwischen Brems- und Schirmgitter der als Transitron geschalteten Oszillatorröhre gelegt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das veränderbare Abstimmittel ein beiden Kreisen gemeinsamer Kondensator ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden .Ansl)riiche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmkreise durch Trimmer und/oder Eisenkerne ab,-leichbar sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 668497.
DEP32079A 1949-01-21 1949-01-21 Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Veraenderung der Resonanzfrequenzen zweier Schwingungskreise Expired DE856168C (de)

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DE856168C true DE856168C (de) 1952-11-20

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE668497C (de) * 1933-08-12 1938-12-03 Hazeltine Corp Schaltung zum UEberlagerungsempfang

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE668497C (de) * 1933-08-12 1938-12-03 Hazeltine Corp Schaltung zum UEberlagerungsempfang

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