DE728775C - Verstaerkerroehre fuer ultrakurze Wellen - Google Patents

Verstaerkerroehre fuer ultrakurze Wellen

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Publication number
DE728775C
DE728775C DET53288D DET0053288D DE728775C DE 728775 C DE728775 C DE 728775C DE T53288 D DET53288 D DE T53288D DE T0053288 D DET0053288 D DE T0053288D DE 728775 C DE728775 C DE 728775C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
anode
control grid
braking
shielding
Prior art date
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Expired
Application number
DET53288D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Habil Werner Kleen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Publication of DE728775C publication Critical patent/DE728775C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00—Vacuum tubes
    • H01J21/02—Tubes with a single discharge path
    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • H03F1/14—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of neutralising means
    • H03F1/16—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of neutralising means in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Verstärkerröhre für ultrakurze Wellen Die Erfindung betrifft die Bemessung der Teilkapazitäten in einer Penthode, die diese Röhren ,als Verstärker und fremd gesteuerte Senderöhren für ultrakurze Wellen merklich brauchbarer machen, als es bisher der Fall war. Man verwendet Penthoden als Verstärkerröhren und Senderöhren- bekanntlich deshalb, um eine unerwünschte Kopplung zwischen Eingangs- und Ausgangskreis zu vermeiden, da die Steuergitter-Anoden-Kapazität, über welche diese Kopplung erfolgt, bei P.enthoden merklich kleiner ist als bei Trioden. Zur Kleinhaltung der Steuergitter-Anoden-Kapazität braucht man in der Röhre weitere, neben bzw. ,außerhalb der Entladungsbahn liegende Abschirmbleche, die eine Kapazität gegen das Steuergitter und die Anode besitzen. Für lange Wellen hat man also bei einer Verstärker- oder Sendepenthade ein Wechselstromersatzbild, wie es in Abb. i gezeichnet ist. In dieser. Abbildung kennzeichnet A die Anode, G das Steuergitter, B .das Bremsgitter und S die Abschirmung. CAB, CAS, CGBCG-4 und CGs sind die Kapazitäten zwischen den durch die beiden Indizes gekennzeichneten Teilen. Die Kathode und das Schirmgitter, das zwischen Bremsgitter und Steuergitter angeordnet ist, können außer Betracht bleiben. Die Vernachlässigung des Schirmgitters erklärt sich ,aus dem Umstand, daß es dem Steuergitter benachbart ist, das eine kleinere Wechselspannung führt als die Anode, der das Bremsgitter gegenübersteht. Man führt im allgemeinen, und dies wird :auch bei der vorliegenden Erfindung vorausgesetzt, Bremsgitter und Abschirmung voneinander getrennt aus dem Vakuumgefäß heraus. Bei langen Wellen sind Bremsgitter und Abschirmung unmittelbar geerdet, wie in Abb. i gezeichnet, da. die Induktivitäten der Zuleitungen keine Rolle spielen. Mit I und !I sind Ausgangs-und Eingangskreis bezeichnet.
  • Wesentlich anders sieht dies jedoch bei kurzen Wellen aus. Hierfür gilt das Wechselstromersatzbild, das in Abb.2 gezeichnetist; wiederum sind Bremsgitter und Abschirmung getrennt herausgeführt. Da aber bei kurzen Wellen die Zuleitungsinduktivitäten eine merkliche Impedanz darstellen, sind beide Teile nicht mehr unmittelbar, sondern über die unvermeidbaren Induktivitäten L1, I_.., der Zuleitungen geerdet, Während bei langen Wellen infolge der Erdung von Bremsgitter und Abschirmung der Ausgangskreis 1 und der Eingangskreis 1I (s. Abb. i t nur über die statische Steuergitter-Anoden-Kapazität CGA gekoppelt sind, tritt, wie aus dem Ersatzbild der Abb.2 hervorgeht, bei kurzen Wellen noch zusätzlich eine w=eitere Rückwirkung über die vier weiteren dort eingezeichneten Kapazitäten auf. Man kann diese Kapazitäten notwendigerweise nicht alle gleich Null bzw: sehr klein machen, so daß ihr Vorhandensein stets eine zusätzliche Rückwirkung bedeutet.
  • Die Erfindung besteht in einer solchen Bemessung bzw. Verteilung dieser vier obengenannten Kapazitäten, daß eine über sie zusätzlich hervorgerufene Kopplung zwischen Steuergitter und Anode möglichst klein wird. Diese Maßnahme beruht auf folgenden Überlegungen bzw. Erfahrungen: Die Erfindung stützt sich auf die Feststellung, däß bei einer Röhre vorgegebener Größe die Gesamtkapazität zwischen Steuergitter einerseits, Bremsgitter und Abschirmung zusammen anderseits angenähert eine Konstante ist, an deren Wert man, wenn man nicht die Schirmwirkung und damit die statische Steuergitter-Anoden-Kapazität verschlechtern will, praktisch nichts ändern kann. Das gleiche gilt für die Kapazität der Anode einerseits gegen anderseits Bremsgitter und Abschirmung zusammen. Auch hier hat man bei einer Röhre vorgegebener Größe finit Rücksicht auf den klein zu haltenden Wert der Steuergitter-Anoden-Kapazität wenig Bewegungsfreiheit. Was man jedoch an dieser ' Kapazität ändern kann, ist ihre Aufteilung in ihre beiden Komponenten, nämlich CAD und Cas bzw. CGF und CGs. Man kann z. B. die Kapazität zwischen Anode einerseits, Bremsgitter und Abschirmung anderseits so verteilen, daß der größte Teil zwischen Anode und Abschirmung und der kleine Rest zwischen Anode und Bremsgitter liegt oder umgekehrt. In gleicher Weise kann man i mit der Kapazität zwischen Steuergitter einerseits und Bremsgitter und Abschirmung zu-@ammen anderseits verfahren. Dies ist praktisch durchführbar, indem man einzelne von den an sich zur Abschirmung gehörenden Teilen mit dem Bremsgitter verbindet oder auch mehrfache Abschirmung benutzt und z. B. die Kapazität Anode gegen Abschirmung durch ein zwischen beiden angeordnetes, auf Bremsgitterpotential liegendes Blech klein i hält.
  • Zur Verteilung dieser Kapazitäten sind verschiedene praktische Möglichkeiten offen. Die Zuleitungsinduktivitäten L1 und L_, sind an-Genähert gleich, da sie beide durch die Länge der Zuleitungen durch den Röhrenkolben bekannt sind. Aus dem Ersatzbild der Abb.2 sieht man, daß die zusätzliche Rückwirkung bzw. Kopplung zwischen Steuergitter und Anode nicht nur dann Null wird, wenn alle vier eine Brücke bildenden Kapazitäten zu Null gemacht werden, sondern es genügt bereits, wenn zwei in dem Schaltbild einander gegenüberliegende, d. h. nicht aneinandergrenzende Kapazitäten Null oder sehr klein sind.
  • _ Für die Bemessung der aus Abb. 2 ersichtlichen Teilkapazitäten ergibt sich also -die Vorschrift, daß i. von der Gesamtkapazität zwischen Anode einerseits, Abschirmung und Bremsgitter zusammen anderseits die Teilkapazität zwischen Anode und Abschirmung CAg kleiner als etwa i o o; ö der Gesamtkapazität CIS -i- CAB zwischen Anode einerseits, Abschirmung und Bremsgitter zusammen anderseits und zugleich von der Gesamtkapazität zwischen Steuergitter einerseits, Bremsgitter und Abschirmung zusammen anderseits die Teilkapazität zwischen Steuergitter und Bremsgitter CGB kleiner als i o o o der Gesamtkapazität CGa -,' CGs zwischen Steuergitter einerseits, Bremsgitter und Abschirmung zusammen anderseits sein soll oder daß 2. von der Gesamtkapazität zwischen der Anode einerseits und Bremsgitter und Abschirmung ,anderseits die Teilkapazität zwischen Anode und Bremsgitter CAB kleiner als i o o o dieser Gesamtkapazität C,13 -'7 CAs und zugleich von der Gesamtkapazität zwischen Gitter einerseits, Bremsgitter und Abschirmung zusammen anderseits die Teilkapazität zwischen Gitter und Abschirmung CGs kleiner als ioo'o der letztgenannten Gesamtkapazität CGB ',- CGs sein soll.
  • Von diesen beiden Fällen ist der des gleichzeitigen Vorhandenseins sehr kleiner Kapazitäten zwischen SteuergitteriBremsgitterCGB und Anode/Abschirmung RAS praktisch wesentlich leichter zu verwirklichen als der des gleichzeitigen Vorhandenseins kleiner Kapazitätswerte Anodei'Bremsgitter CAB und Steuergitter,lAbschirmung CGs. Der in dieser Bemessungsvorschrift genannte Zahlenwert von etwa io% besagt, daß die eine Teilkapazität um eine Größenordnung kleiner sein muß als die andere. Würde man diesen Richtwert merklich überschreiten, also etwa eine Kapazitätsaufteilung im Verhältnis 1:3 vornehmen, so könnte man keine merkliche Verbesserung gegenüber dem derzeitigen Zustand erzielen. Auf der anderen Seite bringt es keinen Erfolg, zwei nebeneinanderliegende Teilkapazitäten sehr kein zu machen, weil die unerwünschte Kopplung dann über. die beiden anderen Teilkapazitäten doch zustande käme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärkerröh re für ultrakurze Wellen mit Kathode, Steuergitter, Schirmgitter, Bremsgitter und Anode sowie einer zusätzlichen, getrennt vom Bremsgitter aus dem Vakuumgefäß herausgeführten Abschirmung zur Entkopplung der Hauptelektroden (Steuergitter und Anode), dadurch gekennzeichnet, daß von den vier eine Brückenanordnung 'bildenden Teilkapazitäten zwischen Anode und Bremsgitter, Anode und Abschirmung, Steuergitter und Bremsgitter sowie Steuergitter und Abschirmung zwei gegenüberliegende Teilkapazitäten um eine Größenordnung kleiner sind als die daran grenzenden jeweils an derselben Hauptelektrode liegenden Teilkapazitäten. 2.. Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilkapazitäten zwischen Steuergitter und Bremsgitter sowie zwischen Anode und Abschirmung sehr klein sind.
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