DE729272C - Loesbarer Verschluss fuer Holzkisten - Google Patents

Loesbarer Verschluss fuer Holzkisten

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DE729272C
DE729272C DED79822D DED0079822D DE729272C DE 729272 C DE729272 C DE 729272C DE D79822 D DED79822 D DE D79822D DE D0079822 D DED0079822 D DE D0079822D DE 729272 C DE729272 C DE 729272C
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DE
Germany
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box
side wall
lid
iron
hook
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Expired
Application number
DED79822D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Duempert
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LUDWIG DUEMPERT
Original Assignee
LUDWIG DUEMPERT
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Lösbarer Verschluß für Holzkisten Die Erfindung bezieht sich auf einen lösbaren Verschluß für Holzkisten, bei dem ein Anker durch eine durch den Deckel und die Seitentvandung der Kiste verlaufende Schrägbohrung geführt ist.
  • Neben den üblichen Holzkisten, deren Deckel durch Scharniere mit der Kiste verbunden ist und durch ein Hakenschloß o. dgl. gehalten wird, sind bereits Kistenverschlüsse bekanntgeworden, bei denen in eine den Deckel und die Kistenseitenwandung durchlaufende Schrägbohrung ein hohler Zylinderbolzen als Anker eingesetzt und durch eine durch den hohlen Bolzen gezogene Drahtschlinge gehalten wurde. Diese letzteren bekannten Kistenverschlüsse, die einem schräg durch Deckel und Seitenwandung getriebenen Nagel vergleichbar sind, haben den Nachteil, daß die durchbohrten Kanten des Deckels und der Seitenwandung bei starken Beanspruchungen, z. B. beim Werfen der Kiste, Wegbrechen können, da der Bolzenstecker dann unter dem vollen Gewicht des Kisteninhalts gegen den dünnen, nach außen gerichteten Wandungsteil der Bohrung an den Kistenkanten drückt. _ Um nun bei solchen aus losen Teilen bestehenden Verschlüssen, die jederzeit für beliebige Kisten verwendet werden können, das Ausbrechen der dünnen Stege außerhalb der Schrägbohrungen an den Kistenkanten möglichst zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen. daß die Schenkel eines lose über die oberen Kistenkanten aufgelegten, rechtwinkelig abgebogenen Bandeisens über die öffnungsenden der Schrägbohrung greifen und über den Bohrungsenden je eine Durchbrechung aufweisen, durch die und die Schrägbohrung im Deckel und der Seitenwandung der Kiste ein lösbar einzuführender Ankerhaken faßt, der mit seinem Hakenkopf gegen den Deckelschenkel des Bandeisens anliegt und an dem dem Kopf abgekehrten Ende einen Langschlitz zum Eintreiben eines gegen den anderen, an der Kistenseitenwandung anliegenden Schenkel des Bandeisens drückenden und in seiner Endlage z. B. durch Splinte verriegelbaren Zugkeiles aufweist.
  • Durch das Anziehen des Zugkeiles werden die beiden Schenkel des auf die Kistenkante aufgelegten winkelförmigen Bandeisens über den Zughaken fest auf den Deckel und gegen die Kistenseitenwandung gedrückt, so daß ein fester und doch leicht lösbarer Verschluß erzielt wird. Der Zug- bzw. Ankerhaken selbst kann in der Schrägbohrung mit beliebigem Spiel liegen und soll am besten den nach außen gerichteten Wandungsteil der Schrägbohrung nicht berühren, um ein Nachaußenpressen oder Zusammenpressen des Kistenholzes@in der Ecke zwischen dem Bandeisen und dem Ankerhaken zu vermeiden. Es wird also erfindungsgemäß durch den Ankerhaken und das winkelförmige Band. eisen ein verspanntes Dreieck gebildet, dessen Spannteil, nämlich der Ankerhaken, durch den Zugkeil die beiden Schenkel des Bandeisens fest gegen den Deckel und die Seitenwandung drückt, womit der Deckel einwandfrei fest mit der Kiste verbunden ist und sich auch nicht lösen kann, da die angedrückten Schenkel des Bandeisens durch ihre Reibung auf dem Deckel und an der Seitenwandung und durch ihre Steifigkeit nicht nach. außen weggleiten können.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. i einen teil-,veisen Querschnitt durch Kistendeckel und Kistenseitenwandung im Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Kisteilverschluß, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i mit Aufsicht auf den Zughaken. Der Kistendeckel i, der entweder auf einer Längskante mit Scharnieren an der Kiste angelenkt ist oder keine Verbindung mit der Kiste besitzt, wird in bekannter Weise auf die Kiste aufgelegt. Es werden - nun der Kistendeckel und auch die Kistenseitenwandung 2 bzw. Seitenwandungen in schräger Richtung, vorzugsweise unter einem Winkel von q.5°, durchbohrt. Über diese Durchbolirungen3 und q. faßt ein rechtwinkelig gebogenes Bandeisen 5, welches sich mit dem einen Schenkel 5, gegen die Kistenwandung a und mit dem anderen Schenkel 5b auf den Deckel i auflegt. Entsprechend den äußeren Öffnungen der Bohrungen 3 und q. besitzen die Schenkel 5a und 5b Durchbrechungen 6 und 7. Durch diese Durchbohrungen 3 und 4 und die Durchbrechungen 6 und 7 faßt ein Ankerhaken 8, der auf dem dem Hakenkopf 9 abgekehrten Ende einen Langschlitz i o besitzt, durch den ein Keil II treibbar ist. Die innere schmale Kante i oa des Langschlitzes i o liegt dabei noch innerhalb des Schenkels 5a, so daß der Ankerhaken 8 durch Eintreiben des Keiles i i in den Schlitz io angezogen werden kann. Hiermit werden die Schenkel 5' und 5" des Bandeisens fest auf den Kistendeckel und an die Seitenwandung der Kiste angepreßt, und damit wird .ein sicherer Verschluß des Kistendeckels i erreicht.
  • Zweckmäßig wird der Ankerhaken 8 aus einem Flacheisen hergestellt, dessen eines verjüngt auslaufendes Ende 8a den sich schulterförmig ansetzenden Hakenkopf 9 trägt. t; m nun diesen Ankerhaken leicht einsetzen zu können, wird die Durchbrechung 7 im Schenkel 5a vorteilhaft als rechteckiger Ausschnitt ausgebildet, wobei die lichte Weite dieser Durchbrechung 7 mindestens der Breite des flachen Ankerhakens 8 entspricht. Man führt nun diesen Zughaken 8 hochkant durch die Durchbrechung 7, die Bohrung q. und die Durchböhrung 3 schräg von unten ein, wobei der Kopf 9 dieses Ankerhakens die als Langschlitz ausgebildete Durchbrechung 6 des oberen Schenkels 5a durchgreift, so daß sich der Kopf 9 oberhalb des Schlitzes 6 befindet. Sodann dreht man den flachen Ankerhaken 8 um 9o= und führt in seinen Schlitz t o den Keil i i von oben durch einen Hammerschlag ein, so daß dann ein festes Anziehen des Ankerhakens und damit ein Andrücken der Schenkel 5a und 5& erreicht wird. Der Keil i i ist vorteilhaft mit einer Reihe von Durchbohrungen 12 versehen, durch die unterhalb des Ankerhakenendes Splinte 15 o. dgl. eingesteckt werden können, so daß der Keil sich nicht lockern kann. Im übrigen kann man durch die Splintöse und durch eine oberhalb des Zughakens liegende Durchbohrung 12 des Keils i i einen Draht ziehen, der dann beim Verschließen der Kiste durch eine Plombe 14 zusammengefaßt wird.
  • Es ist selbstverständlich auch möglich, den Ankerhaken als Rundeisen mit einem Kopf auszubilden, jedoch muß dann das äußere Ende des Schlitzes 6 des Schenkels 5'1 mit einer Ausnehmung entsprechend dem Durchmesser des Ankerhakenkopfes versehen werden, wobei sich an diese Ausnehmung dann ein nach der Kante erstreckender Langschlitz anschließt. Der als Rundeisen ausgebildete Ankerhaken wird dann ebenfalls an dem dem Hakenkopf abgekehrten Ende mit einem Langschlitz versehen, durch den ein Keil i t treibbar ist. Bei dieser Ausbildung kann die Durchbrechung 7 des Schenkels 5a naturgemäß auch als Kreisbohrung ausgebildet sein. Um ein Vorstehen des Ankerhakenkopfes 9 über die Oberfläche. des Schenkels 5v zu vermeiden, kann der Schenkel 5b oberhalb der Bohrung 3 in diese Bohrung 3 eingelassen sein. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lösbarer Verschluß für Holzkisten, bei dem ein Anker durch eine durch den Deckel und die Seitenwandung der Kiste verlaufende Schrägbohrung geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (5 a, 5h) eines lose über die oberenKistenkanten aufgelegten, rechtwinkelig abgebogenen Bandeisens (5) über die öffnungsenden der Schrägbohrung (3, 4) greifen und über den Bohrungsenden je eine, Durchbrechung (6, 7) aufweisen, durch die und die Schrägbohrung (3, 4) im Deckel (i) und der Seitenwandung (a) der Kiste ein lösbar einzuführender Ankerhaken (8) faßt, der mit seinem Hakenkopf (9) gegen den Deckelschenkel (5b) des Bandeisens (5) anliegt und an dem dem Kopf abgekehrten Ende einen Langschlitz (io) zum Eintreiben eines gegen den anderen, an der Kistenseitenwandung (a) anliegenden Schenkel (5a) des Band-,eisens (5) drückenden und in seiner Endlage z. B. durch Splinte (13) verriegelbaren Zugkeiles (i i) aufweist.
DED79822D 1939-02-05 1939-02-05 Loesbarer Verschluss fuer Holzkisten Expired DE729272C (de)

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