DE729337C - Verfahren zum Betrieb von trockenen Gasbehaeltern - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von trockenen Gasbehaeltern

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DE729337C
DE729337C DER107967D DER0107967D DE729337C DE 729337 C DE729337 C DE 729337C DE R107967 D DER107967 D DE R107967D DE R0107967 D DER0107967 D DE R0107967D DE 729337 C DE729337 C DE 729337C
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DE
Germany
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dry gas
gas containers
procedure
gas
ice
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Expired
Application number
DER107967D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Biederbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von trockenen Gasbehältern Trockene Gasbehälter, bei denen der Abschluß des Gasraums durch eine schwebende Scheibe erfolgt, pflegt man durch oberhalb dieser Scheibe eingeblasene Inertgase (z. B. Rauchgase) gegen Explosionsgefahren zu sichern. Diese Maßnahme erschwert jedoch die Kontrolle des Scheibenleitwerkes und der Abdichtungsorgane, insbesondere eine Besichtigung der Öltassen und Fettpressen. Sobald hier Störungen auftreten, muß die schützende Inertgasatmosphäre entfernt werden, bevor ,man den, oberhalb der Scheibe liegenden Behälterraum. befahren kann.
  • Besonders lästig wird die inerte Schutzgasatmo:sphäre, wenn bei kalter Jahreszeit das im Teeröl vorhandene Wasser gefriert. Bei derartigen im Winter häufig auftretenden Verdickungen der zur Abdichtung verwendeten Teeröle oder Teerölemulfsionen erschwert das inerte Schutzgas eine schnelle Feststellung und Beseitigung der Störungsursache. Die am Gasometer vorhandenen Entlüftungseinrichtungen (Laternen) bewirken zwar eine gewisse Entlüftung. Sie erfolgt jedoch zu langsam, um bei eintretenden Gasdurchbrüchen die Ursache der Undichtigkeit schnell feststellen zu können. Diese Schwierigkeiten treten nicht auf, wenn man bei trockenen Gasbehältern den über der Abschlußscheibe liegenden Raum in bekannter Weise übermäßig stark belüftet, weil durch einen ausreichenden Luftüberschuß die Bildung von explosionsfähigen Gasgemischen mit ausreichender Sicherheit vermieden werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil von Scheibengasometern besteht darin, daß sich während der kalten Jahreszeit ,auf der Scheibe und dem Scheibenleitwerk Schnee- und Eismassen niederschlagen. Hierdurch wird die einwandfreieBewegung der Gasometerabschlußscheibe in meist ungleichmäßiger Weise gehemmt, so daß es ztt sehr gefährlichen Gasausbrüchen kommen kann. Zur Vermeidung dieser hat rhän' die Abschlußscheibe bereit, mit einer Heizvorrichtung ausgestattet, «-elche die `krasser- oder Eisausscheidungen zum Schmelzen bringt, so daß das Schmelzwasser von einer Pumpe entfernt werden kann. Eine derartige .Maßnahme hat den Nachteil, -daß nur die auf der Scheibe, nicht aber die an den darüberliegenden Gasorneterbauteilen ausgeschiedenen Schnee- und Eisanteile entfernt werden.
  • Es wurde gefunden, daß sich alle diese Nachteile vermeiden lassen, wenn man zur übermäßigen Belüftung des oberhalb der Abschlußscheibe liegenden Gasometerraumes vorgewärmte Luft verwendet. Durch - in übermäßiger Menge eingeblasene Warmluft kann man nicht nur die vorhandenen Eis- und Schneemassen zum Schmelzen bringen, sondern auch das entstehende Schmelzwasser in Form von Luftfeuchtigkeit abführen. Es war in hohem Maße überraschend, daß dieses Ziel mit Hilfe ein,r ausreichenden Luftmenge in gleichmäßiger `'eise zu erreichen ist. Man hätte annehmen müssen, daß das entstehende Schmelzwasser nur teilweise oder unvollständig abgeführt wird oder sich in den oberen Teilen des Gasometers wieder in untulässger Weise kondensieren würde. Bei Lil>ermäßiger Belüftung mit vorgewärmter, d.11. also nicht hoch erhitzter Luft treten diese Nachteile nicht auf.
  • Auch bei strengster Winterkälte läßt sich auf diese Weise ein dauernd einwandfreies Arbeiten der Abdichtungsvorrichtung g währleisten, weil die verwendeten Abdichtungsflüssi.gkeiten nicht erstarren können: Zweckmäßig wird oberhalb der Abdichtungsscheibe stündlich mindestens so viel Luft eingeblasen, a15 dem Gasorneterinhalt entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb von trockenen Gasbehältern mit schwebender AbschluL,-scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Gefahr von Eis- oder Schneebildungen den oberhalb der Abschlußscheibe befindlichen Raum in übermäßiger Weise mit vorgewärmter Luft belüftet.
DER107967D 1940-07-19 1940-07-19 Verfahren zum Betrieb von trockenen Gasbehaeltern Expired DE729337C (de)

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