DE733555C - Vorrichtung zur Sicherung einer gleichmaessigen Bewegung von beweglichen Bruecken aller Art - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung einer gleichmaessigen Bewegung von beweglichen Bruecken aller Art

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Publication number
DE733555C
DE733555C DEK146649D DEK0146649D DE733555C DE 733555 C DE733555 C DE 733555C DE K146649 D DEK146649 D DE K146649D DE K0146649 D DEK0146649 D DE K0146649D DE 733555 C DE733555 C DE 733555C
Authority
DE
Germany
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drive
drive shaft
bevel gear
pinion
attached
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Expired
Application number
DEK146649D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Knauff
Johannes Langhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00—Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/02—Vertical lift bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Sicherung einer gleichmäßigen Bewegung von beweglichen Brücken aller Art Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Sicherung einer gleichmäßigen Bewegung von beweglichen Brücken aller Art; insbesondere von Hubbrücken, mit in die Antriebsabzweige eingebauten Einstellvorricht°ungen zur Ermäglichung einer Verstellung gegeneinander.
  • Bei Antriebsvorrichtungen, bei denen ein gemeinsamer Antrieb durch mehrere Abzweige auf verschiedene Klraftabnahmestellen wirkt, ergeben sich leicht Unzuträglichkeiten dadurch, daß sich die verschiedenen Kraftübertragungsmittel ungleich dehnen. Dadurch entstehen Verschiebungen der mit den einzelnen. Kraftabnahmestellen verbundenen Brückenteile untereinander, so daß z. B. beim Absetzen der Brücke diese nicht mit allen ihren Auflageflächen gleichzeitig zum Aufsitzen kommt und somit auch nicht überall die gleichen Auflagedrücke herrschen. Zur Vermeidung dieses Übelstandes hat man bereits Einstellvorrichtungen in die Antriebsabzweige eingebaut.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Antriebswellen durch die Einstellvorrichtung nicht durchschnitten werden und daß das Antriebsritzel auf der ununterbrochen durchlaufenden Antriebswelle drehbar gelagert und mit einem auf der Antriebswelle befestigten Antriebsteil, z. B. einer Scheibe, verstellbar verbunden ist.
  • Das Antriebsritzel kann auch auf einem auf der Antriebswelle drehbaren Kegelrad befestigt und dieses Kegelrad mit einem auf der Antriebswelle befestigten zweiten Kegelrad durch ein drittes Kegelrad verbunden sein, das seinerseits auf dem Zapfen eine auf der Antriebswelle drehbaren Ringes drehbar und feststellbar gelagert ist.
  • Ferner kann das Antriebsr itzel mit einem auf der Antriebswelle befestigten Stirnrad durch ein an dem Antriebsritzel drehbar und feststellbar gelagertes Stirnrad verbunden oder auf einer auf der Antriebswelle drehbaren Scheibe befestigt und diese Scheibe mit einer zweiten auf der Antriebswelle befestigten Scheibe durch eine oder mehrere Einstellvorrichtungen verbunden sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i und 2 stellen skizzenhaft eine Hubbrücke in der Ansicht von der Seite und von oben dar.
  • In Abb. 3 bis 8 sind Einzelteile in größerem Maßstab im Längsschnitt und teilweise auch in Ansicht veranschaulicht.
  • An der Brückentafel i greifen vier Hubmittel, z. B. Seile 3, an, die über lose gelagerte Scheiben :2 geführt und mit den Gegengewichten q. verbunden sind. Letztere gleichen das Gewicht der Brückentafel so weit aus, daß an der Brückentafel stets ein übergewicht verbleibt, das genügt, um die Brücke gegen auftretende Bewegungswiderstände herabzuziehen. Das übergewicht der Brückentafel ist durch besondere Gegengewichte 5 ausgeglichen. Diese hängen an Hubmitteln, z. B. Seilen 7, die über Scheiben 6 geführt sind. Die Scheiben 6 sind mit Zahnrädern 8 fest verbunden, in die Ritzel g eingreifen.
  • Auf dem Brückengerüst io ist die Antriebsvorrichtung für. die Brückentafel angeordnet. Ein Motor i i treibt über eine Zahnradübersetzung 12 eine Längswelle 13, die durch Kegelräderpaare 1.1 mit je einer Querwelle 15 verbunden ist. Auf dieser Öuerwelle sind die Ritzel g unmittelbar oder mittelbar drehbar gelagert.
  • Durch die mittige .Anordnung der Antriebsvorrichtung wird in Verbindung mit einer besonderen Einstellvorrichtung ein vollkommen gleichmäßiger Antrieb nach allen Richtungen hin gewährleistet. Die Einstellvorrichtung, in Abb.2 mit 16 bezeichnet, stellt die Verbindung zwischen jeder Querwelle 15 und den Ritzeln 9 dar; sie kann verschieden .ausgebildet sein. Nachfolgend werden an Hand der Abb. 3 bis 8 vier Ausführungsformen der Einstellvorrichtung beschrieben.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3 ist neben dem Ritzel 9 eine. Mitnehmerscheibe 17 auf der Welle 15 befestigt. Die Mitnehmerscheibe kann mit dem Ritzel durch Bolzen i8 verbunden werden, und zwar sind in dein Ritzel auf einem Kreise angeordnete Bohrungen vorgesehen, in welche die Bolzen eingesteckt werden. Durch Umstecken der Bolzen können die Mitnehmerscheibe und das Ritzel in eine beliebige Stellung -zueinander gebracht werden und dadurch etwa eingetretene Ungleichinäßigkeiten in den -:1,ntriel)s= abzweigen ausgeglichen werden.
  • Bei der Ausführung nach ebb. 4. ist das Ritzel 9 auf der Nabe -eines Kegelrades ig befestigt, das auf der Welle 15 drehbar ist. Mit dem Kegelrad ig steht ein Kegelrad 2o im Eingriff, das seinerseits in ein drittes auf der Welle 15 befestigtes Kegelrad 21 eingreift. Das Kegelrad 2o ist auf dem Zapfen 22 eines drehbar auf der Welle 15 gelagerten Ringes 23 drehbar und in beliebiger `'eise feststellbar. Im allgemeinen ist das Kegelrad 2o festgestellt, wodurch eine starre Verbindung zwischen den Kegelrädern ig und 21 gebildet wird. Bei Drehung des Kegelrades 21 dreht sich somit das Kegelrad ig im bleichen Sinne und mit der gleichen Drehzahl. Treten in den Antriebsabzweigen irgendwelche Ab- weichungen auf, die zwecks Herbeiführens einer gleichmäßigen Bewegung der Brücke auszugleichen sind, so wird das Kegelrad 2o gelöst, worauf das Kegelrad ig mit dem Ritzel g gedreht werden kann.
  • Statt des Kegelradgetriebes kann auch, wie in ,'£bb.5 und 6 dargestellt, ein Stirnradgetriebe zwischen Ritzel 9 und Welle 15 eingeschaltet sein. Bei dieser Ausführungsform ist am Ritzel 9 ein Stirnrad 24 drehbar und feststellbar angeordnet. Dieses Stirnrad greift in ein auf der Welle 15 befestigtes Stirnrad 25 ein. Die Verstellung von Ritzel g und Welle 15 gegeneinander kann nach Lösen des Stirnrades 24. vorgenommen werden. Während des Betriebes ist das Stirnrad 24. festgestellt und wirkt somit als starres Kupplungsglied.
  • Bei der Ausführung nach Abb.5 und 6 könnte auch die Stirnradverbindung durch eine Schnecke mit Schneckenrad ersetzt werden. In diesem Falle würde durch Drehen der Schnecke die gegebenenfalls erforderliche Verstellung erreicht.
  • Bei der Ausführung nach Abb.7 und 8 ist das Ritzel g auf der Nabe einer Scheibe 26 befestigt, die auf der Welle 15 drehbar gelagert ist. Der Scheibe 26 gegenüber ist auf der Welle 15 eine zweite Scheibe 27 befestigt. Zwischen den Scheiben sind Einstellvorrichtungen vorgesehen, die aus drehbar in den Scheiben angeordneten Bolzen 28 und Schraubenspindeln 29 bestehen. Diese verbinden je einen an der einen und anderen Scheibe befindlichen Bolzen, wobei durch Drehen der Schraubenspindeln der Abstand der Bolzen voneinander und damit auch die Stellung der Scheiben zueinander geändert werden kann.
  • Die beschriebenen Einstellvorrichtungen sind nur einige Beispiele aus einer großen Reihe von Möglichkeiten. Für die erfindungsgemäße Ausbildung kommt es insbesondere darauf an, eine Einstellung zweier Teile der Antriebsvorrichtung gegeneinander zu ermöglichen, ohne daß eine Trennung von wichtigen Teilen der Vorrichtung, vor allem eine Teilung der Antriebswelle, notwendig ist.
  • In die Einstellvorrichtungen können auch Federn eingesetzt werden, die eine elastische Kraftübertragung gewährleisten und eine selbsttätige Nachstellung zulassen, wodurch ein ungleiches Aufsetzen der Brückenteile vermieden wird.
  • Es ist nicht erforderlich, die Einstellvorrichtungen zwischen der Antriebswelle und dem Antriebsritzel anzuordnen; sie können auch zwischen anderen Teilen der Antriebsabzweige, z. B. zwischen der Scheibe 6 und dem Zahnrad 8, liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Sicherung einer gleichmäßigen Bewegung von beweglichen Brücken aller Art, insbesondere von Hubbrücken, mit in die Antriebsabzweige eingebauten Einstellvorrichtungen zur Ermöglichung einer Verstellung zweier Antriebsteile im Sinne einer Verdrehung gegeneinander, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel (9) auf der ununterbrochen durchlaufenden, d. h. nicht durchschnittenen Antriebswelle (15) drehbar gelagert und mit einem auf der Antriebswelle befestigten Antriebsteil, z. B. einer Scheibe (17), verstellbar verbunden ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel (9) auf einem auf der Antriebswelle (15) drehbaren Kegelrad (i9) befestigt und dieses Kegelrad mit einem auf der Antriebswelle befestigten zweiten Kegelrad (2i) durch ein drittes Kegelrad (2o) verbunden ist, das seinerseits auf dem Zapfen (22) eines auf der Antriebswelle drehbaren Ringes (23) drehbar und feststellbar gelagert ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel (9) mit einem auf der Antriebswelle (15) befestigten Stirnrad (25) durch ein an dem Antriebsritzel drehbar und feststellbar gelagertes Stirnrad (24) verbunden ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel (9) auf einer auf der Antriebswelle (15) drehbaren Scheibe (26) befestigt und diese Scheibe mit einer zweiten auf der Antriebswelle befestigten Scheibe (27) durch eine oder mehrere Einstellvorrichtungen (28, 29) verbunden ist.
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