DE733608C - Einrichtung zur Aufrechterhaltung der richtigen Polaritaet bei Gleichstromerzeugern - Google Patents

Einrichtung zur Aufrechterhaltung der richtigen Polaritaet bei Gleichstromerzeugern

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DE733608C
DE733608C DEE49610D DEE0049610D DE733608C DE 733608 C DE733608 C DE 733608C DE E49610 D DEE49610 D DE E49610D DE E0049610 D DEE0049610 D DE E0049610D DE 733608 C DE733608 C DE 733608C
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permanent magnet
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DEE49610D
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English (en)
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Dr Emanuel Rosenberg
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ELIN und SCHORCH WERKE AG fur
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ELIN und SCHORCH WERKE AG fur
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Aufrechterhaltung der richtigen Polarität bei f leichstromerzeugern Einige Arten von Gleichstrommaschinen sind betriebsmäßig der Gefahr einer Umpolung ausgesetzt. Dazu gehören beispielsweise hauptstromerregte Schweißmaschinen und Erregermaschinen. Die Umpolung tritt im ersten Falldarm ein, wenn die Maschine versehentlich mit einer anderen Stromquelle, z. B. einer anderen Schweißmaschine mit höherer Spannung parallel ,geschaltet wird. Durch die Reihenschlußwicklung fließt dann ein unter Umständen großer Strom in umgelehrter Richtung. Auch Stoßkurzschluß bewirkt bei vielen Maschinen durch Überwiegen der Ankerrückwirkung eine Umpolung des Feldes. Bei Erregermaschinen kommt es vor, daß durch Kurzschluß das Hauptgenerators induktiv im Magnetrad ein großer, den Anker der Erregermaschine durchfließender und das Feld überwältigender Strom erzeugt wird. Umpolen einer Erregermaschine kann auch eintreten, wenn durch,den Nebenschlußregler der Feldstrom rasch geschwächt wird, weil die Selbstinduktion des Magnetfeldes der Hauptmaschine :im Anker der Erregerinaschineeinen Strom mit großer Ankerrückwirkung aufrechterhält. Es existieren noch andere Gründe, die bei Maschinen gelegentlich ein Umpolen bewirken. Manchmal schafft dies ernstliche Unzuträglichkeiten, so daß vor Fortsetzung des Betriebes entweder Umschaltungen im Ankerstromkreis vorgenommen werden müssen oder durch besondere Hilfsmittel im Erregerkreis richtige Polung erfolgen muß.
  • Die, Verhütung des Umpolens von Gleichstromerzeugern durch besondere Maßnahmen im Erregerkreis ist auf verschiedene Weise gelöst worden. So hat man z. B. den Erregerkreis der Maschine mit einer fremderregten Hilfswicklung versehen, die über einen Gleichrichter aus einem Wechselstromnetz gespeist wird. Der Nachteil ist, daß diese Maßnahme z. B. bei Benzinaggregaten nicht anwendbar ist. Man kann ferner die Nebenschlußwicklung gegen Ströme in umgekehrter Richtung durch ein vorgeschaltetes elektrisches Ventil schützen, oder man kann bei Kompoundmaschinen der Nebenschlußerregerwicklung einen Widerstand mit hohem positivem Temperaturkoeffizienten vorschalten, !der den Strom in der Nebenschlußwicklung auf fast voller Größe hält, 4venn die Spannung der Maschine infolge eines Rückstromes in der Serienwicklung sinkt. Diese Schaltungen lassen sich aber bei reihenschlußerregten Maschinen nicht anwenden.
  • Die Erfindung sieht statt dieser schon vorgesclilageiien,den Erregerstromkreis betreffenden Maßnamnen einen im magnetischen Kreis der -Maschine angeordneten Dauermagneten mit parallel geschaltetem magnetischem Nebenschluß vor. Der manetische Nebenschluß ist nach der Erfindung derart bemessen, dar die aus Datiermagnet und magnetischem Nebsenschluß bestehende Kombination hei unerregter Maschine Kraftlinien von der durch den Magnet bestimmten Richtung durch die übrigen Teile des Magnetkreises in den Anker senden und daß Kraftlinien umgekehrter Richtung, die durch äußere Einflüsse entstehen, finit so geringem Potentialgefälle durch den magnetischen Nebenschluß abgeleitet --erden, daß keine Umpolung oder gefährliche Schwächung des permanenten Magnetei) entstellt. Der permanente Magnet muß also eine größere Koerzitivkraft haben als das ganze übrige (aus Weicheisen bestehende) Magnetsystem, so daß er imstande ist, eine richtige Polung der Maschine vorzunehmen, auch wenn sie vorher durch einen großen Strom ummagnetisiert worden ist. Sein Querschnitt muß so groß sein, daß in den Anker eine genügend große Kraftlinienzahl von richtiger Polarität gesandt wird nach Abzug aller Streulinien, insbesondere auch der durch den magnetischen Nebenschluß fließenden.
  • Die Verwendung von Dauermagneten im Magnetfeld voll Generatoren ist schon früher vorgeschlagen -worden, und zwar zu dein Zweck, die Remanenz zu vergrößern und so ein rascheres Erregen der 'Maschine zu gewährleisten. Zur Verhütung des Unipolens müßen aber unwirtschaftlich große Mengen des teuren permanentmagnetischen Materials eingebaut werden. Die Erfindung schützt den Dauermagneten durch einen magnetischen Nebenscluß, dessen Widerstand so klein gehalten wirf, daß das magnetische Potentialgefälle beim grölten Umpolfeld kleiner als die Koerzitivkraft des Dauermagneten ist. Dur magnetische Widerstand muß andererseits aber wieder so groß sein, daß nach Aufhören der Gegenmagnetisierung genügend Kraftlinien des permanenten Magneten unter Wiederherstellung der ursprünglichen Polarität der 'Maschine in den Anker geleitet werden.
  • In Fig. i ist das Wesen der Erfindung schematisch dargestellt. 15 ist ein permanenter Magnet, 12 ist der dazu parallel geschaltete, aus weichem Eisen bestehende Nebenschluß, 1e3' zweckmäßig mit einem entweder festen Oder veränderlichen Luftspalt 13 versehen ist. Durch die Wahl der Breite des Luftspaltes kann die Größe des magnetischen Wider-Standes so bemessen «-erden, wie es nach dem obren notwendig erscheint: Der Widerstand muß so klein sein, daß der permanente Magnet beine stärksten auftretenden Gegenfeld nicht unigepolt wird, er muß aber doch auch so groß sein, daß der Dauermagnet hei unerregter Maschine nach Abzug aller Streulinien ein genügend starkes Feld durch den Anker des Generators schicken kann. Der Luftspalt kann auch mit unmagnetischem Material, z. B. Messingblech oder unmagnetischem Stahlblech, ausgefüllt werden. Bei Verwendung des letzteren kann auch eine Schweißung vorgenommen werden. so daß der mit (lein Luftspalt versehene Teil des Ständereisens bezüglich der mechanischen Beanspruchungen ein fester ununterbrochener Körper ist. Zur Er-1iuterung der Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung sei angenommen, daß der permanente Magnet voll Kraftlinien im Sinne des Pfeiles i.1 von unten nach oben durchflossen wird. Hierbei müssen vier 711-stände berücksichtigt werden: i. Nenn die unerregte Maschine vom vorliergehenden Betrieb richtig polarisiert ist, so wirkt die Koerzitivkraft des permanenten Magneten in der gleichen Richtung wie die Remanenz des übrigen Magnetfeldes. Durch den magnetischen Parallelwiderstand 12 wird ein Teil der vom permanenten Magneten erzeugten Kraftlinien in der Richtung nach abwärts fließen.
  • 2. Wenn die Maschine im Betrieb richtig erregt wird, so werden im magnetischen Nebenschluß 12 Kraftlinien von unten nach oben fließen.
  • 3. Wenn die Maschine z. B. durch falsche Parallelschaltung umpolarisiert -wird, so führt der magnetische Nebenschluß 12 die Summe der vom permanenten Magneten 12 herrührenden Kraftlinien und der Kraftlinien des übrigen Magnetsystems.
  • 1. Nach Abschaltung der Maschine sind vorerst alle Eisenteile des fiebrigen 'Magnetkreises in falscher Richtung magnetisiert. Dann zerlegt sich der Fluß des permanenten Magneten in zwei Komponenten, deren eine sich durch den magnetischen Nebenschluß i2 schließt, während die andere durch das fiebrige Magnetsystem geht und stark genug ist, tun den remanenten Magnetismus der übrigen Teile des Magnetfeldes zu überwinden.
  • Die Streuung der Kraftlinien im Raum wirkt ähnlich wie der magnetische Nebenschltila. -Wenn im Luftspalt 13 des magnetischen -Nebenschlusses eine Kraftliniendichte von etwa, 12 000 Linien auf den Quadratzentimeter -ewä hlt wird, so verlangt dies etwa iooo Amperewindungen zur Überwindung einer Luftspaltlänge von i inin. Wenn der -Magnet 15 eine höhere Koerzitivkraft geben soll, so ist dazu .ein mehrere Zentimeter langer Stab eines sehr guten Materials oder ein noch längerer Stab eines mittelmäßigen Magnetmaterials erforderlich.
  • Die in Fig. i schematisch dargestellte Einrichtung kann an verschiedenen Stellen des magnetischen Kreises angeordnet sein. Einige Ausführungsbeispiele sind in den Fig. 2 bis ; dargestellt. Fig. 2 zeigt eine normale zweipolige Maschine, die beispielsweise als Erregermaschine verwendet werden könnte. Ein Anker 20, Magnetpole 2i und Magnetspulen 22 zeigen nichts Außergewöhnliches. Das Magnetjoch 23 ist .dagegen horizontal geteilt. In der linken Zeichnungshälfte ist ein horizontaler Luftspalt 2d. durch einen Magnetstab 25 überbrückt. Schrauben 26 sind nur durch ihre Mittellinien angedeutet. Sie können aus urimagnetischem Stoff sein. In der rechten Zeichnungshälfte ist der Luftspalt durch eine Platte 29 aus urimagnetischem Stahl ausgefüllt und mit den beiden Magnetjochhälften verschweißt. Zur Überbrückung des Spaltes wird ein Hufeisenmagnet 27 verwendet, der größere Länge, daher größere Koerzitivkraft hat als ein gerader Stab ,aus gleichem 'Material. Schrauben 28 dienen zur Befestigung des Hufeisenmagneten an die beiden Magnetjochhälften.
  • In Fig. 3 ist der Magnetstab 35 zwischen zwei Teile 31 und 322 eines Erregerpolschafts eingesetzt, die durch einen Luftspalt 3.I getrennt sind.
  • Die Fig. .4 und 5 zeigen in zwei Projektionen die Verwendung der Erfindung bei einer Querfeldmaschine mit Hauptstromerregung, wie sie für Schweißzwecke häufig verwendet wird. Der Anker So hat ein kurzgeschlossenes Bürstenpaar 5 r und in halbem Polabstand dazu versetzt ein Paar _Nutzbürsten 52. Die Polschuhe 53 haben die bei Querfeldmaschinen bekannte Form. Der obere Pol 54 ist als Regulierpol ausgebildet, indem in einem becherförmigen, mit Öffnungen 55 versehenen Teil ein kolbenförmiger Körper c,6 mittels Schraube 57 und Handrad 58 verstellt werden kann. Der untere Pol 59 sowie der obere Pol 54 sind mit Reihenschlußspulen 4.o umgeben. Das Magnetjoch 41 ist in Horizontaler Richtung durchgeschnitten, so daß ein Luftspalt .I2 entsteht. Dieser ist auf beiden Seiten durch Platten 4.5 aus hartem Magnetstahl überbrückt, die mittels Schrauben 43 an die beiden Jochhälften angeschraubt sind Ringe 44 aus urimagnetischem Material trennen die Lagerschilde ,I6 vom Joch, so daß keine magnetische Kurzschließung des Kraftlinienflusses durch diese erfolgt.
  • In den Fig. 6 und 7 sind Ausführungsformen für Querfeldmaschinen mit und ohne Regulierpole angegeben, bei denen die Erfinclung nicht im Joch, sondern an einer Stelle des unteren Pols zur Anwendung kommt. In einem Fall ist ein als Glocke geformter Magnet, im anderen Fall ein gerader Magnetstahl angewendet. Der untere Pol kann zur Unterstützung seiner räumlichen Fixierung im Gehäuse beispielsweise durch unmagnetische Platten 6o und Schrauben 61 mit dem oberen Pol verbunden sein.
  • In Fig. 6 ist der Polschuh 53 durch Schrauben 67 mit einer in der Zeichnung tellerförmig dargestellten Platte 63 verbunden. Ihr gegenüber, durch den Luftspalt 66 getrennt, liegt ein eiserner Zwischenring 6d., der seinerseits die Verbindung zwischen dein permanenten Magneten 65 und dein Gehäuse 62 schafft. Der Zwischenring 6.I ist am Außen- und am Innenrand mit Gewinde versehen und gestattet daher eine Verstellung des Luftspalts 66. Der glockenförmige Dauermagnet 65 ist mit der Platte 63 durch eine Schraube 68 verbunden, wodurch eine zweite Fixierung der räumlichen Lage des unteren Pols geschaffen wird.
  • In Fig. 7 ist ein zylindrischer Dauermagnet 75 gezeichnet. Das aus Weicheisen bestehende Ansatzstück 73 besitzt prismatischen Querschnitt und ist mit dem Polschuh 53 verschweißt. Diesem Stück liegt die Eisenplatte 74 gegenüber, die im Magnetjoch 72 verschraubt ist. Der Luftspalt 76 kann beispielsweise dadurch verändert werden, daß zwischen Platte 74 und permanentem Magnet 7 5 oder zwischen dieser Platte und dem Ansatzstück 73 Eisenbeilagen eingefügt werden. Dauermagnet 75 und Polschuh 53 können wieder durch eine die Platte 7.4 und den Dauermagneten 75 durchdringende Schraube 77 in ihrer räumlichen Lage zusätzlich gesichert werden.
  • Den Anordnungen von Fig.4 bis 7 ist es gemeinsam, -daß ,die Aufrechterhaltung der richtigen Polarität im Primärfeld der Qtterfeldmaschine stattfindet. Es ist dagegen nicht notwendig, im sekundären Feldkreis besondere Vorkehrungen zu treffen, weil bei richtiger Bemessung der Einrichtung im Primärkreis die gewünschte Polarisierung des Sekundärfeldes im Betrieb von selbst erfolgt.
  • Z@enn man den erwähnten Luftspalt im Ständer veränderbar macht, so ist es ohne weiteres zulässig, einen permanenten -Magneten mit recht hoher Koerzitivkraft zu verwenden, weil man überschüssige Kraftlinien des permanenten Magneten durch Verringerung des Luftspalts so ableiten kann, daß die das übrige Magnetfeld durchströmenden und den Anker erreichenden Kraftlinien keinen übermäßig hohen Wert erreichen, so daß auch die Leerlaufspannung der Maschine nicht unerwünscht hoch wird. Ein anderes Mittel, um bei der Einrichtung nach der Erfindung die Leerlaufspannung in mäßigen Grenzen zu halten, ist die Anwendung einer entmagnetisierenden Nebenschlußwicklung, die entweder an die Nutzbürsten oder auch an eine Nutzbürste und die untereinander verbundenen Hilfsbürsten angeschlossen werden kann. Bei Fördermaschnen ist eine ähnliche Einrichtung unter dem Namen Selbstmordschaltung bekannt. Eine Schaltung, mit der bei Querfeldinaschinen die Leerlaufspannung in mäßigen Grenzen gehalten werden kann, ist in Fig. 8 dargestellt. Der Nutzstrom wird en Bürsten 52 entnommen und fließt über die Haupterregerwicklung 40. In der Figur dient der Nutzstrom zur Speisung eines Lichtbogens 8o. Die Gegenwicklung 8i ist entweder an den Nutzbürsten 52 oder an einer Bürste 52 und einer Hilfsbürste 51 angeschlossen. Die Gegenwicklung wird nur für wenige Prozente der Amperewindungen der Hauptwicklung bemessen und hat daher auf die Stromabgabe im Betrieb nur geringen Einfluß.
  • Der permanente Magnet ist für eine Zahl von Kraftlinien bemessen, die genügt, uni die Maschine richtig zu polarisieren. Das ist nur ein Bruchteil des gesamten Kraftlinienflusses, der auftritt, wenn die Maschine im Betrieb die volle Spannung gibt oder wenn sie an Fremdspannung angeschlossen ist. Der magnetische Nebenschluß muß daher für eine viel größere Kraftlinienzahl bemessen sein als der permanente Magnet. Bei ordnungsmäßigem Betrieb wird die Kraftlinienzahl im gesamten magnetischen Kreis in bestimmter Richtung nicht wesentlich kleiner sein, als die Kraftlinienzahl in umgekehrter Richtung, die bei Ummagnetisiernug durch äußere Einflüsse eintritt. Bei ummagnetisierter Maschine besteht eine Tendenz zur Schwächung des permanenten Magneten. Während der ungleich häufigeren Fälle des normalen Betriebes aber wirkt das Potentialgefälle im magnetischen Nebenschluß auf eine Verstärkung des permanenten Magneten hin, und daher ist nicht zu befürchten, daß bei langem Gebrauch der Maschine durch Alterung eine Schwächung des Magneten erfolgt.
  • Sollte aber eine erhebliche Schwächung des Magneten eingetreten sein, so ist es bei mehreren der dargestellten Anordnungen möglich, den permanenten Magneten ohne Zerlegung der übrigen Maschine .durch einen neuen auszutauschen, z. B. bei der Anordnung nach Fig. 2, rechte Hälfte, und bei den jenigen nach Fig. -. bis 7.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Aufrechterhaltung der richtigen Polarität bei Gleichstromerzeugern mit Hilfe eines an einer Stelle des Magnetfeldkreises angeordneten permanenten Magneten, dadurch gekennzeichnet, daß der permanente Magnet (15) mit einem magnetischen Nebenschluß (12) versehen ist, welcher derart bemessen ist, daß beide Magnete (12, 15) bei unerregter Maschine Kraftlinien von der durch den permanenten Magneten bestimmten Richtung durch die übrigen Teile des Magnetkreises in den Anker senden und daß Kraftlinien umgekehrter Richtung, die durch äußere Einflüsse entstehen, mit so geringem Potentialgefälle durch den magnetischen Nebenschluß abgeleitet werden, daß keine Umpolung oder gefährliche Schwächung des permanenten Magneten entsteht (Fig. i).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Weicheisen mit Luftspalten (13) im magnetischen Nebenschluß, wobei die Luftspalte durch nicht magnetisierbares Material mechanisch ausgefüllt sein können (Fig. i).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Veränderbarkeit der Luftspalte.
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Zweiteilung des Magnetjochs und die Anwendung von den Teilungsspalt überbrückenden permanenten Magneten (2 s, 27, Fig. 2).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche- Ausbildung, daß der permanente Magnet (25, 27, 45, 65, 75) ohne Zerlegung der Maschine austauschbar ist (Fig.2und4bis7).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß eine von der Spannung des Generators abhängige entmagnetisierende Erregung (81) vorgesehen ist, zu dem Zweck, die Leerlaufspannung trotz Verwendung des permanenten Magneten in mäßigen Grenzen zu halten (Fig. 8).
  7. 7. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 6 bei Querfeldmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung bei einem einzigen Polschenkel ,angebracht und der in den magnetischen Nebenschluß eingeschaltete Luftspalt (66,76) von außen ohne Zerlegung der Maschine verstellbar ist (Fig. 6 und 7).
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