DE736197C - Magnethalterung fuer auf dem Ferrarisprinzip beruhende Messinstrumente, insbesondere fuer Ferrariszaehler - Google Patents

Magnethalterung fuer auf dem Ferrarisprinzip beruhende Messinstrumente, insbesondere fuer Ferrariszaehler

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Publication number
DE736197C
DE736197C DEL98473D DEL0098473D DE736197C DE 736197 C DE736197 C DE 736197C DE L98473 D DEL98473 D DE L98473D DE L0098473 D DEL0098473 D DE L0098473D DE 736197 C DE736197 C DE 736197C
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DE
Germany
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pole pieces
pole
magnet holder
holder according
legs
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Expired
Application number
DEL98473D
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English (en)
Inventor
Josef Limberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/10Braking magnets; Damping arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Magnethalterung für auf dem Ferrarisprinzip beruhende Meßinstrumente, insbesondere für Ferrariszähler Magnethalierungen für auf dem Ferrarisprinzip beruhende Meßinstrumente, insbesondere für Ferrariszähler, sollen wenig Platz b.eanspruchen und vor allem stabil sein, so daß sich der Luftspalt oder die Luftspalte der Magnetpolstücke nicht ändern, weder durch momentane noch durch längere zeitliche Einflüsse. Dazu kommt der Umstand, daß man auf dem Gebiet der elektrischen Meßgeräte danach strebt, Magnete hoher Koerzitivkraft zu verwenden, also Magnete aus infolge großer Härte schwer oder gar nicht bearbeitbarem, vor allem nicht bohrbarem Material.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine für auf dem Ferrarisprinzip beruhende Meßinstrumente geeignete Magnethalterung, welche den vorstehend genannten Bedingungen entspricht.
  • Erfi.ndungsgemäß ist bei der neuen Magnethalterung der Träger aus einem Rohrstück hergestellt, das an zwei Schenkeln, die durch eine in axialer Richtung verlaufende Ausnehmung gebildet sind, einander gegenüberliegende Magnetpolstücke trägt. Die Schenkel können dabei die Polstücke durch Klemmwirkung halten, oder die Polstücke können durch Schrauben an den Trägerschenkeln gehalten sein. Die Klemmxnirkullg kann durch in Richtung der Schenkel keilförmig gestaltete Stücke, die zwischen Ränder der Trägerschenkel getrieben werden, erfolgen.
  • Die Polstücke können auch durch Schrauben über Zwischenstücke an den Trägerschenkein gehalten sein.
  • Den Abschnitt eines Rohres als Träger für die Polstücke eines Magneten zu benutzen, hat vor allem den - Vorteil daß sich der Träger dicht und mit wenig Eigenraumbedarf an die Form der Magnetp olstücke anschließt, woraus sich eine denkbar kleine Raumbeanspruchung für eine solche Magnethalterung ergibt. Der Träger ist auch äußerst stabil und völlig frei von irgendwelchen Spannungen und Temperatureinflüssen, so daß der einmal bestimmte Luftspalt ein für allemal gewahrt ist. Auch die Erstellung eines solchen Trägers ist denkbar einfach, weil er nur aus einem Profilstück abgestochen oder geschnitten und zum Teil geschlitzt zu werden braucht, um seine Grundform zu erhalten.
  • Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung in mehr schematischer Weise.
  • Fig. I veranschaulicht das Grundprinzip; Fig. 2 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel mit auseinandergenommenen Einzelteilen dar, wozu Fig. 3 eine Zusammenstellung ist; Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel im Querschnitt; Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen verschiedene auf einem Halter durch Klemmwirkung beruhende Ausführungsbeispiele; Fig. 8 zeigt Teile eines Ausführungsbeispiels, das auf einer Schraubverbindung der Polstücke mit den Trägerschenkeln basiert, und Fig. 9 zeigt ein weiteres, eine Schraubverbindung darstellendes Ausführungsbeispiel.
  • Nach dem ersten Ausführungsbeispiel ist I ein Abschnitt eines Vierkantrohres. Durch eine axial und parallel zu zwei einander gegenüberliegenden Wandungen des Vierkantrohres I verlaufende Ausnehmungo sind zwei Schenkel 3 gebildet. In diese Schenkel 3 sind Polstücke 4 aus magnetischem Material, beispielsweise solchem hoher Koerzitivkraft, eingesetzt. Die Teile 4 können beispielsweise unter Verwendung eines Kittmittels an den Schenkeln 3 gehalten sein. 5 ist ein Loch in der unteren Wandung des Rohres 1 das zur Anbringung des Verbindungsmittels zwischen der Magnethalterung und einem Tragwerksteil des betreffenden Instrumentes dient.
  • Die Magnetpolstücke 4 können gegossen und überschliffen sein, eine Bèàrbeitung, die auch bei Material hoher Koerzitivkraft möglich ist.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 2 und 3 ist in jedem der Schenkel 3 eines gleich wie das Rohr 1 nach dem ersten Ausführuiigsbeispiel erstellten Trägers ein Loch 6 vorgesehen. 7 sind zwei Polstücke aus magnetischem Material, vorzugsweise solchem hoher Koerzitivkraft, die hochkant gestellt sind und von ihren Polflächen 7a ausgehende Vertiefungen S aufweisen. g ist ein ein Joch darstellen des Zwischenstück, das mit Ansätzen 10 in die Vertiefungen S paßt und ein Schraubloch aufweist (auf der Zeichnung nicht ersichtlich).
  • Das Joch g liegt zwischen den Polstücken 7 und diese zwischen den Rändern 11 des Schenkels 3. Eine durch das Loch 6 in das Schrauben loch des Joches eingeführte Schraube 12 preßt mittels der Ansätze lo die Pol stücke i an den Schenkeln 3 an (Fig. 3).
  • Auch bei diesem Beispiel sind die Polstücke 7 als gegossene Teile angenommen. die an ihren Polflächen und vorteilhaft auch an den diesen gegenüberliegenden Stirnflächon überschliffen sind. Das Jochzwischenstück 9 kann aus Metall, beispielsweise Messing, oder auch aus Preßmasse, z. B. Kunstharzmasse, gebildet sein.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 sind prismenförmige Polstücke 13 durch ein prismenförmiges Zwischenstück 1 4 zwischen den Rändeni 1 1 des Schenkels 3 des Vierkantrohres gehalten. Hierbei verlaufen die einander zugekehrten Berührungsflächen der Polstücke 13 und des Zwischenstückes 14 in Richtung quer zu den Polflächen der Pol. stücke 13 keilförmig, so daß mittels der das Zwischenstück 14 fassenden Schraube 12 ein fester Sitz der Polstücke 13 am Schenkel 3 erzielt wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind Polstücke 15 durch reine Islemmwirkullg am Schenkel 3 des Trägerrohres gehalten Hier sind die Ränder ii etwas nach innen geneigt, und ein Zwischenstück 16 ist in Querschnitt dementsprechend schwach keilförmig.
  • Dieses Zwischenstück ist aber auch noch in Richtung der Polflächen der Polstücke 15 keilförmig, -und die Befestigung der Polstücke 15 am Schenkel 3 ist durch Treiben des Zwischenstückes 16 zwischen die Polstücke erzielt.
  • Die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, nach dem am Schenkel 3 ein einziges Polstück r7 angeordnet ist. Dasselbe hat schwalbenschwanzförmigen Querschnitt und ist in Richtung seiner Polflächen 17" etwas keilförmig, so daß es durch Treiben zwischen die eng sprechend geneigten Ränder 1 1 des Schenkels 3 an letzterem durch Klemmwirkung gesichert ist.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 stellt ein Mittelding dar zwischen den Ausführungen nach Fig. 5 und 6. Die Befestigung ist durch reine Klemmwirkung erzielt, jedoch ist bei Anwendung von zwei Polstücken 18, 19 ein Zwischenstück vermieden. Die B!erührungsflächen, mit denen die Polstücke 18, 19 aneinanderliegen. verlaufen etwas abweichend von der Längsrichtung der Polstücke, so daßbeim Treiben eines der P olstücke zwischen das andere Polstück und den Rand 1 1 des Scheukels eine Keilwirkung entsteht.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 ist ein einziges Polstück 20 als Block mit einer zentralen Öffnung 21 ausgeführt.
  • Von den P-olflächen 20a dieses Blockes ausgehend, sind Vertiefungen 22 vorgesehen (auf der Zeichnung ist nur die vordere sichtbar), in welche Ansätze 23 eines jochförmigen Zwischenstückes 24 passen. Dasselbe ist mit einem Schraubloch 25 versehen und hält, in der Öffnung 21 den Block 20 durchdringend, diesen mittels einer durch ein Loch 26 des Rohrschenkels 3 gesteckten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Schraube, zwischen den Rändern 1 1 des Schenkels 3 liegend, an letzterem fest.
  • Auch dieser Block 20 ist, wie es übrigelas auch die Polstücke I3, I5, 17, I8 und 19 sind, gegossen gedacht, und er hat an der Fläche 20b, mit der er gegen den Schenkel 3 anliegt, Vertiefungen 26a, die den Zweck haben, durch Verkleinerung dieser Fläche bzw. Auflösung derselben in mehrere kleinere Flächen diese leichter schleifen zu können.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist wieder ein einziges Polstück 27 aus gegossenem Material hoher Koerzitivkraft vorgesehen. Dieses ist, an Anschlagkanten 28 und den Rändern II des Rohrschenkels 3 anliegend, mittels einer Schraubezg am Schenkel 3 gehalten, wobei die Schraube 29 durch ein Loch des Teils 27 ragt und auf ihr eine Mutter sitzt, die in einer Vertiefung 30 der Polseite des Teils 27 liegt und so den Luftspalt des Magnetsystems nicht beeinflußt.
  • In allen beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Rohrabschnitt, der den Träger der Magnetpolstücke bildet, aus einem Vierkantrohr hergestellt gedacht. Das Rohr kann jedoch auch anderen Querschnitt haben, es kann z. B. kreisrund oder oval sein. Demnach ist die Magnethalterung gemäß der Erfindung auch geeignet für die in neuerer Zeit vielfach zur Verwendung gelangenden halbkreisförmigen Magnetpolstücke, die in die Schlenkel des Rohrstückes eingekittet sein können wie die Polstücke nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Das Rohr, aus dem der Abschnitt 1 in den verschiedenen Ausführungsbeispielen gebildet ist, kann metallisch, beispielsweise aus Eisen, sein. CE:s kann aber auch aus Preßmasse, beispielsweise Kunstharz, hergestellt sein.
  • PATENTANSPR SUCHE: r. Magnethalterung für auf dem Ferrarisprinzip beruhende Meßinstrumente, insbesondere für Ferrariszähler, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetträger aus einem Rohrstück besteht, das an zwei Schenkeln, die durch eine in axialer Richtung verlaufende Ausnehmung gebildet sind, einander gegenüberliegende Magnetpolstücke trägt.

Claims (1)

  1. 2. Magnethalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel die Polstücke durch Klemmwirkung halten.
    3. Magnethalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke durch Schrauben an den Schenkeln des Trägers gehalten sind.
    4. Magnethalterung nach den Ansprüchen I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke durch die Schrauben über Zwischenstücke an den Schenkeln gehalten sind.
    5. Magnethalterung nach den Ansprüchen I, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke aus je einem- Block bestehen, der von einem Jochteil durchrungen: ist, der ihn an seiner Polflächenebene untergreift.
    6. Magnethalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Schenkel an Stelle eines einteiligen Polstückes zwei oder mehrere Polstücke angebracht sind.
    7. Magnethalterung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmwirkung durch in Richtung der Schenkel keilförmig gestaltete und zwischen Ränder der Trägerschenkel getriebene Stücke bewirkt ist.
    8. Magnethalterung nach den Ansprüchen I, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schrauben an den Trägerschenkeln gehaltenen Zwischenstücke Prismen sind, die ebenso wie die Polstücke in Richtung quer zu den Piolflächen keilförmig verlaufen.
    9. Magnethalterung nach den Ansprüchen I, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke Joche sind, die die seitlich von ihnen angeordneten Polstücke an deren Polflächen untergreifen.
DEL98473D 1939-06-30 1939-07-09 Magnethalterung fuer auf dem Ferrarisprinzip beruhende Messinstrumente, insbesondere fuer Ferrariszaehler Expired DE736197C (de)

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DEL98473D Expired DE736197C (de) 1939-06-30 1939-07-09 Magnethalterung fuer auf dem Ferrarisprinzip beruhende Messinstrumente, insbesondere fuer Ferrariszaehler

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DE (1) DE736197C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3005458A (en) * 1958-12-29 1961-10-24 Fargo Corp Therapeutic magnet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3005458A (en) * 1958-12-29 1961-10-24 Fargo Corp Therapeutic magnet

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