CH205582A - Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft. - Google Patents

Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft.

Info

Publication number
CH205582A
CH205582A CH205582DA CH205582A CH 205582 A CH205582 A CH 205582A CH 205582D A CH205582D A CH 205582DA CH 205582 A CH205582 A CH 205582A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coercive force
high coercive
magnet according
permanent brake
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Publication of CH205582A publication Critical patent/CH205582A/de

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02—Constructional details
    • G01R11/10—Braking magnets; Damping arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Permanenter Bremsmagnet hoher     Koerzitivkraft.       Bei     permanenten    Bremsmagneten hoher       Koerzitivkraft    besteht wegen des nur schwer       bearbeitbaren    Materials, aus dem solche Mag  nete gebildet sind, die Schwierigkeit der Be  festigung. Diese Schwierigkeit hat man auf  verschiedene Weise zu     bemeistern    gesucht,  wobei aber     Gestaltungen        erstanden,    die viel  fach in anderer Hinsicht nicht genügten, wie       beispielsweise    der     Platzbeanspruchung    und  des Gewichtes.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt einen  permanenten Bremsmagnet hoher     Koerzitiv-          kraft    zu schaffen, welcher leicht und sicher  an einem Halter     befestigt    werden kann.  



  Gemäss der     Erfindung    besteht der. Mag  netkörper aus Stücken hoher     Koerzitivkraft     und Stücken aus weicherem Material, die un  lösbar miteinander     verbunden    sind. Das wei  chere Material kann mit dem hohe     Koerzitiv-          kraft    aufweisenden Material zusammenge  walzt sein, es kann aber auch mit letzterem  Material zusammengegossen sein.

   Weiter  kann das weichere Material Teile hoher     Koer-          zitivkraft    miteinander verbinden, oder das    Material hoher     Koerzitivkraft    kann     ein    zu  sammenhängendes Ganzes darstellen und das  weitere Material so durch Zusammenwalzen  oder Zusammengiessen am Material hoher.       goerzitivkraft    befestigt sein, dass Teile seiner  Begrenzungsflächen frei liegen.  



  Die     Zeichnung    zeigt in den     Fig.    1 bis 6  mehrere Ausführungsbeispiele der     Erfindung          schematisch-perspektivisch,    wobei jeweils nur  ein einziger Magnet des aus zwei gleich  artigen Magneten zusammengesetzten Brems  magneten dargestellt ist und Mittel zum  Halten der Magnete in     einem    Apparat nicht  angegeben sind.  



  Nach dem     Ausführungsbeispiel    gemäss       Fig.    1 ist der Magnet aus zwei Bändern 1, 2  aus Magnetstahl, dessen     Koerzitivkraft    grö  sser ist als 200     Oersted,    also Material hoher       Koerzitivkraft,    das sehr hart ist und sich da  bei fast nicht bearbeiten lässt,     mit    zwischen  ihnen liegendem Band 3 aus Eisen, also wei  cherem     bearbeitbarem    Material, zusammenge  walzt, was der Natur dieser Bindungsart  nach auf     bekannte        Weise        in.    warmem Zustand      geschehen ist.

   Hierbei kann man sich denken,  dass zuerst das Zusammenwalzen erfolgte und  dann der so gebildete Streifen in die Profil  form gebracht wurde, oder man kann sich  auch vorstellen, dass     beim    Zusammenwalzen       gleichzeitig    das Profil gegeben wird. Aus  dem so auf die eine oder andere Art gebil  deten Profilstab werden dann einzelne Mag  nete abgetrennt.  



  Der Teil 3 des Magnetes ermöglicht, trotz  der Verwendung von Material hoher     Koer-          zitivkraft    eine Bearbeitung am Magnet vor  zunehmen, die zu dessen     Befestigung    in  einem Apparat beispielsweise einem Elektri  zitätszähler dient. So können Gewindelöcher  in eine der Stirnseiten des Teils 3 gebohrt  werden, um den Magnet seitlich an einem  Halter zu befestigen, der noch einen zweiten       gleichgestalteten    Magnet trägt, der mit seinen  Polen denjenigen des     Magnetes    1,     \?,    3 unter       Belassung    des üblichen Luftspaltes gegen  überliegt.  



  Wie die     Fig.    2 veranschaulicht, kann das       bearbeitbare        Material    in Form von     Stäben    4  mit einem Band 5 aus Material hoher     Koer-          zitivkraft    zusammengewalzt sein. Hier stellt  also das Material hoher     Koerzitivkraft    ein  geschlossenes Ganzes dar. Die Profilform  kann hierbei auf die gleiche Weise erzielt  worden sein, wie beim ersten Ausführungs  beispiel, das heisst entweder durch Plan  walzen und     naehheriges    Biegen aufs Profil  oder durch Profilgehen schon beim Zusam  menwalzen.  



  Auch hier ermöglichen die Teile 4 den  Magnet zur Erzielung einer einfachen und  sicheren Verbindung mit einem Träger oder  Halter zu     bearbeiten,    indem beispielsweise in  die Stirnseiten der Teil 4 Gewindelöcher ge  bohrt werden.  



  Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    3 ist ein Band 6 aus     btaterial    hoher       Koerzitivkraft    bei der     Profilgebung    für den  Magnet mit einem Flachstab 7 aus     bearbeit-          barem    Material zusammengewalzt.

   Hier, wie  auch beim Beispiel nach     Fig.    2 ist der ein  zelne Magnet auf die gleiche Art durch Ab  trennen von einem Profilstab gebildet und    der Teil 7 kann zur Befestigung des Mag  netes bearbeitet werden,     wobei    man sich vor  stellen kann, dass aus dem Flachstab 7 eine  Keilbahn ausgearbeitet wird, mittels welcher  der Magnet. 6, 7 auf einen Träger- oder       Halterarm    aufgeschoben wird.  



  Gemäss dem     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    4 ist angenommen, dass ein Mittelteil 8  aus     bearbeitba.rem    Material, beispielsweise  Eisen, mit die Polschenkel bildenden Teilen 9  aus     Material    hoher     Koerzitivkraft    zu einem  U-förmigen Magnet     zusammengegossen    ist.  Um hierbei eine gute Verbindung der     Teile     miteinander zu erzielen, ist der Mittelteil 8  dort, wo er den Polschenkeln 9 anliegt,       schwalbenschwanzförmig    ausgebildet.  



  Auch bei diesem Ausführungsbeispiel  kann ein Profilstab hergestellt werden, aus  dem durch Abtrennen     (Fräsen    oder     Sägen)     die einzelnen Magnete gebildet werden.  



  Der Mittelteil 8 kann wieder zur Erzie  lung der Verbindung des Magnetes mit einem  Halter bearbeitet werden, und zwar durch       Herausarbeiten    von Löchern, einer Keilbahn  oder dergleichen.  



  Die     Fig.    5 zeigt einen gegossenen Magnet,  bei dem das     ein    geschlossenes Ganzes darstel  lende Material 111 hoher     Koerzitivkraft    nahe  den Polschenkeln eingegossene Stäbe 11 aus       bearbeitbarem    Material, wie Eisen, aufweist.  Diese Stäbe 1.1 liegen unverdeckt im     Material     <B><I>10,</I></B> so dass eine Bearbeitung zu Befestigungs  zwecken des Magnetes leicht möglich ist.  



  Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    6 ist der Magnet in einer Einzelform  hergestellt gedacht. Hier ist das Material  hoher     Koerzitivkraft    um einen     Flachstab    13  aus     bearbeitba.rem    Material,     -,vie    Eisen, her  umgegossen,     @velcher    Flachstab seitlich aus  dem Magnet herausragt. Mittels dieses seit  lichen Teils kann der     141agnet    an einem Hal  ter oder Träger angeschraubt werden.  



  Dadurch, dass, wie aus den beschriebenen  Ausführungsbeispielen hervorgeht, ein Mag  net aus Material hoher     Koerzitivkraft    als  kompakte Masse     bearbeitbares    Material ent  hält, ist es unter Beibehaltung der Vorteile  eines solchen Magnetes möglich, eine günstige,      das heisst einfache und sichere Befestigung  desselben zu erzielen.  



  Ist das Material hoher     Koerzitivkraft    des  Magnetes mit der Masse des     bearbeitbaren     Materials zusammengegossen, so kann das       bearbeitbare    Material als Hülse das Material  hoher     Koerzitivkraft    durchsetzen.  



  Diese Hülse kann bei verhältnismässig  dünner Wandung prismatische Form haben  (beispielsweise drei- oder viereckige), so dass  sie Materialschrumpfungen nachgeben kann  und so das Auftreten von Spannungen im  Magnet, die dessen Bestand gefährden könn  ten, verhindert. Die Befestigung des Magne  tes kann dann durch das durch die Hülse ge  bildete Loch hindurch beispielsweise mittels       Mutterschrauben    oder auch Nieten erfolgen.  Die Hülse kann aber auch bei stärkerer Wan  dung zylindrisch und geschlitzt sein. Hierbei  ermöglicht der Schlitz die Nachgiebigkeit  der Hülse. In diese Hülse kann dann Ge  winde geschnitten     sein.,    so dass ein Schrauben  bolzen als Verbindungsmittel Anwendung  finden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Permanenter Bremsmagnet hoher Koer- zitivkraft, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper aus Stücken hoher Koerzitiv- kraft und weicheren Stücken besteht, die un lösbar miteinander verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1. Permanenter Bremsmagnet nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weicheren Stücke mit den hohe Koerzitivkraft aufweisenden Stücken zu sammengewalzt sind. 2.
    Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weicheren Stücke mit den hohe Koerzitivkraft aufweisenden Stücken zu sammengegossen sind. 3. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weicheren Stücke Teile hoher Koerzitivkraft miteinander verbinden. 4.
    Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material hoher Koerzitivkraft ein zusammenhängendes Ganzes darstellt, und dass von dem weicheren Material ein Teil seiner Begrenzungsflächen von dem Material hoher Koerzitivkraft nicht be deckt ist.
    5. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bän der aus Material hoher Koerzitivkraft mit einem zwischen ihnen liegenden Band aus weicherem Material zusammen gewalzt und auf das U-förmige Profil des Magnetes gebracht sind und der Magnet von dem durch die Bänder gebildeten U-förmigen Stab abgetrennt ist. 6. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stab aus weicherem Material mit einem Band aus Material hoher Koer- zitivkraft zusammengewalzt ist.
    7. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus wei cherem Material gebildeter Mittelteil des Magnetes, mit die Polschenkel des Mag netes bildenden Teilen aus Material hoher Koerzitivkraft zusammengegossen ist. B.
    Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein stabförmiger Teil aus weicherem Ma terial mit dem ein zausammenhängendes Ganzes bildenden Material hoher Koerzi- tivkraft so zusammengegossen ist, dass ein Teil der Begrenzungsflächen des weicheren Materials freiliegt. 9. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wei chere Material eine Hülse ist, die das Material hoher Koerzitivkraft durch setzt.
    10. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse gegen Materialschrumpfung nach giebig ist. 11. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und den 'Unteransprüchen 2, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse prismatische Farm hat. 12. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse zylindrisch und geschlitzt ist.
CH205582D 1938-12-03 1938-12-03 Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft. CH205582A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH205582T 1938-12-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH205582A true CH205582A (de) 1939-06-30

Family

ID=4444683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH205582D CH205582A (de) 1938-12-03 1938-12-03 Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH205582A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH656973A5 (de) Anisotrope dauermagneten und verfahren zu deren herstellung.
DE1763876A1 (de) Permanenterregte elektrische Maschine
CH621282A5 (en) Device for arranging and conveying ferromagnetic parts at predetermined distances from one another
DE899564C (de) Magnetkopf fuer bandfoermige Magnettontraeger
DE943787C (de) Magne tisch anisotroper Dauermagnet auf Eisenbasis der Nickel Aluminium und Kobalt enthalt und Verfahren zur Herstellung solcher Magneten
AT352973B (de) Anordnung zum befestigen von wand- oder deckenverkleidungen
AT235956B (de) Magnetische Bremsvorrichtung für Meßgeräte mit einer Scheibe, wie Induktionszähler
DE1265950B (de) Dauermagnetisches Haftsystem
DE895063C (de) Anordnung zur elektromagnetischen Aufzeichnung
DE740046C (de) Halterung U-foermiger Dauermagnete, insbesondere Bremsmagnete fuer Elektrizitaetszaehler, aus einem nicht bearbeitbaren Werkstoff hoher Koerzitivkraft
DE444523C (de) In der Laengsrichtung geteilter Nutenabschlusskeil fuer elektrische Maschinen, dessen Keilhaelften aus magnetisch leitenden, senkrecht zur Maschinenachse stehenden Einzelblechen bestehen
DE552753C (de) Verfahren zum Ziehen von Staeben
DE856771C (de) Verfahren zur Herstellung eines magnetisierbaren, aus mehreren Teilen bestehenden Kerns fuer Spulen
DE736197C (de) Magnethalterung fuer auf dem Ferrarisprinzip beruhende Messinstrumente, insbesondere fuer Ferrariszaehler
DE906251C (de) Aus einem einzigen Stueck hergestellter, mit einer Anzahl koerperlicher Pole versehener Koerper aus Dauermagnetstahl
DE952920C (de) Dauermagnet in Sternform
CH397265A (de) Kernhalter für Mehrspurlöschköpfe
AT153452B (de) Permanentmagnetsystem, insbesondere für dynamische Lautsprecher.
AT155557B (de) Dauermagnet.
DE587246C (de) Elektromagnetisches Geraet zur mechanischen Aufzeichnung von Schwingungen
DE1614713C (de) Haftrelais
DE1851669U (de) Magnetische bremsvorrichtung fuer messgeraete mit einer scheibe, wie induktionszaehler.
DE1836654U (de) Magnetisierbarer kern, insbesondere fuer spulen und uebertrager.
DE1969833U (de) Gewindeeinsatz, insbesondere zum einbetten.
DE708787C (de) Verfahren und Kern zum Giessen von Bremsmagneten