CH205582A - Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft. - Google Patents
Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft.Info
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Description
Permanenter Bremsmagnet hoher Koerzitivkraft. Bei permanenten Bremsmagneten hoher Koerzitivkraft besteht wegen des nur schwer bearbeitbaren Materials, aus dem solche Mag nete gebildet sind, die Schwierigkeit der Be festigung. Diese Schwierigkeit hat man auf verschiedene Weise zu bemeistern gesucht, wobei aber Gestaltungen erstanden, die viel fach in anderer Hinsicht nicht genügten, wie beispielsweise der Platzbeanspruchung und des Gewichtes. Vorliegende Erfindung bezweckt einen permanenten Bremsmagnet hoher Koerzitiv- kraft zu schaffen, welcher leicht und sicher an einem Halter befestigt werden kann. Gemäss der Erfindung besteht der. Mag netkörper aus Stücken hoher Koerzitivkraft und Stücken aus weicherem Material, die un lösbar miteinander verbunden sind. Das wei chere Material kann mit dem hohe Koerzitiv- kraft aufweisenden Material zusammenge walzt sein, es kann aber auch mit letzterem Material zusammengegossen sein. Weiter kann das weichere Material Teile hoher Koer- zitivkraft miteinander verbinden, oder das Material hoher Koerzitivkraft kann ein zu sammenhängendes Ganzes darstellen und das weitere Material so durch Zusammenwalzen oder Zusammengiessen am Material hoher. goerzitivkraft befestigt sein, dass Teile seiner Begrenzungsflächen frei liegen. Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 bis 6 mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch-perspektivisch, wobei jeweils nur ein einziger Magnet des aus zwei gleich artigen Magneten zusammengesetzten Brems magneten dargestellt ist und Mittel zum Halten der Magnete in einem Apparat nicht angegeben sind. Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist der Magnet aus zwei Bändern 1, 2 aus Magnetstahl, dessen Koerzitivkraft grö sser ist als 200 Oersted, also Material hoher Koerzitivkraft, das sehr hart ist und sich da bei fast nicht bearbeiten lässt, mit zwischen ihnen liegendem Band 3 aus Eisen, also wei cherem bearbeitbarem Material, zusammenge walzt, was der Natur dieser Bindungsart nach auf bekannte Weise in. warmem Zustand geschehen ist. Hierbei kann man sich denken, dass zuerst das Zusammenwalzen erfolgte und dann der so gebildete Streifen in die Profil form gebracht wurde, oder man kann sich auch vorstellen, dass beim Zusammenwalzen gleichzeitig das Profil gegeben wird. Aus dem so auf die eine oder andere Art gebil deten Profilstab werden dann einzelne Mag nete abgetrennt. Der Teil 3 des Magnetes ermöglicht, trotz der Verwendung von Material hoher Koer- zitivkraft eine Bearbeitung am Magnet vor zunehmen, die zu dessen Befestigung in einem Apparat beispielsweise einem Elektri zitätszähler dient. So können Gewindelöcher in eine der Stirnseiten des Teils 3 gebohrt werden, um den Magnet seitlich an einem Halter zu befestigen, der noch einen zweiten gleichgestalteten Magnet trägt, der mit seinen Polen denjenigen des Magnetes 1, \?, 3 unter Belassung des üblichen Luftspaltes gegen überliegt. Wie die Fig. 2 veranschaulicht, kann das bearbeitbare Material in Form von Stäben 4 mit einem Band 5 aus Material hoher Koer- zitivkraft zusammengewalzt sein. Hier stellt also das Material hoher Koerzitivkraft ein geschlossenes Ganzes dar. Die Profilform kann hierbei auf die gleiche Weise erzielt worden sein, wie beim ersten Ausführungs beispiel, das heisst entweder durch Plan walzen und naehheriges Biegen aufs Profil oder durch Profilgehen schon beim Zusam menwalzen. Auch hier ermöglichen die Teile 4 den Magnet zur Erzielung einer einfachen und sicheren Verbindung mit einem Träger oder Halter zu bearbeiten, indem beispielsweise in die Stirnseiten der Teil 4 Gewindelöcher ge bohrt werden. Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 ist ein Band 6 aus btaterial hoher Koerzitivkraft bei der Profilgebung für den Magnet mit einem Flachstab 7 aus bearbeit- barem Material zusammengewalzt. Hier, wie auch beim Beispiel nach Fig. 2 ist der ein zelne Magnet auf die gleiche Art durch Ab trennen von einem Profilstab gebildet und der Teil 7 kann zur Befestigung des Mag netes bearbeitet werden, wobei man sich vor stellen kann, dass aus dem Flachstab 7 eine Keilbahn ausgearbeitet wird, mittels welcher der Magnet. 6, 7 auf einen Träger- oder Halterarm aufgeschoben wird. Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist angenommen, dass ein Mittelteil 8 aus bearbeitba.rem Material, beispielsweise Eisen, mit die Polschenkel bildenden Teilen 9 aus Material hoher Koerzitivkraft zu einem U-förmigen Magnet zusammengegossen ist. Um hierbei eine gute Verbindung der Teile miteinander zu erzielen, ist der Mittelteil 8 dort, wo er den Polschenkeln 9 anliegt, schwalbenschwanzförmig ausgebildet. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann ein Profilstab hergestellt werden, aus dem durch Abtrennen (Fräsen oder Sägen) die einzelnen Magnete gebildet werden. Der Mittelteil 8 kann wieder zur Erzie lung der Verbindung des Magnetes mit einem Halter bearbeitet werden, und zwar durch Herausarbeiten von Löchern, einer Keilbahn oder dergleichen. Die Fig. 5 zeigt einen gegossenen Magnet, bei dem das ein geschlossenes Ganzes darstel lende Material 111 hoher Koerzitivkraft nahe den Polschenkeln eingegossene Stäbe 11 aus bearbeitbarem Material, wie Eisen, aufweist. Diese Stäbe 1.1 liegen unverdeckt im Material <B><I>10,</I></B> so dass eine Bearbeitung zu Befestigungs zwecken des Magnetes leicht möglich ist. Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 ist der Magnet in einer Einzelform hergestellt gedacht. Hier ist das Material hoher Koerzitivkraft um einen Flachstab 13 aus bearbeitba.rem Material, -,vie Eisen, her umgegossen, @velcher Flachstab seitlich aus dem Magnet herausragt. Mittels dieses seit lichen Teils kann der 141agnet an einem Hal ter oder Träger angeschraubt werden. Dadurch, dass, wie aus den beschriebenen Ausführungsbeispielen hervorgeht, ein Mag net aus Material hoher Koerzitivkraft als kompakte Masse bearbeitbares Material ent hält, ist es unter Beibehaltung der Vorteile eines solchen Magnetes möglich, eine günstige, das heisst einfache und sichere Befestigung desselben zu erzielen. Ist das Material hoher Koerzitivkraft des Magnetes mit der Masse des bearbeitbaren Materials zusammengegossen, so kann das bearbeitbare Material als Hülse das Material hoher Koerzitivkraft durchsetzen. Diese Hülse kann bei verhältnismässig dünner Wandung prismatische Form haben (beispielsweise drei- oder viereckige), so dass sie Materialschrumpfungen nachgeben kann und so das Auftreten von Spannungen im Magnet, die dessen Bestand gefährden könn ten, verhindert. Die Befestigung des Magne tes kann dann durch das durch die Hülse ge bildete Loch hindurch beispielsweise mittels Mutterschrauben oder auch Nieten erfolgen. Die Hülse kann aber auch bei stärkerer Wan dung zylindrisch und geschlitzt sein. Hierbei ermöglicht der Schlitz die Nachgiebigkeit der Hülse. In diese Hülse kann dann Ge winde geschnitten sein., so dass ein Schrauben bolzen als Verbindungsmittel Anwendung finden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Permanenter Bremsmagnet hoher Koer- zitivkraft, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper aus Stücken hoher Koerzitiv- kraft und weicheren Stücken besteht, die un lösbar miteinander verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1. Permanenter Bremsmagnet nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weicheren Stücke mit den hohe Koerzitivkraft aufweisenden Stücken zu sammengewalzt sind. 2.Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weicheren Stücke mit den hohe Koerzitivkraft aufweisenden Stücken zu sammengegossen sind. 3. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weicheren Stücke Teile hoher Koerzitivkraft miteinander verbinden. 4.Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material hoher Koerzitivkraft ein zusammenhängendes Ganzes darstellt, und dass von dem weicheren Material ein Teil seiner Begrenzungsflächen von dem Material hoher Koerzitivkraft nicht be deckt ist.5. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bän der aus Material hoher Koerzitivkraft mit einem zwischen ihnen liegenden Band aus weicherem Material zusammen gewalzt und auf das U-förmige Profil des Magnetes gebracht sind und der Magnet von dem durch die Bänder gebildeten U-förmigen Stab abgetrennt ist. 6. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stab aus weicherem Material mit einem Band aus Material hoher Koer- zitivkraft zusammengewalzt ist.7. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus wei cherem Material gebildeter Mittelteil des Magnetes, mit die Polschenkel des Mag netes bildenden Teilen aus Material hoher Koerzitivkraft zusammengegossen ist. B.Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein stabförmiger Teil aus weicherem Ma terial mit dem ein zausammenhängendes Ganzes bildenden Material hoher Koerzi- tivkraft so zusammengegossen ist, dass ein Teil der Begrenzungsflächen des weicheren Materials freiliegt. 9. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wei chere Material eine Hülse ist, die das Material hoher Koerzitivkraft durch setzt.10. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse gegen Materialschrumpfung nach giebig ist. 11. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und den 'Unteransprüchen 2, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse prismatische Farm hat. 12. Permanenter Bremsmagnet nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse zylindrisch und geschlitzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH205582A true CH205582A (de) | 1939-06-30 |
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH205582A (de) |
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1938
- 1938-12-03 CH CH205582D patent/CH205582A/de unknown
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