DE736362C - Umlaufendes Aufrauhwerkzeug - Google Patents

Umlaufendes Aufrauhwerkzeug

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Publication number
DE736362C
DE736362C DEO23640D DEO0023640D DE736362C DE 736362 C DE736362 C DE 736362C DE O23640 D DEO23640 D DE O23640D DE O0023640 D DEO0023640 D DE O0023640D DE 736362 C DE736362 C DE 736362C
Authority
DE
Germany
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rollers
drum
scraper
approaches
rings
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Expired
Application number
DEO23640D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Max Colditz
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Individual
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Individual
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Publication of DE736362C publication Critical patent/DE736362C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D37/00Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing
    • A43D37/005Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing characterised by constructional details of the rotative tools used therewith

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Umlaufendes Aufrauhwerkzeug Umlaufende Aufrauhwerkzeuce sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. So. gibt es ein umlaufendes Aurdrauhwerkzeug, das aus einer einzigen mit .einem Kratzenband versehenen Scheibe besteht. Dieses Aufrauhwerkzeug hat den Nachteil, daß beim Aufrauhen Rillen in das Leder gekratzt werden und daß sich leicht Handverletzungen des Bedienungspersonals ergeben. Es gibt weiter ein umlaufendes Aüfrauhwerkzeug, das mehrere mit starren Zähnen ausgerüstete Stahlscheiben aufweist, die mit Spiel auf preisförmig umlaufenden Bolzen sitzen und durch die Fliehkraft nach außen streben. Bei diesem Aufrauhwerltzeiig ergeben sich löcherartige Furchen infolge der harten Schlagwirkung der starren Zähne der Stahlscheiben.-Erfindungsgemäß besteht das umlaufende Aufrauhwerkzeug aus einer Trommel mit mehreren, Kratzenringe tragenden Rollen, die mit Spiel auf ihren Lagerbolzen sitzen, so daß die Kratzenspitzen sowohl durch ihre Eigenfederung als auch durch die bewegliche Lagerung ihrer Tragrollen das Werkstück samtartig aufrauhen. Die für das Kleben schädlichen Furchen und Löcher werden hier vermieden. Die samtartige Atifrauhwirkung ist für das Schuhkleben besonders erwünscht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführungsform in der Zeichnung 'dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine bekannte Ausführung, Abb. a eine Trommel mit mehreren Kratzenringe tragenden Rollen gemäß der Erfindung, Abb.3 eine Seitenansicht einer Trommelhälfte, Abb. ¢ eine Teilseitenansicht :mit angesetztem Werkstück, Abb. 5 die bekannte Verbindung des Kratzenbandes, Abb:6 eine Vorderansicht eines Kratzenbandringes nach der Erfindung.
  • Das bekannte Aufrauhwerkzeu g nach Abb. i besteht aus einer Stahlscheibe io :mit starren Spitzen io' und einem Langloch io", so daß die Stahlscheiben fliegend auf dem Bolzen 6 lagern. Diese Stahlscheiben erzeugen beim Aufrauhen lochartige Rillen.
  • Gemäß Abb.2 besteht das Aufrauhwerkzeug nach der vorliegenden Erfindung aus einer Trommel, die sich aus den Trommelhälften i und 2 zusammensetzt. Diese Trommelhälften weisen -gleichmäßig. versetzte Ansätze i' und 2' auf. Diese Ansätze sindbreiter als die die Kratzenrillge .4 tragenden Rollen 3, die in beiden Trommelhälften zwischen den Ansätzen mit Spiel auf Schraubbolzen 6 und 7 lagern, welche die Trommelhälften zusammenhalten. Die Rollen 4 weisen Bohrungen 3' auf, die erheblich größer sind als der Durchmesser der Bolzen 6, 7, so daß die Rollen fliegend auf den Bolzen lagern. Da die Ansätze i' und 2' breiter sind als die Kratzenringe 4, können die Rollen mit den Kratzenringen sich in der Achsrichtung der Tragbolzen um ein gewisses Maß verschieben. Jede Trommelhälfte trägt drei Rollen mit Kratzenscheiben.
  • Abb.3 veranschaulicht, daß die Rollen mit den Kratzenscheiben der einen Trommelhälfte zu den Rollen mit den Kratzenscheiben der anderen Trommelhälfte versetzt sind. Die Kratzenspitzen der Kratzenbänder sind etwas abgebogen. Durch ihre Eigenfedierung und durch die bewegliche Lagerung der Rollen auf ihren Bolzen sind die Kratzenspitzen nachg a iebig, so daß sie das Leder 9 samtartig aufraühen, ohne Rillen und Löcher zu erzeugen. Auf den Rollen können die in der -Industrie üblichen Kratzenbänder angeordnet werden. Zum Aufrauhen feiner Oberteile verwendet man dünnere Kratzenhaken in Filzauflagen eingesetzt und zum Aufrauhen härterer Oberlederarten und Söhlen stärkere Kratzenhaken in Leinwandauflagen eingesetzt. Der Aufschlag der Kratzenringrollen auf das Werkstück 9 (Abb. 4.) kann auch dadurch erhöht oder vermindert werden, daß man die Metallrollen 3 aus Eisen oder Leichtmetall herstellt.
  • Sehr wichtig für die Verwendung von kleinen Kratzenringen für den. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Art der Heftung des Kratzenbandes zu Ringen. Bisher heftete man .diese mit zwei bis drei Drahtklammern i i (Abb. 5) durch Umlegung der Klammerspitzen i i'. Diese Art bewährt sich bei .den bisherigen feststehenden Kratuenringscheiben, weil das aufzurauhende Werkstück niemals mit der Verbindungsklammer i i in Berührung kommt. Bei den frei schwebenden Kratzenringrollen dagegen trifft die Klammer i i tausende Mal bis zum endgültigen Verbrauch .des Ringes auf das .Werkstück 9 auf. Durch den wiederholten Anschlag lockern sich die Klammern, und das Kratzenband fliegt von .der Scheibe ab. Eis werden daher kleine. besonders durch Stanzung hergestellte Blechklammern 5 (Abb. 6) verwendet mit nur zwei bis .drei Blechzacken 5' an jeder Seite. Diese pyramidenförmig gestanzten Blechspitzen 5' dringen bei der Blechklammerbaftung düs Ringes mit der Maschine tiefer in die Leinwandauflagen ein und halten das Kratzenband zu einem Ring viel fester zusanunen als die bekannten Drahtklammern nach Abb. 5. Bei dem Aufschlag des breiten Blechkammerrückens 5 (Abb.6) auf das Werkstück 9 (Abb. 4) werden auch die Leinwandenden des Kratzenbandes viel besser vor der Zermürbung durch den tausendfachen Anschlag geschützt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Umlaufenders Aufraullwerkzeug, gekennzeichnet durch eine Trommel mit mehreren, Kratzenringe tragenden Rollen. die mit Spiel auf ihren Lagerbolzen sitzen, so @daß die Kratzenspitzen sowohl durch ihre Eigenfederung als auch durch die bewegliche Lagerung ihrer Tragrollen das Werkstück samtartig aufrauhen.
  2. 2. Aufrauhwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet-, daß die Rollen in der Achsrichtung zueinander versetzt zwischen Ansätzen beider Trommelhälften lagern.
  3. 3. Aufratihwerkzewg nach Anspruch i und 2, dadurchgekennzeichnet, daß die Ansätze (i' und 2') der Trommelhälften (i und 2) den Zwischenraum zwischen den. Kratzenringe (4) tragenden Rollen (3) überbrücken, isich teilweise überlappen und ,das erforderliche Spiel für die frei drehbaren Rollen (3) wahren, die auf den die Trommelhälften (i und 2) zusammenhalternden Sehraubbolzen (6 und 7) gelagert sind.
DEO23640D 1938-06-21 1938-06-21 Umlaufendes Aufrauhwerkzeug Expired DE736362C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO23640D DE736362C (de) 1938-06-21 1938-06-21 Umlaufendes Aufrauhwerkzeug

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DEO23640D DE736362C (de) 1938-06-21 1938-06-21 Umlaufendes Aufrauhwerkzeug

Publications (1)

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DE736362C true DE736362C (de) 1943-06-12

Family

ID=7356015

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DEO23640D Expired DE736362C (de) 1938-06-21 1938-06-21 Umlaufendes Aufrauhwerkzeug

Country Status (1)

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DE (1) DE736362C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0448527A1 (de) * 1990-03-13 1991-09-25 TRIMMER S.r.l. Vorrichtung zum Behandeln von Oberflächen mittlerer oder grosser Breite

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0448527A1 (de) * 1990-03-13 1991-09-25 TRIMMER S.r.l. Vorrichtung zum Behandeln von Oberflächen mittlerer oder grosser Breite

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