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Verseilmaschine Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Maschine
nach Patent 735 757-
-\ach dein Hauptpatent «erden die Förderapparate der
zu verseilenden Drähte aus je zwei übereinannder angeordneten, zusammenarbeitenden
endlosen Bändern gebildet, die den zwischenliegenden Draht unter regelbarer Pressung
der Verseilbuchse zuführen. Diese Einlichtung bedingt einen ziemlich umfangreichen
und verwickelten Mechanismus, der. je nach der Stärke der zu verseilenden Drähte
ein Einstellen der Förderbänder,gegeneinander erforderlich macht.
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Demgegenüber werden die Drähte gemäß vorliegender Erfindung je durch
ein einziges endloses Band gefördert, das mit unter Federwirkung stehenden seitlichen
Klemmbacken besetzt ist, die den Draht auf seiner, zwischen den Kettenrädern frei
liegenden geerfassen, während sie sich beim Umlenken über die Kettenräder seitlich
auseinanderbewegen und den Draht freigeben. Der Draht kommt somit nur auf seiner
geraden Förderbahn, auf der die Klemmbacken die Kettenräder nicht berühren, in zwangsläufige
Abhängigkeit zu-dem Förderband, während er freigegeben wird, sobald die Kl.emmbackc1i
mit den Kettenrädern in Berührung kommen. Mit einfacheren Mitteln und wesentlich
weniger Mechanismus wird durch diese Einrichtung dieselbe Wirkung bei vereinfachter
Handhabung der Maschine erzielt.
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Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die einzelnen Drähte
zwischen unter Federdruck stehenden, auf den Bolzen einer umlaufenden endlosen Kette
hintercinandergereihten aufrechten Klemmbacken gefördert werden, die bei der Umlenkung
ten
Flansch der Kettenräder zusammenarbeiten, in der «'eise, daß beim Umlenken des Förderbandes
die Kleinnibacken infolge der mit ihnen in Berührung kommenden Schrägfläche laufend
und unter Cberwindung ihrer Federspannung auseinanderbewegt werden und den Draht
freigeben.
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Auf der Zeichnung ist die Verbesserung in einen, Ausführungsbeispiel
in Fig, i in der Längsansicht, teilweise im Schnitt. dargestellt, während Fig. 2
die Draufsicht auf Fig. i veranschaulicht.
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Fis. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig.
I und
Fig..l ein ebensolcher Querschnitt nach der Linie \--V der Fig. 3, jedoch
bei abgehoben gedachten Kleninibacken des Förderbandes.
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Fig. 5 zeigt in größel-ein 'Maßstab in der oberen Hälfte den der Fig.3
entsprechenden Querschnitt durch. das Kettenrad, in welchem die Mitnehinerstellung
der Klemmbacken gestrichelt angedeutet ist, während die untere Hälfte einen Querschnitt
nach der Linie VI-VI der Fig. i durch das frei in rückwärtiger Richtung sich bewegende
untere Trum des Förderbandes veranschaulicht.
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Fig.6 zeigt in entsprechender Anordnung eine insbesondere für stärkere
Drällte geeignete Ausführungsart des Förderbandes, bei der jeweils beide auf den
Kettenbolzen sitzende Klemmbacken unter Federwirkung stehen.
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Im Lagerkörper i sind die unter Rückdrehung mitumlaufenden Joche 59
der Einzeldrähte gelagert, in denen je ein einziges Förderband über Kettenräder
6o umläuft. Auf den mit den Jochen 59 fest ziisammenl,ängenden Drehzapfen 59" ist
außerhalb des I-agerfiügels i, das in das Zahnrad i9 der Welle 18 eingreifende
Zahnrad 2o befestigt, während die gleicherweise finit den Jochen 59 zusammenhängenden
Zapfen 59(, sich in einer im Lagerflügel i,1 sitzenden Hülse 56 drehen. Auf letzterer
ist einwärts das Zahnrad 51 und nach außen hin das mit dem Kettenrad 21 kämmende
Kegelrad 22 befestigt (Fig. 2). Il, dem seitlichen Lagerange 59, eines jeden Joches
59 ist die das Zahnrad 51" tragende Welle 52 gelagert, auf deren freiem Ende je
eine Schnecke 5.1 befestigt ist. Von dein Kegelrad 22 wird der Antrieb über die
Räder 51, 51" auf die Schnecke 5.1 übertragen. Diese greift in das in F ig. i nur
teilweise . -tn gedeutete Schneckenrad 55 einer der beiden in jedem Jocli
gelagerten Querwellen 61, 61, ein. Auf jede dieser beiden Querwellen ist ein Kettenrad
6o aufgekeilt. Die Förderbänder sind als Transportketten ausgebilf3-11.-.l4- Golettkseits
mit Gleitrollen 6.1 bzw. 65 versehen sind, die in die Zahnlücken der cloppelseitigcIn
Kettenräder 6o eingreifen i 1#,g. 3 und 5#. Zwischen ihren beiden Zahnkränzen sind
dir lic@ttetiräcler 6o init einem kegelartig abge-.chrägten Flansch 6o" verseben.
Die Rollcri (y5 weisen nach, oben und unten einen aufrechten Stegüügel65" auf, dessen
einwärts gerichteter Teil beim Betrieb in dem za-isclien dem einen Zahnkranz und
clean Flansch oo" gebildeten Schlitzring 6o", der Kettenräder gleitet und dein zu
fördernden Draht 3. .l als Anschlag dient (Fig. 3 und 5 .. Am Umfange des Flansches
6o" sind Lücken 6o,. für die Bolzen 62 vorgesehen ( Fig. .1 :.
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Gleitbar auf den holzen 62 sitzen unter der Wirkung von Federn 66
stehende prismatische hleninibacken 6;, die, nach innen passend. zu den- Abschrägung
der Flanschen 6o,, abgeschrä -t sind. Die prismatischen Stegflügel (15" und die
Klemmbacken 6; reihen sich älter die gesamte Länge der Transportketten ohne Zwischenraum
hintereinander an und sind an ihrem eimvärtigen Teil trapezförmig verjiing t ausgebildet,
um auf diese `'eise über die 1iettenräder 6o unigelenkt werden ztt können (Fig.
i-).
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Auf vier frei zwischen den beiden Kettenrädern liegenden geraden Förderhahn
werden die Drähte 3, .1 infolge der unter der Spannwirkung der Federl1 66 sich unmittelbar
an sie und mittelbar an die Steglliigel65" anpressenden hacken 67 fortlaufend gefördert.
Sobald indessen die Backen 6; mit der Schrägfläche der Flanschen 6o" in Berührung
kommen, werden sie. unter Cberwindung der Spannung der Federn 66 weg vom Draht flach
außen verschoben, wodurch die Drähte bei der Umlenkung der Förderbänder selbstnsg
freigegeben. werden. In Fig.2 ist die Stellung der - Klemmbacke,, 6; in bezug auf
den an den Steglügeln 65" anliegenden Draht eingezeichnet. Die den Draht fördernde
Stellung der Klemmbacken 67 ist in den Fig. und 5 bzw. 6 gestrichelt angedeutet.
Auf der rückwärtigen Bahn der Klemmbacken, die das untere Trtun des Förderbandes
durchläuft, liegen die Kletnnibacken beim Verlassen der Kettenräder an den Stegilügeln
65" an. Diese Stellung der Klemmbacken (37 ist in der unteren Hälfte der Fig. 5
veranschaulicht.
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Die Absclirägtnig der Flansche 6o" ist außerhalb des Teilkreises der
Verzahnung der Kettenräder 6o angeordnet. Es wird liierdurch. beim Betrieb einem
unerwünschten Eingreifen einer Kante oder gar eines Teiles der Wälzfläche der Klemmbacken
in die Flanschlücken 6o,. wirksam vorgebeugt, so dalli die Klemmbachen sich liemnitings-
und zerrun<<sfrei <hilf den Schrägflachen abtv@ilzen
Während
die Fördereinrichtung des gcwäliltcn :Ausführungsbeispiels hauptsächlich für feines
und dünnes Drahtmaterial in Betracht kommt, ist in Fig.6 eine für inslir.otidere
stärkere Drähte geeignete Ausführungsart dargestellt. Hier sind sviinnetrisch zur
Mitte des aus zwei Teilen 68 und 69 fest zusammengesetzten Kettenrades zwei
Flanschen 69" vorgesehen, die beide an ihrer Aulienseite und ebenfalls im Bereich
aitherhalb des Teilkreises der Verzahnung der Ktttenräder (6S, 69) kegelartig
abgeschrägt sind. Auf den ebenfalls durch Gelenk gliedcr 0i 3 verbundenen Kettenbolzen
; o sitzen Gleitrollen 6.1, die in die Verzahnung der hüttenrüder eingreifen. Mit
jeder Schrägihiche arbeitet beim Betrieb eine der beiden hintereinander angeordneten
Reihen von hlennnbacken ; 2, die unter der Wirkung von Federn ; t stehen und gleitend
auf den Bolzen o der Kettenlieder angebracht sind. Die Mitnehmerstellung der Klemmbackenpaare
ist in dein oberen fördernden Trum des Förderbandes gestrichelt angedeutet. Die
untere hälfte dieser Figur zeigt die gcgeneinander--e.chobenen Klemmbacken auf dem
frei zwischen den Kettenrädern 6S, 69 rücklaufenden unteren Trum des Förderbandes.