DE737442C - Vorrichtung zum Trennen des Eiweisses vom Eidotter - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen des Eiweisses vom Eidotter

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DE737442C
DE737442C DEC55387D DEC0055387D DE737442C DE 737442 C DE737442 C DE 737442C DE C55387 D DEC55387 D DE C55387D DE C0055387 D DEC0055387 D DE C0055387D DE 737442 C DE737442 C DE 737442C
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Application number
DEC55387D
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Inventor
Otto Culin
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/14Devices or machines for opening raw eggs or separating the contents thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen des Eiweißes vom Eidotter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen des Eiweißes vom Eidotter mit zwei drehbar ineinanderliegenden tassenförmigen Schalen mit zur Deckung bringbaren Abflußöffnungen für das Eiweiß im Mantel beider Schalen.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Gattung ist die innenliegende Schale, in die das aufgeschlagene Ei gegeben wird, gegenüber der äußeren Schale nur begrenzt bewegbar, d. h. sie ist gegenüber der äußeren Schale nicht vollständig drehbar angeordnet, sondern kann nur um einen kleinen Ausschlagwinkel gegenüber der äußeren Schale hin. und her geschwungen werden. Infolge dieser Anordnung ist diese bekannte Vorrichtung zum Trennen des Eiweißes vom Eidotter unzulänglich, weil das Eiweiß des in die innere Schale gegebenen Eies sich im wesentlichen selbst überlassen bleibt und von selbst durch die Abflußöffnungen in den Auffangbehälter abfließen soll. Hierdurch wird keine restlose Trennung des. Eiweißes vom Eidotter erzielt, es bleibt vielmehr eine gewisse Eiweißmenge am Dotter haften.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung zum Trennen des Eiweißes vom Eidotter, bei der es sich aber um eine umfangreiche maschinelle Anlage handelt, macht sich die Fliehkraft dadurch zunutze, daß in das senkrecht gestellte Ei seitliche Schlitze eingesägt werden und darauf das Ei geschleudert wird, mit der Absicht, durch die eingesägten Schlitze das Eiweiß vom Dotter zu trennen und durch die Schlitze nach außen zu befördern. Mit dieser bekannten Vorrichtung sind eine völlige Trennung von Eiweiß und Dotter sowie eine restliche Abscheidung des Eiweißes kaum zu erreichen.
  • Die Erfindung bezweckt, ein einfaches, zur Ausnutzung der Fliehkraft geeignetes, leicht zu reinigendes Gerät zu schaffen, durch weiches das praktisch restlose Trennen des Eiweißes vom Eidotter in bequemer Weise und auf schnellem Wege erreicht wird. Dies geschieht der Erfindung gemäß durch eine Schwingvorrichtung, mit welcher die beiden Schalen derart in gegenseitige Drehung versetzt werden, daß durch die auftretende Fliehkraft das am Dotter haftende Eiweiß aus der inneren, als Aufnahmegefäß für das schalenlose Ei dienenden Schale durch die Abflußöffnungen hindurch erbgeschleudert und von den dabei scherenartig wirkenden Rändern der Abflußöffnungen abgeschnitten wird. Die Erfindung bezieht sich weiter auf Einzelheiten der Ausführung. So kann u. a. die Schwingvorrichtung aus einem an dem oberen Rande der in der äußeren Schale leicht drehbar gelagerten inneren Schale angebrachten Schwungkranz und einer Handhabe bestehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. i ist ein Schnitt etwa nach der Linie PI der Fig.2.
  • Fig.2 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
  • Die in den Fig. 3 und ¢ dargestellte zweite Ausführungsform ist in Fig.3 in einem Längsschnitt und in Fig. q. in Draufsicht gezeigt.
  • Der Eierteiler besteht gemäß Fig. i und 2 aus einer inneren Schale i und einer um diese angeordneten äußeren Schale 2. Die erstere ist aus der letzteren mittels eines Handgriffs 3 herausnehmbar und liegt mit einem Drehrand q. auf dem oberen Rand der äußeren Schale 2. Die Innenschale i und der Korb 6 sind bei 7 im eingezogenen Boden der äußeren Schale 2 gelagert, die mit einem Flansch 8 versehen ist, mittels dessen der Eierteiler auf ein Gefäß: gesetzt werden kann.
  • Die Schalen i und 2 weisen beispielsweise drei Fenster 9i, auf, die in der in Fig. 2 gezeichneten geöffneten Stellung übereinanderliegen, -während bei :einer Drehung der inneren Schale i an der Handhabe 3 um 6o° die Fenster der äußeren Schale durch die ebenso breiten, als Stege 5 zu bezeichnenden Teile zwischen den Fenstern 9 der Innenschale überdeckt -werden, so daß also beide Behälter geschlossen sind.
  • In dieser Stellung wird das Ei so in beide Schalen eingeführt, d.aß der Dotter im Korb 6 liegt. Durch die Schlitze io dieses Korbes fließt ein Teil des Eiweißes in die ge-, schlossene Innenschale i, -während der am Dotter festhaftende Teil des Eiweißes teils im .Korb bleibt, teils durch die Öffnungen io heraushängt. Man kann nun das Ei auf seine Brauchbarkeit prüfen. Aber dann hält man die Außenschale 2 am Handgriff i i fest und versetzt die Innenschale i mittels der Handhabe 3 durch Anstoßen in ein paar schnelle Umdrehungen, wobei das noch am Dotter haftende Eiweiß von diesem erbgeschleudert wird und durch die sich ständig öffnenden und schließenden Fenster der beiden Schalen i und 2 ausfließt. Damit das erbgeschleuderte Eiweiß nicht etwa nach oben aus der Innenschale i herausgeschleudert wird. sind an den Stegen 5 Wig. 2) Prallflächen 5" vorgesehen, die ein zwangsläufiges Nachuntenführen des Eiweißes gewährleisten.
  • Auch hat sich gezeigt, daß es von Vorteil ist, den Boden des Korbes 6 bei 6" mit einer Erhöhung zu versehen, die ein Anheben des Dotters beim Drehen des Innenbehälters zur Folge hat, so daß auch das unter dem Dotter befindliche Eiweiß einwandfrei aus dem Korb entfernt werden kann.
  • Es ist bemerkenswert, daß die Einrichtung aus zwei Preßteilen hergest°llt werden kann, so daß eine einfache und -wohlfeile Einrichtung für den Hausgebrauch geschaffen ist.
  • Bei der Ausführung nach den Fig. 3 und ,1 ist die äußere Schale 2' mit zwei Lappen 12, 13 versehen, mittels deren sie an einem klappbaren Drahtbügel 1¢ hängt, der mittels eines Quirls 15 in drehende Bewegung versetzt werden kann. Lose in der äußeren Schale 2' befindet sich, bei 16 gelagert, die Innenschale i', die mit einer Handhabe 17 aus der äußeren Schale 2' herausgenommen werden kann. Die Handhabe 17 und ein ihr gegenüberliegender Anschlag 18 (Fig. .1 ) sind in Ausnehmungen i9" und igf, des oberen Randes der äußeren Schale 2' geführt; die Drehmöglichkeit der Innenschale i' gegenüber der äußeren, 2', also innerhalb dieser Ausnehmungen i g" und 19v, ist begrenzt. Auch bei diesem Beispiel weisen beide Schalen drei Fenster auf, die durch öfnungen g", gb unterteilt sind. Die Fig. 4. zeigt die Offenstellung, wobei also die Fenster g", 9b der äußeren und inneren Schale sich überdecken, während bei einer Umdrehung von 6o' die Fenster 9" durch die nicht gelochte Wandung der äußeren Schale 2' abgeschlossen werden. Durch Drehen an dem Quirl oder an dem Draht 15 von Hand wird die äußere Schale mehrmals hin und her gedreht, wodurch die Innenschale i' mit ihrem Griff 17 und dem Anschlag i8 infolge ihres Verharrullgsvermögens bald an dem einen Ende, bald an dein anderen Ende der Ausnehmungen ig" und igb der äußeren Schale zur Anlage gelangt. Dabei wird auch in diesem Falle das Eiweiß, welches noch an dem Dotter haften sollte, durch die ständig sich öffnenden und schließenden Fenster 9", 9b ausgeschleudert. Durch die Prallflächen 5" -wird auch hier ein Herauss,chleudern des Eiweißes nach oben vermieden. Damit beim Überschleifen der Fenster 9" der inneren Schale i' über die der äußeren Schale 2' kein Verletzen des Eidotters eintritt, welches infolge der Fliehkraft durch die Fenster 9" der Innenschale i' hindurchzutreten bestrebt ist, sind die Teile der Wandung der Schale i', die die Fenster 9" aufweisen, wie Fig. 3 zeigt, derart eingebeult, daß beim gegenseitigen Überschleifen der Fenster diese nicht zur Anlage gegeneinander gelangen. Die Erhöhung-6Q soll ein Anheben des Dotters. beim Quirlen bezwecken.
  • Nach ein- oder mehrmaligem Hinundherquirlen ist alles Eiweiß vom Dotter erbgeschleudert, und dieser kann unverletzt durch Herausnehmen der Innenschale i' mittels der Handhabe 17 seinem. Bestimmungsort zugeführt werden. Während des Trennvorganges wird die Einrichtung gemäß Fig.3 und ¢ etwas angehoben.
  • ES hat sich gezeigt, daß zum Austritt und zum Ahschleudern deq fest am Dotter haftenden Eiweißes sich Öffnungen besonders bewährt haben, die die Form eines über Eck gestellten Rhombus aufweisen, da bei der Drehung infolge der Fliehkraft die Eiweißfäden gut in den unteren Ecken dieser Öffnungen abgeschnürt werden können, zumal wenn dank der Erhöhungen 6" der Eidotter bei seiner Umdrehung angehoben wird.
  • Es ist im Bereich der Erfindung gleichgültig, ob eine Einzelvorrichtung verwendet wird, wie sie in zwei Ausführungsformen geschildert wurde, oder ob eine Vorrichtung gebaut wird, die die Drehschalen zu mehreren enthält, die, von einem gemeinsamen Antrieb in Umdrehung versetzt, das gleichzeitige restlose Teilen von.mehreren Eiern gestatten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trennen des Eiweißes vom Eidotter mit zwei drehbar ineinanderliegenden tassenförmigen Schalen mit zur Deckung bringbären Abflußöffnungen füg das Eiweiß im Mantel beider Schalen, gekennzeichnet durch eine Schwingvorrichtung, mit welcher die beiden Schalen (1, 2, 1', 2') derart in gegenseitige Drehung versetzt werden, daß durch die auftretende Fliehkraft das am Dotter haftende Eiweiß aus der inneren, als Aufnahmegefäß für das schalenlose Ei dienenden Schale (i, i') durch die Abflußöffnungen (9, 9" 9bb) hindurch erbgeschleudert und von den dabei scherenartig wirkenden Rändern der Abflußöffnungen abgeschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingvorrichtung aus einem an dem oberen Rande der in der äußeren Schale (2) leicht drehbar gelagerten inneren Schale (i) angebrachten Schwungkranz (4) und einer Handhabe (3) besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingvorrichtung aus einem an der äußeren Schale (2') angebrachten Quirl (15) mit Bügel (14) besteht und daß an den beiden Schalen (1', 2') Anschläge zur Begrenzung der Drehbewegung angebracht sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schale (i) mit einem besonderen gleichachsigen Aufnahmegefäß (6) mit Schlitzen (io) für das zu schleudernde schalenlose Ei versehen ist.
  5. 5. 'Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Schale (i') die mit den Ausfließöffnungen (9Q, Fig. 3, q.) versehenen Teile hach innen gewölbt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schale (i, i') eine Drehzapfenlagerung (7, 16) in der äußeren Schale (2, 2') aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der inneren Schale (i, i') eine Erhöhung (6Q) aufweist. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet dgrch Prallflächen (5Q) an der inneren Schale (i, i'), die das Herausschleudern des Eiweißes über denRand der Vorrichtung verhindern.
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