DE738097C - Anordnung fuer mit Wechselstrom betriebene Gleisstromkreise bei Wechselstrombahnen - Google Patents

Anordnung fuer mit Wechselstrom betriebene Gleisstromkreise bei Wechselstrombahnen

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DE738097C
DE738097C DEV38254D DEV0038254D DE738097C DE 738097 C DE738097 C DE 738097C DE V38254 D DEV38254 D DE V38254D DE V0038254 D DEV0038254 D DE V0038254D DE 738097 C DE738097 C DE 738097C
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DE
Germany
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transformer
relay
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Expired
Application number
DEV38254D
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English (en)
Inventor
Gotthold Rehschuh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • B61L1/181Details
    • B61L1/187Use of alternating current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Vereinigte Eisenbahn-Signalwerke G. m.b. H. in Berlin-Siemensstadt Anordnung für mit Wechselstrom betriebene Gleisstromkreise bei Wechselstrombahnen Auf mit Wechselstrom betriebenen Bahnen macht es besondere Schwierigkeiten, seine Beeinflussung des Gleisrelais über die beim selbsttätigen Strecken- und Bahnhofsblock erforderlichen Gleisstromknese durch den Wechselstrom zu verhindern. Man hat hierfür bereits die verschiedensten Lösungsformen entwickelt; z. B. hat man die Gleisstromkreisie mit Gleichstrom betrieben und als Gleisrelais ein Relais verwendet, das nur auf Gleichstrom anspricht. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß nur eine Schiene zur Rückleitung des Triebstromes benutzt werden kann, da Drosselstöße, die eine Verwendung beider Fahrschienen eines Gleisfes zur Rückführung des Triebstromes ermöglichen, bei mit Gleichstrom betriebenen Gleisstromkreisen nicht angewendet werden können. Man hat auch Wechselstrom anderer Frequenz für den Blockstrom angewendet und hierbei frequenzempfindliche Relais,- insbesondere ,auch Zweiphasenrelais; benutzt. Die letztere Anordnung bietet aber deswegen besondere Schwierigkeiten, weil einerseits im Triebstrom Oberwellen enthalten sind und anderseits sowohl Trieb- als auch Blockstrom in der Frequenz schwanken. Wenn nun der Blockstrom nicht unmittelbar vom Triebstrom aus, umgeformt werden kann, was häufig der Fall ist, so kann es vorkommen, daß die Schwankungen der Frequenzen nicht in gleicher Richtung erfolgen, d. h. daß z. B. der Triebstrom in der Frequgnz nach oben schwankt, während der Blockstrom in der Frequenz nach unten schwankt. Dann nähert sich die Frequenz der Oberwelle des Triebstromes der des Blockstromes, ja bei großen Schwankungen der Frequenzen sind sogar überlappungen und damit eine Beeinflussung des Blockrelais durch den Triebstrom möglich. Das. gilt z. B. für den Fall, wo Zweiphasenrelais verwendet werden. Würde hierbei die Frequenz der Oberwelle des durch die Gleiswicklung des Relais fließenden Triebstromes. die gleiche oder annähernd die gleiche sein wie die des in der Hilfswicklung des Zweiphasenrelais fließenden Blockstromes, so könnte dieses Relais auch bei besetzter Strecke seinen Anker anziehen. Das gilt aber auch für andere frequenzempfindliche Anordnungen, da ja das Frequenzband des Blockstromes immer so breit gehalten werden muß, wie die Schwankungen der Blockfrequenz sind.
  • Diese Gefahr wird gemäß der Erfindung dadurch: vermieden, daß für den Blockstrom eine Frequenz gewählt wird, die höher ist als die des Triebstromes oder aber höher als eine besonders stark ausgeprägte Oberwelle des Triebstromes, und dem Blockrelais ein Transformator bzw. eine Drosselspule und eine Sicherung, z. B. eine Abschmelzsicherung oder ein Höchststromauslöser o. dgl., vorgeschaltet sind. Hierbei wird der Transformator so bemessen, daß die Sättigung durch die Triebstromgrundwelle oder durch die Oberwellen des Triebstromes bereits dann erreicht wird, wenn die in der Nähe der Blockstromfrequenz liegenden Oberwellen des Triebstromes noch nicht eine Höhe erreicht haben, auf die das Blockrelais anspricht. Anderseits werden die Sicherungen 'bzw. die ÜUberstromauslöser so bemessen, daß sie durchschmelzen bzw. ansprechen, wenn der Transformator mehr oder weniger gesättigt ist. Zweckmäßig erhält hierbei diese Sicherung bzw. Überstromaus,löser eine gewisse Ansprechverzögerung; insbesondere ist dies dann vorteilhaft, wenn eine Gefahr des Ansprechens des Blockrelais nur bei Kurzs.chluß im Triebstromnetz und den dann auftretenden hohen Kurzschlußströmen zu befürchten ist. Diese dauern nämlich im allgemeinen nur einige Zehntelsekunden, so daß: während dieser kurzen Zeit das Relais einer Beeinflussung unterliegen könnte, da hierdurch bei geeignet ausgebildetem Gleis- oder Hilfsrelais (verzögertes Arbeiten) ein Gefahrzustand vermieden wird. Sollte aber :einmal in Folge eines Versagens der überstromauslöser des Triebstromes der Triebstromkurzschluß länger bestehen bleiben, z. B. i bis. a Sekunden, i Minute oder länger, so würde die Sicherung im Stromkreis der Gleiswicklung durchbrennen bzw. der überstromauslöser des Blockstromes ansprechen, :ein Fall, der so sielten vorkommt, daßeine Störung der Blockanlage in Kauf genommen werden kann.
  • Die Erfindung geht dabei insbesondere von der Erkenntnis aus, daß die Sättigung eines Transformators bzw.Hner Drosselspule bei niedrigen Frequenzen schon bei niedriger Spannung, jedoch bei höheren Frequenzen erst bei einer entsprechend höheren Spannung erreicht wird, so daß .also bei der oben beschriebenen Wahl der Blockstromfrequenz die Sättigung des Transformators durch die Triebstromgrundwelle bereits bei einer viel niedrigeren Spannung auftritt als bei der höher liegenden Blockstromfrequenz. Das gleiche gilt sinngemäß für die Oberwellen, die unterhalb der Blockstromfrequenz liegen.
  • Besonders vorteilhaft wird die Anordnung, wenn als Blockstromfrequenz eine Frequenz gewählt wird, die in der Nähe von solchen Triebstromoberwellen liegt, die nur verhältnismäßig schwach ausgeprägt sind.
  • Die Erfindung ist beispielsweise an Hand der Figur erläutert. Für die Schaltung hat man das hauptsächlich in Frage kommende Zweiphas:enrelais verwendet. Es ist :eine Anordnung mit einschieniger Isolierung ge-@wählt, wobei zur Rückleitung des Triebstromes nur die eine der beiden Fahrschienen benutzt wird. Die Anordnung läßt sich aber auch in gleicher Weise für Gleisstromkreise mit Drosselstößen anwenden, wo beide Schienen zur Rückleitung des Triebstromes dienen. Die eine Schiene i ist in bekannter Weise durch Isolierstöße a und 3 unterteilt. Der Triebstrom ist gekennzeichnet durch Doppelpfeile, der Blockstrom durch einfache Pfeile. Es sei nun ,angenommen, daß sich eilte Zugachse 5 in der Strecke zwischen den Isolier-Stößen 2 und 3 befindet. Es :entsteht dann zwischen den Punkten 5 und 6 ein Spannungsabfall U des Triebstromes, der :einen Teilstrom über die Gleiswicklung 4.i des Zwei.-phasenrelais 4. und die isolierte Schiene ; schickt. Er fließt dabei über die Sicherung 8 und dien Transformator 9. Die Sicherung 8 und der Transformator 9 sind gemäß der Erfindung in der oben beschriebenen Weise bemessen. Hierbei kann der Blockstrom, der eine höhere Frequenz als der Triebstrom hat, bei freiem Gleis zur Gleiswicklung des Blockrelais gelangen, ohne daß der Transformator 9 gesättigt wird und die Sicherung 8 durchschmilzt, da ja die Sättigung des Transformators 9 gemäß der beschriebenen Bemessung bei der hohen Blockstromfrequenz erst bei einer ziemlich hohen Spannung auftritt. GVird nun das Gleis, wie in der Figur dargestellt, durch die Zugachse 5 besetzt, so fließt, wie beschrieben, :ein Teiltriebstrom als Fremdstrom durch die Sicherung 8 und den Transformator 9. Im normalen Betrieb ist dieser durch den Transformator 9 fließende Teiltriebstrom sehr klein bzw. er kann,' falls erforderlich, durch Anordnung eines besand:eren Schutzwiderstandes io sehr klein gehalten werden, so daß hierbei weder eine Sättigung des Transformators durch den Triebstrom eintreten kann, noch die in dem Trieb-Strom enthaltenen Oberwellen am Blockrelais eine für dein Anzug des Relais ausreichende Fremdspannung erzeugen können. In anormalen Fällen aber, auf die im Sicherungswesen geachtet werden muß; z. B. bei Bruch in :der zur Rückleitung des Triebstromes vorgesehenen Schiene, könnte ein wesentlich höherer Triebstrom durch den Transformator 9 fließen, dessen Oberwellen dann, m>enn sie in i der Nähe der Blockstromfrequenz liegen. das Relais betätigen könnten. In di,-sem Falle tritt nun eine Sättigung des Transformators durch die Triebstromgrundwelle oder aber durch :eine unterhalb der Blockstromfrequenz i liegende Oberwelle des Triebstromes auf, und die Sicherung spricht an, und zwar geschieht das, ehe die in der Nähe der Blockstromfrequenz liegende Oberwelle dies Triebstromes die zum Anzug des Relais erforderliche Größe hat. In erster Linie wird es hierbei möglich sein, die Sättigung durch die Grundwelle zu erreichen, da die Oberwellen im allgemeinen verhältnismäßig .schwach sind.
  • Die Sicherung#kann, wie oben@eiwähnt, auch durch ein übers,tromgerät ersetzt werden oder durch ein Relais o. dgl. Bei Ansprechen desselben würde dann der Köntakt 8 i geöffnet werden, und das Relais. q. könnte dann nicht anziehen.
  • Nach .der Erfindung ist es auch möglich, die Gleisseite des Relais bezüglich der Sättigung in gleicher Weise zu bemessen, wie .den Transformator g. Das bedingt zwar unter Umständen eine anormale Relaisbauart, ermöglicht aber, ,auf den Transformator zu verzichten.
  • Bei Abschnitten mit Drosselstößen, die gestatten, .die beiden Fahrschienen zur Rückleitung des Triebstromes zu benutzen, wird die Anordnung sinngemäß gewählt. Hierbei ist aber ,auch dann, wenn der Drosselstoß bereits als Transformator ausgebildet ist, die Zwischenschaltung eines besonderen, Transformators g zwischen Drosselstoß und Gleiswickhmg des Relais. erforderlich, ges sei denn, daß die Gleiswicklung des, Relais selbst eine besondere Ausbildung erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für mit Wechselstrom betriebene Gleisstromkreise bei Wechs.elstrombahnen, dadurch gekennzeichnet, daß für den Blockstrom eine Frequenz gewählt wird, die höher ist als die des Triebstromes oder aber höher ,als eine besonders stark ausgeprägte Oberwelle des Triebstromes, und dem Blockrelais ein Transformator bzw. eine Drosselspule und eine Sicherung, z. B. ,eine Abschmelzsicherung oder ein Höchststromauslöser vorgeschaltet sind, wobei der Transformator so bemessen ist, daß die Sättigung durch die Triebstromgrundwelle oder durch die Oberwelle des Triebstromes bereits dann erreicht wird, wenn die in der Nähe der Blockstromfrequenz liegende Oberwelle des Triebstromies noch nicht ,eine Höhe erreicht hat, auf die das BlockreIais ;anspricht, und wobei anderseits die Sicherung bzw. der überstromauslöser so bemessen ist, daß sie durchschmilzt bzw. der üb.erstromauslöser ,anspricht, wenn der Transformator einen bestimmten Sättigungsgrad erreicht. z. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung bzw. der überstromauslöser eine Ansprechverzögerung erhält, so daß. bei Triebstromkurzschlüssen von geringer Dauer ein Ansprechen noch nicht erfolgt. 3. Anordnung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleisseite des Relais bezüglich der Sättigung in gleicher Weise bemessen ist wie der Transformator, so daß dieser entfallen kann.
DEV38254D 1941-11-25 1941-11-25 Anordnung fuer mit Wechselstrom betriebene Gleisstromkreise bei Wechselstrombahnen Expired DE738097C (de)

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