DE7401111U - Mehrfachform-Werkzeug zum Herstellen von stapelbaren Kunststoffgeschirren - Google Patents

Mehrfachform-Werkzeug zum Herstellen von stapelbaren Kunststoffgeschirren

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    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/22Boxes or like containers with side walls of substantial depth for enclosing contents
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Description

Die Erfindung betrifft stapelbare Gegenstände, insbesondere Einweggeschirrteile aus Kunststoff, mit die Eindringtiefe beim Stapeln begrenzenden Stützorganen, wobei die Gegenstände in Gruppen von vienigstens zwei Stück gleichzeitig formbar, gegebenenfalls trennbar und in bestimmter 'Reihenfolge ineinander stapelbar sind.
Arn stapelfähigen Einweggeschirr ist es bekannt, die Stützorgane durch ein stufenförmiges Absetzen des Randbereiches zu bilder,. Bei etwa rechtwinkliger Absetzung entsprechen die aufeinanderliegenden Stützflächen nur der Materialdicke, Palis der verwendete Werkstoff keine hohe Eigenstabilität besitzt oder große Fertigungstoleranzen auftreten, ergibt sich eine ungenügende
TELEFON {OBS) 323B62
TELEX 03-2938O
TELEGRAMME MONAPAT
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Auflage. Das gleiche gilt für die Gegenstände aus Werkstoffen wie Schaumfolie oder dgl., die Iceine scharfen Kanten bzw. exakt zueinander senkrechten Flächen erlauben. In allen diesen Fällen besteht die Gefahr, daß die Stützflächen voneinander abgleiten, Gegenstände zu tief ineinanderrutsehen und sich verklemmen. Das Entstapeln wird dadurch schwierig und dort, wo es selbsttätig erfolgen soll,, unter Umständen unmöglich. Durch die Wahl hinterschnittener Formen für die Stützorgane ist versucht worden, die Stützflächen zu vergrößern. So sind stapelfähige Einwegbecher aus Kunststoff bekannt, die am bodennahen Wandbereich hinterschnittene Einbuchtungen aufweisen, deren Oberseite jeweils als Stützfläche für den Boden des darüber befindlichen Bechers dient. Hinterschneidungen bieten jedoch herstellungsmäßig Schwierigkeiten, insbesondere wenn es sich, um bmb einem Stück durch Tiefoder Vakuumziehen geformte Gegenstände handelt.
Aufgabe der Erfindung ist es, Gegenstände der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die auf einfache und wirtschaftliche Weise das Bilden von verklemmsicheren, leicht auf zulösenden Stapeln ermöglichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gegenstände in Form und/oder Anordnung in Stapelreihenfolge derart unterschiedliche Stützorgane für die beim Stapeln benachbarten Gegenstände aufweisen, daß im Stapel jeweils unterschiedliche Stützorgane übereinander zu liegen kommen und ihre Stützflächen unter Berücksichtigung der Verformbarkeit der Gegenstände und der Fertigungstoleranzen abgleitsicher aneinander anliegen.
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Wenn Stützorgane verschiedener Form, im Stapel übereinanderkommen, "besteht keine Mögliohkeit des Ineinandergleitens. Es kann jeder unteren, d.h.. tragenden Stützfläche eine darauf aufliegende Stützfläche des nächsten Gegenstandes zugeordnet werden, die in wenigstens einer Ausdehnungsrichtung übersteht.
Damit ist es nicht mehr notwendig, den Stützorganen eine hinterschnittene Form zu geben. Die entsprechenden Herstellurtgsschwierigkeiten entfallen somit. Die erfindungsgemäßen Gegenstände lassen sich gruppenweise herstellen und stapeln .Wenn mit einem Formwerkzeug, "beispielsweise einer Presse oder Zieheinrichtung, wenigstens zwei Gegenstände gleichzeitig geformt v/erden, so ist lediglich beim Herstellen des Formwerkzeuges die unterschiedliche Ausbildung der zwei Gegenstände zu berücksichtigen. Besonders vorteilhaft ist das Verwenden von Formautomaten, die eine größere Anzahl von Gegenständen gleichzeitig ausformen und selbsttätig stapeln. Es ist lediglich erforderlich das Formwerkzeug mit unterschiedlichen und unterschiedlich angeordneten Negativformen auszubilden. Wenn dem Formautomat eine selbsttätige Stapeleinrichtung zugeordnet ist, muß die dadurch bzw. durch die Anlage der Fördereinrichtungen, bestimmte Stapelreihenfolge bei ier Ausbildung des Formwerkzeuges berücksichtigt werden. Für Formautomaten, bei denen die jeweilige Gruppe von Gegenständen zusammenhängend aus Folie oder dgl. geformt und erst nach dem Formen selbsttätig voneinander getrennt wird, werden die Gegenstände vorteilhaft mit gleichem Umriß im Trennbereich ausgebildet. Eine Änderung der Trennwerkezüge bzw. das Verwenden unterschiedlicher Trennwerkzeuge, wird dadurch unnötig.
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Besonders vorteilhaft können die Gegenstände gleichförmig mit jeweils wenigstens zwei unterschiedlichen, in einem "bestimmten Drehwinkel "bezüglich des Grundriß-Mittelpunktes zueinander angeordneten Stützorganen ausgebildet und abwechselnd um. entsprechende Winkelwerte zueinander verdreht herstellbar und stapelbar sein. Die fertigen Gegenstände sind also nur im Stapel gegeneinander in unterschiedlichen Stellungen. Vereinzelt unterscheiden sie sich überhaupt nicht voneinander. Dies ist vor allem dort von Vorteil, wo der vereinzelte Gegenstand mit anderen Elementen zusammenpassen muß, beispielsweise Einweggeschirrteile, die in Form-Tabletts oder in als Stütze verwendete Becherhalter oder dgl. eingesetzt werden sollen. Auch bei umgekehrter Anwendung der Gegenstände, nämlich ihrerseits als Aufnahme für Gegenstände oder für in Volumeneinheiten abzupackendes Gut ist die Formgleichheit vorteilhaft oder unentbehrlich.
Die Gegenstände können vorteilhaft jeweils zwei oder mehr in gleichen Abständen angeordnete gleiche und an dazu symmetrisch dazwischenliegenden Stellen dazu unterschiedliche Stützorgane aufweisen. Die symmetrische An- und Zuordnung der Stützorgane hat den Vorteil, daß jeder Gegenstand im Stapel sich mindestens an zwei aneinander gegenüberliegenden Stellen am darunter befindlichen Gegenstand abstützt. Eine unerwünschte Neigung zur Stapelachse, die beispielsweise die Standfestigkeit des ganzen Stapels beeinträchtigen könnte, wird damit sicher vermieden. Außerdem sehen die vereinzelten Gegenstände symmetrisch und damit ansprechend aus. Sollte das Stapeln oder Entstapeln von Hand geschehen, so wird auch dies durch die symmetrische Form erheblich erleichtert.
Gegenstände mit im wesentlichen kreisförmigen Grundriß können vorteilhaft in wenigstens zwei Ausdehmingsrichtungen unterschiedliche, verdrehsicher ineinandergreifende Stützorgan^ aufweisen. Da eine Drehbeanspruchung für einen fertigen Stapel nicht ausgeschlossen werden kann, "beispielsweise beim Versand oder "bei der Lagerung, besteht bei im wesentlichen kreisförmigen, also ineinander drehbaren Gegenständen die Gefahr, daß eine beim selbsttätigen Stapeln erzielte Versetzung der Gegenstände zueinander rückgängig gemacht wird. Die betreffenden Gegenstände wurden ineinanderrutschen und möglicherweise klemmen. Da ohnehin an jedem Gegenstand die Stützorgane unterschiedliche Form aufweisen sollen, karm dieser Unterschied ohne Mehraufwand auch so gewählt werden, daß sich als gleichzeitiger Vorteil die Verdrehsicherung ergibt.
Vorteilhaft kann jeder Gegenstand als Stützorgan in seinem ·. bodennahen Wandbereich abwechselnd breite und niedrige bzw. schmale und hohe Einbuchtungen mit im wesentlichen zueinander rechtwinkligen Wänden aufweisen. Bei dieser Form ragen bei entsprechender Drehversetzung beim Stapeln jeweils die oberen Bereiche der hohen, schmalen Ausbuchtungen in die breiten, niedrigen Ausbuchtungen des darüber befindlichen Gegenstandes hinein, während die Oberflächen der niedrigen, breiten Einbuchtungen eine Stützfläche für den die schmalen Einbuchtungen umgebenden Bodenbereich des darüber befindlichen Gegenstandes bieten.
Erfindungsgemäß können die Gegenstände auch ungleichförmige Stütr.organe von unterschiedlicher Form aufweisen, abwechselnd herstellbar und in beliebiger Drehstellung zueinander stapelbar sein. Dies hat den Vorteil, daß beim Stapeln auf die ab-
wechselnde Reihenfolge der verschiedenen Gegenstände geachtet werden muß, jedoch nicht auf die Stellung der Gegenstände zueinander. Insbesondere bei Gegenständen mit rundem Querschnitt, beispielsweise Bechern, Schüsseln und dgl., ist dies günstig. Der Unterschied zwischen den Stützorganen der unterschiedlichen Gegenstände kann in der Regel ohne Schwierigkeit so gestaltet werden, daß er bei der weiteren Verwendung des einzelnen Gegenstandes nicht stört. So können Stützorgane in Form von Ein- oder A-usbuchtungen im Wand- oder Bodenbereich so aufeinander abgestimmt sein, daß die verschiedenen Gegenstände trotzdem gleiches Fassungsvermögen aufweiser. Bei Stützorganen in diesem Bereich kann der Rand der verschiedenen Gegenstände gleich ausgebildet sein, was für ein selbsttätiges Entstapeln wichtig sein kann. Für C-egenstände, bei denen für die Weiterverwendung eine gleiche Form des Bodens und/oder des bodennahen Wandbereiches erforderlich ist, können unterschiedliche Stützorgane im Randbereich vorgesehen werden. Bei der Ausbildung eines !Formwerkzeuges für eine derartige Gruppe von Gegenständen dürfte es nicht ins Gewicht fallen, ob die aufeinanderfolgenden Formen gleich und nur in ihrer Lage zueinander unterschiedlich sind, oder ob in einigen Bereichen dann Abweichungen vorkommen.
Die Gegenstände können im bod-snnahen Bereich am Umfang in Abständen mit Stützorganen in Form nach innen vorspringender Absätze versehen sein, und zwar abwechselnd ein Gegenstand mit Absätzen kleinerer Abmessung in radialer und größerer in Umfangsrichtung, und der nächste Gegenstand mit Absätzen größerer Abmessungen in radialer und kleinerer in Umfangsrichtung, wobei die Abmessungen der Stützorgane in Umfangrichtung jeweils größer sind als die Abstände zwischen den Stützorganen des
jeweils anderen Gegenstandes. Beim abwechselnden Stapeln dieser Gegenstände treffen wechselweise radial überstehende Stützflächen auf in Umfangsrichtung überstehende und umgekehrt. Ein Abgleiten ist nicht möglich. Die Drehstellung der unterschiedlichen Gegenstände zueinander ist gleichgültig, da jedes obere Stützorgan wenigstens teilweise auf einem unteren Stützorgan aufsteher. muß. Im Extremfall überbrückt dieses obere Stützorgan den Abstand zwischen zwei unteren und ruht beidseitig auf.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen nach der Herstellung und im Stapel von Gegenständen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine einstückig hergestellte Gruppe von Gegenständen vor dem Trennen;
Fig. 2 einen Teilbereich gestapelter Gegenstände nach Fig. 1 im Schnitt;
Fig. 3 einen anderen Teilbereich der gestapelten Gegenstände nach Fig. 1 im Schnitt;
Fig. 4- einen Stapel einer anderer A.usführungsart der Gegenstände; Fig. 5 eine Draufsicht auf den Stapel nach Fig. 4:
Fig. 6 fiLne schematische Schnittdarstcillnng eines Stapels einer weiteren AusführunjSform von Gegenständen;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Stapel nach. Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittdarstellung durch einen Stapel einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Stapel von Gegenständen einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 10 einen Schnitt durch d&n Stapel nach Fig. 9; und
Fig. 11 eine schematische Schnittdarstellung eines Stapels von Gegenständen einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht eine Gruppe von als Ganzes mit "bezeichneten Gegenständen, die in je drei Stück nebeneinander und in fortlaufender zusammenhängender Reihenfolge aus einer Folie 2 durch Vakuumverformung hergestellt wurden. Die Gegenstände weisen Schüsselfora auf. Die Öffnung der Schüsseln liegen in Fig. 1 nach unten, ihre Böden 3 weisen mit ihrer Stellfläche nach oben. Die Böden 3 sind quadratisch. Ferner weisen die Gegenstände 1, wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, nach oben geneigte w'ände 4 auf und als Stützorgane für das Stapeln ausgebildete Ränder 5» deren äußerster Umriß ebenfalls quadratisch ist. Jeder Rand 5 ist stufenförmig nach außen-unten-außen gebogen, wobei er eine obere waagerechte Stützfläche 6 und eine untere waagerechte Stützfläche·7 bildet. Dabei weist jeder Gegenstand zwei verschiedene Ränder 5& und 5b auf, und zviaoc derart, daß sich die gleichförmigen Ränder 5a .und 5ΐ> jeweils an gegenüberliegenden Seiten des Gegenstandes 1 befinden. Die Gesamtbreiten a der Ränder 5a bzw. 5t» sind untereinander gleich. Die Ränder 5a weisen jedoch relativ große obere Stützflächen 6a und relativ kleine untere Stützflächen 7a auf, während bei den Rändern 5b die oberen Stützflächen 6b und die unteren Stützflächen To etwa gleich breit sind.
ä sind die oberen Stützflächen 6a größer als die
oberen Sitzfläche« ob. und die uniex-eu «tut s als die unteren Stützflächen 7b· Diese· Form der Ränder ist in den Figuren 2 und 3 erkennbar. Sie stellen Schnitte durch zwei um 90° zueinander verlaufende Randbereiche von drei übereinander gestapelten Gegenständen 1A, 1B 1C dar, wie sie auf der geformten Folie 2 in deren Vorschubrichtung (Pfeil D) hintereinanderfolgen. In Fig. 1 ist am Gegenstand 1A durch Schnittlinien II und III die Richtung der Schnitte im Randbereich angedeutet. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Gegenstände 1A, 1B, 10 jeweils um 90° gedreht hintereinander angeordnet. Zum Ausschneiden der ϊβϋβ wird die vorgeformte Folienbahn um eine Teilung, wie durch die strichpunktierte Linie E angedeutet, weitertransportier-t. Anschließend werden die drei Gegenstands gleichseitig «««geschnitten und gesondert zum Stapeln weiterbefördert. In jeder Reihe folgen sich somit abwechselnd Gegenstände mit um 90° versetzten Randbereichen. Damit treffen nie zwei gleiche Randbereiche aufeinander, bei zwei gestapelten Gegenständen jedoch an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Ränder 5b auf Ränder 5a, an den beiden anderen, einander gegenüberliegenden Seiten Ränder 5a auf Ränder 5b. Vie die Figuren 2 und 3 zeigen, stützt sich der Gegenstand 1B mit seinen in Fig. 1 links- und rechtsliegenden Rändern 5b auf den Rändern 5a des Gegenstandes 1A ab, während (Fig.3) seine in Transportrichtung vorn- und hintenliegenden Randbereiche 5a die Randbereiche 5h des Gegenstandes 1A frei überragen. Der Gegenstand 1C stützt sich vorn und hinten (Fig. 3) mit seinen Rändern 5b auf den Rändern 5a des Gegenstandes 1B ab, während links und rechts seine Ränder 5a frei überstehen. Die jeweils frei überstehenden Ränder 5a der Gegenstände können nicht klemmend übereinanderrutschen, da dies von den um 90° dazu versetzten Randbereichen verhindert wird.
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Bis Figuren 4 und 5 zeigen eines stapel von üegenständen 1!, die als Eierbecher ausgebildet sind. Der Grundriß ist kreisförmig. Jeder Gegenstand V weist eine ringförmige, nach, oben innen geneigte Wand V auf, mit einem unten nach aoßen abstehenden, umlaufenden Stützrand 51· Als Stützorgane 5'a sind an zwei einander gegenüberliegenden Stellen der Wand 4·1, und zwar in deren an den Stützrand V anstoßenden Bereich, Vorsprünge 5'a angeformt. Sie weisen am Stützrand V parallele obere Stützflächen 6'a auf. Das Herstellen und Stapeln der Gegenstände 1' erfolgt wie bei den Gegenständen 1, d.h. in Stapelreihenfolge wird immer ein Gegenstand 1 Ά von einem Gegenstand 11B gefolgt, der um 90° gedreht ist. Bein Stapeln (Fig. 4·) stützt sich der Gegenstand 1!B vorn und hinten auf die Stützorgane 5!a des Gegenstandes 1'*, der Gegenstand I1O links und re.chts mit seinem Stützrand i? o.af die Stützorgane 5'a des Gegenstandes 11B, usw. Die Stützorgane 5'a können nicht übereinandergleiten, es besteht keine Klemmgefahr.
Die in Fig. 6 schematisch im Stapel und in Fig. 7 in Draufsicht dargestellten Gegenstände 1" sind schlüsseiförmig mit kreisförmigem Grundriß ausgebildet. Die Wände 4-" sind nach oben außen geneigt. Als Stützorgane 5" v/eist jeder Gegenstand 1" in seinem B öden 8" zwei langl.'ihe Vertiefungen auf. Sie sind mittelsymmetrisch und parallel zueinander angeordnet. Nach unten laufen sie spitz zu und bilden untere Stützkanten 7"· Mit diesen Stützkanten 7" liegt der vereinzelte Gegenstand 1" bei Gebra-udi auf einer Unterlage auf. Das Herstellen und Stapeln erfolgt wie bereits vorstehend bei den Gegenständen 1 und 1' geschildert, nämlich durch ein Versetzen in Stapelreihenfolge nacheinanderkommender Gegenstände um jeweils 90°- Die Länge und Breite der Sfcützorgane 5" ist dabei so bemessen,
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daß sie sich im. Stapel bei einer Drehstellung um 90° vollständig aui' des Boden de·*=5 rffimmter befindlichen Gegenstandes 1" abstützen können. Auch bei Winkeleinstellungen unter 9ü° bis nahe 0° finden die unteren Stützkanten 7" noch eine für den klemmfreien Sitz ausreichende Auflage auf dem Boden des darunter befindlichen Gegenstandes.
Fig. 8 zeigt schematisch einen Schnitt durch drei gestapelte Gegenstände 11". Sie sind gleichförmig ausgebildet mit kreisförmigen Böden 8'" und nach oben-außen geneigten Ringwänden 4-'". Als Stützorgane 5'" weist jeder Gegenstand 1"' vier Einbuchtungen auf, die in gleichmäßigen Abständen , also jeweils paarweise gegenüberliegend, angeordnet sind. Jede Einbuchtung wird von drei etwa zueinander senkrechten Wandflächen und einer etwa waagerechten oberen Stützfläche umgeben. Dabei sind die einander jeweils gegenüberliegenden Einbuchtungen einander gleich und vom anderen Paar Einbuchtungen in Hohe und Breite verschieden derart, daß die Einbuchtungen 5'" a hoch und schiaal, und die Einbuchtungen 5'" breit und niedrig sind. Herstellen und Stapeln der Gegenstände 1'" erfolgt wie bei den vorstehend geschilderten Gegenständen, nämlich jeweils in Stapelreihenfolge um 90° zueinander verdreht. Wie Fig. 8 zeigt, stützt sich dabei der Gegenstand 1 '" A an zwei aneinander gegenüberliegenden Stellen, nämlich auf den oberen, Stützflächen 6'i- bildenden Flächen der breiten, niedrigen Einbuchtungen 5"'b, mit dem Bereich des Bodens, der beideitig der schmalen Einbuchtungen 5'"a sich erstreckt. Die schmalen, hohen Einbuchtungen 5'"a des Gegenstandes 1'"A ragen in die breiten, niedrigen Ausbuchtungen 5"'b des Gegenstandes 1''1B hinein, ohne daß eine Anlage von Stützflächen erfolgt. Die Seitenansicht dieses Ineinandergreifens ist in Fxg. 8 bei den Gegenständen 1'"B und 1"1C erkennbar. Dabei wirken die in dieser Reihenfolge
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übereinandergreifenden Einbuchtungen als Verdrehsicherung. Eine relative Drehbewegung der beiden. Gegenstände zueinander ist nur im Rahmen der unterschiedlichen Breitenabmessungen der Einbuchtungen 5"'a und 5 "nü möglich. Der Stapel kann also auch bei äußerer Einwirkung nicht so verdreht werden, daß die jeweils gleichen Stützorgane übereinandergleiten können.
Die Figuren 9 und 10 zeigen weitere Ausfuhrungsformen von Gegenständen 1""a und T'"b. Figur 9 zeigt dabei einen Teil einer Draufsicht, Fig. 10 einen geschnittenen Randbereich. Die Gegenstände 1""a und 1""b sind hinsichtlich ihrer Stützorgane 5"" unterschiedlich ausgebildet und werden in Stapelreihenfolge abwechselnd hergestellt. Eine besondere Winkeleinstellung zueinander ist weder beim Herstellen noch beim Stapeln zu beachten. Beide Gegenstände 1"" weisen im wesentlichen Kreisquersehnitt und nach oben-außen geneigte Wände A-"" auf. Die wesentlichen Außendurchmesser sind gleich. Die Boden 8"" weisen eine etwas erhöhte Innenfläche 9 auf. Die Stützorgane 5""a bzw. b bestehen jeweils aus nach innen vorspringenden Absätzen im bodennahen Wandbereich. Sie sind in gleichmäßigen Abständen über den ganzen Umfang verteilt. Jeder Absatz 5"" weist in der Draufsicht etwa Trapezform auf. Der Unterschied zwischen den Stützflächen der Gegenstände 1""a und 1""b besteht in den Abmessungen. Die Stützflächen 5""a übertreffen in radialer Richtung die Stützflächen 5""b, während die Ausdehnung der Stützorgane 5""a in Umfangsrichtung kleiner ist als die der Stützorgane 5""b. Die Abstände zwischen den Stützorganen eines Gegenstandes sind in umfangsrichtung auf jeden Fall kleiner als die Umfangsausdehnung der Stützorgane des andersfÖrmigen Gegenstandes. In jeder Drehstellung zueinander stützt sich somit der obere Gegenstand
mit seinen zwischen den Absätzen verbleibenden Bodenflächen auf den Absätzen des darunter befindlichen Gegenstandes ab. D j e abwechselnd radial oder in Umf angsrichtung überstehenden 3 reiche der unterschiedlichen Stützorgane 5"" verhindern ein Abgleiten des jeweils oberen Gegenstandes 1"".
Fig. 11 zeigt eine schematische Schnittdarstellung von Gegenständen 1llina und 1"r"b, abwechselnd gestapelt. Herstellen und Stapeln erfolgt wie bei den Gegenständen nach den Figuren 9 und 10. Die becherförmigen Gegenstände 1"MI weisen Kreisquerschnitt mit nach außen geneigten Wänden V" auf. Als Stützorgan weist jeder Gegenstand 1'""a an seinem Boden 8""1 einen im Abstand von dessen äußerem Rand umlauf enden Ringwulst 5lll"aauf. Bei den Gegenständen 1MI"b "bildet ein zentraler, erhöhter Bodenbereich 5'""h das Stützorgan. Der Durchmesser des Bereiches 5'"""D ist kleiner als die vom Ringwulst 5'""a umgebende Bodenfläche» Fig. 11 zeigt, wie sich beim abwechselnden Stapeln jeder Gegenstand 1"'"a mit seinem inneren Bodenbereicli auf dem erhöhten Bodenbereich 5'" ""b des darunter befindlichen Gegenstandes 1ltnib abstützt, während jeder Gegenstand 1""'b mit seinem wandnahen Bodesbereich auf dem Ringwulst 5'""a des darunter befindlichen Gegenstandes 1"'"a auf ruht. Die Gegenstände können in beliebiger Drehstellung ineinander gestapelt werden und nicht gegeneinander verklemmen.
Im Rahmen der Erfindung sind für die Formen der zu stapelnden Gegenstände, sowie der Ausbildung ihrer Stützorgane zahlreiche Variationen möglich. Außerdem können zu einer Gruppe gleichzeitig hergestellter und in bestimmter Reihenfolge zu stapelnder Gegenstände mehr als zwei Gegenstände von zueinander unterschiedlicher Form aufeinanderfolgen. Ebenso können an einem Gegenstand mehr als zwei unterschiedliche Formen von Stützorganen vorkommen.
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Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE
    A. GRUNECKER
    »PL 'NG
    H. KlNKELDEY
    OR-NG
    W. STOCKMAiR
    r»R ING AeE (C/LTECMi
    K. SCHUMANN
    DR RER NAT ■ Dt PL PMvS
    P. H. JAKOB
    DlPL-tNG
    G. BEZOLD
    DR RSB NAT DIPL OfM
    MÜNCHEN
    E. K. WEIL
    DR REFl OEC INu
    8 MÜNCHEN 22
    MAXIMIUANSTRASSE 43
    LINDAU
    PH
    Württembergisehe
    Metallwarenfabrik
    Schutzansprüche
    1. Mehrfachform-Werkzeug mit wenigstens zwei Streckformen zum gleichzeitigen Herstellen einer Gruppe von stapelbaren, die Eindringtiefe beim Stapeln begrenzende Stützorgane aufweisenden Kunststoffgeschirren, dadurch gekennzeic hnet, daß an jeder Stückform die Stützorgane versetzt gegenüber der benachbarten Stückform angeordnet sind.
    2. Mehrfachform-Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stückform wenigstens zwei unterschiedliche, in einem bestimmten Drehwinkel bezüglich des Grundriß-Mittelpunktes zueinander angeordnete Stützorgane aufweist.
    3. Mehrfachform-Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnet , daß jede Stückform zwei oder mehr in gleichen Abständen angeordnete gleiche und an dazu symmetrisch dazwischenliegenden Stellen dazu unterschiedliche Stütisorgane aufweist.
    TELEX OB-293BO
    monapat
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    -2-
    4-. ilehrf achf orm-Werkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, rcit Stückformen von im v;osentlichen /reisförmi^em Grundriß, dadurch gekennzeichnet , daß .jede Stückforin in wenigstens zwei Ausdehnungsrichtungen unterschied"1 i ehe Stützorgane aufvreist.
    5· Mehrfachform-Werkzeug nach Anspruch 4-, dadurch g e kennzei cn net , daß jede Stückform iw bodennahen Wandbereich abwechselnd breite und niedrige bzw. schmale und hohe Einbuchtungen mit im wesentlichen zueinander rechtwinkligen Wänden aufweist.
    6. Mehrfachform-Werkzeug nach wenigstens einem der Anspräche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß der Boden jeder Stückform Vertiefungen und/oder Erhöhungen aufverst.
    7· Mehrfachform—Werkzeug, nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Boden jeder Stückform zwei längliche, zueinander parallel und mittelsymmetrisch angeordnete Vertiefungen aufweist, und die Vertiefungen zu denen der benachbarten Stückform um 90° verdreht angeordnet sind.
    β. Mehrfachform-Werkzeug wenigstens nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet , daß sie stufenförmig jiach außen-unten-außen gebogene, eine obere und eine untere horizontale Stützfläche bildende Randbereiche aufweist, wobei an wenigstens einer Stelle des Randbereiches eine breite obere und eine schmale untere Stützfläche, und an einer anderen Stelle eine schmale obere und eine breiteye untere Stützfläche vorgesehen ist.
    -3-
    i?orm—Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch. gekennzeichnet, daß die Randbereiche j «!der
    Stückform eine konstante Gesamtbreite aufweisen.
    10. Mehrfachform-Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Stützorgane einer
    Stückform sich in ihrer Form von den Stützorganen der benachbarten Stückform unterscheiden.
    11. Mehrfachform-Werkzeug nach Anspruch 10, dadurch g e kennzeichnet, daß eine Stückform einen umlaufenden, erhöhten Bodenwulst und die benachbarte Stückform einen in seinen Abmessungen der vom Wulst umgebenen Innenfläche entsprechenden,erhöhten Bodenbereich aufweist.
    12. Mehrfachform-Werkzeug nach Anspruch 10, dadurch g e kennzeichnet, daß die Stückformen im bodennahen Bereich am Umfang in Abständen mit Stützorganen in Form nach innen vorspringender Absätze versehen sind, und zwar eine Stückform mit Absätzen von kleiner Abmessung in radialer und größerer Abmessung in Umfangsrichtung, und
    die benachbarte Stückform mit Absätzen größerer Abmessung in radialer und kleinerer in Umfangsrichtung, wobei die
    Abmessungen in Umfangsrichtung jeweils größer sind als
    die Abstände zwischen den Stützorganen der benachbarten
    Stückform.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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NL1015464C2 (nl) * 2000-06-16 2001-12-19 Sanplast Ltd Verpakte kant-en-klaarmaaltijd voor dieren en werkwijze voor het vervaardigen daarvan.

Cited By (2)

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NL1015464C2 (nl) * 2000-06-16 2001-12-19 Sanplast Ltd Verpakte kant-en-klaarmaaltijd voor dieren en werkwijze voor het vervaardigen daarvan.
WO2001096191A1 (en) * 2000-06-16 2001-12-20 Sanplast Ltd. Packaged ready-to-serve meal for animals and method for manufacturing thereof

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