DE740341C - Braunsche Roehre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahls - Google Patents

Braunsche Roehre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahls

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DE740341C
DE740341C DET42855D DET0042855D DE740341C DE 740341 C DE740341 C DE 740341C DE T42855 D DET42855 D DE T42855D DE T0042855 D DET0042855 D DE T0042855D DE 740341 C DE740341 C DE 740341C
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DE
Germany
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tube
acceleration
braun
cathode ray
post
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Expired
Application number
DET42855D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Max Knoll
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/80Arrangements for controlling the ray or beam after passing the main deflection system, e.g. for post-acceleration or post-concentration, for colour switching

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Braunsche Röhre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahls Die Erfindung bezieht sich auf eine Braunsche Röhre mit Nachbeschleunigung, insbesondere auf eine solche; die zum Empfang von Fernsehsendungen bestimmt ist. Man hat bei Braunschen Röhren bereits ein sog. Beschleunigungsgitter, welches die Form Eines Netzes besaß, unmittelbar vor dem Leuchtschirm angeordnet und zwischen dieses Netz und den Leuchtschirm eine die Kathodenstrahlen beschleunigende Spannung gelegt, um die Helligkeit des Leuchtfleckes bei Benutzung niedriger Ablenkspannungen zu erhöhen. Derartige Netze haben den Nachteil, daß sie einen großen Teil der Kathodenstrahlen absorbieren, da das Verhältnis der Gesamtfläche des Netzes zu der Fläche der Maschen im allgemeinen nicht größer als z gemacht werden kann, wenigstens nicht dann, wenn man so feinmaschige Netze verwendet, wie es notwendig ist, wenn das auf dem Leuchtschirm aufgezeichnete Bild nicht die Struktur des Netzes erkennen lassen soll.
  • Es sind ferner Braunsche Röhren bekannt, bei denen der Kathodenstrahl hinter den Ablenkplatten eine Reihe von mit zunehmender Entfernung vcrn den Platten an zunehmend positiven Spannungen hefindlichen Blendenöffnungen durchsetzt. Bei derartigen Anordnungen kann jedoch weder eine bestimmte Form der Potentialflächen noch. eine bestimmte Lage dieser Flächen zum Einflußpunkt der Ablenkorgane erwartet werden.
  • Es ist weiter eine Braunsche Röhre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahles bekannt, bei welcher zwischen Anode und Leuchtschirm mehrere hintereinanderliegende Wandbelegungen angebracht sind, die in Richtung auf den Leuchtschirm auf steigenden Potentialen liegen. Auch ist bekannt, zur Erzielung einer in Richtung auf den Leuchtschirm zunehmenden Feldstärke zwei zickzackförmg ineinandergreifende, an verschiedenen Spannungen liegende Wandbelegungen zu verwenden.
  • Erfindungsgemäß ist dagegen bei einer Braunschen Röhre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahls zwischen Ablenkplatten und . Leuchtschirm eine aus Widerstandsmaterial bestehende, von einem Hilfsstrom durchflossene,, in; FoTmeiner Wendel mit nach dem Leuchtschirm zu wachsendem Durchmesser ausgebildete Elektrode vorgesehen. Dies hat den Vorteil, daß das Potential von der Anode bis zum Leuchtschirm vollkommen stetig ansteigt, während es bei Verwendung hinterennandierl:iegender Ringe sich sprungweise ändert. Das sprungweise Ansteigen der Spannung gibt einerseits leicht zu Verzerrungen des Leuchtfleckes Anlaß. Andererseits ist das Aufbringen einer zusammenhängenden Wendel auf dem Kolben wesentlich einfacher als das Aufbringen zweier zickzackförmig ineinandergreifender Wandbelegungen, weil dies mit großer Präzision erfolgen muß, da andernfalls die Symmetrie des Feldes gestört wird. Ein weiterer Vorteil der Anwendung einer auf den Kolben aufgebrachten Wendel - ist der, da.ß leicht durch Ändern des Widerstandes einzelner Windungen oder ihrer Ganghöhe ein gewünschter Feldverlauf erzielt werden kann.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung werden nach dem Leuchtschirm zu konvex gekrümmte Potentialflächen von einander ähnlicher Gestalt erzeugt, die auch den abgelenkten Kathodenstrahl beschleunigen, ohne hierdurch eine Verzerrung des Leuchtfleckes auf dem Leuchtschirm zu bewirken. Durch geeignete Wahl der Ganghöhe oder des Widerstandes der Wendel kann sogar erreicht werden, daß der zu den gekrümmten Äquipotentialflächen zugehörigeKrümmungsmittelpunkt mit dem Einflußpunkt der Ablenkorgane zusammenfällt, so daß der Kathodenstrahl die Potentialflächen stets senkrecht durchsetzt. Eine Verzerrung des Leuchtfleckes kann daher nicht entstehen.
  • Bei einer besonderen Wahl des Widerstandes oder der Ganghöhe der Wendel läßt sich ferner neben der Beschleunigung der Kathodenstrahlen, also neben der Wirkung, die durch die bekannten Anordnungen erzielt wird, auch noch eine Vergrößerung des Leuchtschirmbildes erzielen. Zu diesem Zweck sind Widerstand oder Ganghöhe der Wendel derart zu wählen, daß beispielsweise in der unteren Hälfte des kegelstumpfförmigen Röhrenteiles der Krümmungsmittelpunkt der Äquipotentialflächen unterhalb der Ablenkplatten liegt. Dies hat zur Folge, daß die Elektronenbahnen im kegelstumpfförmigen Teil der Röhre nicht mehr geradlinig verlaufen, sondiern gegen die Röhrenachse konvex gekrümmt sind. Es kann somit bei gleichen Ablenkspannungen ein größeres Bildfeld ausgezeichnet oder auch bei gleichem Bildfeld mit kleineren Ablenkspannungen gearbeitet werden. Ein in dieser Weise ausgebildetes Beschleunigungsfeld wirkt auf die Kathodenstrahlen somit in ähnlicher Weise ein wie eine Zerstreuungslinse auf einen Lichtstrahl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Braunsche Röhre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahls, dadurch, gekennzeichnet, daß zwischen Ablenkplatten und Leuchtschirm eine aus Widerstandsmaterial bestehende, von einem Hilfsstrom durchflossene, in Form einer Wendel mit nach dem Leuchtschirm zu wachsendem Durchmesser ausgebildete Elektrode vorgesehen ist. z. Braunsche Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Spannungsverteilung in der Röhre durch Änderung des Widerstandswertes der einzelnen Windungen bewirkt ist. 3. Braunsche Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsverteilung längs der Röhre durch Änderung der Ganghöhe zwischen den einzelnen Windungen bewirkt ist.
DET42855D 1933-08-01 1933-08-01 Braunsche Roehre mit Nachbeschleunigung des Kathodenstrahls Expired DE740341C (de)

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