DE740701C - Kupplungseinrichtung zum Anhaengen bzw. Anbauen von Arbeitsgeraeten, insbesondere landwirtschaftlichen Geraeten ohne eigene Fahrvorrichtung an eine Zugvorrichtung - Google Patents

Kupplungseinrichtung zum Anhaengen bzw. Anbauen von Arbeitsgeraeten, insbesondere landwirtschaftlichen Geraeten ohne eigene Fahrvorrichtung an eine Zugvorrichtung

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DE740701C
DE740701C DEL102007D DEL0102007D DE740701C DE 740701 C DE740701 C DE 740701C DE L102007 D DEL102007 D DE L102007D DE L0102007 D DEL0102007 D DE L0102007D DE 740701 C DE740701 C DE 740701C
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Germany
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coupling
coupling half
holding device
attaching
equipment
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DEL102007D
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Dipl-Ing Dr-Ing Hans Zoedler
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HEINRICH LANG AG
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HEINRICH LANG AG
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00—Other machines for working soil
    • A01B35/02—Other machines for working soil with non-rotating tools
    • A01B35/04—Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/06—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Kupplungseinrichtung zum Anhängen bzw. Anbauen von Arbeitsgeräten, insbesondere landwirtschaftlichen Geräten ohne eigene Fahrvorrichtung an eine Zugvorrichtung J Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungseinrichtung zum Anhängen bzw. Anbaben von Arbeitsgeräten, insbesondere landwirtschaftlichen Geräten ohne eigene Fahrvorrichtung an eine Zurworrichtung, beispielsweise eine Zugmaschine, mit einer heb-und -senkbaren Haltevorrichtung. Es liegt ihr die Aufgabe zugrunde, die Kupplungseinrichtung derart auszubilden, daß .das Kuppeln und Entkuppeln des betreffenden Gerätes wesentlich einfacher und schneller durchfuhrbar ist als Bisher.
  • Bei den bekannten Kupplungseinrichtungen der obigen Art bestehen die am Gerät vorgesehenen Kupplungsteile aus Laschen, die in die gal,elförmig ausgeb'illdeten Enden der Haltevorrichtung, z. B. die gabelförmigen Enden der Lenker einer -Parallelogrammführun:g eingeführt und mittels Vorsteckbolzen gesichert werden. Beim Kuppeln des Gerätes sind di:e Bohrungen in den Laschen achsgleieb zu den Bohrungen .in den Gabeln der Haltevorrichtung zu bringen. Hierauf muß jeder der Vorsteckbolzen, von denen an jeder Parallelogrammseite zwei benötigt werden, durch drei Bohrungen seitlich hindurchl;esteckt werden. Zum Lösen des Gerätes müssen _ die Vorsteckbolzen aus den Bohrungen herausgezogen werden.' Diese Kupplungseinrichtungen weisen erhebliche NTac.htoile auf. Vor allem ist das Einführen der Vorsteckbolzer die Bohrungen und das Lösen.derselben .:-: den Bohrungen mitunter sehr schwierig und umständlich, wenn'die Zugmaschine bzw. die Haltevorrichtung und das Gerät vor dem Kuppeln sich nicht genau in der gleichen Ebene befinden. Ferner äst hierbei das Verschieben der Bolzen unter der Last des Gerätes vorzunehmen. Beim Kuppeln schwerer Anbaugeräte müssen daher erhebliche Lasten bewältigt werden, weshalb die bekannten Kupplungseinrichtungen für solche Geräte praktisch nicht geeignet sind. Ferner sind die Versteckbolzen lose Teile und müssen angekettet werden, damit sie nicht v erlorengehen.
  • Gemäß der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Kupplungseinrichtufigen dadurch beseitigt, daß jede Kupplungshälfte mit zwei übereinander angeordneten Kupplungsstellen versehen ist, wobei mindestens eine Kupplungsstelle der einen Kupplungshälfte eine Führungsbahn aufweiist, auf welcher diese Kupplungshälfte beim Anheben der Haltevorrichtung selbsttätig in Küpplungsschluß mit der anderen Kupplungshälfte gleitet. Auf diese Weise wird das Verbinden des betreffenden Arbeitsgerätes mit der Zugvorrichtung und das Lösen von derselben ganz erheblich vereinfacht und kann bedeutend schneller durchgeführt «erden. Vorteilhaft sind beide Kupplungsstellen der einen Kupplungshälfte als Führungsbahn ausgebildet (Abb. i und a). Dann brauchen beim Kuppeln oder Entkuppeln keinerlei Kupplungsteile von Hand betätigt zu werden; ferner ist din Verschieben des Anl)augerätes oder überhaupt ein Bewältigen von Lasten nicht mehr erforderlich. Es muß lediglich entweder die Zugvorrichtung an das zu kuppelnde Arbeitsgerät oder entsprechend umgekehrt das Gerät an die Zugvorrichtung so weit herangefahren werden, daß die Kupplungsteile der Zugvorrichtung bzw. der heb- und senkbaren Halterorrichtung die Kupplungsteile des Gerätes Untergreifen können. Das Kuppeln geschieht dann durch Anheben -der Haltevorrichtung, wobei das Gerät völlig selbsttätig unter dein Zwang der Führungsbahnen gekuppelt wird. Die Zugvorrichtung und das zu kuppelnde Arbeitsgerät brauchen vor dem Kuppeln nicht unbedingt in einer Ebene zu stehen, da die F,iihrungsbahnen etwaige Ungenauigkeiten völlig selbsttägig ausgleichen.
  • Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein, daß die eine Kupplungsstelle einer Kupplungshälfte als Führungsbahn und die andere als Anschlag zur Sicherung der erstgenannten Kupplungsstelle .in Kupplungsschluß mit der entsprechenden Kupplungsstelle der anderen Kupplungshälfte ausgebildet äst (Abb. 3 und .4). In diesem Falle kann in der einen 1-Cupplungshälfte lotrecht unterhalb der Führungsbahn ein waagerechter Schlitz angebracht sein, der durch einen an der Kupplungshälfte gelagerten Klappriegel verschließbar ist. An Stelle des Schlitzes kann in der Kupplungshälfte auch eine Bohrung zum Durchstecken des zugehörigen Kupplungsbolzens vorgesehen sehn. Bei diesen Ausführungen muß das Arbeitsgerät, nachdem die Kupplungsbolzen der Haltevorrichtung an der zugehörigen Führungsbahn entlang geglitten sind und die Haltevorrichtung angehoben ist, von Hand an diese heranbewegt «-erden, damit jeder Schlitz durch den Klappriegel verschlossen bzw. jeder Kupplungsbolzen von der Seite her durch die Bolirun.".en der Haltevorrichtung und die der zugehörigen Laschen hindurchgesteckt «erden können. Diese beiden- Anordnungen mit nttr einer Führungsbahn und einem Anschlag sind daher nicht so zweckniii.ßig wie zwei Füli-' rungsbahnen, weil die Kupplungshälfte mit nur einer Führungsbahn nicht ganz selbsttätig geführt wird. Durch den Anschlag wird aber die' richtige Kuppelstellung erreicht. Die Führungsbahnen oder die Führungshahn und der Anschlag können entweder an der Kupphingshälfte des zu kuppelnden Arbeitsgerätes oder aber an der Kupplungshälfte der Haltevorrichtung angebracht sein. Vorteilhaft sind sie jedoch an der am Gerät befindlichen Kupplungshälfte vorgesehen. 1?rfindttttgs"einiiß bestehen diese Kupplungsteile aus Laschen, die mit einer oder mehreren vorspringenden N N asen versehen sind, auf deren inneren, vorzugsweise als Schrägführung ausgebildeten Flächen die andere, mit der Haltevorrichtung verbundene bolzenfö rinige Kupplungshälfte entlang gefiihrt wird. L'in das Arbeitsgerä t in der gekuppelten Stellung zu sichern, sind zweckmäßig in den am Gerät befindlichen Kupplungsteilen-Vorsteckbolzen verschiebbar und feststellbar angeordnet, die nach dein Einführen ,der Kupplungsbolzen in die Kupplungsöffnungen der Laschen unter die Kupplungsbolzen greifen und die Kupplungsöffnungen abschließen.
  • Es ist zwar eine Kupplungseinrichtung für einen mehrscharigen Pflug mit nur einer schrägen Gleitführung bekannt. Diese Einrichtung kann jedoch nur zum Ausheben des Pfluges beim Riickwiirtsfahren der Zuginaschine dienen, wobei der Pflug in dieser Stellung transportiert werden kann, aber nicht arl)eiitsfäliig ist. Die IZupplungseinrichtung nach der Erfindung dient demgegenüber gerade zuiii Anhängen bzw. Anbauen eines Gerätes in der Arbeitsstellung.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Alb. i bist an drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Die Mili. i und 2 zeigen das eine Ausführungsbeispiel finit zwei F ührungsbahnen in Zwei verschiedenen Stellungen jeweils in Ansicht; die Abb. 3 und 4 sind Teilansichten der beiden anderen Ausführungen mit nur einer Führungsbahn und einem Anschlag.
  • Das Anbaugerät hat einen von der Querschiene i gebildeten Werkzeugträger, an dem die für bestimmte Arbeiten, z. B. für die Bodenbearbeitung und -Bestellung, Pflanzenpflege oder -ernte verwendbaren Arbeitswerkzeuge in den erforderlichen Abständen nebeneinander befestigt sind. Der aus dem Werkzeugträger i und den Arbeits@verkzeugen bestehende Werkzeugsatz kann, wie in Abb. i dargestellt, beispielsweise mittels der hochklappharen Abstellvorrichtungen 2 auf den Erdboden abgestellt werden. Das Anbaugerät 1, 2 wird an die mit der Zugmaschine 3 heb-und senkbar verbundene Haltevorrichtung gekuppelt, die beispielsweise als Parallelogrammführung 4, 9, io ausgebildet und mittels eines Hebegetriebes 5 von der Antriebsmaschine der Zugmaschine 3 aus in verschiedene Höhenlagen einstellbar .ist. Hierzu ist jede Kupplungshälfte sowohl des Gerätes 1, 2 als auch der Haltevorrichtung mit zwei übereinander angeordneten Kupplungsstellen versehen, wobeü mindestens .eine Kupplungsstelle der einen Kupplungshälfte eine Führungsbahn aufweist, auf welcher diese Kupplungshälfte beim Anheben der Haltevorrichtung selbsttätig in Kupplungsschluß mit der anderen Kupplungshälfte gleitet. In den Ausführungsbeispielen sind das Anbaugerät 1, 2 mit Laschen 6 und die Haltevorrichtung mit Kupplungsbolzen 7 und 8 versehen. Die Bolzen 7 und 8 sind dabei an den gabelförmig ausgebildeten Enden der Lenker 9 und io der Parallelogrammführung -und die Laschen 6 am Werkzeugträger 1 befestigt. Nach den Abb. i und z sind die Laschen mit zwei lotrecht übereinanderliegenden Führungsbahnen mit vorspringenden Nasen und mixt zwei .Kupplungsöffnungen i i und 12 versehen, die nach unten offen sind und sich nach unten erweitern. Auf diese Weise entsteht an den Kupplungsstellen eine hakenförmige Ausbildung. der Laschen mit.schrägen Flächen 13 bzw. 14.
  • In den Ausführungsbeispielen gemäß den Abb. 3 und 4 sind die Laschen 6 nur mit einer Führungsbahn mit vorspringender Nase bzw. nur mit je einer Öffnung i i und einer Schrägführung 13 versehen. Nach Abb. 3 'ist die untere Kuppelstelle der Laschen 6 mit einem waagerechten Schlitz versehen, der als Anschlag wirkt und nach Einschieben des Bolzens 8 durch den an der Lasche gelagerten Klappriegel 16 verschließbar .ist. Gemäß Abb.4 ist der Schlitz 15 durch eine Bohrung 17 ersetzt, die so groß sein muß, daß der abgewinkelte Kupplungsbolzen 8 von der Seite hindurchgesteckt werden kann. In diesem Falle ist außerdem an der unteren Kupplungsstelle ein Anschlag 21 angebracht.
  • Der Kupplungsvorgang geschieht folgendermaß en Die Zugmaschine wird an das auf den Erdboden. abgestellte Anbaugerät herangefahren und dabei die Haltevorrichtung so weit abgesenkt, bis die Kupplungsbolzen 7 und 8 unter die Führungen 13 und 14 der Kuppelteile 6 greifen (s. Abb. i). Hierauf wird die Haltevorrichtung- mittels des Hebegetriebes 5 . von der Antriebmaschine der Zugmaschine aus angehoben, wobei die Kupplungsbolzen 7 und 8 an den Führungen 13 und 14 entlang in die Kupplungsöffnungen ii und 12 der Kuppelteile 6 gleiten. Auf diese Weise wiird das Anbaugerät vom Erdboden abgehoben und dabei ohne Handhilfe in die erforderliche Kuppelstellung zur Haltevorrichtung geführt. Um zu verhindern, daß das Anbaugerät sich in der eingekuppelten Stellung von- den Kupplungsbolzen 7 und 8 nach oben abhebt, ist in den Kuppelteilen 6 ein Vorsteckbolzen 18 vorgesehen, der die obere Kupplungsöffnung i i nach unten abschließt. Dieser Vorsteckbolzen 18 kann beispielsweise in einem am Kupplungsteil 6 befestigten Bügel ig gelagert und mit Querstiften versehen sein, die ihn-in der jeweiligen Stellung gegen Herausfallen aus dein Bügel ig sichern (s. Abb. 2).
  • Vor dem Einsetzen des Anbaugerätes in die Arbeitsstellung werden die ,21£listellvorrichtungen 2 nach Lösen der Griffschraube 20 in die strichpunktierte Stellung in Abb. 2 hochgeklappt und durch Anziehen der Griffschraube 2o festgestellt.
  • Das Entkuppeln des Anbaugerätes 1, 2 geschieht in entsprechend umgekehrter Weise. Zunähst müssen die Abstellvorridhtungen 2 wieder in die Bodenlage gebracht bzw. das Anbaugerät auf dem Erdboden abgestellt werden. Hierauf wird der Vorsteckbolzen 18 aus dein Bereich der Kupplungsöffnungen i i herausgezogen und die Haltev drrichtung durch das Hebegetriebe so weit abgesenkt, bis die Kupplungsbolzen 7 und 8 sich völlig außerhalb der Führungen befinden. Die Zugmaschine kann nun unter Zurücklassung des Anbaugerätes weggefahren werden. Alle beim Kuppeln und Entkuppeln des Anbaugerätes erforderlichen Handgriffe, nämlich das Hochklappen und Ablassen der Abstellvorrichtungen 2, das. Betätigen des Vorsteckbolzens i8 sowie das Heben und Senken der Haltevorrichtung können vom Fahrersitz der Zugmaschine aus vorgenommen werden, so daß weitere Bedienungspersonen nicht erforderlich sind.
  • In der in Abb. 3 dargestellten Ausführung erfolgt das Kuppeln des Anbaugerätes in ähnlieher Weise wie im Ausführungsbeispiel nach den Abb. i und 2. Das Anbaugerät wird zunächst von den Kupplungsbolzen 7 erfaßt und angehoben. Hierauf wird es um die Kupplungsbolzen 7 von Hand gegen die Kupplungsbolzen 8 geschwenkt, bis diese im die Schlitze 15 reingreifen und hier anschlagen. Nach erfolgter Kupplung wird das Anbaugerät durch die an den Kuppelteilen 6 schwenkbar angebrachten Klappriegel 16 gesichert, diie dabei die Schlitze verschließen. Beim Entkuppeln müssen nach dem Abstellen des Anbaugerätes auf den Erdboden zuerst .die Klappriegel 16 angehoben bzw. die Schlitze 15 in den Kuppelteilen 6 freigegeben werden.
  • Gemäß Abb.4 geschieht das Kuppeln des Anbaugerätes in der Weise, daß :das Anbaugerät ebenfalls zunächst von den Kupplungsbolzen 7 erfaßt und angehoben wird. Hierauf wird es um die Kupplungsbolzen 7 von Hand in eine solche Lage verschwenkt, daß die Bohrung 17 der Kupplungsteile 6 achsgleich zu den Kupplungsbolzen 8 gerichtet ist. Diese Lage wird durch den in der Gabel des unteren Lenkers io angebrachten Anschlag 21 sichergestellt. In diesem Falle müssen die Kupplungsbolzen 8 von der Seite her durch in den Lenkern io vorgesehene Bohrungen und die Bohrungen 17 der Teile 6 -hindurchgesteckt werden. Beim Entkuppeln des Anbaugerätes i, 2 werden nach dem Abstellen des Anbaugerätes zuerst die Kupplungsbolzen 8 gelöst.
  • Wenn auch die in den Abb. 3 und ,4 dargestellten Ausführungsarten der Kupplungseinrichtung nicht alle Vorteile der Ausführungsart nach Abb. i und 2 aufweisen, und zwar insofern nicht, als das Gerät mit solchen Kupplungseinrichtungen beimAnhängen nicht völlig selbsttätig in die Kupplungsstellung gelangt, so daß beim Kuppeln doch noch von Hand nachgeholfen werden muß, so haben diese Ausführungsarten ihre Bedeutung bei Geräten geringeren Gewichtes und vor allem bei solchen Geräten, beü denen der obere Aufhängepunkt 7 nur wenig vom Schwerpunkt des Gerätes entfernt ist. Ein solches Gerät wird nach dem Anheben der heb- und senkbaren Haltevorrichtung zunächst frei um den Aufhängepunkt 7 pendeln. Selbst wenn es sich hierbei um eine größere Masse bzw. Last handelt, die pendelnd hängt, so kann diese doch noch von Hand durch eine sehr geringe Kraft, also mit geringem Arbeitsaufwand, Zn die richtige Stellung gebracht werden, die bei der Ausführungsart nach Abb. q. das Einführen des Bolzens 8 gestattet. Das wird bei der Ausführungsart nach Abb. 4 durch den Anschlag 2 1 erleichtert. Bei der Ausführungsart nach Abb. 3 wird dieser Anschlag durchden hinteren Rand des nach vorn offenen waagerechten Schlitzes 15 gebildet. Ein Gerät mit der Kupplungseinrichtung nach Abb. 3 wird in abgestelltem Zustand etwas nach vorn übergeneigt stehen, so daß es beim Anheben der heb- und senkbaren Haltevorrichtung, sobald es sich vom Boden abhebt, infolge seines weiter zurückgelegenen Schwerpunktes nach vorwärts wandert, bis es in der in Abb. 3 dargestellten Stellung seinen Anschlag und damit auch seine Kuppelstellung findet, worauf tatsächlich das Einkuppeln mit allen erwähnten Vorteilen erfolgen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplungseinrichtung zum Anhängen-bzw. Anbauen von Arbeitsgeräten, insbesondere landwirtschaftlichen Geräten ohne eigene Fahrvorrichtung an eine Zugvorrichtung, beispielsweise eine Zugmaschine mit einer .heb- und senkbaren Haltevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kupplungshälfte mit zwei überaLnan.der angeordneten Kupplungsstellen versehen ist, wobei mindestens eine Kupplungsstelle der einen Kupplungshälfte eine Führungsbahn aufweist, auf welcher diese Kupplungshälfte beim Anheben der Haltevorrichtung selbsttätig in Kupplungsschluß mit der anderen Kupplungshälfte gleitet.
  2. 2. Kupplungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungsstellen der einen Kupplungshälfte als Führungsbahn (i3, 14) kusgebildet sind (Abb. i und 2).
  3. 3. Kupplungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungsstelle einer Kupplungshälfte als Führungsbahn (i3) und die andere als Anschlag zur Sicherung der erstgenannten Kupplungsstelle in Kupplungsschluß mit derentsprechenden Kupp= lungsstelle der anderen Kupplungshälfte ausgebildet ist (-)#bb. 3 und 4.). q.. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Gerät (i, 2) befindliche Kupplungshälfte aus Laschen (6) besteht, die mit einer oder mehreren vorspringenden Nasen versehen sind, auf deren inneren. vorzugsweise als Schrägführung ausgebildeten Flächen (i3, i-.) die andere, mit der Haltevorrichtung (4., 9, io) verbundene bolzenförmige Kupplungshälfte (7, 8) entlang geführt wird.
DEL102007D 1940-10-05 1940-10-06 Kupplungseinrichtung zum Anhaengen bzw. Anbauen von Arbeitsgeraeten, insbesondere landwirtschaftlichen Geraeten ohne eigene Fahrvorrichtung an eine Zugvorrichtung Expired DE740701C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940857C (de) * 1949-10-28 1956-03-29 Rabewerk Kupplungsvorrichtung an Schleppern fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete mit einer Tragachse
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DE1191619B (de) * 1963-06-28 1965-04-22 Heinrich Weiste Vorrichtung zum Anbauen schleppergezogener landwirtschaftlicher Geraete
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DE1209788B (de) * 1964-05-30 1966-01-27 Rheinstahl Hanomag Ag Schnellkupplung fuer den Anbau landwirtschaftlicher Geraete an mit einer Dreipunktaufhaengevorrichtung versehene Schlepper
US3511318A (en) * 1966-08-30 1970-05-12 Int Harvester Co Implement transport attachment

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