DE826524C - Saewellenlger fuer Saemaschinen - Google Patents

Saewellenlger fuer Saemaschinen

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DE826524C
DE826524C DEP40699A DE826524DA DE826524C DE 826524 C DE826524 C DE 826524C DE P40699 A DEP40699 A DE P40699A DE 826524D A DE826524D A DE 826524DA DE 826524 C DE826524 C DE 826524C
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DE
Germany
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bearing
shaft
bearing block
sowing
saewellenlger
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Expired
Application number
DEP40699A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurus Glas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Glas GmbH
Original Assignee
Hans Glas GmbH
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Publication date
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Publication of DE826524C publication Critical patent/DE826524C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 3. JANUAR 1952
p 40699 III 145 b D
Maurus Glas, Dingolfing
ist als Erfinder genannt worden
Säwellenlager für Sämaschinen
Es sind bereits Säwellenlager bekannt, die eine Demontage der Säwelle gestatten, um die auf der Säwelle aufgesteckten Säräder auswechseln zu können. Die bekannten Lager bestehen aus zwei Hälften. Die untere Hälfte besitzt eine lange Rückwand, die mit zwei Schrauben fest mit der Sämaschine verbunden ist. Ferner besitzt die untere Hälfte eine Nase, an der die obere Hälfte des Lagers drehbar angelenkt ist, und am oberen Ende der Rückwand einen Schlitz, zwischen dessen Backen ein hochklappbarer Schraubenbolzen mit Mutter und Unterlegscheibe angebracht ist, der in einen Schlitz der oberen Hälfte des Lagers eingeklappt werden kann und mittels seiner Mutter die beiden Lagerhälften zusammenhält. Um das Lager zum Ausheben der Sämaschine zu öffnen, ist ein Schraubenschlüssel erforderlich. Ferner muß ein Gewinde geschnitten, eine Mutter und eine Unterlegscheibe hergestellt werden, außer den beiden erforderlichen Schraubenbolzen mit Muttern' und ao Unterlegscheiben zur Befestigung des Lagers und außer der Bohrung und! dem Gewinde zur Aufnahme des Schmiernippels. Diese Lager sind sehr schwer im Gewicht, wegen der komplizierten Form sehr schlecht zu gießen und, da aus zwei Hälften bestehend, sehr schwer maßhaltig zu bohren. Letzteres ist für die Landmaschinenfabrikation von besonders großem Nachteil, da die Toleranzen naturgemäß hier viel größer sind als z. B. beim Automobilbau, der mit seinem Maschinenpark und seinen Fachkräften auf eine maßhaltige Arbeit eingestellt ist. Da die Lager schräg nadi vorn geneigt sind, kann sich die Mutter des hochklappbaren Verbindungsbolzens durch die Erschütterung der Fahrt lösen, die oberen Lagerhälften können nach unten klappen, und die Säwelle kann aus der unteren Lagerhälfte fallen. Geschieht dies, so fließt der Samen aus dem Saatkasten heraus. Auch können
durch ein Schrägstellen der Säwelle die Zahnräder zerstört werden, da in diesem Falle sich oftmals die Säwelle blockiert.
Zweck der Erfindung ist es, mit diesen Nachteilen aufzuräumen. Gemäß der Erfindung wird die Demontage der Säwelle dadurch ermöglicht, daß ein geschlossener Lagerblock mittels Steckbolzen an einem Lagerhalter befestigt ist, dessen Ausbildung eine seitliche Verschiebung des Lagerblocks gestattet.
Nach dieser Ausbildung sind nurmehr vier Bohrungen erforderlich. Der U-förmige Lagerhalter ist «nur mit einem Schraubenbolzen an der Sämaschine befestigt. Der Lagerblock ist ein in sich geschlossener Körper und kann daher viel leichter und maßhältiger gebohrt oder auch gestanzt werden. Die Schmierung des Lagers ist vollkommener, da das Schmiermittel im Lager bleibt und nicht wie bei dem geteilten Lager an den seit-
ao liehen Schlitzen austreten kann. Das Gewicht des Lagers beträgt nur noch ein Drittel der früheren Ausbildung. Nietungen und Schlitze sind nicht mehr erforderlich. Der Lagerblock und der Lagerhalter weisen einfache und klare Formen auf, die
as sich leicht gießen lassen. Ein Herausspringen der Lager aus den Haltern durch Erschütterungen während der Fahrt ist ausgeschlossen. Die Demontage der Säwelle ist denkbar einfach. Durch Herausziehen der Steokbolzen und seitliches Verschieben der Lagerblöcke auf der Säwelle, also durch zwei Griffe, ist dlie Säwelle aushebbar. Hierzu sind keinerlei Werkzeuge erforderlich, was für die Bauern von großem Vorteil ist, da meist das erforderliche Werkzeug zu Hause gelassen wird und durch unsachgemäße Behandlung die Gewinde leicht überdreht werden können. Es können keine Teile mehr, wie z. B. Muttern und Unterlegscheiben, verlorengehen, da man die Steckbolzen anketten kann, während dies bei den Muttern und Unterlegscheiben nicht möglich ist. Der Steckbolzen kann auch an seinem Ende eine Sperrvorrichtung erhalten, z. B. einen Bajonettverschluß o. dgl. Dies ist aber nicht unbedingt erforderlich, wie Versuche ergeben haben, da der lange Bolzen selbst bei großem- Erschütterungen nicht herausspringen kann. Läuft ein Lager aus, so braucht nur ein neuer Lagerblock angefordert zu werden, den der Bauer selbst aufschieben kann, während bei den bisherigen Lagern der Schlosser das alte Lager entfernen und das neue Lager aufschrauben mußte, da hierfür der Bauer nicht die erforderlichen Fachkenntnisse besaß, denn das Lager darf nicht schräg zur Säwelle stehen. Das Lager gemäß der Erfindung gibt in horizontaler (Drehung um den Steckbolzen) und vertikaler Richtung (Drehung um die Befestigungsschraube) nach, so daß es sich stets der Lage der Säwelle anpaßt. Die Lagerausbildung läßt auch die Verwendung von vielen Austauschstoffen zu, was bei der Anwendung d'er bisherigen Lager nicht möglich war.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die Aufsicht,
Fig. 2 die Vorderansicht und Fig. 3 den Querschnitt eines Säwellenlagers.
Zwischen den freien Backen des U-förmigeu Lagerhalters 1 sitzt der geschlossene Lagerblock 2. Lagerhalter 1 und Lagerblock 2 werden durch den Steckbolzen 3 verbunden. In dem Lagerblock 2 läuft die Säwelle 4. Um die Säwelle 4 zur Auswechselung der Säräder ausheben zu können, zieht man die beiden Steckbolzen 3 heraus, und verschiebt die Lagerblödce 2 auf der Säwelle seitlich, so daß sie neben die Lagerhalter 1 zu liegen kommen. Die Säwelle 4 kann nun zur Auswechselung der Säräder nach oben ausgehoben werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. SäwellenJager für Sämaschinen, welches die Demontage der Säwelle gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossener Lagerblock (2) mittels Steckbolzen (3) an einem Lagerhalter (1) befestigt ist, dessen Ausbildung eine seitliche Verschiebung des Lagerblocks (2) gestattet.
2. Säwellenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerhalter (1) U-förmig ist und den Lagerblock (2) zwischen seinen Backen aufnimmt.
3. Säwellenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckbolzen (3) eine Sperrvorrichtung besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 2652 12.Sl
DEP40699A 1949-04-26 1949-04-26 Saewellenlger fuer Saemaschinen Expired DE826524C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE826524T 1949-04-26

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DE826524C true DE826524C (de) 1952-01-03

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ID=579180

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DEP40699A Expired DE826524C (de) 1949-04-26 1949-04-26 Saewellenlger fuer Saemaschinen

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