DE741274C - Pendeluhr - Google Patents

Pendeluhr

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Publication number
DE741274C
DE741274C DEB190515D DEB0190515D DE741274C DE 741274 C DE741274 C DE 741274C DE B190515 D DEB190515 D DE B190515D DE B0190515 D DEB0190515 D DE B0190515D DE 741274 C DE741274 C DE 741274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
anchor
armature shaft
fork
pendulum clock
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Expired
Application number
DEB190515D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Bornschein
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/04Adjusting the beat of the pendulum, balance, or the like, e.g. putting into beat

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Pendeluhr Es ist bei Pendeluhren bekannt, zwischen der Ankerwelle und .der Führungsgabel des Pendels eine Reibungskupplung anzuordnen. Diese vermag zwar während des Ganges der Uhr von der Ankerwelle Impulse auf das Pendel zu übertragen, läßt aber, wenn die Uhr in eine Schräglage gerät, eine Verdrehung der Führungsgabel gegenüber der Ankerwelle derart zu, daß die Uhr mit gleichmäßigem Abfall weitergeht.
  • Die bekannten Konstruktionen dieser Art weisen den Nachteil auf, daß die durch den gbfallregler erreichte genaue Ankerein=stellung gegenüber der Führungsgabel mit der Zeit stets wieder v erlorengeht.
  • Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß dieser Nachteil darauf zurückzuführen ist, daß bei den bekannten Uhren die Masse des aus dem Anker und den mit diesem starr vereinigten Teilen bestehenden schwingbaren Systems einseitig an der Ankerwelle angeordnet ist. Demznfolge entstanclen bislang in der zwischen der Ankerwelle und der Pendelgabel vorgesehenen Reibuiigskupplung leicht Verdrehungsbeanspruchungen, die schließlich zur Wiederaufhebung des gleichmäßigen Abfalls führen mußten.
  • Dieser Nachteil wird dementsprechend geinäß der Erfindung dadurch vermieden, daß man das aus dein Anker und den mit diesem starr vereinigten bzw. mit diesem fest verschra.ubten Teilen bestehende schwingbare System derart ausbildet, da.ß sein Schwerpunkt in der Achse der Ankerwelle liegt.
  • Beispielsweise kann dies durch eine zweckmäßige Gestaltung und Anordnung Jener Vorrichtung auf der Ankerwelle erreicht werden, die zur Schwingungsbegrenzung dient.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Gemäß Fig. z ist auf einer einen Anker u tragenden Welle b einer. Pendeluhr die Führungsgabel c des Pendels frei drehbar aufgesetzt, derer. oberes scheibenartig verbreitertes Ende d zwischen einer auf der Welle b befestigten Scheibe e und einer durch eine Kontermutter f gesicherten Mutter n liegt. Zwischen dieser Mutter ä und dein oberen Ende d der Führungsgabel c ist noch eine scheibenartig gestaltete Blattfeder 1a. eiligeschaltet. Durch Verdrehen der Mutter J läßt sich die zwischen der Ankerwelle b und der Führungsgabel c liegende Feder 1a. in ihrer Wirkung von Hand genau einstellen. Auf dein gegenüberliegenden Ende der Ankerwelle b ist zur Schwingungsbegrenzung eine Gabel i befestigt, die einen in dem Werkgestell in eithesetzten Stift h umgreift. Diese Gabel i ist gegenüber dem Anker a so angeurdnet und an der Stelle li- mit so viel Masse versehen, datl der Schwerpunkt des Systems (Welle b, .Anker U und Gabel i) in der Achse der `Felle b liegt. Infolgedessen entstehen bei den Schwingungen der Welle b keine einseitign e Drehungsbeanspruchungen. die eine % erdrellung der aus den Teilen d, e, f, b, 1t bestehenden Reibungskupplung herbeiführen könnten.
  • Der Stift h kann auch in der Welle b und die Gabel i an dem Werkgestell na befestigt sein. In diesem Falle muß der Stift so angeordnet und ausgebildet sein, daß der völlige Massenausgleich herbeigeführt ist.
  • Wie Fig, 3 und .1 zeigen, kann der Massenausgleich auch an einem Anker vorgesehen sein, der nicht wie bislang starr, sondern drehbar auf der Ankerwelle sitzt. Zu diesem Zweck ist auf der Welle b beispielsweise die Führungsgabel c für das Pendel oder das Pendel selbst Lind außerdem eine Scheibe ic starr befestigt. Der Anker a dagegen ist mittels eines Rohrstückes v, das eine an die erste Scheibe fit anliegende Scheibe u,trägt, schwingbar auf der Ankerwelle b angeordnet, die auletdem mit Gewinde versehen ist. Durch eine Scliratibe g wird eine Schraubenfeder .r 'egen das Stirnende des Rohres v gepreßt und dadurch die erforderliche Reibung zwischen den beiden Scheiben -fit, w erreicht.
  • Der Anker trägt auf seiner oberen Seite ein Gewicht v, das den erforderlichen Massenausgleich herstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pendeluhr mit einer zwischen dein Anker und der Führungsgabel für das Pendel angeordneten Reibungskupplung, die zusammen mit eitler Vorrichtung zur Schwingungsbegrenzung eine selLstt;'itige Abfallregelung zuläßt, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Schwerpunkt des aus dein Anker (a) und den mit dieseln starr vereinigten bzw. mit diesem festver- schraubten Teilen (e, ä, 1t, t), z. B. der Scliwingtuigsbegrcnzungsvorriclittiiig, Ix- stehenden schwingbaren Systems in der Achse der Ankerwelle (b) liegt. 2. Pendeluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet t, daß der Schwerpunkt des tun die Ankerwelle (b) schwingenden und durch den Anker (a) einseitig belasteten Systems durch geeignete Formgebung und Aliordnulig der zur Schwingungsbegren- zung dienenden Einrichtung (i, k ) auf der Ankerwelle (b) in deren Achse verlegt ist. 3. Pendeluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker selbst auf der Ankerwelle (b) drehbar gelagert ist und ein den Massenausgleich herbeifiih- retldes Gewicht (v) trägt, während die Pendelgabel (i) bzw. das Pendel selbst starr finit der Anker#,velle ((» v@°rbun@_len ist. .1. Pendelohr nach Anspruch i. dadurch gekeiinzeiclinet, daß die Reibttligslktil'1)- lung (d, e, 1t) mittels einer Schraube i von Hand leicht und genau fein einstell- bar ist.
    Zur Abgrenzung de: Annieldungsrcgeiistan- des vorn Stand der "Pechnil: shid ini l,i-tei verfahren folgende Druckschriften in Be- tracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 16 310, ; i ;6 i; schweizerische Patentschrift N r. .I3 795-. Deutsche Uhrmacherzeitung 'Q3(), S. 3 4<); Sclitilz, Der Uhrmacher ain Werktisch. 5. Aufl. (igi9), S.a5o, Zitfer63i.
DEB190515D 1940-04-21 1940-04-21 Pendeluhr Expired DE741274C (de)

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DE741274C true DE741274C (de) 1943-11-08

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2832266A1 (de) * 1977-07-26 1979-02-08 Seikosha Kk Simulierte pendeluhr
DE3228545A1 (de) * 1981-07-31 1983-03-10 Rhythm Watch Co., Ltd., Tokyo Pendelanordnung fuer ein uhrwerk

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE16340C (de) * AKTIEN-GESELLSCHAFT FÜR UHRENFABRIKATION in Lenzkirch (Baden) Vorrichtung an dem Anker von Uhren zur Erzielung eines gleichmäfsigen Abfalles ihres Ganges
DE71761C (de) * C. WERNER in Villingen, Schwarzw Bewegliche Verbindung zwischen Weisergabel und Ankerwelle einer Uhr
CH43795A (fr) * 1908-04-07 1909-06-16 Auguste Tissot Mouvement de montre avec échappement à ancre

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