DE7430077U - Atem- und sichtschutzgeraet - Google Patents

Atem- und sichtschutzgeraet

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DE7430077U
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DE
Germany
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helmet
breathing
protection device
respiratory
air container
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KLAUS ESSER KG 4041 NORF
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/04Gas helmets

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE ·" : : ] DIETRICH UWINSKY Lf
HEINZ-JOACHIM HUB£k REINER PRlETSCW MÖNCHEN 21 GOTTHARDSTR.81
25. Juni 1976 G 74 30 077.9 8O71-IV/Hg
Klaus Esser KG
Atem- und Sichtschutsgerät
Die Neuerung betrifft ein Atem- und Sichtschutzgerät mit unmittelbar daran angeordnetem Atemluftbehälter und dichtem Randabschluß an Gesicht und/oder· zumindest einem Teil des Kopfes des Benutzers, sowie einer nach Art eines Rückschlagventils arbeitenden Einrichtung, die verbrauchte Luft nach außen abströmen läßt.
Atemnot ist bekanntlich ein Bedrängnissustand, der Menschen sofort in Angst versetzt und Panik erzeugen kann, die zu Fehlentscheidungen hinpichtlich des kürzesten Weges aus der Gefahrenaone führen kann.
Als Rettungsmittel sind insbesondere bei der Feuerwehr Atemschutzgeräte bekannt, dia je nach den Rettungsbedingungen ausgelegt sind, unter denen die Feuerwehr arbeiten muß. So unterscheidet man ganz generell zwischen Atemschutzgeräte, die abhängig von der Umgebungsatmosphäre und Geräten, die unabhängig von der Umgebungsatmosphäre wirken.
Bei den verhältnismäßig leichten, von der Umgebungsatmosphäre abhängig wirkenden Geräten, ist dem Maskenkörper, der mit Augenfenster oder einem "Panorama-Sichtfenster" ausgestattet sein kann, ein Filter zugeordnet, das Schweb- und Giftstoffe von den Atmungswegen zurückhält (sog. Filtergeräte). Derartige Atemschutzgeräte haben zwar den Vorteil, daß sie relativ leicht und unabhängig vom Ort und auch unabhängig von der Dauer des jeweiligen
Einsatzes sind; nachteilig ist jedoch, daß bei diesen Filtergegeräten die Außenluft durch das Filter hindurchgeht, so daß diese Geräte nur dort eingesetzt werden können, wo die Außenluft einen ausreichenden Sauerstoffgehalt hat. Das wird in der Regel in Räu men, die mit Rauch geiüllt sind, nicht der Fall sein. Außerdem kann ein Filtergerät in Kellern, Schächten und Bunkern mangels Sauerstoff nicht benutzt werden. Darüberhinaus ist nachteilig, daß das Filter ausgetauscht werden muß, das Gerät also einer laufenden Wartung bedarf.
Es ist daher auch bereits ein Atemschutzgerät der einleitend angegebenen Gattung bekannt (DT-OS 2 222 63I), das unabhängig vom Ort und von der Umluft arbeitet und somit auch in Fällen ein setzbar ist, wo die Filtergeräte versagen. Wesentlicher Bestandteil des bekannten Atemschutzgerätes ist ein über den Kopf des Benutzers zu ziehender, am Hals dicht abschließender Beutel aus einer zumindest im Augenbereich transparenten Kunststoffolie; dies ist insofern nachteilig, als dieser Beutel einerseits vor Gebrauch in einem Schutzbehälter untergebracht ist und als die Folie außerdem mechanisch leicht verletzlich ist. Des weiteren muß bei Inbenutzungnahme das Ausströmventil des Atemluftbehälters in bestimmter Weise betriebsbereit gemacht werden. Das bekannte Gerät bietet also ausreichende Sicherheit nur für entsprechend eingewiesenes Personal. Für das Studium einer Gebrauchsanweisung besteht nämlich in Gefahrensituationen erfahrungsgemäß weder ausreichend Zeit noch kann erwartet werden, daß eine solche Gebrauchsanweisung von jedermann sofort verstanden wird.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Atem- und Sichtschutzgerät der einleitend angegebenen Gattung zu schaffen, dessen sich jeder Laie im Notfall sofort bedienen kann, das also so einfach und so betriebssicher wie irgend möglich ausgelegt ist und auch für jede vorkommende Kopfgröße ohne die Notwendigkeit einer individuellen Anpassung durch den Benutzer paßt.
Diese Aufgabe ist neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gerät als Schutzhelm mit über eine Dichtung abdichtend verbundener Panorama-Sichtscheibe ausgebildet ist und eine den Atemluftbehälter
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beim Aufsetzen des Helms selbsttätig und zwangsläufig öffnende Vorrichtung aufweist.
Aus der deutschen Patentschrift 1 78t 600 ist zwar bereits ein Atemschutzgerät mit unmittelbar zugeordnetem Sauerstoffvorratsbehälter bekannt, jedoch handelt es sich hierbei um ein von Hand gegen Mund und Nase zu pressendes Maskengerät, bei dem das Ausströmventil des Atemluftbehälters von Hand geöffnet und ständig offen gehalten werden muß.
Ein als Schutzhelm mit Panorama-Sichtscheibe ausgebildetes Atemgerät ist ferner aus der DT-AS 1 279 ^73 bekannt. Dieses Gerät ist für Höhenfahrer gedacht und in Aufbau und Handhabung zu aufwendig und kompliziert, um für allgemeine Rettungszwecke in Betracht zu kommen. Vor allem fehlt aber diesem bekannten Gerät der unmittelbar zugeordnete Atemluftbehälter, der beim Aufsetzen des Helms selbsttätig öffnet.
Vorteilhafte Ausführungsfonaen und Weiterbildungen des Atem- und Sichtschutzgerätes nach der Neuerung sind in den Schutzansprüchen 2 bis 5 angegeben.
In der Zeichnung ist die Neuerung anhand beispielsweise gewählter Ausführungsformen schematisch veranschaulicht. Es zeigt:
Figur 1 eine Seitenansicht eines als Helm ausgebildeten Atem- und Sichtschutzgerätec,
Figur 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Figur 3 eine Seitenansicht eines als Maske ausgebildeten Atem- und Sichtschutzgeräts.
Das in Fig. 1 dargestellte Atem- und Sichtschutzgerät besteht aus einem Helm 1, der mit einer schwenkbaren Panorama-Sichtscheibe 2 ausgestattet ist. Die Sichtscheibe 2 weist ein Halspolster 3 und einen vorzugsweise in Höhe der Kinnpartie befindlichen porösen Einsatz 4 auf (Fig. 2), durch den ein etwa im Helm gebildeter überdruck entweichen bzw. sich entspannen und verbrauchte Luft austreten kann.
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Im oberen Bereich des Helms 1 ist eine Druckplatte 5 oder dergl. angeordnet, die an einem Atemluftbehälter 6 angelenkt ist. Der beim überstülpen des Helms erzeugte Druck wird auf einen dem Behälter 6 zugeordneten Öffnungsmechanismus (Ventil oder dergl.) - nicht dargestellt - übertragen, so daß die gespeicherte Luft entweicht und den Weg nimmt, wie er durch Pfeile angedeutet ist. Zwischen der Sichtscheibe 2 und dem Helm 1 befindet sich eine Dichtung 7.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel besteht das Atem- und Sichtschutzgerät aus einer profiliert ausgebildeten Maske I^ an der die Sichtscheibe 2 starr befestigt ist. Die Maske \" weist eine Polsterung la auf. Der Atemluftbehälter 6 ist hier im unteren Bereich der Maske 1'senkrecht angeordnet und durch Andruck eines Hebels 8 in der Kinnpartie bzw. eines Hebels 9 im Nasen-Lippen-Zwischenraum zu öffnen. Die Maske l'ist schließlich noch mit einem Auslaßventil 10 versehen, das dem Ausgleich eines etwaigen Überdrucks in der Maske tzw. dem Auslaß verbrauchter Atemluft dient.
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Claims (5)

  1. PATENTANWÄLTE ' "
    DIETRICH LEWINSKY ^
    HClNZ-JOACHiM HUBER
    REINER PRlETSCH MÖNCHEN 21 GOTTHARDSTR. 81
    25. Juni 1976
    G 71» 30 O77.9 8071-IV/Hg
    Klaus Esser KG
    Schutzansprüeha:
    1,. Ates- und Sichtschutzgerät mit unmittelbar daran angeordnetem Atemluftbehälter und dichtem Randabschluß an Gesicht und/oder zumindest einem Teil des Kopfes des Benutzers, sowie einer nach Art eines Rückschlagventils arbeitenden Einrichtung, die verbrauchte Luft nach außan abströmen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät als Schutzhelm (1)
    mit über eine Dichtung (7) abdichtend verbundener Panorama-Sichtschei*»e (2) ausgebildet ist und eine den Atemluftbehälter (ό> beim Aufsetzen des Helms (1) selbsttätig und zwangsläufig öffnende Vorrichtung aufweist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, a&ß die Panorama-Sichtscheibe (2) mit dem Schutshelm (1) schwenkbar verbunden ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Druckplatte (5) ist.
  4. H. Gerät nach Anspruch 1 oder 2: dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungfein im Lippen/Nasenbereich zur Anlage kommender Bügel (8, 9) ist.
  5. 5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der am Gesicht anliegende Bereich profiliert ausgebildet ist (Fig. 3).
    7430077 16.1Z76
DE7430077U 1974-09-06 1974-09-06 Atem- und sichtschutzgeraet Expired DE7430077U (de)

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