DE74303C - Ringdrossel mit vergleichmäfsigter Fadenspannung - Google Patents

Ringdrossel mit vergleichmäfsigter Fadenspannung

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DE74303C
DE74303C DENDAT74303D DE74303DA DE74303C DE 74303 C DE74303 C DE 74303C DE NDAT74303 D DENDAT74303 D DE NDAT74303D DE 74303D A DE74303D A DE 74303DA DE 74303 C DE74303 C DE 74303C
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ring
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thread
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P. P. CRAVEN, 16 Devonshire Road, Ardwick in Manchester, Grfschi Lancaster, England
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/02Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Vorliegende Erfindung betrifft eine die VergleichmäfsigungderFadenspannungbezweckende Einrichtung an Ringdrosseln gebräuchlicher Art, bei welcher ein Aufvvinder die Spindel umkreist und das Aufwickeln des Fadens an der Spindel oder Spule einrichtet, indem dieser Aufwinder vermöge eines Reibungswiderstandes gegen die Drehung der Aufwickelspule (des Kötzers oder Cops) zurückbleibt, von .welcher derselbe mittelst des auflaufenden gespannten Fadens selbst zur Mitdrehung veranlafst wird.
Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, dafs der Radialabstand zwischen Aufwinder und Spindelachse veränderlich eingerichtet wird, um dem bei gewöhnlichen Ringdrosseln auftretenden Nachtheil zu begegnen, dafs sich nämlich bei geringerem Aufwickeldurchmesser eine höhere. Garnspannung, bei gröfserem eine bedeutend geringere Garnspannung ergiebt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht schematisch den vorgenannten Mangel der gewöhnlichen Ringspindeleinrichtung im Vergleich zu der neuen Einrichtung, deren Zweck und Wirkungsweise in dem Diagramm Fig. .2 dargestellt ist. A in Fig. 1 ist der Ring oder die unveränderliche Bahn für den Aufwinder oder Läufer B, dessen augenblickliche Bewegungsrichtung durch, die Tangente H G bezeichnet wird. Zwischen den Kreisen C und C1, dem kleinsten und . gröfsten Aufwickelungsumfang, soll die Aufwickelung des Fadens erfolgen; die Lage des von dem Läufer B her auflaufenden Fadens ist in dem einen und anderen Falle mit E bezw. E1 bezeichnet. Es ist ersichtlich, wie die durch E bezeichnete- Richtung mit der Tangente HG einen gröfseren . Winkel einschliefst als die Fadenrichtung E1 , welche die Bertihrlinie am äufseren Aufwickelumfang C1 bildet. Während also für letzteren Fall der Läufer B unter verhältnifsmäfsig geringer Spannung des Fadens an der Kreisbahn A mit herumbewegt wird, ist die Spannung des Fadens in der Lage E, weil nur eine kleine Kraftcomponente zur Ueberwindung des den Läufer beeinflussenden Reibungswiderstandes wirksam werden kann, entsprechend gröfser und kann eventuell so grofs sein, dafs der Fadenbruch unter Stillstand des Läufers erfolgt.
Die neue den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Einrichtung kennzeichnet sich nun dadurch, dafs der Läufer oder Aufwinder mit änderbarem Radialabstand zur Spindel angeordnet wird, oder dafs die Kreisbahn desselben erweitert oder verengert werden kann, um mit Aufrechterhaltung ungefähr desselben Angriffswinkels eine Regelung der Fadenspannung zwischen gewissen Grenzen herbeizuführen. Die Regelungsbewegung behufs angenäherter Gleichhaltung der Fadenspannung hat hierbei, wie aus P"ig. 2 ersichtlich, so zu erfolgen, dafs in dem Mafse, wie der Wickelungsdurchmesser zunimmt, der Aufwinder B von der'Mitte der Spindel fort nach aufsen bewegt wird, so dafs er aus der inneren Kreisbahn A in die äufsere Kreisbahn Tl1 gelangt; bei abnehmendem Durchmesser soll umgekehrt der Aufwinder B der nach der Mitte gerichteten
Aufwickelung folgen. Unter diesen Verhältnissen wird, wie aus der Lage der Fadenrichtungen E E1 zu den Tangenten G H und G1 H1 der bezüglichen Kreisbahnen A A1 zu ersehen ist, der Angriffwinkel des Fadens bei dem Aufwinder in jedem Falle ein ziemlich umgeänderter bleiben, infolge dessen auch 'die Spannung wesentlich constant bleibt.
Die Mittel, um im Sinne der vorbeschriebenen Regelung die Ein- und Auswärtsbewegung des Aufwinders in Beziehung zu der Spindelachse, während er dieselbe umkreist, einzurichten, können sehr verschiedenartige sein. Zweckmäfsig wird der Träger des Aufwinderöhres als federnder Schenkel in Verbindung mit einer die Drehung um die Spindelachse ermöglichenden Ringscheibe ausgebildet, um nach aufsen hin eine die Abstandeinstellung bedingende Anlage an der Innenfläche eines konisch oder anders gestalteten Ringkörpers zu finden, wobei entweder dieser Ringkörper eine Hub- oder Einstellbewegung gegen den in seiner Höhenlage unveränderlichen Aufwinder erfährt oder umgekehrt dieser Aufwinder innerhalb des Ringkörpers gehoben oder gesenkt wird.
Mehrere Ausführungsformen solcher Einrichtungen sind im Folgenden mit Bezug auf Einzeldarstellungen beschrieben, während Fig. io und 11 die gewöhnliche Betriebsanordnung solcher Ringdrosseln veranschaulichen.
Für die Fig. 3 bis 8 und 12 und 13 ist eine vereinfachte Ausführung des Aufwinderschenkels A angenommen. Derselbe besteht nach Fig. 7 und 8 aus einem in ein Oehr ^3 endigenden Draht oder dünnen Blechstreifen, dessen Material eine genügende Federung ermöglicht. Das obere Ende des Schenkels schliefst an eine mit dem Fadenleiterausschnitt Ax versehene Ringscheibe Ax, Fig. 6, an, deren kreisförmiger Rand von einem Scheibenlager DD1 aufgenommen wird; die Spindel tritt frei durch die Scheibenöffnung A2 hindurch. Somit kann das Aufwinderöhr A3 mit seinem Schenkel A um die senkrechte Spindel frei kreisen, wie gleichzeitig das Steigen und Fallen um den zur Bildung der konischen Cop- oder Kölzerlagen. erforderlichen Betrag ermöglicht ist. Letztgenannte Bewegung und der Drehungsantrieb werden mit den bei Spinnmaschinen bekannten Mitteln veranlafst (Fig. 10. und 11); zur Hebung der Lager D D1 dient eine Tragschiene oder die Lagerbank C, die mit mechanisch bethätigten Hubstangen / versehen ist. Mit H ■ist in Fig. 10 und 11 die Spindelbank bezeichnet, welche in diesem Falle als fest angeordnet angenommen wird.
Die Anbringung der der Bank C zugehörigen
Lagerplatten D D t ist im Einzelnen folgende, wobei auf die Vorderansicht, den Aufrifs und die Oberansicht nach Fig. 3, 4 und 5, welche
. die neue Spindeleinrichtung in vergrößertem Mafsstab veranschaulichen, Bezug genommen ist. Die Platte D hat an dem Vorderende eine abgesetzte Fläche, wodurch zwischen dieser und der überdeckenden, bei D4 aufgeschraubten Platte D1
die
Ringscheibe
der Einlagerungszwischenraum D2 für wird. Durch
den kreisförmigen Ausschnitt D3 der Platte D und denjenigen mit D5 bezeichneten der PIaHeD1 reicht die Spindel D hindurch; durch ersteren greift aufserdem nach unten der an der Scheibe A1 befestigte Aufwinderarm A hindurch. -f Die Platte D1 verhindert, dafs die Scheibe '.A1 von dem Lager A2 herausgehoben wird, läfst aber sonst der Scheibe A1 die Möglichkeit, sich um die Spindel zu drehen. Die lose zwischen den Platten D und D1 eingelagerte Scheibe ist gezwungen, der Auf- und Abbewegung der Tragschiene oder Bank C zu folgen, an der die Platten mittelst Schrauben D4 D0 festgelegt sind. Der Schlitz D7, Fig. 5, ist in beiden Platten D D1 hergestellt, um die Einführung des Fadens einerseits bei dem oberen ■ringförmigen Raum an der Spindel JS vorbei, andererseits die Durchführung durch den Ausschnitt Ax der Scheibe A1 und Einfädelung am Aufwinder zu ermöglichen.
.Mit E ist der Kötzer bezeichnet, aufweichen der Aufwinder mit dem Oehr A3 das Garn aufwickeln soll. Eine Stützung gegen nach aufsen gerichtete Federung erhält das Oehrende des Schenkels A an der Innenfläche eines kegelstumpfartigen, eben.flächig ausgedrehten Ringes oder Leitkörpers F, welcher von der Bank G concentrisch zur Spindel B gehalten wird und mit derselben einer Hebung und Senkung gegen die Spindel bezw. den Kötzer fähig ist, insofern die Bank G, ähnlich wie die Bank C, mittelst Stangen K heb- und senkbar in dem Betriebsmechanismus der Spinnmaschine (Fig. 10 und 11) angeordnet ist.
Sobald das Oehr unter dem Anzug des an der Spule sich aufwickelnden Garnes in dem Ringkörper F zu kreisen veranlafst wird, drückt die Fliehkraft, welche auf den Schenkel bezw. das Oehr wirkt, das Ende nach aufsen gegen die innere konische Fläche des Ringes, und die Reibung des Aufwinderöhres gegen diese konische Fläche erzeugt den Reibungswiderstand, durch den die gewünschte Spannung des Garnes und das Aufwickeln desselben auf die Spule oder Spindel veranlafst wird. Die lichte Weite des konischen Ringes F ist verengert und verbreitert in Uebereinstimmung mit dem schwächeren bezw. breiteren Theil des Kötzers, so dafs, wenn der Aufwinder in dem Ringkonus gehoben oder gesenkt wird, während die Aüfwickelung einer Lage erfolgt, das untere, durch die Fliehkraft nach aufsen getriebene Ende des Oesenschenkels der inneren Fläche des konischen Ringes folgt und mithin nach aufsen bewegt wird, sobald der Wickeldurch-
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messer zunimmt, und nach innen tritt, sobald dieser Durchmesser kleiner wird. Auf diese Weise wird die Spannung des Garnes hinreichend gleichmä'fsig erhalten, gleichgültig, bei welchem Durchmesser die Äufwickelung erfolgt.
Der Ringkörper F braucht mittelst des zugehörigen, an die Stange K angreifenden Spinnmaschinenmechanismus, der keinen Theil der vorliegenden Erfindung bildet und daher nicht näherer Beschreibung bedarf, nur dann gehoben zu werden, wenn der Kötzer an Länge zunimmt.
Anstatt die sich drehende Spindel B in derselben Höhenlage zu belassen, wie vorher angenommen, kann man die Einrichtung auch so treffen, dafs sie allmälig nach Mafsgabe der Zunahme der Kötzerlänge gesenkt wird; der konische Leitkörper F würde in diesem Falle in fester Lage anzubringen sein. .Unter Umständen wäre auch diejenige Anordnung an-'wendbar, gemäfs welcher die Aufwindeösen in derselben Höhenlage gehalten werden, während man den konischen Ring und die Spinnspindel die Relativbewegung in senkrechter Richtung ausführen läfst, um den Kötzer zu bilden.
Um bei vorkommendem Fadenbruch leicht den ordnungsmäfsigen Betrieb wieder einrichten zu können, kann nach Fig. 3 und 4 der konische Ring oder Leitkörper F aus zwei Hälften F1 und F3 hergestellt werden, so dafs nach Abnahme der einen Hälfte F1 die Spule zugänglich ist. Um ferner die Abnahme und den Ersatz des ganzen konischen Ringes oder besonders seines vorderen Theiles zu erleichtern, kann, wie ebenfalls Fig. 3 und 4 darstellt, dieser konische Körper von einem federnden Plattenfortsatz F3 mit Ringlager aufgenommen werden, welcher an der Bank G angebracht ist und den unteren cylindrischen Rand Fi des Körpers F klammerartig umschliefst. Bei Fs ist der umfassende Ring am Plattenfortsatz F3 gesprengt oder geschlitzt, so dafs er ein wenig federt und beim Einfügen bezw. Auswechseln einer der Ringhälften oder des ganzen Ringes nachgiebt, die Theile indessen nach dem Einstecken festhält. Wenn die fertigen Kötzer von den Spindeln abgenommen werden sollen, werden die Aufwinder sowie . die konischen Ringe mittelst der bezüglich zugehörigen Bank G und G genügend weit über die Spindeln gehoben, um das Abnehmen der Kötzer zu gestatten, ohne mit diesen Ringen und Aufwindern in Berührung zu kommen, die dann in ihre unteren Lagen zurückgebracht werden, um die Aufwickelung an einem neuen Satz Kötzer zu beginnen.
Anstatt den konischen Ring oder Leitkörper F von derselben oder etwas gröfserer Höhe als den Kötzer zu machen, wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann er eine etwas geringere Höhe ί erhalten, wie in Fig. 12 und 13 angegeben, die beziehentlich Vorderansicht und Querschnitt entsprechend den Darstellungen in Fig. 3 und 4 sind. Die Durchmesser oben und unten bleiben dieselben, als wenn der Ring dieselbe oder eine etwas gröfsere Höhe als der Kötzer erhielte. Anstatt dann den Ring während der Zeit, während welcher der Aufwinder A in demselben steigt oder fällt, um eine Garnlage aufzuwickeln, in fester Lage zu belassen, wird der in Fig. 12 und 13 dargestellte verhältnifs-^ müfsig niedrige konische Ring oder Leitkörper F mit dem Aufwinder zu steigen und zu fallen veranlafst, aber mit einer Geschwindigkeit, die derjenigen der steigenden und fallenden Aufwinderbewegung so angepafst ist, dafs der Aufwinder, wenn er auf den stärksten Durchmesser des Kötzers aufwickelt, gegen den entsprechenden gröfseren Durchmesser des konischen Ringes anliegt, wie durch volle Linien in Fig. 13 angegeben, und dafs andererseits der Aufwinder, sobald er auf die nackte Spindel oder auf den schwächsten Durchmesser des Kötzers aufwickelt, sich gegen den entsprechend kleinen Durchmesser des konischen Ringes, wie durch punktirte Linien in Fig. 13 angegeben, anlegt.
Da Vorrichtungen, welche eine solche gleichzeitige und zu einander in Beziehung (Proportionalverhältnifs) stehende Bewegung der Bank C und G vermitteln, bei Spinnereimaschinen bekannt oder leicht anzubringen sind, so ist eine nähere Darstellung einer solchen unterblieben.
Wenn in der eben angegebenen Weise der Ring von geringerer Höhe als der Kötzer gemacht wird, so wird das Anknüpfen des Fadens nach dem Bruch erleichtert, weil der Kötzer, welcher länger als der konische Ring ist, stets mit einem Theil aus dem Ring vortreten mufs, und zwar steht der Kötzer entweder um ein Stück über oder unter dem Ring oder zum Theil über, zum Theil unter demselben vor. Diese Einrichtung macht es häufig möglich, das Bruchende des Fadens auf dem Kötzer zu fassen, ohne dafs die Abnahme des konischen Ringes nöthig ist. Um indessen das Fadenende jederzeit erfassen zu können, kann der konische Ring F, Fig. 12 und 13, bei seiner Halteplatte Fx mit einer oder mehreren Führungsstangen F5, Fig. 12, verbunden werden, die in zwischen zwei Platten F6 gebildeten Hülsen lagern, wobei genannte Platten an der Bank G mittelst einer Schraube F7 befestigt sind, wie aus Fig. 13 und 14 ersichtlich, welch letztere Figur ein Schnitt nach der Linie 3-3 von Fig. 13 ist. Um die Platten Fa gegen die Stifte F5 mit elastischem Druck geprefst zu halten, ist unter dem Kopf der Schraube F7 eine Feder Fs eingefügt. Vermöge dieser Einrichtung ist man im Stande, den Leitkörper F im Bedarfsfall emporzuschieben und so die ganze Kötzerfläche
freizulegen, wenn beispielsweise das Ende des gebrochenen Fadens gesucht werden soll. Der Leitkörper braucht dabei nicht wirklich von der Bank G abgehoben zu werden.
Anstatt der konischen Ringe oder Leitkörper von gewisser Lange kann zum Bewegen des Aufwinders gegen die Mitte der Spindel hin oder von derselben fort auch ein flaches Ringwiderlager der in Fig. ι 5 veranschaulichten Art dienen. Hiernach geht der Aufwinderschenkel A durch die Kreisöffnung einer an der Bank G festgelegten Platte F9 hindurch und die Fliehkraft treibt das freie Ende des Aufwinders von der Spindel B fort gegen die innere Ringfläche oder die Wandung jener Oeffnung an der Platte F^. Insofern diese also den Arm A näher oder ferner seinem oberen Befestigungspunkt bei der Scheibe A1 stützt, wird der Abstand des Aufwinderöhres in Beziehung zur Spindelachse vergröfsert oder verringert.
In einigen Fallen können, sofern die Aufwinderschenkel an ihren Enden, wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich, ausgebildet sind, die Schenkel keine derartige Wirkung ausüben, dafs die Drehung bezw. umlaufende Bewegung der Aufwinder um die Spindel mit Sicherheit veranlafst wird, solche Aufwinder können deshalb unter gewissen Umständen sich klemmen und einen Fadenbruch herbeiführen. Um diesen Mangel zu vermeiden, werden die Aufwinder derart construirt, dafs ihre Schenkel tordirt oder verdreht Werden, was ihre umlaufende Bewegung um die Spindel erleichtert; dies bringt mit sich, dafs der Theil A4 der Aufwinder (Fig. 16), welcher sich an die innere Fläche des Ringes legt, eine verhältnifsmäfsig grofse Breite erhalt und zweckmäfsig gekrümmt hergestellt wird, wie aus den Oberansichten, die zu den einzelnen Ausführungen nach Fig. 16 gehören, ersichtlich, um mehr oder weniger der Krümmung der inneren Anlagefläche des Ringes zu entsprechen. Der breite Theil des Aufwinders kann so angeordnet werden, dafs er mehr oder weniger auf jeder Seite des Schaftes A des Aufwinders vortritt oder sich garfz auf der einen oder anderen Seite befindet. Das Garn wird durch Führungslöcher oder Ausschnitte in den Aufwinder gezogen oder um die Arme derselben gelegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, um die nöthige Spannung des Fadens zu erzielen. Durch diese Anordnung veranlafst der verbreiterte Theil Ai des Aufwinders, welcher gegen die innere Fläche des Ringes wirkt, dafs der Schaft einer Torsion oder Verdrehungsbeanspruchung unterworfen wird, was die Drehung des ganzen Aufwinders um die Spindel erleichtert. Die Führungslöcher As an dem Aufwinder, welche.auf der rechten Seite der. Fig. 16 dargestellt sind, und die Aufwickelung des Garnes- um die Arme bei den anderen Ausführungen dieser Figur verhindern, dafs das Garn verschoben, oder dafs es von den Aufwindern abgestreift wird, wenn letztere während der Abnahme des fertigen Kötzers und des Beginnes eines neuen gehoben und gesenkt werden.
Fig. ι δ zeigt die vorgenannten verbreiterten Enden bei Schenkeln von Aufwindern, die aus Blech gefertigt werden. ·
Fig. 9 zeigt, in welcher Weise die unteren Enden von Aufwinderschenkeln ausgebildet werden können, die aus Draht bestehen und ebenfalls breitere Enden 'erhalten. Um die Aufwinder stabil zu machen und ihre Drehung um die Spindeln zu erleichtern, wenn sie durch den Faden angezogen werden, wird der Oehrschaft zuweilen mit einem Finger An, Fig. 15, versehen, welcher von depi Schenkel A vortritt und sich gegen die Spindel oder gegen ein Rohr auf derselben legt oder in einigen Fällen auch gegen das gesponnene Garn selbst auf einer mittleren Stelle anliegt, die derjenigen gegenüberliegt, von welcher der Garnfaden den Aufwinder anzieht, oder es kann ein ähnlicher Finger an einem Ansatz des Oesenschenkels A jenseits der Scheibe A1 vorgesehen werden. In diesem Falle legt sich indessen der Finger gegen dieselbe Seite der Spindel oder des Rohres an, von welcher der Faden den Aufwinder anzuziehen strebt.
Wenn die fertigen Kötzer von den Spindeln abgenommen werden sollen, so kann nach Aufhebung der Tragplatten D D1 der Fall eintreten, dafs die Löcher An in den Scheiben A1 der Aufwinder sich verschieben und ihre Mittelpunktlage gegen die Spindeln ändern; die Folge davon würde sein, dafs, wenn die Aufwinder wieder gesenkt würden, um das Spinnen eines neuen Satzes Kötzer zu beginnen, die Spindeln oder einige davon nicht ohne Weiteres sich in die Löcher einführen, zu denen sie gehören. Um diese Möglichkeit der Verschiebung der Scheiben auszuschliefsen, ist es zweckmäisig, wenn die Scheibenlager genau kreisrund sind und die Scheiben ohne erheblichen Spielraum aufnehmen.
Zur Erzielung desselben Zweckes oder Sicherung desselben würde es hinreichen, wenn man nach Fig. 12, 13, 15 und 16 die Scheiben mit je einem emporstehenden Führungsflantsch A1 versieht, welcher eine Fortsetzung des Loches A2 an der Scheibe bildet. Hierdurch wird die Achsenübereinstimmung des Loches A2 mit der Spindel gewahrt, gleichgiltig, ob letztere thatsächlich in dem Loch A2 sich befindet oder nicht.
• Die vorstehende Beschreibung der Erfindung hat sich auf die Herstellung von Kötzern mit nach oben gerichteten Spitzen bezogen; diese kann natürlich auch auf die Ausbildung von Kötzern ausgedehnt werden, bei denen die Spitze nach unten gerichtet ist; es ist nur

Claims (1)

  1. -η, :ift ne ies
    en let nd iie
    en en er A In m
    er. ig
    nöthig, die Ringe und die Aufwinder umzukehren, indem man dieselbe und ihre Tragestangen unter die Kötzer setzt und die verschiedenen Bewegungen demgema'fs einrichtet.
    ■ c·
    Paten τ-Ansprüche:
    i. Eine Ringdrossel, bei welcher die Spannung des auflaufenden Fadens dadurch vergleichmä'fsigt wird, dafs die Entfernung des Aufwinderöhres von dem jeweiligen Bewickelungsumfang der Spindel stets nahezu dieselbe ist, indem der an einem beweglichen Arm angebrachte und unter der Wirkung der Fliehkraft nach aufsen strebende Aufwinder einen die Entfernung bestimmenden Anschlag an der nach einem kegelförmigen Profil ausgedrehten Innenfläche eines Leitkörpers findet, bei dessen Hebung oder Senkung in Beziehung zu dem kreisenden Aufwinder diesem Bahnen von verschiedenem Durchmesser vorgeschrieben werden.
    Eine Ringdrossel der durch Anspruch i. gekennzeichneten Art, bei welcher der Aufwinder mit verbreiterten Ansätzen oder Vorsprüngen (A4J an den .Stellen, wo er mit den Leitflächen der Leitkörper in Berührung kommt (Fig. i6 und g), ausgeführt ist.
    Eine Ringdrossel der durch Anspruch i. gekennzeichneten Art, bei welcher die genannten Ansätze durch von den Aufwindeschenkeln vorspringende Stützfinger (A0J ersetzt sind, welche sich gegen die Kötzerspindel anlehnen und dem Aufwindeschenkel einen sicheren Halt geben.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    in lit
    ie. er ter
    1S lit
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