CH636651A5 - Vorrichtung an einer spinnmaschine zum einwachsen eines garnes. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Einwachsen eines Garnes unter Benützung der Bewegung desselben.
Ein durch eine Spinnmaschine erzeugtes und auf eine
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Spule aufgewickeltes Garn wird im allgemeinen schliesslich zu einem Stoff gewoben oder zu einem Tuch gestrickt, unter Verwendung einer Web- oder Strickmaschine. Insbesondere während des Strickens ist jedoch das Garn einem beträchtlichen Reibungswiderstand unterworfen, wenn es die sich rasch bewegenden Stricknadeln und/oder Führungen berührt. Ein solcher Widerstand führt zu einem Garnbruch und zu Florbildung, was den Betrieb der Strickmaschine behindert und zu Strickfehlern führt. Um daher diese Nachteile in der Web- und/oder Strickmaschine zu vermeiden, wurde bis jetzt vorgeschlagen, das Garn dadurch glatt zu machen, dass man es vor dem Aufwickeln auf die Spule einwachst, und zahlreiche Ausführungen für eine solche Wachseinrichtung sind bereits vorgesehen. Eine solche Vorrichtung muss in der Lage sein, das Garn während des Aufwickelprozesses in der Spinnmaschine gleichmässig einzuwachsen und ausserdem billig zu sein, denn diese Vorrichtung muss für jede einzelne von zahlreichen Spindeln oder Spinneinheiten einer Spinnmaschine vorgesehen sein.
Da natürlich die Tatsache eine Rolle spielt, dass der Wachseffekt durch Anlagerung von Paraffinmolekülen des Wachses an das Garn erzielt werden kann, nimmt das Wachs im Volumen infolge der Berührung mit dem Garn und wegen der Formänderung ab. Es ergibt sich daraus, dass die Bedingungen, unter welchen das Wachs mit dem Garn in Berührung steht, mit der Zeit ändern. Um diese Änderung in den Kontaktbedingungen aufzufangen, sind bis jetzt zahlreiche Ausführungsformen von Wachseinrichtungen bekannt geworden, welche ringförmige Wachsrollen oder Drehkörper verwenden, die durch das Garn rotiert werden, während dieses lediglich die Stirnseite der Wachsrolle berührt. So zeigen zum Beispiel die britische Patentschrift 1341947 und die Schweizer Patentschrift 599 991 solche Arten von Wachseinrichtungen.
Gemäss einem Aspekt der Rotation der Wachsrolle durch die Vorwärtsbewegung des Garnes sollte die Rolle integral mit dem Garn bewegt werden, gemäss einem andern Aspekt des Garnwachsens wird jedoch eine kräftige Relativbewegung zwischen Garn und Wachsrolle verlangt. Mit den erwähnten bisherigen Vorrichtungen können jedoch diese einander widersprechenden Bedingungen nicht erfüllt werden, weil die Rotation der Wachsrolle lediglich durch den Kontakt des Garns mit der Wachsrolle erfolgt. In einem solchen Antriebssystem wird die Rotation der Wachsrolle durch verschiedene Faktoren nachteilig beeinflusst wie z.B. durch den Zustand der Stirnseite der Wachsrolle, mit welcher das Garn in Berührung kommt, durch eine gleichmässige Gewichtsverteilung der Wachsrolle in bezug auf ihre radiale Ausdehnung, durch ein Gleiten der Berührungslinie, entlang welcher das Garn während der Berührung der Wachsrolle sich bewegt, infolge der Querbewegung des Garns, und durch eine Änderung in der Garnspannung. Die Rotation der Wachsrolle war also nicht gleichmässig, trotz bester Lagerung derselben, und während des normalen Betriebes der Spinnmaschine ergab sich die unerwünschte Erscheinung, dass sich die Wachsrolle ungleichmässig drehte. Der Grund hiefür lag in verschiedenen Kerben oder konkaven Linien, die durch das vorbeilaufende Garn in der Stirnseite der Wachsrolle gebildet wurden. Es schien, als ob das Garn periodisch in diesen Kerben sich verfing und dadurch kurzfristig die Rotation der Wachsrolle behinderte, worauf es sich wieder löste, wenn der nicht in die Kerben eingreifende Teil des Garnes mit der entsprechenden Kerbe infolge der Querbewegung des Garns einen Winkel bildete, so dass die Wachsrolle wieder rotieren konnte. Dadurch wurde die Berührung des Garns mit der Wachsrolle noch ungleichmäs-siger, und es entstanden noch mehr Kerben. Das Garn wurde weniger gut eingewachst und konnte schliesslich nicht mehr aus den Kerben befreit werden, sodass die Wachsrolle zum Stillstand kam.
Im weiteren ergaben sich bei dieser Art von Wachseinrichtungen, bei welchen die Drehung der Wachsrolle nur von der Berührung mit dem Garn abhängt, weitere Probleme. Diese Probleme tauchten nicht nur während des normalen Spinnbetriebes auf, sondern auch während des Andrehens und der Spulenabnahme. So steht z.B. bei der letzteren das laufende Garn, das an seinem Ende mit einer leeren Spule verbunden werden muss, unter einer wechselnden Belastung, da es ständig gespannt und wieder entlastet wird. Damit variiert nicht nur der Berührungsdruck des Garns mit der Wachsrolle, sondern es ist auch nicht möglich, eine definitive Lage des Garns, in welcher es die Wachsrolle korrekt berührt, aufrecht zu erhalten. Steigt die Spannung im Garn plötzlich abrupt an, werden in der Stirnseite der Wachsrolle Kerben oder konkave Linien gebildet. Im Gegensatz dazu kann sich das Garn, wenn es lose wird, derart weit von seiner Bewegungslinie entfernen, dass die Gefahr besteht, dass es nicht mehr zu dieser Linie zurückkehren kann. Dann ist das Garn aber auch nicht mehr in der Lage, die Wachsrolle zu drehen, daraus ergibt sich auch, dass nach dem Andrehen oder Abnehmen das Garn wieder sanft auf seine normale Bewegungsstrecke zurückgeführt werden muss, auf welcher ein einwandfreier Kontakt des Garnes mit der Rolle möglich ist, da sonst die Vorrichtung eine ungenügende Einwachsfunktion aufweist.
Es ist daher ein Hauptzweck der Erfindung, eine Vorrichtung zum Einwachsen des Garnes vorzusehen, in welcher eine gleichmässige Drehung der Wachsrolle erzielt wird, um einen guten Einwachseffekt während der wirksamen Lebensdauer der Vorrichtung zu erzielen.
Eine solche Vorrichtung ist erfindungsgemäss durch die Merkmale des Anspruches 1 gekennzeichnet.
Sie weist also eine ringförmige Wachsrolle, Lagermittel für dieselbe und Mittel zur drehbaren Lagerung dieser Wachsrolle auf. Die Lagermittel enthalten ein vollzylindrisches Glied, dass einstückig mit der Wachsrolle verbunden ist, um vom einen Ende derselben abzustehen, sowie eine Tragspindel, die mit dem zylindrischen Glied derart verbunden ist, dass eine Rotation des letzteren und der Wachsrolle möglich ist. Die Wachsvorrichtung ist derart angeordnet,
dass das Garn, welches von einem Garn vorrat zu einer Auf-wickeleinrichtung läuft, sowohl mit dem vorstehenden Umfang des zylindrischen Gliedes als auch mit dem genannten Ende der Wachsrolle in Berührung kommt. Da die Rotation der Wachsrolle zur Hauptsache durch die Berührung des Garns mit dem vollzylindrischen Glied bewirkt wird, ergibt sich kein nachteiliger Einfluss des Garnes auf die Wachsrolle, selbst wenn die Durchlaufbedingungen des letzteren ändern, und demzufolge können sich keine Kerben oder konkave Linien in der Stirnseite der Wachsrolle bilden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Wachsrolle aus einer Betriebs- oder Wachsstellung, in welcher das Garn mit der Wachsrolle während des normalen Spinnbetriebes in Berührung steht, zurückgezogen werden, sodass sie während des Andrehens oder der Abnahme vom Garn entfernt ist. Auf diese Weise wird jede unregelmässige Drehung der Wachsrolle und die Bildung von Kerben in ihrer Stirnseite vermieden.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Wachsvorrichtung das Garn automatisch in eine geeignete Wachsstellung bringen, in welcher das Garn sowohl mit der Wachsrolle als auch mit dem vollzylindrischen Glied in Berührung steht, nachdem das Andrehen oder das Abnehmen stattgefunden hat.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben, es zeigen:
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Fig. 1A eine Seitenansicht der Wachsvorrichtung,
Fig. 1B eine gleiche Ansicht wie in Fig. 1A einer abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der wesentlichsten Teile der Vorrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht derselben Teile von vorne, mit einer Darstellung verschiedener Durchlaufwege des Garns, Fig. 4 eine Aufsicht auf die Teile nach Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Wachsrolle und den Tragarm,
Fig. 6A eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Wachsvorrichtung nach Fig. 1A,
Fig. 6B eine gleiche Ansicht wie Fig. 6A einer abgeänderten Ausführungsform, und
Fig. 7 eine Seitenansicht der Wachsvorrichtung in zurückgezogener Stellung.
Gemäss Fig. 1A ist eine Wachs vorrichtung auf einer Spinnmaschine, beispielsweise einer Offenendspinnmaschine, dargestellt, in welcher das in bekannter Weise durch eine die Garnlieferstelle bildende Spinneinheit 1 gesponnene Garn mittels einer Garnaufnahmeeinrichtung durch eine Führung 2 aufgenommen wird. Diese Einrichtung weist eine untere Aufnahmerolle 3 und eine obere Druckrolle 4 auf, die unter Druck an die Rolle 3 angelegt ist. Hierauf passiert das Garn eine bekannte Führung 5 zur Aufnahme von Spannungsänderungen im Garn sowie eine Querführung 6 und wird auf eine Spule 8 aufgewickelt, die durch eine Aufwickelvorrichtung mit einer Antriebsrolle 7 angetrieben wird, welche in Berührung mit der Spule 8 steht.
In einer solchen Spinnmaschine ist die Wachsvorrichtung zwischen der Garnaufnahmeeinrichtung und der Garnaufwickeleinrichtung angeordnet. Für jede Spinneinheit 1 (nur eine dargestellt) ist eine solche Vorrichtung vorgesehen. Gemäss den Ausführungsformen nach den Fig. 1A und 1B weist die Wachsvorrichtung einen Arm 11 auf, welcher mit einer Schraube 12 fest auf einem federbelasteten Traghebel 10 gelagert ist. Dieser trägt am einen Ende drehbar die Druckrolle 4 und ist schwenkbar mit einer stationären Welle 9 am andern Ende verbunden. Der Arm 11 weist einen ersten vertikalen Schenkel 11 a und einen zweiten horizontalen Schenkel 1 lb auf, der sich im wesentlichen senkrecht zum Schenkel 1 la erstreckt. Der Schenkel 1 la dient als Montageplatte, während der Schenkel 1 lb mit einer Garnrückhaltekerbe 1 lc (Fig. 2) versehen ist, die sich entlang eines Abschnitts dieses Arms 1 lb erstreckt, sowie mit einer Garnendführungsfläche 1 ld, die zur Kerbe 11 c unter einem Winkel steht.
Ein Wachskörper in Form einer ringförmigen Wachsrolle 17 ist auf Mitteln gelagert, die eine stationäre Spindel 14 aufweisen, welche einstellbar auf den ersten Schenkel 1 la angebracht ist, um sich im wesentlichen parallel zum zweiten Schenkel 1 lb zu erstrecken. Ferner weisen die Mittel ein hohles zylindrisches Glied oder eine Büchse 16 auf, die lose auf die Spindel 14 aufgebracht ist und mit der Wachsrolle 17 in einer noch zu beschreibenden Weise befestigt ist.
In Fig. 1A und 6A besteht diese Montagebüchse 16 vorzugsweise aus einem Stück und weist einen ersten Abschnitt 16a auf, der in die Wachsrolle 17 eingeschoben ist. Ferner enthält sie eine geeignete Anzahl von axial sich erstreckenden Vorsprüngen 18 (in dieser Ausführungsform sind fünf Vorsprünge vorgesehen, obschon nur drei dargestellt sind),
wobei diese Vorsprünge um das innere Ende des ersten Abschnittes 16a herum angeordnet sind, um eine Relativverdrehung der Wachsrolle 17 zur Büchse 16 zu verhindern. Ein flanschähnlicher Abschnitt 19 dient als axialer Anschlag für die Wachsrolle 17 relativ zum Abschnitt 16a, und ein zweiter Abschnitt 20 weist einen Innendurchmesser auf, der grösser als der Aussendurchmesser der stationären Spindel 14 ist. Bei der Montage der Spindel 14, der Wachsrolle 17 und der Büchse 16 in die Wachsvorrichtung wird der erste Abschnitt 16a der Büchse 16 in die Wachsrolle 17 eingeschoben, unter axialem Abschaben der inneren zylindrischen Fläche der Wachsrolle 17 durch die Vorsprünge 18, bis das innere Ende der Wachsrolle 17 gegen den Anschlag 19 anliegt, worauf die Büchse 16 integral in der Wachsrolle 17 montiert wird, wobei ihr Abschnitt 17a aus dem anderen äusseren Ende der Wachsrolle 17 herausragt. Hierauf wird die Tragspindel 14 durch den zweiten Abschnitt 20 in den ersten Abschnitt 16a so eingeführt, dass die Wachsrolle 17 und die Büchse 16 als Ganzes auf ihr rotieren und ihr entlang gleiten können. Um das Herausgleiten der miteinander verbundenen Wachsrolle 17 und Büchse 16 von der Tragspindel 14 zu vermeiden, ist ein Anschlag 21, der beispielsweise aus Gummi besteht, fest auf dem freien Ende der Spindel 14 montiert. Er weist einen Aussendurchmesser auf, der kleiner als der Innendurchmesser des ersten Abschnittes 16a, aber grösser als der Innendurchmesser des Anschlages 19 oder des zweiten Abschnittes 20 ist. Die Wachsrolle 17 wird vorzugsweise geneigt zu einer vertikalen Ebene angebracht, und der gewünschte Neigungswinkel zwischen der Drehebene der Wachsrolle 17 und dieser Vertikalebene kann durch Verdrehen der Schraube 12 eingestellt werden. Diese Neigung ist deswegen vorzusehen, um einen genügenden Kontaktdruck zwischen dem Garn und der äusseren Stirnseite der Wachsrolle 17 zwecks genügendem Einwachsen herbeizuführen. Es wäre auch möglich, diesen Kontaktdruck durch eine Feder zu erzielen, die beispielsweise zwischen den ersten Schenkel IIa des Arms 11 und dem zweiten Abschnitt 20 der Büchse 16 angeordnet wäre.
Die Büchse 16 besteht aus abriebfestem Material wie z.B. Metall, Holz, Gummi oder Kunststoff. Wenigstens der erste Abschnitt 16a der Büchse 16 besteht vorzugsweise aus Kunststoff wie Polyamid einschliesslich beispielsweise Nylon, welcher eine genügende Abriebfestigkeit aufweist, um nicht während des Kontaktes mit dem Garn abgenützt zu werden, und welcher eine genügende Haftung am Garn aufweist, um die vollständige Drehung der Wachsrolle 17 und der Büchse 16 herbeizuführen.
Mit der dargestellten Wachsvorrichtung kann die Wachsrolle 17 zusammen mit der Montagebüchse 16 während der ganzen Dauer des Einwachsens rotieren, weil die Vorsprünge 18 fest mit der Wachsrolle 17 zusammenwirken; die Büchse 16 nützt sich durch die Berührung mit dem Garn kaum ab, weil sie ein abriebfestes starres Glied, beispielsweise aus Kunststoff ist. Die Wachsrolle 17 wird durch den Anschlag 21 in einer festen Stellung gehalten. Dieses zweite Merkmal der Montagebüchse 16 trägt vorteilhaft zum geringen Gewicht der Büchse 16 bei, was notwendig ist, damit sie unter Berührung mit dem vorbeilaufenden Garn rotieren kann, und setzt auch die Herstellungskosten herab. Bei normalem Spinnbetrieb der dargestellten Spinnmaschine wird das druch die ausgezogene Linie d dargestellte Garn kontinuierlich durch die Aufnahmevorrichtung mit der Aufnahmerolle 3 und der Druckrolle 4 aufgenommen und läuft durch den Spalt zwischen den beiden Rollen sowie durch die Garnrückhaltekerbe 1 lc zur Aufwickelvorrichtung, während es unter dem Gewicht der Wachsrolle 17 und der Büchse 16 nach links in Fig. 1A gedrückt wird. Obschon das Garn zwischen den Linien d und d' gemäss Fig. 3 hin und herwandert, bleibt es im wesentlichen in ständiger Berührung mit der zylindrischen Fläche des ersten Abschnitts 16a der Büchse 16, weil die Garnrückhaltekerbe 1 lc in entsprechender Weise unterhalb der Wachsrolle 17 angeordnet ist, wodurch die Büchse 16 und damit die Wachsrolle 17 durch das vorbeilaufende Garn rotiert werden können. Es folgt daraus, dass der
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gleichmässige Kontakt zwischen Garn und Wachsrolle 17 aufrechterhalten werden kann, sodass das Garn unter besten Bedingungen ständig eingewachst wird. Weil die Montagebüchse 16, die hauptsächlich zur Rotation der Wachsrolle 17 beiträgt, abriebfest ist und daher ihre Form nicht ändert,
kann die gleichmässige Übertragung der Drehung von der Büchse 16 auf die Wachsrolle 17 über die gesamte Lebensdauer der letzteren aufrechterhalten werden, selbst wenn die Spannung im vorbeilaufenden Garn mehr oder weniger ändert. Es bilden sich daher in der Stirnseite der Wachsrolle keine Kerben oder konkave Linien wie in den Wachsrollen der bisher bekannten Wachsvorrichtungen, bei welchen sich solche Kerben wegen der Spannungsänderung und dem vorübergehenden Anhalten der Drehbewegung ergaben.
Während des normalen Spinnbetriebes folgt das Garn der Linie d in Fig. 1A, wobei es seine Richtung ändert, nachdem es über zwei einander diametral gegenüberliegende Punkte an der Umfangskante der Wachsrolle 17 geführt worden ist. Dies bedeutet, dass an diesen Punkten die Wachsrolle 17 einem höheren Anpressdruck unterworfen wird, wodurch mehr Paraffinmoleküle am Garn hängen bleiben. Daher zeigt die äussere Stirnseite der Wachsrolle kurz vor dem Ende der Lebensdauer derselben eine kronenförmige Kontur 17' (Fig. 5), welche den Vorteil hat, dass die Zeit bis zur Freilegung der Vorsprünge 18 in bezug auf das Garn verzögert werden kann.
Wenn die mit eingewachstem Garn versehene Spule 8 voll ist, muss der Abnahmevorgang durchgeführt werden. Zu Beginn desselben wird das Garn von der vollen Spule abgeschnitten und das abgeschnittene Ende auf der Seite der Spinneinheit 1 wird sofort durch eine (nicht dargestellte) Saugvorrichtung angesaugt. Je nach der Stellung dieser Saugvorrichtung kann das Garn einer Linie folgen, in welcher es sowohl die Montagebüchse 16 als auch die Wachsrolle 17 berührt, aber es kann sie nicht in Drehung versetzen, weil die Saugkraft der Saugvorrichtung nicht ausreicht, um im Garn eine genügende Spannung zu erzeugen. In einem solchen Fall bilden sich Kerben oder konkave Linien in der Stirnseite der Wachsrolle 17, was zur Folge hat, dass trotz Vorhandenseins der Montagebüchse 16 die Rotation der Wachsrolle auch beim nachfolgenden Spinnbetrieb verhindert wird. Bei der Abnahme muss dann das von der Spinneinheit 1 in die Saugvorrichtung laufende Garn zu einer leeren Spule 8a transferiert und an dieser befestigt werden. Zu dieser Zeit befindet sich das Garn in einer Übergangsbedingung, d.h. es steht einmal unter hoher Spannung und ist sofort darauf wieder lose. Daher variiert nicht nur der Anpressdruck des Garns an die Wachsrolle sehr stark, sondern es ist auch nicht möglich, eine definitive Lage, in welcher das Garn die Rolle berührt, aufrechtzuerhalten. Steigt die Garnspannung übermässig an, bilden sich Kerben oder konkave Linien in der Stirnseite der Wachsrolle. Ist hingegen das Garn plötzlich lose, verändert es seine Lage, wie durch die Linie e in Fig. 3 dargestellt,
sodass es sich also von seinem normalen Weg d entfernt; hierbei besteht dann die Möglichkeit, dass das Garn nach der Abnahme nicht mehr auf seinen normalen Weg d zurückkehren kann. Es kann dann auch die Büchse 16 und damit auch die Wachsrolle 17 nicht mehr in Drehung versetzen. Diese Erläuterungen bezüglich der Spulenabnahme gelten auch für das Garnandrehen. Es ergibt sich daraus, dass die Wachsvorrichtung während der Spulenabnahme oder des Garnandrehens zweckmässig in einer zurückgezogenen oder Nichtbestriebsstellung gehalten wird. Die Vorrichtung ist in dieser Stellung in Fig. 7 dargestellt, wobei das Garn wenigstens die Wachsrolle 17 nicht berührt.
Um genügend Platz zur Aufnahme der Wachsrolle 17 in ihrer Nichtbetriebsstellung zu schaffen, weist die Tragspindel 14 eine genügende Länge auf, um einen leeren Abschnitt 14a
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(Fig. la) anschliessend an den vertikalen Schenkel 1 la des Armes freizulassen, wenn sich die Wachsrolle 17 noch in der Betriebsstellung befindet. In der Nichtbetriebsstellung der Wachsrolle 17 wird dieser Abschnitt 14a vom zweiten zylindrischen Abschnitt 20 der Montagebüchse 16 angenommen, wie aus Fig. 7 ersichtlich. Um die Wachsrolle 17 in dieser Stellung festzuhalten, ist am freien Ende des Armes 11 ein elastisches Halteglied 22 vorgesehen. Dieses ist halbkreisförmig, sodass der zweite Abschnitt 20 in den Zwischenraum zwischen diesem Halteglied 22 und dem noch freien Abschnitt 14a der Spindel 14 hineingleiten kann.
Während der Spulenabnahme oder des Garnandrehens muss die Bedienungsperson lediglich die Montagebüchse 16 sowie die Wachsrolle 17 entlang der Spindel 14 in die zurückgezogene Stellung und unter das Halteglied 22 schieben, bis die Büchse 16 am vertikalen Schenkel 1 la des Armes 11 anstösst. Hierbei schiebt der zweite Abschnitt 20 der Büchse 16 das Halteglied 22 entgegen seiner Federkraft nach oben, sodass die Büchse 16 und damit die Wachsrolle 17 in der Nichtbetriebsstellung festgehalten werden. Wenn das Garn wieder eingewachst werden muss, werden lediglich die Büchse 16 und die Wachsrolle 17 wieder herausgezogen, wodurch der zweite Abschnitt 20 sich vom Halteglied 22 löst, sodass die Wachsrolle wieder in die Betriebsstellung gebracht werden kann.
Bei dieser Gelegenheit ist darauf hinzuweisen, dass beispielsweise beim Garnandrehen ein Faserring, welcher an einer Stelle grössten Durchmessers eines nicht dargestellten Offenendspinnrotors der Spinneinheit 1 gesammelt wird,
dort durch Verdrehen dieses Faserrings in das rückwärtige Ende eines Garns herausgezogen wird. Das Garnende wird direkt zur Aufwickeleinrichtung, unter Umgehung der Aufnahmeeinrichtung und der Wachsvorrichtung, geführt. Der Eingriff des Garns in die Aufnahmeeinrichtung erfolgt hierbei wie bekannt automatisch durch Garnfesthaltemittel. Ein Beispiel für ein solches Mittel ist eine Kerbe 23 (Fig. 2 bis 4), die am Rande der Druckwelle 4 vorgesehen ist. Fig. 1B zeigt ein anderes Beispiel eines Garnfesthaltemittels, wobei das Garn lediglich einen Abschnitt der Umfangfläche der Aufnahmerolle 3 berührt, bevor es zur Aufwickeleinrichtung gelangt, sodass es durch eine Zunahme der Garnspannung infolge der Berührung des Garns mit der Rolle 3 in den Spalt zwischen den Rollen 3 und 4 hineingebracht wird.
Das Garn wird automatisch durch Verwendung des genannten Schenkels 1 lb (Fig. 2) zusammen mit dem Garnfesthaltemittel und der Querbewegung des Garns in die Einwachsstellung verbracht. Dieses automatische Einbringen soll im folgenden für eine Spinnmaschine mit einem Garnfesthaltemittel in Form der Kerbe 23 in der Druckrolle 4 erläutert werden.
Gemäss Fig. 1A wird unmittelbar nach Verbindung des hinteren Garnendes mit dem Faserring das angedrehte Garn direkt von der Spinneinheit zur Aufwickeleinrichtung geführt, wobei die Büchse 16 und die Wachsrolle 17 sich in einer der beiden Stellungen befinden können. Hierbei folgt das Garn einer Strecke a (Fig. 1A) und führt hierbei auf der einen Seite der Druckrolle 4 vorbei. Zu diesem Zeitpunkt wird das Garn durch die Querführung 6 verschoben und daher auf die andere Stirnseite der Druckrolle 4 geführt, wo es von der Kerbe 23 erfasst wird und daher in den Spalt zwischen den Rollen 3 und 4 eingeführt wird. Befinden sich nach dieser Einführung die Wachsrolle 17 und die Büchse 16 nicht in der Nichtbetriebsstellung, muss eine Berührung des Garns mit der zylindrischen Oberfläche des ersten Abschnittes 16a der Büchse 16 verhindert werden, sodass die Stellung, in welcher die Garnendführungsfläche 1 ld die Garnrückhaltekerbe 1 lc schneidet, sich vor der Stirnseite des ersten Abschnittes 16a befindet, wie dies klar aus Fig. 4 hervorgeht.
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Das in die Kerbe 23 eingeführte Garn gleitet daher entlang der Führungsfläche 1 ld, wie durch den Buchstaben b in Fig. 4 dargestellt, ohne den ersten Abschnitt 16a zu berühren, und wird dabei gespannt. Hierauf nähert sich das Garn der Garnrückhaltkerbe 1 lc, in welche es gemäss dem Buchstaben c in den Fig. 1A, 3 und 4 infolge seiner Spannung eindringt. Wenn das Garn sich in der Stellung c befindet, berührt es die Stirnseite des ersten Abschnittes 16a, wenn die Büchse 16 sich in der vorgeschobenen Stellung befindet. Weil jedoch zu diesem Zeitpunkt das Garn unter einem relativ grossen Winkel über die Rückhaltekerbe 1 lc hinwegbewegt wird und sich wegen seiner Berührung mit der Stirnseite des Abschnittes 16a unter hoher Spannung befindet, kann es leicht auf die normale Durchlaufstellung oder Wachsstellung d gebracht werden, während es auf dem Abschnitt 16a gleitet. Um die Drehung der Wachsrolle und der Büchse durch die Berührung des durchlaufenden Garns mit der letzteren herbeizuführen, muss das Garn in der Stellung d während mindestens der halben Zeit in Berührung mit der Büchse kommen, in welcher es einen Zyklus der hin und hergehenden Querbewegung durchführt. Es ist daher von Vorteil, wenn die Lage der Kerbe 11 c in bezug auf die Horizontalrichtung so nahe wie möglich bei der Drehachse der Büchse 16 liegt, wenigstens so nahe, dass das Garn in der Stellung c durch seine Querbewegung automatisch in die Stellung d verbracht werden kann.
Der Übergang des Garns von der Stellung c nach d hängt hauptsächlich von der Grösse der Garnspannung ab und somit kann die Stirnseite des ersten Abschnittes 16a der Büchse 16 von konischer Form sein, wie mit 16' in Fig. 6B dargestellt, um diesen Übergang zu erleichtern.
Das solcherart in die Stellung d verbrachte Garn kann nicht nur dauernd die Stirnseite der Wachsrolle berühren,
sondern auch die zylindrische Oberfläche des ersten Abschnittes 16a für wenigstens einen halben Querbewe-gungszyklus. Dies sichert eine glatte und gleichmässige Drehung der Wachsrolle 17 und ein gleichmässiges Einwachsen s des Garns während der ganzen Lebensdauer der Rolle.
Es ist zu beachten, dass das Garnfesthaltemittel nach Fig. lb auch den Garnrückhalteschenkel 1 lb in der automatischen Plazierung des Garns in die richtige Wachsstellung d in der gleichen Weise unterstützt, wie dies bereits für die Fig. la io dargestellt wurde.
Ausserdem ergibt sich, dass der flanschähnliche Anschlag 19 der Büchse 16 hauptsächlich als Positioniermittel zur Bestimmung der Axialstellung der Wachsrolle dient, sodass irgend eine Rolle verwendet und stets in derselben Stellung is auf der Büchse montiert werden kann. Da im weiteren das Garn die Wachsrolle in einem von ihrer Drehachse entfernten Bereich berührt, hat es die Tendenz, die Wachsrolle relativ zur Büchse zu verschwenken. Der Anschlag 19 verhindert jedoch diese ungünstige Tendenz. Im weiteren kann bei Verwendung einer Kunststoffbüchse die Abnützung der Spindel 14, welche im allgemeinen aus metallischem Material besteht, auf ein Minimum herabgesetzt werden.
Obschon zahlreiche bestimmte Ausführungsformen beschrieben worden sind, können verschiedene Teile anders angeordnet und anders ausgebildet sein. So kann beispielsweise das Halteglied 22 als starrer Teil aufgeführt werden, wenn der zweite zylindrische Abschnitt 20 aus elastischem Material besteht.
Die dargestellte Vorrichtung wurde für eine Offenend-30 spinnmaschine beschrieben; sie ist jedoch ebenso für verschiedene andere Spinnmaschinen, wie z.B. Ringspinnmaschinen, Wickelmaschinen, Verdrillmaschinen usw. anwendbar.
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B
2 Blatt Zeichnungen
Claims (22)
- 636651PATENTANSPRÜCHE1. Vorrichtung an einer Spinnmaschine zum Einwachsen eines Garnes, das von einer Garnlieferstelle durch eine Wachsstellung hindurch, in welcher es durch die genannte Vorrichtung eingewachst wird, zu einer Aufwickeleinrichtung der Spinnmaschine geleitet wird, gekennzeichnet durch einen Wachskörper (17) mit einer axial sich durch ihn hindurch erstreckenden Öffnung und mit einander entgegengesetzten Endflächen, durch Mittel (11,14,16) zur drehbaren Lagerung des Wachskörpers (17) mit einem Glied (16), das derart in die Öffnung eingesetzt ist, dass wenigstens ein zylindrischer Abschnitt (16a) desselben axial aus einer Endfläche des Wachskörpers herausragt, und durch das Glied mit dem Wachskörper fest verbindende Mittel (18), wobei die Wachsvorrichtung dazu bestimmt ist, derart zwischen der Garnlieferstelle (1) und der Aufwickeleinrichtung (8) angeordnet zu werden, dass das von der Garnlieferstelle (1) abgezogene Garn sowohl mit der zylindrischen Oberfläche des genannten Abschnittes (16a) des Gliedes als auch mit der entsprechenden Endfläche des Wachskörpers (17) in Berührung kommt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied eine Büchse (16) ist und dass die Mittel zur Lagerung eine stationäre Spindel (14) umfassen, welche sich in die Büchse (16) hineinerstreckt, um diese drehbar um die Spindel zu lagern.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (16) einen Anschlag (19) für die andere Endfläche des Wachskörpers (17) aufweist, um denselben in einer Axialstellung relativ zur Büchse zu halten.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (19) eine zylindrische Form mit einem Aussendurchmesser aufweist, der grösser als derjenige des zylindrischen Abschnittes (16a) der Büchse ist, um eine Schwenkbewegung des Wachskörpers relativ zur Büchse zu verhindern.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (16) einen hohlen Abschnitt (20) mit einem Innendurchmesser aufweist, der kleiner als derjenige des zylindrischen Abschnitts (16a) ist und der sich vom Anschlag ( 19) in einer Richtung entgegengesetzt zu diesem zylindrischen Abschnitt (16a) erstreckt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Abschnitt (20) eine zylindrische Form aufweist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Abschnitt (16a), der Anschlag ( 19) und der hohle Abschnitt (20) der Büchse ( 16) aus einem Stück bestehen.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der zylindrische Abschnitt (16a) der Büchse aus Kunststoff besteht.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Wachskörper (17) mit der Büchse (16) fest zu einem Stück verbindenden Mittel mehrere axial sich erstrek-kende Vorsprünge (18) umfassen, die um den zylindrischen Abschnitt (16a) des Gliedes herum angeordnet sind und an den Anschlag (19) angrenzen.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (16) und die Vorsprünge (18) aus einem Stück bestehen.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (14) lose in die Büchse (16) eingesetzt ist und eine genügende Länge aufweist, um eine axiale Gleitbewegung der Büchse und des Wachskörpers über eine bestimmte Strecke aus der Garneinwachsstellung heraus zu ermöglichen.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durchHaltemittel zum Festhalten der Büchse und des Wachskörpers, nachdem dieselben die genannte Strecke entlang der Spindel ( 14) zurückgelegt haben.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel einen elastischen Teil (22) umfassen, der elastisch mit der Büchse nach erfolgter Gleitbewegung derselben in Eingriff kommt.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel einen starren Teil und die Büchse einen elastischen Teil umfassen.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Mittel (3,4,1 lb) zur automatischen Führung des Garns in die Einwachsstellung in Zusammenarbeit mit einem Garnergreifmittel (23) der Spinnmaschine und unter Ausnützung einer Querbewegung des Garns.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die automatischen Führungsmittel einen plattenähnlichen Teil (1 lb) zwischen dem Garnergreifmittel (23) und dem Wachskörper (17) aufweisen, der eine im wesentlichen parallel zur Drehachse der Büchse (16) sich erstrek-kende und eine Mündung aufweisende Garnrückhaltekerbe (11c) und eine Garnführungsfläche (1 ld) umfasst, welche sich unter einem Winkel zur Kerbe (11c) erstreckt und die Mündung der letzteren umfasst, so dass das dieser Fläche(1 ld) entlanggleitende Garn in die Kerbe hineingeführt wird, wobei diese (1 lc) so angeordnet ist, dass sie in der Einwachs-stellung des Garnes eine Berührung desselben mit der zylindrischen Oberfläche des zylindrischen Abschnitts (16a) der Büchse (16) während wenigstens der halben Zeit ermöglicht, welche für eine Phase der hin- und hergehenden Querbewegung des Garns aufgewendet wird.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich das äussere Ende der Garnführungsfläche in axialer Richtung vor dem zylindrischen Abschnitt (16a) der Büchse befindet.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Lagerung des Wachskörpers einen Arm (11) mit einem im wesentlichen vertikalen Schenkel (IIa) und einem im wesentlichen horizontalen Schenkel (1 lb) umfassen, der an der Spinnmaschine angebracht ist, und wobei die Spindel (14) am einen Ende des vertikalen Schenkels (1 la) angebracht st.
- 19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 16 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenähnliche Teil des Führungsmittels vom horizontalen Schenkel (IIb) des Arms gebildet ist.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (11) in bezug auf eine Horizontalebene unter einer vorbestimmten Neigung montiert ist, um eine Verschiebung des Wachskörpers (17) gegen die Einwachsstellung des Garns herbeizuführen.
- 21. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (14) an ihrem einen Ende einen Anschlag (21) aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Innendurchmesser des zylindrischen Abschnittes (16a) der Büchse und grösser als der Innendurchmesser des erstgenannten Anschlages (19) der Büchse ist.
- 22. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite des zylindrischen Abschnittes (16a) der Büchse eine konische Form aufweist.
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