DE749558C - Bruecke fuer Schwebebahnen - Google Patents

Bruecke fuer Schwebebahnen

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DE749558C
DE749558C DEH159532D DEH0159532D DE749558C DE 749558 C DE749558 C DE 749558C DE H159532 D DEH159532 D DE H159532D DE H0159532 D DEH0159532 D DE H0159532D DE 749558 C DE749558 C DE 749558C
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DEH159532D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/22Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D1/00Bridges in general

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Brücke für Schwebebahnen Das Patent 692 733 betrifft eine Brücke für Standbahnen, insbesondere eine Autostraßenbrücke, mit zwei nebeneinanderliegenden, im Abstand voneinander angeordneten Fahrbahnen, bei der das Haupttragwerk in dem Zwischenraum zwischen .den beiden Fahrbahnen über diese emporragt. Die Erfindung besteht bei diesem Patent darin"daß die Tragwände des Haupttragwerks zu einem Querschnitt von ungleicher Breite zusammengefügt sind, dessen breitester Teil größer ist als der Abstand der Fahrbahninnenkanten und entweder unterhalb oder oberhalb des Lichtraumprofils der Fahrbahnen liegt. Eine in dieser Weise ausgebildete Brücke weist folgende Hauptmerkmale auf i. Von den Fahrzeugen jeder der beiden Fahrbahnen hat man freie Sicht nach außen. a. Der Hauptteil des Haupttragwerks ragt zwischen den beiden Fahrbahnen in der Weise empor, daß er einen Blendschutz für die Fahrzeuge bildet.
  • 3. Gute Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Bauhöhe und damit geringer Werkstoffverbrauch.
  • Bei den bekannten Brückenkonstruktionen für Schwebebahnen sind diese als Vorteile zu wertenden Merkmale zusammen nicht gleichzeitig vorhanden.
  • Die genannten Vorteile lassen sich jedoch auch gemäß der Erfindung bei einer Schwebebahnbrücke durch Verwendung der Grundsätze einer Brücke nach .dem Patent 692 733 erreichen, bei :der die Fahrbahnen von Fahrschienen gebildet sind und bei der das Haupttragwerk zwischen den beiden Fahrschienen nach unten bis unter die Oberkanten der Wagenkasten reicht und bei der ferner der breiteste Teil des Haupttragwerks größer ist als der lichte Abstand der Wagenkasten. Das Haupttragwerk besteht vorzugsweise aus mindestens drei lotrechten Tragwänden, , von denen die beiden äußeren an den Stützen besonders gelagert sind. Die bei einseitiger Verkehrslast auftretenden Kippmomente werden durch die äußeren Träger nach den Lagern geleitet und von diesen aufgenommen. Das Haupttragwerk kann auch aus dem lotrechten Tragwerk und zwei am unteren und oberen Ende dieses Tragwerks waagerecht angeordneten Tragwänden bestehen, die an den Stützen besonders gelagert sind.
  • Das Haupttragwerk kann ferner als Dreigurtträger mit untenliegender Spitze ausgebildet sein oder im Querschnitt einen torsionsfest ausgebildeten Kopfteil besitzen.
  • Oben auf dein Tragwerk kann zusätzlich eine Standbahn angeordnet sein.
  • Wenn auch der Blendschutz bei einer Schwebebahn nicht eine so große Rolle spielt wie bei einer Autobahn, so ist er jedoch auch hei einer Schwebebahn von Vorteil, da er z. B. das rechtzeitige Erkennen von Signalen oder unvorhergesehenen Hindernissen mit größter Sicherheit gewährleistet. Bezüglich Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Bauhöhe ist folgendes zu sagen: Bei einer Schwebebahn ist die zur Verfügung stehende Bauhöhe Hb entweder das Maß von Trägeroberkante bis Trägerunterkante (wenn die Trägerunterkante tiefer liegt als die Unterkante der Fahrzeuge) oder das Maß von Trägeroberkante bis Unterkante Fahrzeuge (wenn die Trägerunterkante höher liegt als die Unterkante der Fahrzeuge). Die Bauhöhe ist daher im letzteren Falle um so weniger ausgenutzt, je größer die Entfernung von Trägerunterkante bis Unterkante Fahrzeuge ist. Man erkennt nun ohne weiteres, daß die Bauhöhe bei den Konstruktionen der vorliegenden Erfindung wesentlich besser ausgenutzt ist als z. B. bei einer bekannten Schwebebahn, bei der das Tragwerk vollkommen oberhalb der Oberkante der Wagenkasten liegt.
  • Die in der Zeichnung dargestellten Abbildungen stellen Querschnitte durch Ausführungsbeispiele von Tragwerken nach der Erfindung dar.
  • In den Abbildungen bedeuten: 1V = Schwebebalinwagen, E = Standbalinwagen, z. B. Eisenbahn, 31 = Standbahnwagen auf der Straße, z. B. Auto, F = Fahrschiene, R = Rad, T = Haupttragwerk, Q = Querträger, H, und H.., .. _ Horizontalträger, D = Dreikantträger, G = Gurtungen des Haupttragwerkes, g _-_ Gurtung, welche hauptsächlich Horizontalkräfte aufnimmt, K = torsionsfester Kopfteil des Haupttragwerkes, .S _-_ Unterspannung, z. B. Seil, St = Verbindung zwischen torsionsfestem Kopfteil und Unterspannung, .
  • ' = Pfeiler oder Stütze, Hb, = zur Verfügung stehende Bauhöhe, Icb = tatsächliche Bauhöhe des Haupttragwerkes, 1' = Abstand der Schieneninnenkanten, .1 = Abstand der Wageninnenkanten, r = obere Breite des Pfeilers, b = größte Breite des Haupttragwerkes, O - Oberkante des Wagenkastens, I" --- äußere Tragwand, L = Auflagerung der äußeren Tragwände L' an den Pfeilern bzw. Stützen, L = Auflagerung der mittleren Tragwand an den Pfeilern bzw. Stützen, I; = oberer Querriegel des Pfeilers. Die Ausbildung der Pfeiler oder Stützen kann beliebig sein, z. B. als Portal (Abb. i his 3. 3 bis 8 und io) oder als eingespannte llitteltütze (Abb. a und 9). Auch kann der obere Riegel L' des Portales vollkommen oberhalb des Tragwerkes liegen (Abb. i bis 3 u. ;) oder durch das Haupttragwerk durchgesteckt sein (Abb. 6 bis 8 und io).
  • Die Querträger Q sind mit dein Haupttragwerk f biegungssteif verbunden.
  • Im einzelnen ist zu den Abbildungen folgendes zu bemerken: Bei allen Abb. i bis io ist die Breite b des Haupttragwerkes größer als der Abstand A der Wageninnenkanten. Dadurch wird bei groller Steifigkeit und grol;ier Standsicherheit des Tragwerkes der Abstand .4 klein und damit die gesamte Bahnanlage, u. a. auch die Bahnhöfe, schmal und billig.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. i werden die lotrechten Lasten durch die mittlere Tragwand 7' aufgenommen. Bei einseitiger Belastung erhält der eine Randträger h eine abwärts gerichtete und der andere Randträger eine aufwärts gerichtete Kraft, wodurch das hippnioment aufgenommen wird.
  • L ni diese aufwärts oder abwärts gerichteten Kräfte in den Randträgern I" so klein wie möglich ztt halten, ist in Abb. a eine Ausfiilirungsform dargestellt, bei der das Maß b unter Beibehaltung des schmalen Abstandes A noch größer gemacht ist als in der Abb. i. Bei dieser Ausbildung «-erden die Randträger L' leichter und die Gesamtkosten geringer.
  • Bei der Konstruktion nach Abb. 3 wird das bei einseitiger Belastung auftretende Kippmoment durch ein Kräftepaar aufgenommen, das durch die in den Horizontalträgern H, und H= auftretenden Horizontalkräfte gebildet ist.
  • In Abb. q. wird das Haupttragwerk durch einen Dreikantträger D gebildet, der die bei einseitiger Belastung auftretenden Kippmomente durch seine Torsionssteifigkeit aufnimmt. Bei den Konstruktionen nach Abb. 5 und 6 ist nicht das ganze Haupttragwerk torsionssteif, sondern jeweils nur .der Kopfteil. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß man, ohne .den Abstand A zu vergrößern, die Bauhöhe hb des Tragwerkes größer wählen kann als bei .dem Tragwerk gemäß Abb. q..
  • Die Form des torsionsfesten Kopfes kann verschieden sein. In Abb. 5 ist sie z. B. dreieckig und in Abb. 6 viereckig. Sie kann aber auch noch anders geformt sein, z. B. rund. Auch die Form des unteren Teiles des Haupttragwerkes kann verschieden sein. Außer seilförmigen Querschnitten sind dreieckige oder viereckige Querschnitte möglich, die auch unter Umständen druckfest sein müssen, z. B. wenn .das Haupttragwerk als Durchlaufträger auf mehreren Stützen ausgebildet ist.
  • In den Abb.7 bis io sind Trag-,ver'ke gezeichnet, die unten eine Schwebebahn tragen und oben eine Standbahn oder mehrere Standbahnen.
  • Die Wirkungsweise des Tragwerkes nach Abb.7 entspricht dabei der Wirkungsweise des Tragwerkes der Abb. 2. Um eine kleinere Gesamtbauhöhe zu erhalten, ist dabei der Riegel U des Pfeilers P in die Ebene der Randträger Vgelegt. Diese Anordnung kann selbstverständlich auch bei dem Tragwerk der Abb. 2 getroffen werden.
  • Die Wirkungsweise des Tragwerkes nach Abb.8 ist grundsätzlich dieselbe wie bei Abb. 7. In Abb. 8 ist jedoch die zur Verfügung stehende Bauhöhe Hb, die in dem vorliegenden Falle von Oberkante Standbahnwagen bis Unterkante Schwebebahnwagen reicht, voll ausgenutzt, während dieses bei Abb. 7 nicht der Fall ist.
  • Bei den Abb. 9 und io sind gewissermaßen zwei Tragwerke der Abb. 4. und 5 übereinandergesetzt,wobei das obere für die Standbahn und das untere für die Schwebebahn bestimmt ist. Da aber beide Tragwerke in der Mitte miteinander verbunden sind, wirken sie ä.ls einheitliches Tragwerk mit der Gesamtbauhöhe lab. Die in der Mitte liegenden Gurte g erhalten aus lotrechten Lasten wenig oder gar keine Kräfte. Sie wirken vielmehr hauptsächlich nur als Gurte des Horizontalträgers bei der Aufnahme der Horizontalkräfte, z. B. Wind-und Fliehkräfte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brücke für Schwebebahnen, gekennzeichnet durch die Verwendung der Grundsätze einer Brücke nach Anspruch i des Patents 692 733, bei der die Fahrbahnen von Fahrschienen gebildet sind und bei der das Ilaupttragwerk zwischen den beiden Fahrschienen nach unten bis unter -die Oberkanten der Wagenkasten reicht und bei der ferner der breiteste Teil des Haupttragwerkes größer ist als der lichte Abstand der Wagenkasten. z. Brücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :das Haupttragwerk aus mindestens drei lotrechten Tragwänden besteht, von denen die beiden äußeren an den Stützen besonders gelagert sind. Die bei einseitiger Verkehrslast auftretenden Kippmomente werden durch die äußeren Träger nach den Lagern (l) geleitet und von diesen aufgenommen (Abb. i und 2). 3. Brücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupttragwerk aus dem lotrechten Tragwerk (T) und zwei am unteren und oberen Ende dieses Tragwerkes waagerecht angeordneten Tragwänden (Hl, H._) besteht, die an den Stützen besonders gelagert sind (Abb.3). Brücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupttragwerk als Dreigurtträger mit untenliegender Spitze ausgebildet ist (4bb. 4.). 5. Brücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Haupttragwerk im Querschnitt einen torsionsfest ausgebildeten Kopfteil besitzt (Abb. 5 und 6). 6. Brücke nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß oben auf dem Tragwerk zusätzlich eine Standbahn angeordnet ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEH159532D 1939-05-12 1939-05-12 Bruecke fuer Schwebebahnen Expired DE749558C (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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