DE7533656U - Zierpflanzenmodell - Google Patents

Zierpflanzenmodell

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DE7533656U
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B25/00Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
    • G09B25/08Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes of scenic effects, e.g. trees, rocks, water surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Patentanwalt IL
MICHAEL KORN
Dipl. Ing.
Dr. Rudolf Georgi GmbH & Co. KG O 13 GM
51 Aachen 21. Okt. 1975
Aureliusstr. 42
Zierpflanzenmodell
Die Erfindung betrifft ein Zierpflansenmodell der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Gattung.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein besonders einfach hantierbares Zierpflanzenmof'ell für gartenarchitektonische Zwecke zu schaffen, welches gleichzeitig in gedruckter Form als Katalogseite oder dgl. herstellbar ist. Dabei soll das Modell einmal von der Seite gesehen einen tatsächlichen Sindruck von der es darstellender. Pflanze geben und vor allem in Draufsicht gleichzeitig eine Art Grundriß der Fflanzstelle derart, dal3 der 3enützer, meist ein Laie, nut einer Vielzahl solcher Modelle ein Gartenmodell gestalte ri kann.
Im Ge^nsatz von einer heir.e von vorbekannten Verschlagen sollen aber bei .ier Her?4 eiiurir i«r ei^entliehen 'Zierj.f lanzerur :do i Is nur «Ir.er ReiricV or; Vorlage Keiner·
'.'\Tl>i:\rv. ·."'. s :>. 'u: .h . ' e:., ;.·..■■ :>.'. ·.;" 'i'i'a Je ;"^i?"ler sind.
O !HKi . iiisseldl"1 1 ßalinstrafio 62 T.? ■.■!·.'.· Ο;'η !36338
7533655 13.05.76
aus
Die Erfindung lost d":e sich. Jem obigen erkennbare Aufgabe ausgehend von dem Zierpflanzenmcdell nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch, da? die beiden Stücke aus Papier oder Karton auf einer Geraden miteinander knickbar verbunden sind, welche Gerade geometrisch die Grundlinie der Seitenansicht und gleichzeitig eine Tangente an den Kreis auf dem zweiten Stück ist.
Eine besonder? zweckmäßige technische Weiterentwicklung des rirfindungsgedankens besteht darin, daß man ein Modell mit einem o.ier mehreren ma^stabsgleichen weiteren Modellen derart verbindet, dafi alle Knickste Ilen auf ainer Geraden liegen und eine durchgehende Knickstelle bilden ι Die geometrische Zuordnung der üinzelknicksteilen der Einzelmodelle zueinander nach diesem letzteren Vorschlag hat den bedeutenden Vorteil, daß der Katalog-· hersteller, der gartenbautechnisch beraten ist, bereits miteinander verträgliche Pflanzenkombinationen modellmäßig zusammenbauen bzw. zusammendrucken kann, so daß nicht die immer zu beobachtende Unart auftritt, daß der Bezieher nicht zueinander passende Pflanzen zueinander setzt. Außerdom verhindert die Vorgabe der Modeile durch den Hersteller, daß in der üblichen Weise die noch jungen Zierpflanzen zu nahe aneinander gepflanzt werden.
Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Srfinduniü unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeif-t:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eLi Modell im verbundenen Zustand der beiden Darstellungen, aber unrr.elciickt;
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-3- G 13 GM 1
Figuren 2 und 3 verschiedene Querschnitte für die KnicksteIlen; und
Fig. 4 eine der Fig* 1 ähnliche Draufsicht auf mehrere, zusammengebaute Pflanzenmodelle.
Im einfachsten Fall besteht das erfindungsgemäße Modell in Draufsicht aus zwei mit Io und 11 bezeichneten StUkken aus kräftigem Papier oder dünnem Karton, die durch eine Knickstelle 12 miteinander verbunden sind.
Auf dem Stück Io ist in ggfs. naturnaher Zeichnungsoder Malweise eine ganz bestimmte Pflanze 15 so dargestellt, daß die Seitenansicht der dargestellten Pflanze mit ihrer unteren Begrenzung auf der Knickstelle 12 liegt. Diese letztere geometrische Beziehung 1st zusammen mit der nun folgenden geometrischen weiteren Bedingung der Kern der Erfindung: Auf dem zweiten Stück Papier oder Karton 11 ist etwa in Form eines Kreises lh im selben Maßstab wie für die Pflanze 13 ein Kreis gezeichnet, der etwa dem Grundriß der Pflanze im erwachsenen Zustand bei richtiger Behandlung und Pflanzung entspricht. Es ist nun nicht wichtig, wie die Darstellung 14 gestaltet ist, wichtig ist, daß diese Darstellung sich auf derselben Seite des Stückes 11 befindet, auf welchem die Darstellung 13 des Stückes Io ist, und daß dieser Kreis die Knickstelle 12 an der Wurzelstelle der dargestellten Pflanze 13 berührt. Diese letztere Darstellung ist mit anderen Worten das, was der Anspruch 1 beschreibt.
Erkennbar kann man nun in einem Katalog eine farbige Darstellung einer solchen Pflanze 13 drucken, diesem Druck-
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-4- G 13
stück eine Umrandung der gezeigten Form geben, eine Knickstelle 12 an der bezeichneten Stelle vorsehen und ebenso den entsprechenden Kreis 14 unter der Pflanze und derart, daß die Knickstelle 12 bzw. die Gerade, auf welcher sie liegt, eine Tangente an den Kreis ist.
Eine so in einem Katalog dargestellte Pflanze kann man nun zusammen mit der schematischen Darstellung des Grundrisses ausschneiden, bei 12 knicken und in einem mit entsprechendem Maßstabe ausgeführten Modell eines Gartens als Modell für die Pflanze verwenden. Der besondere Vorteil ist hier, daß man in Seitenansicht bei hochstehen-
dem Stück Io einen Eindruck davon gewinnt, wie eine sol- i
ehe Pflanze sich an der entsprechenden Stelle in einem
Garten ausnimmt, während man gleichzeitig auch die Grundrißanforderungen und -gegebenheiten dadurch von oben : sehen kann, daß das Stück 11 eben auf dem Modell des j Gartens aufliegt.
In den Figuren 2 und 3 sind mögliche Gestaltungen für |
die eigentliche Knickstelle dargestellt. Fig. 2 zeigt symbolisch einen kleinen Schnitt an der Unter- oder Rückseite an der Knicklinie; gemäß Fig. 3 kann man auch von oben auf der Knicklinie 12 eine kleine Sicke eindrücken.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform nach Fig. 4: Der links der gestrichelten Linie 15 dargestellte Teil entspricht im wesentlichen etwa der ganzen Fig. Nur ist hier das Modell auf mehrere Pflanzen gleichzeitig bezogen. Von besonderer Wichtigkeit ist die gemeinsam fluchtende Knicklinie aller entsprechender Darstellungen bestehend aus z.B. kleinen Bäumchen und de η darunter befindlichen, die Knickstelle 12 berührenden Kreisen. Oberhalb von dem Bezugszeichen 11* sieht man drei Kreise
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-5- G 13 GM 1
unter einem Pf? anzensrebilde. Dies deutet an, daß das Pflanzen^ebilde aus drei Pflanzen besteht. Wichtig ist v.'ieder, daß mindestens einer dieser drei Kreise so
\ orientiert ist, f.a'.! er die gemeinsame Knicklinie aller
PflanzenmodelIe auf diesem einen Blatt berührt.
1 Der besondere Vorteil der Ausführungsform des Mehrfach-
modelles nach Fig. 2 ist darin zu sehen, daß unter fach-
I kundiger Anleitung Mode 11 Zusammenstellungen gedruckt
* werden können, bei denen vermieden wird, daß miteinander
unverträgliche Pflanzen zu nahe aneinander stehen. Ins- ; besondere wird man auch gleich die richtigen gestalterischen Abstände der Pflanzen zueinander drucken, damit ; das Modell bei der späteren Verwendung in dem maßstabs-
] gerechten Gartenmodell eine Vorstellung von der zu
i schaffenden Bepflanzung geben kann. Wieder sieht man
von der Seite bei etwa um die Knickstelle rechtwinklig i abgebogenen Stücken Io und 11 ein tatsächliches Modell
I der zu gestaltenden Landschaft, während die Draufsicht
' unmittelbar den Grundriß darstellt. Erkennbar hat dies
f. wieder seinen Grund darin, wie die Knickstellen geome-
f, trisch einmal zur Seitenansicht Ιο,ΐο1 und zum anderen
! zu den Darstellungen auf den Abschnitten 11,11' gelegen
|,. sind.
S t
;... Ersichtlich kann man ein solches Modell durch einfaches
] Ausschneiden aus dem Katalog gewinnen und muß nicht mehr
kleben. Es hat sich überraschend gezeigt, daß bei dem j Modell nicht schädlich ist, daß die Ansicht praktisch
um den halben Durchmesser der Grundfläche des Molells versetzt ist. Man gewinnt vielmehr eine besonders klare Vorstellung von dem anzulegenden Garten durch Benützung gerade der hier geschaffenen Modelle dann, wenn es sich um die gartenarchitelitonisch stets schwierige Gestaltung
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* 4 I H
-6- G 15 OM
von heckenartigen Pflanzenzusammenstellungen handelt. Man stellt in diesem Fall beispielsweise die Knicklinie 12 dliskt auf die zu bepflanzende Kante des Grundstücks.
Schutzansprüche
Ko/b
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Claims (2)

III · · · t « · Patentanwalt S? MICHAEL KORN DIpI. Ing. G 75 336 56.0 O 13 GM 1 Dr. Rudolf Georgl 27. Jan. 1976 GmbH & Co. KG Sohutzansprüohe
1. Zierpflanzenmodell für gartenarchitektonische Zwecke, bestehend aus einer bildlichen Seitenansicht der Pflanze auf einem Stück dicken Papier oder Karton und einer maßstabsgleichen Darstellung des Grundrisses der Pflanze in Form eines Kreises auf einem zweiten Stück dicken Papier oder Karton, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stücke (lo,ll) aus Papier oder Karton auf einer Geraden (12) miteinander knickbar verbunden sind, welche Gerade geometrisch die Grundlinie der Seitenansicht und gleichzeitig eine Tangente an den Kreis auf dem zweiten Stück ist.
2. Modell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickstelle vorgeformt, insbesondere vergestanzt ist (Fig. 2).
Ko/b
D-4000 Düsseldorf 1 · Bahnstraße 62 · Telefon 0211/356338
7533656 13.05.76
DE19757533656 1975-10-23 1975-10-23 Zierpflanzenmodell Expired DE7533656U (de)

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CH1050676A CH598670A5 (en) 1975-10-23 1976-08-18 Nursery plant model for planning gardens
AT614976A AT355351B (de) 1975-10-23 1976-08-19 Zierpflanzenmodell

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CH598670A5 (en) 1978-05-12
AT355351B (de) 1980-02-25

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