DE7535462U - Steuergeraet fuer die schaltbetaetigung von spruehduesen zum niederschlagen des staubes in bergbau-gewinnungsbetrieben - Google Patents
Steuergeraet fuer die schaltbetaetigung von spruehduesen zum niederschlagen des staubes in bergbau-gewinnungsbetriebenInfo
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Description
«•g.-Nr.
der Firma
Einrichtung zum Niederschlagen des Staubes in Bergbau-Gewinzrongsbetrieben
("* Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für die Sehaltbetätigung von Sprühdüsen zum Niedersehlagen des Staubes
in Bergbau-Gewinnungsbetrieben, wobei die über die Länge des AbbaustoBes verteilten Sprühdüsen zur WSsserbedüeong
des jeweiligen öewianangsbereiehes eine?am
Abbauste3 entlangbewegten Gewinnsingsmase&ine, wie insbesondere
eines Hobels» einzeln oder gruppenweise mittels Schaltreatilen ein- und amsschaltbar sind·
Ss 1st bekannt, den bei der Gewinnung in Strebbetriebon
entstehenden Staub mittels Sprühdüsen niederzuschlagen, die am Strebförderer so angeordaet sind» daß sie
?f3S4l2 21*77
ecwerkschaft llscattütto ¥est*alla
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dft· Wasser gegen den AbbausteB ausspritzen. Insbesondere
bei Vervendung von Kehlenhebeln erfolgt die Steuerung
der Sprühdüse» durch den am AbbaustoB entlanglaufenden
Hebel» der hierbei die Schaltventile der Sprühdttsen
über Anschläge» Sehelthebel oder auf magnetische« Wege so betätigt» da· jeweils nur die ia Arbeitsbereich des
Hebels befindlichen Düsen eingeschaltet sind.
f Bei magnetischer Betätigung der Sprühdüsen erfolgt die
rmmgsles durch einen am Hobel angeordneten Permanentmagneten·
Solehe Steuerungen der Düsen haben sieh als venig zuverlässig erwiesen» da die erforderlichen Scheltabstände zwischen dem Permanentmagneten und den ihm zugeordneten
Schaltmagneten der Ventile nicht genau eingehalten werden kennen und auSerdem die magnetischen
Sehaltkräfte bei Verschmutzung und Korrosion des Systems häufig nicht ausreichen.
Ss ist daher in der Praxis üblich» die Schaltventil mit
schwenkbaren Sehaltarmen zu versehen» die den Streb- f} 20 förderer übergreifen und -von dem vorbeifahrenden Hobel
durch mechanischen Ansehlag aus der Ruhelage ausgeschwenkt werden» wodurch die Schaltventile in Offnungsstellung
gelangen· Bs versteht sieh, daß selche mechanischen Ansehlagbetätigungen unter den rauhen Bedingen«
£f gen in 9ntertag«betrieben eimern hohen Verefcfeleifl unterliegen
und verhältnismäßig leicht beschädigt werden kennen. Anfordern besteht hler der Machteil, daB die
Sehaltventile nmr über die kurze Zeitspanne des Vorbeigangs des Hebele in öffnangsstellung gehalten werden»
was aber für eine wirksame Staubbekämpfung nicht aus-
»IHM ItKIT J
Gw 2745
reicht. Eb ist daher erforderlich, besondere Schaltventil·
zu verwenden, die mit einer Schließverzögerung arbeiten· Hierdurch wird aber der Aufwand für die
gesamte BedUsungsvorriohtung nioht unerheblich erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Steuergerät für die Schaltbetätigung von Sprühdüsen zu schaffen, welches
die Möglichkeit bietet, die gesamte Bedtteungsttinriohtung
bei erhöhter Betriebszuverlässigkeit und bei möglichst einfachem Aufbau ao auszubilden, daß für die
Sohaltbetätigung der Schaltventil« der SprUhdüsen auf
die Verwendung von im Fahrweg der Gewinnungsmaschine bzw. des Hobels angeordneter Sohaltorgane der vorgenannten
Art, wie Schalthebel, Sehaltmagneten od.dgl·
verzichtet werden kann. Zugleich soll hiermit erreicht werden, dafl auch unabhängig von der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit
der Gewinnungsitaschine der Staub am Entstehungsort, d.h. im Arbeitsbereich der Gewinnungsmaschine,
besonders wirksam niedergeschossen werden kann.
Gemäß der Erfindung besteht das Steuergerät für die
Fernsteuerung der Schaltventil aus einer den Jeweiligen
Stamdort der Gewinnungsmaschine bei ihrer Gewinnungsfahrt angebenden Wegmeßvorrichtung, die mit Schaltorganen
für die Fernbetätigung der Schaltventile über Steuerleitungen versehen ist. Erfindungsgemäß wird also
die in Gewinnungsbetrieben., insbesondere la Hobelstreben,
ohnehin im Regelfall vorhandene Vegmeßvorriehtung
(Hobelwegmesser) zur Steuerung der Schaltventile der Sprühdüsen herangezogen, was gegenüber den bekannten
Bedüsungseinrichtungen mehrere wesentliche Vorteile
hat· Se7 ehe Wegmeßverrichtungen, bei Hobelanlagen als
Hobelwegmesser bezeichnet, werden zumeist im Antriebs-
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G 75 35 462.0 : ' Gewerkschaft Eisenhütte Westf lilia
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bereioh der Gewinnungsanlage, in allgemeinen la Bereich
des Strebeingange, angeordnet; sie sind so ausgebildet,
daB sie den Jeweiligen Standort der Gewinnungsmaschine
während der Gewinnungsfahrt anzeigen. ärfindungsgemäß wird nun die an sich bekannte Wegmeßvorrichtung
so ausgestaltet, daß sie zugleich zur Steuerung der längs über den Fahrweg der Gewinnungsmaschine
angeordneten SprühdUsen in Abhängigkeit von der Bewegung der Gewinnung« maschine Verwendung finden
kann. Hierdurch gelingt es, die Sprühdüsen so zu steuern, daß der Staub unabhängig von der Jeweiligen
Fahrgeschwindigkeit der Gewinnungsmaschine unmittelbar am Entstehungeort, d.h. im Arbeitsbereich der Gewinnungsmaschine,
wirksam niedergeschlagen wird. Die gesamte Steuerung der Sprühdüsen läßt sich in diesem
Fall zusammen mit der Wegmeßvorriohtung außerhalb des
eigentlichen Gewinnungsbereiches an einer geschützten Zentralstelle anordnen. Es ist lediglieh erforderlieh,
für die Fernsteuerung der Schaltventile besondere Steuerleitungen im Streb zu verlegen. Für die Schaltventile
können einfache, handelsübliche fernsteuerbare Ventile verwendet werden, die keine Sohließverzögerung aufzuweisen
brauchen. Es ist auch möglich, nur Elektrokabel zu verlegen, wenn mit Elektro-Geräten Im Streb gearbeitet
wird.
Die Anordnung läßt sieh in zweckmäßiger Weise derart treffen, daß für jedes Schaltventil eine gesonderte
Steuerleitung und auch ein gesondertes Schaltorgan an der Wegmeßvorrichtung vorgesehen wird. Die Schaltorgane
können z.B. aus elektrischen Schaltkentakten odor elek-
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triachen Schleifkontakten, axue Schaltmagneten oder
senatigen an dsr ¥egeeflverri«htung angeordnet«n BIe-■eiiten
bestehen. Geaäß einer bevorzugten Auefahrungsffrrm
der Erfindung erfolgt dJLe Betätigung der Sehaltventile über hydraullaehe St«uerleitungen. Fur die
Schaltventile «erden in dieaiw Fall kolbengeateuerte
Ventile bekannter Art Terwewlet. Das Steuersystem arbeitet
xwecknäßig mit öl oder Yorzugsvtlse alt Ö2-Waaaer-EHmlsion,
vie sie aeeli ie hydrealißchen Ausbausystem
des Geviiunmgsbetriebos rerwendet wird. Als
SpritEvasaer fttr die 3ta«bbeliämpfmg wird dagegen, «ie
fiblieh, normales Srueenwaasei^ verwendet. Bei hydrauliaeher
Steuerung der Sehaltvvntll« fiber die genannten
Stewerleitangen empfiehlt es sich, jedes Sohaltventil
ein alt Um über die Ste«erl«titung verbundenes Magnetventil
zuzuordnen« «elehes -nm. dor Wegneßverriehtung
ia Sinne einer Bruekbeauf«obJAgung der zugehSrigem
Steuerleitung oder einer Entlastung derselben betätigt wird. BIe Betätigung der Ma^tetventile erfolgt in diese von Fall auf elektrischen Vo«e, wobei die Vegmeßvorriehtuag
alt den die Hagnetvimtile betätigenden elektrischem
Schaltergenen, wie Sehaltkentakten u.dgl., versehen ist. Bio Anordnung litt sieh in einfacher und
zuverlässiger «eise z.B. dadirch bewerkstelligen, daß
die genannten Schaltorgane der Wegneeverrichtung auf
Verstellweg do« den jeweiligen Standort der öewin-
Brehzeigers, odor «im·· hieralt getrieblieh gekoppelten
Gliedes angeordnet BlBdL, derart, da· ·1· feel der
3Θ
do« Anzelgeergane* entsprechend der
und AMtMi Sprtttdtfo* etefe»*maltet «·»·»*»
27« jfQ
Bs empfiehlt «ich Ib übrigen, jeden Schaltventil eine
Sprühdüsengruppe mit mehreren in Fahrtrichtung der Gewinnungsmaschine hintereinander angeordneten Sprühventilen
zuzuordnen. Beispielsweise sind über die gesamte Streblange von 200 bis 300 m etwa fünf bis zwanzig
Sprühdüseagruppon vorgesehen, die jeweils einen entsprechenden
Teilbereich der Streblange abdecken v&ö.
über ein gemeinsames Schaltventil ein- und ausgeschaltet
m worden· Besonders vorteilhaft ist hierbei eine AnordnuBf,bei
der die Sprühdüeengruppen, gegebenenfalls
mit Ausnahme der an don Hmkehrstellea der Gewinnungsmaschine
liegendem ersten und letzton Sprühdüsengruppe, jeweils über ein Rückschlagventil mit den Atisgangen von
zwei aufeinanderfolgenden Sehaltventilen verbunden sind, derart, daB über eines der beiden Sehaltventile jeweils
beide ihm zugeordneten Sprühdüsengruppen mit Spritzwasser beaufschlagbar sind. Ia diesem Fall sind also, gegebenenfalls
mit Ausnahme der Strebendbereiche, jeweils zwei Sprühdüsengruppen gleichzeitig eingeschaltet, die
die hierbei dem Staub nicht nur im engeren Arbeitsbereich der Gewinnungsmaschine, sondern auch im Bereich
vor umd hinter der Gewinnungsmaschine mieder schlagen.
Be empfiehlt sieh, die vorgenannten Magnetventile zu
einem kompakten Steuorbloek zusammenzufassen, der mit Anschlüssen für die hydraulischen Steuerleitungen versehen
ist· Dsr Stouorblook kann dabei mit der Wegmeßvorriohtung
eine kompakte Baueinheit bilden.
Bs vorsteht sich, daß für die Ausbildung der Wegmeßverriohtung
als Steuergerät der Sprühdüseneinriohtung
unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen. Beispielsweise
kennen auf dom Stellweg des über eine Skala
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Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia . j
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia . j
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hlnwegbewegllohen Anzelgeorganes der Wegmeßvorriohtung Im Abstand elektrische Kontakte vorgesehen werden, en
welchen das Anzeigeorgan vorbeiläuft. Beim Schließen der
einzelnen Kontakte werden dann die Stromkreise der zugeordneten Magnetventile geschlossen» so daß die zugehörigen
hydraulischen Steuerleitungen unter Druck und damit die angesteuerten Schaltventile in Öffnungsstellung
gebracht werden. Es versteht sich, daß die elektrischen Kontakte nicht unbedingt dem Anzeigeorgan,
sondern auch einem hiermit getrieblioh gekoppelten Teil der Wegmeßvorrichtung zugeordnet werden können.
Anstelle der Anzeigeorgane können auch aas Permanentmagneten bestehende Schaltorgane an der Wegmeßvorrichtung
vorgesehen werden, welche die gleichen Funktionen erfüllen wie elektrische Kontakte. Auch ist es möglich,
dem Anzeigeorgan oder einem hiermit gekoppelten Teil der Wegmeßvor^ichtung Sohaltorgane zuzuordnen, die durch
mechanischen Anschlag betätigt werden.
In der Zeichnung ist eine zweckmäßige Ausgestaltung einer Bedüsungseinrichtuns nebst dem hierbei als Steuergerät
verwendeten Wegmeßgerät gemäß der Erfindung dargestellt.
In einem untertägigen Gewinnungsbetrieb, z.B. einem Strebbetrieb, ist, wie üblich, vor dem Abbau- oder Kohlenstoß
10 ein rückbarer Förderer 11 verlegt, der aus einem Kettenkratzförderer besteht. Ein«» Gewinnungsmaschine 12,
hler ein Kohlenhobel, ist längs am Förderer 11 entlanggeführt,
wobei sie den Abbaustoß 10 in bekannter Weise schälend hereingewinnt. Das Gewinnungsgut wird von dem
Hobel in den Förderer 11 verladen, welcher das Gut in
der unteren Begleitetrecke über sein übergabeende 13
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Gewerkschaft Eisenhütte Wietffclia
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einem Streckenförderer 14, hler ebenfalls einem Kettenkratzf3rderer,
zuführt.
Mit 15 1st eine Wegmeßvorrichtung, hler ein Hobelwegmesser,
bekannter Art bezeichnet, an welcher sieh der jeweilige Standort des In beiden Richtungen längs am
Abbaustoß 10 entlanglaufenden Hobels feststellen läßt.
Zu diesem Zweck weist die Meßvorrichtung ein Anzeige-*
organ, hier einen Drehzeiger 16, auf, der sich über
eine Rundskala himregbewegt, auf dar die Streblänge
vom Strebeingang bis zum Strebauegang in Metern angegeben ist. Die Zahl, auf welch« der Zeiger 16 zeigt,
gibt somit z.B. den Abstand des Hobelfe von seiner am Strebeingang befindliehen Umkehr stelle an.
sind über die gesamte Streblänge verteilt Sprühdüsen
im gegenseitigen Abstand angeordnet. Diese Sprühdüsen sind zu Düsengruppen I, 11, III usw. zusammengefaßt,
•robe! Jede Düsengruppe einen gewissen Teilbereich der
Streblänge abdeckt. In der Zeichnung sind die Düsengruppen II bis V nur schematlsoh mit ihren Schaltventilen
angedeutet; sie entsprechen der Düsengruppe I. Jede Düsengruppe umfaßt z.B. fünf bis zehn Sprühdüsen
17, die an eine gemeinsame Druckwasserleitung 18 angeschlossen sind. Außerdem ist jeder Sprühdüsengruppe ein
Schaltventil V1, V2, V3 usw. zugeordnet. Die einzelnen Schaltventile sind an eine längs durch den Streb hindurchgeführte
Druckwasser-Versorgungsleitung 19 angeschlossen. Außerdem ist jedes Schaltventil V1 bis V6
mit einer gesonderten hydraulischen Steuerleitung 20 verbunden. Die verschiedenen Steuerleitungen 2Θ sind
als Bündelleitung oder als mehradrige Leitung längs durch
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q/fl
Ct 75 35 *62.θ ':..·.' W
aewerksehaft ElsenMftte ferftfulla: : Λ
Qm vm
AO
den Streb verlegt rad endseitig an einen Steuerbleek 21
angeschlossen, der mit elektrisch betätigten Kagmetventilen
M1f M2, M3 usw. versehen ist. Jedes Schaltventil
ist ein gesondertes Magnetventil zugeordnet, wobei die beiden Ventile jeweils über eine eigene hydraulische
Steuerleitung 20 verbunden sind. Der Steuerbleok 21« Bit
den die Magnetventile zu einer kompakten Baueinheit zusammengebaut sind, weist außerdem einen eingangsseitigen
Anschluß für eine hydraulisohe Druekleitang 22 auf,
mit eier die Steuerleittmgen 20 einzeln in Verbindung gebra@!at
werden, wenn das zugehörige Magnetventil eingeschaltet wird.
Die Schaltung der Magnetventile M1, M2 usw« erfolgt
durch die Wegmeßvorrichtung 1$, die demgemäß als Steuergerät
für die gesamte BedfUtungseinrichtung ausgebildet
ist· Die Magnetventile sind jeweils über eine Steuerleitung
23 en die Wegaeßvorrichtung 15 angeschlossen. Die Wegmeßverrichtung 15 weist (nicht gesondert dargestellte) Sehaltergane auf, die auf den Stell- bzw* An-
zeigeweg des Zeigers 16. oder eines hiermit gekoppelten Getriebeteils angeordnet sind, so daß sie bei der Stelland
Anzeigebewegung des Zeigers einzeln nacheinander betätigt werden. Bei dieser Betätigung wird der Stromkreis
des jeweils zugeordneten Magnetventils M1, M2 usw.
geschlossen, wodurch da« Magnetventil die Verbindung
zwischen der Hauptleitung 22 und der jeweiligen Steuerleitung
2© öffnet. Demgemäß wird die zugeordnete Steuerleitung 20 unter den hydraulischem Steuerdruck gesetzt,
wodurch das zugeordnete Schaltventil V1, V2 usw. geöffnet wird, so daß die Verbindung zwischen der Druekwasser-VereergUBgsleituBg
19 und der zu den Sprundusen 17 führenden
Leitung 18 hergestellt wird. In der Zeichnung sind mit
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CKr 2745
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dl· Tiriohi«din«n Anschlüsse der Schaltventile V1, V2
usv. «it der jeweiligen hydraulischen Steuerleitung 20
bezeichnet· Die Schaltventile bestehen hier aus einfachen kolbe&gesteuerten Ventilen bekannter Art.
Wird Ton der wcgme0vorriohtung 15 das Magnetventil M1 betMtigt, se vird demgemäß über die zugeordnete hydraulische
Steuerleitung 20 das Schaltventil V1 geöffnet» so daß die Sprtihdüsen 17 der in Nahe des Strebeingangs
liegende DUftengruppe I über die Leitungen 19 und 18
an die Druokwasserzuführung angeschlossen sind. Infolgedessen wird dieser Teilbereioh des Strebs, der von der
Düsengruppen I abgedeckt wird, besprüht· Aus der Zeichnung
ist erkennbar» daß jede Düsengruppe I» II usw. eine gemeinsame Druokwasserleitung 18 aufweist, die an beiden
Baden über ein Rückschlagventil 26 mit dem Ausgang des hler befindlichen Sehaltventile verbunden ist. Wird daher
von der YogmeBvorrlohtang 15 bei der Veiterfahrt der
Gewinnungsmaschine 12 das Magmetventil M2 unter Strom
gesetzt und damit über die Druekbeauf sohlagung der ihm
zugeordneten Steuerleitung 20 das Schaltventil Y2 ge-Sf
f net, so fließt das Brackwasser über die Leitung 19 dem geöffneten Schaltventil V2 zu, dessen Ausgang gegenüber
den Leitungen 18 der beiden Düsengruppen I und II durch die Rückschlagventile 26 abgesperrt ist. Bas
Druckwasser am Ausgang des Schaltventile V2 8ί£η«ΐ die
hler befindlichen Rückschlagventile 26 und fließt damit
sowohl Äer Leitung 18 der Büsengruppe I als auch der
Leitung 18 der Düsengruppe II zu· Infolgedessen sind beide Düsengruppen In Betrieb. Vird bei der Veiterfahrt
3$ des Hobels von Ar VegmeSvorriehtung 15 über das Magnetventil
M3 und die zugeordnete Steuerleitiang das Schaltventil
Y3 geöffnet, so fließt das Brackwasser über die
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Gewerkschaft Eisenhütt» Westfalia
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Leitung 19 und das Schaltventil V3 den Leitungen 18 der
Düsengruppen II und III zu, während die Leitung 18 der DUsengruppe I über das in Druckriehtung schließend·
Rückschlagventil 26 am Ausgang des Schaltventile V2 nunmehr abgesperrt ist. Bei dieser Anordnung wird somit
sichergestellt, daß im Arbeitsbereich der Gewinnungsmaschine Jeweils zwei benachbarte DUsengruppen gleichzeitig
in Tätigkeit sind. Lediglich die am Strebeingang angeordnete Düsengruppe wird bei Ansteuerung des ersten
Schaltventils V1 bzw. des (nicht dargestellten) letzten
Schaltventils allein vom Druckwasser beaufschlagt.
Wie erwähnt, kann die Steuerung der Magnetventile M1, M2 usw. durch die Wegmeßvorrichtung 15 in unterschiedlicher
Weise erfolgen. Beispielsweise können dem Anzeigeorgan 16 oder einem hiermit getrieblich gekoppelten
Teil elektrische oder magnetische Schaltorgane zugeordnet sein, die bei der Stell- und Anzeigebewegung des
Anzeigeorgans bzw. des genannten Teils nacheinander betätigt werden, so daß das zugeordnete Magnetventil unter
Strom gesetzt und damit geschaltet wird. Für die Abschaltung des angesteuerten Magnetventils können gesonderte
Schaltorgane an der Wegmeßvorrichtung vorgesehen sein, die den Abschaltvorgang erst dann bewirken, wenn
die Gewinnungsmaschine den von der angesteuerten Düsengruppe abgedeckten Strebbereich verlassen hat.
Es empfiehlt sich im Übrigen, die Magnetventile mit der
Wegmeßvorrichtung 15 zu einer transportablen, kompakten Baueinheit zusammenzufassen. Die Düsen 17 und ihre Schaltventile
werden zweckmäßig versatzseitig an dem Strebförderer 11 angeordnet, wie dies an sich bekannt ist.
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Claims (5)
- , 1 „^Steuergerät für die Schaltbetätigung von Sprühdüsen Kj zum Niederschlagen des St&übes in Bergbau-Gewinnungs-betriebenP>wobei die über die Länge des Abbaustoßes verteilten Sprühdüsen zur Wasserbedüsung des jeweiligen Gewinnungsbereiches einer am ibbaustoß entlangbewegten Gewinnungsmaschine, wie insbesondere eines Hobels, einzeln oder gruppenweise mittels Schaltventilen ein- und ausschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet . daß das Steuergerät für die Fernsteuerung der Schaltventile (V1. V2 usw.) aus einer den jeweiligen Standort der Gewinnungsmaschine bei ihrer Gewinnungsfahrt angebendem Wegmeßvorrichtung (15) besteht, die mit Schaltorganen für die Fernbetätigung der Schaltventile über Steuerleitungen (20) versehen ist.
- 2. Steuergerät nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet . daß die Wegmeßvorrichtung (15) für jedes über eine Steuerleitung (20) betätigbares Schaltventil ein gesondertes Schaltorgan auf-5 weist·
- 3. Steuergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Schaltorgane der Wegießvorrichtung (15) auf dem Verstellweg des den jeweiligen Standort der Gewinnungsmaschine (12)7535482 26.05.77Gewerkschaft EieenhUtb' ,Werefalii 2745anzeigenden Anzeigeorganes (16) oder eines hlemlt getrieblieh gekoppelten Teils angeordnet sind.
- 4. Steuergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch von der Wegmeevorriohtung (15) betätigte Magt tventile (MI1 M2 usw.), die mit der Wegmeßvorrichtung zu einer geschlossenen, kompakten Baueinheit verbunden sind.
- 5· Steuergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sehaltorgane der Wegmefivorriehtung (15) aus elektrischen Schaltkontakten, elektrische"! Schleifkontakten, Sehaltmagneten od.dgl. bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7535462U DE7535462U (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Steuergeraet fuer die schaltbetaetigung von spruehduesen zum niederschlagen des staubes in bergbau-gewinnungsbetrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7535462U DE7535462U (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Steuergeraet fuer die schaltbetaetigung von spruehduesen zum niederschlagen des staubes in bergbau-gewinnungsbetrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7535462U true DE7535462U (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=31963096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7535462U Expired DE7535462U (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Steuergeraet fuer die schaltbetaetigung von spruehduesen zum niederschlagen des staubes in bergbau-gewinnungsbetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7535462U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202016105570U1 (de) * | 2016-10-06 | 2018-01-09 | Stefan Widhalm | Vorrichtung zum Binden von Staub |
| US11285501B2 (en) | 2016-10-06 | 2022-03-29 | Stefan Widhalm | Device and method for binding dust |
-
1975
- 1975-11-07 DE DE7535462U patent/DE7535462U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202016105570U1 (de) * | 2016-10-06 | 2018-01-09 | Stefan Widhalm | Vorrichtung zum Binden von Staub |
| DE202016105569U1 (de) * | 2016-10-06 | 2018-01-09 | Stefan Widhalm | Vorrichtung zum Binden von Staub |
| US11285501B2 (en) | 2016-10-06 | 2022-03-29 | Stefan Widhalm | Device and method for binding dust |
| EP4019154A1 (de) | 2016-10-06 | 2022-06-29 | Stefan Widhalm | Vorrichtung und verfahren zum binden von staub |
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