DE754476C - Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung - Google Patents
Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter ErregerwicklungInfo
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- DE754476C DE754476C DES151080D DES0151080D DE754476C DE 754476 C DE754476 C DE 754476C DE S151080 D DES151080 D DE S151080D DE S0151080 D DES0151080 D DE S0151080D DE 754476 C DE754476 C DE 754476C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
- H02K3/28—Layout of windings or of connections between windings
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Description
- Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung Die Erfindung bezieht sich auf nicht selbstanlaufende Synchronmaschinen mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung. Sie hat die Aufgabe,, unerwünschte, vom: der Nutzfeldpolteilung abweichende Feldwellen, also Feldwellen, die eine kleinere oder grUere Polteilung als. das Nutzfeld haben., mit einfachen Mitteln zu unterdrücken. Solche Feldwellen sind ben Maschinen mit Bruchlochwicklung besonders ausgeprägt und erfordern: hier richtig bem:esseneDämpferwicklungen. Solche Dämpferwicklungen werden durch die Erfindung teilweise oder vollständig erspart. Hierzu. enthält nach der Erfindung die Erregerwicklung eine Mehrzahl von Kurzschlußverbin.dungen zwischen Äquipotentialpunkten des Erregerstromkreises.
- Es ist an sich bekannt, solche KurzschluB-verbindungen bei Einphasenmaschinen zur Abdämpfung der gegenlaufenden Feldkomponente, also eines Feldanteils von gleicher Polteilung wie das Nutzfeld, und. bei selbstanlaufenden Synchronmaschinen als Ersatz eines Anlaufkäfigs anzubringen. Für die Abdämpfung der gegenlaufenden Feldkomponente bei Einphasenmaschinen genügt eine einzige Kurzs:chlußverbindung, die eine zweite magnetische Achse der Dämpferwicklung schafft. Mit einer solchen Verbindung können ab-,r von der Nutzfeldpolteilung abweichende Feldwellen nicht ohne weiteres unterdrückt werden. Auch die für selbstanlaufende Synchronmaschinen bestimmten Kurzschlußverbindungen an der Erregerwicklung eignen sich wenig für den. Erfindungszweck. Selbstanlaufende Maschinen benötigen Kurzschlußstromkreise von verhältnismäßig hohem Ohrnschem Widerstand, die zu einer befriedigenden Abdämpfung von Feldwellen nicht ausreichen, wenn sie für den Selbstanlauf richtig bemessen und angeordnet sind. Bei nicht selbstanlaufenden Synchronmaschinen. hat man dagegen die Freiheit, den mit Hilfe der erwähnten Kurzs:chlußverbindungen gebildeten Dämpferstromkreisen so kleinen Ohmschen Widerstand zu geben und die Kreise so anzuordnen, daß sie die unerwünschten Feldwellen ebenso wirksam wie eine besondere Dämpferwicklung unterdrücken.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung durch Schaltbilder der Erregerwicklung wiedergegeben. Der Einfachheit halber sind die Wicklungen als ein, schichtige Einlochwellenwicklungen mit einer Windung je Polpaar dargestellt. Bei der praktischen Ausführung kann die Wicklung Spulengruppen von beliebiger Windungszahl und beliebiger Nutenzahl je Spulenseite enthalten und auch zwei- oder mehrschichtig ausgeführt sein.. Die Wicklung besteht in allen drei Ausführungsbeispielen aus zwei parallel geschalteten Zweigen:, wovon der eine voll ausgezogen, der andere gestrichelt dargestellt ist. Bei A befindet sich der Anfang, L"-,:i E das Ende der parallel geschalteten Wicklungszweige. Die in aufeinanderfolgenden Nuten liegenden Wicklungsstäbe sind fortlaufend mit i bis 12 bezeichnet. Zur Verdeutlichung sind in Fig. 2 und 3 einib Wicklungselemente. am rechten Ende des Schaltbildes wiederholt.
- In Fig. i sind die beiden parallel geschalteten Wicklungszweige um eine Nutteilung gegeneinander versetzt. Die Punkte a dies einen und a' des anderen Wicklungszuges sind @lquipot; ntialpunl:te, ebenso die Punkte b und b', c und c', d und d', e und e'. Sie sind paarweise durch die Kurzschlußverbindungen I, 1I, 111, IV und V miteinander verbunden. Hierdurch entstehen sechs in sich kurzgeschlossene Dämpferstromkreise, wie z. B. I-a-i-<4-:2-a' oder I-a-3-b-II-b'-:I-a' oder I1-b'-b-c =III-c-S-b usw. Die zum Anschluß der Kurzschlußverbindunggewählten Äquipotentialpunkte a, ä , b, b' us-,v. müssen nicht, wie dargestellt, an den Wickelköpfen liegen, doch lassen sich dort die Anschlüsse am leichtesten anbringen. Die Kurzschlußverbindungen müssen auch nicht an den: Wickelköpfen beider Stirnseiten der Maschine vorgesehen werden, sondern es genügt fallweise bloß eine Stirnseite mit solchen Verbindungen zu versehen. Zweckmäßig liegen ini Zuge des Erregerkreises aufeinanderfolgende Kurzschlußverbindungen abwechselnd auf der einen und auf der anderen Stirnseite der Maschine. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die beiden Wicklungszweige um drei Nutteilungen, im Ausführungsbeispiel nach Fig.3 um fünf Nutt ei ilungen, geggenema nder versetzt. Durch die Kurzschlußverbindungen entstehen hierbei je nach dem Abstand der beiden Wicklungszweige Dämpferstromkreise von verschiedener Ausdehnung. je nach der Wahl dieses Abstandes kann man daher verschiedene Dämpferwirkung erreichen und die Dämpfung den besonders störenden: Feldwellen anpassen.
- Bei Wicklungen mit Mehrlochspulen, also Spulen., deren Spulenseiten auf mehrere Nuten verteilt sind, sind die parallel geschalteten Wicklungszweige in der Regel um die Spulenbreite oder um ein Mehrfaches davon gegeneinander zu versetzen. Man kann aber auch hiervon abweichende Abstände der beiden Wicklungszweige und damit andere Weiten der Dämpferstromkreise erhalten, wenn man etwa die parallel geschaltetenWicklungszweige untereinander verschachtelt, d. h. ihre Spulenseiten ineinandergreifen läßt, so daß ein oder mehrere Wicklungsstäbe einer Spule zwischen `'Wicklungsstäben der Nachbarspule liegen. Die i Kurzschlußverbindungen können auch in ungleichen Abständen aufeinanderfolgen, so daß zur Abdämpfung verschiedener Feldwellen geeignete Dämpferstromkreise ungleicher Weite entstehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochw icklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung eine Mehrzahl an sich bekannter Kurzschlußverbindungen zwischen Äquipotentialpunkten des Erregerstromkreises enthält, wodurch zur Abdämpfung unerwünschter, von. der Nutzfeldpolteilung abweichenden Feldquellen, jedoch nicht zum Anlauf dienende Dämpferstromkreise gebildet werden. --. Synchronmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußverbindungen an die Wickelköpfe der parallel geschalteten Erregerwicklungs:-zweige angeschlossen: sind. 3. Synchronmaschine nach: Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußverbindungen auf beiden Stirnseiten oder auf einer Stirnseite der Maschine. angebracht sind. 4. Synchronmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge des Erregerstromkreises aufeinanderfolgende Kurzschlußverbindungen ab>-wechselnd auf der einen und auf der anderen Stirnseite der Maschine liegen. 5. Synchronmaschine nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die durch Kurzschlu.ß.verbindungen verbun, denen Erregerwicklungs:zweige um ein Mehrfaches der Nutteilunig bzw. um ein Mehrfaches der Spulenbreite gegeneinander versetzt sind. 6. Synchronmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die durch Kurzschlußverbindungen verbundenen Erregerwicklungszweige untereinander verschachtelt sind, um von der Spulenbreite unabhängige Weiten der Dämpferstromkreise zu. erhalten. 7. Synchronmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußverbindungen in ungleichen Abständen aufeinanderfolgen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES151080D DE754476C (de) | 1942-06-28 | 1942-06-28 | Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES151080D DE754476C (de) | 1942-06-28 | 1942-06-28 | Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE754476C true DE754476C (de) | 1953-05-11 |
Family
ID=7542718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES151080D Expired DE754476C (de) | 1942-06-28 | 1942-06-28 | Nicht selbstanlaufende Synchronmaschine mit Bruchlochwicklung im induzierten Teil und verteilter Erregerwicklung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE754476C (de) |
-
1942
- 1942-06-28 DE DES151080D patent/DE754476C/de not_active Expired
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