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Lichtregler Die bisher verwendeten Lichtregler sind allgemein so gebaut,
daß sich. auf ihrem Regelweg eine gleichmäßige Zunahme der Verbrauchsspannung ergibt.
Bei gleichmäßiger Durchsbenerung, sei es- von Hand, durch Hilfsimotar oder auf beliebige
,andere Weise, wird demn ach in einer bestimmten Zeiteinheit beispielsweise eine
Spannungsänderung von. io V ausgesteuert, in dier nächsten Zeiteinheit eine Spannungsänderung
von: ebenfalls, io V usw., so daß nach einer bestimmten Anzahl von Zeiteinhelten
an; den Lichtquellen die volle Spannung liegt.
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Die Regelkennl.inie für Metalldrahtlampen, wie sie allgemein: zur
Anwendung kommen, ist nun kleine solche, daß sie sich einer gleichmäßigen Spannungszunahme
anpaßt. Die im unteren Spannungsbereich erzeugte, Lichtleistung ist gleich, Null
und nimmt dann; sehr rasch zu, bis sie ihren Hächstwert erreicht. Bei gleichmäßiger
Durchsbeuerung würde auf dem ersten Teil des, Regelbereiches: überhaupt kein Lichtsichtbar
sein, die Lichtwirkung würde vielmehr verhältnismäßig plötzlich auftreten und sehr
rasch auf die volle Leistung gelangen.
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Bedienungspersonen, die mit Lichtreglern zu tun haben und: z. B. die
Lichtleiisitung von Hand regeln oder auf ihren Höchstwert zu bringen; haben, müssen
die Besonderheiten der
Regelkennlinie berücksichtigen und die Regelung
demgemäß so vornehmen, daß auf dem ersten: Teil des Re@gel-,vege:s sehr rasch und
nach Erscheinen der ersten Lichtwirkung langsamer und dann sehr langsam geschaltet
wird. Es besteht jedoch keine Möglichkeit, den Regelvorgang zu beeinflussen, wenn
der Antrieb des Lichtreglers auf mechanischem Wege, z. B. durch einen Hilfsmotor,
erfolgt. Der eigentliche Zweck der allmählichenLichtleistung wird damit vollständig
vereitelt, und es ist auch schwierig, eine gewisse gewünschte Lichtleistung einzustellen..
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Die Erfindung, die diesem Mangel abzuhelfen sucht, besteht darin,
daß an dem Lichtregler eine Einrichtung vorgesehen ist, die den Regler bei gleichförmiger
Bewegung des Antriebsmittels derart ungleichförmig antreibt, daß an den Lichtquellen
eine gleichmäßige Zu- oder Abnahme der Lichtleistung auftritt. Die Regelung erfolgt
zweckmäßig so, da.ß die: Regelkennlinie für die Spannung einen derartigen Verlauf
nimmt, daß die Regelkennlinie für die Lichtleistung zu einer Geraden oder annähernd
einer Geraden wird.
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten:, um diese: Wirkung zu erreichen.
Setzt man beispielsweise als. Lichtregler einen Regelwiderstand oder Regeltransformator
voraus, über dessen Kontaktbahn eine Gleitbürste verschoben wird, so kann zwischen
den treibenden und den getriebenen Teil des Reglers ein. Getriebe eingeschaltet
werden, das die gleichförmige: Bewegung des treibenden Teiles, dgl., z. B. des Handhebels,
des Hilfsmotors. od, in eine ungleich förmi.ge des getriebenenTeiles umsetzt, welche
im Sinne der Vergleichmäßigung der Lichtleistu:ngsänderunig wirkt. Getriebe, die
eine, Spannungsregelung in dem gewünschten Sinne. herbeiführen können, d. h. die
zunächst eine rasche und dann langsame Regelung herbeiführen, sind an sich bekannt
und können in verschiedensten Formen zur Anwendung gelangen. So kann beispielsweise
der Motor oder der Handhebel zum Antrieb einer Seiltrommel veränderlichen Durchmessers
dienen, die zur unmittelbaren. Steuerung des Schlittenseiles dient. Für den Regelvorgang
können auch elliptische Zahnräder bzw. Teile ihrer Abwälzbahn benutzt werden usw.
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Die beschriebene Einrichtung bietest bedewtende Vorteile. Der Weg
des Regelgliedes erlaubt jeweils eine genlaue Voransbestimmu.ng des gewünschten:
Beleuchtungsgrades.; es kann also auch eine in der Bedienung des Lichtreglers ungeübte
Person die Regelung vornehmen, ohne daß dabei Fehler auftreten.. Die bedienende
Person braucht nicht zu wissen, daß die Spannungsregelung nicht gleichgesetzt werden
kann mit der Licht: leistungsregelung und daß letztere ganz anderen Gesetzen folgt.
Es steht für den Bedienenden vielmehr bei Anwendung eines solchen Gerätes fest,
daß z. B. auf einem Viertel des Regelweges ein Viertel der Lichtleistung erreicht
ist, auf dem halben Wege die halbe Lichtleistung vorhanden ist us.w. Es ist ferner
möglich., einen. gewissen Beleuchtungsgrad einzustellen, ohne überhaupt die Lichtwirkungen
zu beobachten, denn die jeweilige Lichtleistung entspricht jeweils einer bestimmten
Lage des von, Hand; motorisch oder magnetisch angetriebenen Bedienungsgliedes des
Lichtreglers. Dies ist auch wichtig für Voreinstellungen, d. h. für die Einstellungen
von Beleuchtungsgraden, denen die Ausregelung, also die Wirksammachung, erst später
folgt.
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Gemäß der Zeichnung, die einAusführungs@-beispiel zur Da=rstellung
bringt, ist das Regelgerät, dem eine veränderliche Spannung abr genommen wird, mit
k bezeichnet. Dieses Gerät kann durch einen Widerstand oder einen Umspanner gebildet
werden. Auf seiner Wicklung oder einer Kontaktbahn wird eine Bürste b verschoben,
deren Steuerung mittels eines über Rollen r laufenden Seiles s erfolgt.
Die Steuerung erfolgt durch eine urrunde Scheibe t, wobei ein Ausgleichsgewicht
g vorgesehen ist. Dass Seil s liegt auf dem äußeren: Umfang der Scheibe t auf, die
über einen Schneckentrieb v, u von einem Elektromotor m
angetrieben
wird. Der Motor ist mit einer hier nicht veranschaulichten Umschalteinrichtung versehen,
mit der die Drehrichtung umgekehrt werden kann.
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Wird die Scheibe t in, der Pfeilrichtung angetrieben, so bewegt sich
die Bürste b zunächst rasch, da ein großer Radius der Scheibe t wirksam ist. Entsprechend
dem bei der Drehung sich verringernden Radius nimmt die Umfangsgeschwindigkeit ab
und ebenso die Bewegungsgeschwindigkeit der Bürste b. Zweckmäßig wird die Form der
Scheibe t so gewählt, daß. die durch die Bürste abgenommene Spannung b im Sinne
einer gleichmäßigen Zunahme des Lichteffektes sich ändert. Bei Fernsteuerung wird
dann; auf alle Fälle erreicht, daß ein. normales Regelgerät oder ein normaler Antriebsmotor
bzw. eine üblich ausg?eführteAntriebshilfskraft verwenrdet werden können. Es ist
nur notwendig, ein Zwischengetriebe anzuwenden, welches verhältnismäßig einfacher
Bauart ist.