DE838009C - Elektromagnetisch arbeitender Spindelantrieb - Google Patents
Elektromagnetisch arbeitender SpindelantriebInfo
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Description
- Elektromagnetisch arbeitender Spindelantrieb Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetisch arbeitende Vorrichtungen, die als Antriebe verwendet werden und in der Kombination eines Elektromotors mit solchen Organen bestehen, die die drehende Bewegung des Motors in eine geradlinige Bewegung eines gleitenden Bauteils umwandeln und durch diese Bewegung eine Vorrichtung steuern.
- Gegenstand der Erfindung ist die Kombination eines Elektromotors mit einem gleitenden Körper, einer Drehspindel, die durch Schraubengewinde od. dgl. mit dem Gleitkörper in Verbindung steht, einem ausrückbaren Getriebe zur Übertragung der Bewegung des Motors auf die Spindel und einer Feder, die der Spindel ebenfalls eine Drehbewegung erteilen kann, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Feder durch den Motor gespannt wird, wenn dieser die Spindel antreibt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht im Schnitt nach i-i der Fig. 2 und Fig. z eine Draufsicht im Schnitt nach 2-2 der Fig. i; Fig. 3 ist ein Schaltschema der dargestellten Vorrichtung.
- In einem Teil des Gehäuses a ist der Elektromotor b untergebracht. In einem anderen Teil des Gehäuses a befindet sich ein gleitender Hohlzylinder c, dessen Achse mit der des Motors b parallel liegt und der durch eine Längsnut (nicht dargestellt) in dem Gehäuse geführt ist.
- An einem Ende des Motors b ist in dem angrenzenden Teil des Gehäuses a eine unter Federdruck stehende Reibungsbremse d angeordnet, die durch einen Elektromagnet e gelöst werden kann und den Zweck hat, den Motor art einer unerwünschten Bewegung zu hindern. In der Darstellung besteht die Bremse d in einer Scheibe /, die auf dem einen Ende der Läuferspindel g des Motors lagert und so ausgebildet ist, daß sie zwischen einen feststehenden ringförmigen Körper h und den federbelasteten Körper i greift. Dieser wird gleitend von dem Elektromagnet gehalten und ist gegen den Druck der Feder j beweglich, so daß die Scheibe bei Tätigwerden des Elektromagnets freigegeben wird.
- Auf der anderen Seite des Motors b ist auf der Läuferwelle g ein Ritze[ k befestigt, das in ein loses Ritze[ m eingreift. Dieses wird in einer Kulisse n gehalten, die mit einem Zapfen o in einer Muffe p am benachbarten Gehäuseteil gelagert ist. Das lose Ritze[ m steht mit einem Zahnkranz q im Eingriff, der sich auf einerTrommel r befindet (Fig. 2). Diese ist am Ende einer Drehspindel s befestigt, die teilweise in dem Gleitkörper c koaxial gelagert ist. In der Trommel r ist eine Spiralfeder t untergebracht, die mit einem Ende an der Trommelinnenwand und mit dem anderen Ende auf einer feststehenden, auf gleicher Achse mit der Spindel s liegenden Welle u verankert ist. An einer Seite ist die Welle u zu einem Zapfen v ausgebildet, der in einer entsprechenden Bohrung des benachbarten Spindelendes s lagert. Auf der anderen Seite ruht die Welle im feststehenden Gehäuse a, wobei ein Stift iu, der durch die Welle hindurchgeht und in eine Ausnehmung x des Gehäuses eingreift, die Welle u an einer drehenden Bewegung hindert.
- Das lose Ritze[ m und der Zahnkranz q auf der Trommel r können auf geeignete Weise in oder außer Eingriff gebracht werden. Vorzugsweise wird zu diesem Zweck ein Kolben y mit einem konischen Kopf -- verwendet, der sich in eine gleichachsig angeordnete Ausnehmung 2 auf der einen Seite des losen Ritzels m einlegt. Der Kolben y wird durch einen Elektromagnet 3 in die Arbeitsstellung gebracht, indem sein Kopf z in die Ausnehmung 2 des losen Ritzels m gedrückt wird. Der Elektromagnet besitzt einen beweglichen Kern 4, der mittels eines verkröpften Armes 5 mit dem Kolbenkopf verbunden ist. Wenn der Magnet eine Erregung erfährt, drückt der Kolbenkopf in die Ausnehmung 2 und bringt das lose Ritze[ mit dem Zahnkranz q in Eingriff. Sobald der Elektromagnet 3 wieder stromlos ist, gibt der Kolben y das lose Ritze[ wieder frei, so daß dieses entweder durch den Zahnflankendruck oder durch eine Feder 6, die auf die eingezapfte KuLisse n wirkt, aus dem Za-hmdrnanz q gerückt wird.
- Die Spindel s steht über ein Schraubengewinde od. dgl. mit dem Gleitkörper c in Verbindung. Wie dargestellt, erfolgt diese Verbindung vorzugsweise durch eine Gruppe von Kugeln 7, die durch einen Käfig S im Gleitkörper c gehalten werden und mit dem Schrattl>engang q der Spindel s im Eingriff stehen.
- Zusätzlich kann in Verbindung mit dem Gleitkörper c ein Endausschalter [o vorgesehen werden, der den Stromkreis des Motors selbsttätig unterbricht, wenn der Gleitkörper in derjenigen Endstellung seines Bewegungsbereichs angelangt ist; in der die Federt gespannt ist.
- Die Elektromagnete e und 3 sind in den Stromkreis des Motors b eingeschaltet, wie in Fig. 3 dargestellt, in der b1 die Ankerwicklung und b= die Feldwicklungdes Motors bezeichnen. Ebenfalls sim der Endausschalter [o, eine Stromquelle il und der von Hand zu steuernde Schalter 12 in den Motorstromkreis eingeschlossen.
- Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende: Wenn der Motor b in Ruhe ist, wird sein Anker durch die Bremse d festgehalten. Sobald der Motor b Strom bekommt, wird die Bremse d gelöst, und der Elektromagnet 3 tritt in Tätigkeit, um das lose Ritze[ m mit dem Zahnkranz q auf der Trommel r, die mit der Spindel s in Verbindung steht, in Eingriff zu bringen. Letztere wird nun von dem Motor b über das Getriebe k, m, q in Drehung versetzt, so daß sich der Gleitkörper c nach einwärts bewegt. Während dieses Vorganges wird die Feder t in der Trommel r ge- spannt. Hat der Gleitkörper c das Ende seiner Eirtwärtsbewegung erreicht, so öffnet sich der Motorstromkreis, arid der Motor wird unter dem EinffeB der Bremse d festgehalten. Inzwischen bleibt der Elektromagnet 3 in Tätigkeit. Um den Gleitkörper c zurückzubringen, wird der Elektromagnet 3 strOnllos gemacht, so daß das lose Ritze[ m mit dem Zahnkranz q außer Eingriff kommt, Nun tritt die vorher gespannte Feder t in Tätigkeit und bewirkt, daB sich die Spindel s entgegengesetzt dreht und den Gleitkörper c stach auswärts bewegt. Andererseits kam ,der Glditkörper c aber auch durch den Motor b bis zu seiner äu&renEndstellung bewegt und durch die Feder t zurückgebracht werden.
- Der Antrieb gemäß der Erfindung kann mannigfache Anwendung finden, er ist jedoch insbesondere zur Betätigung der Wechseleinrichtung bei regelbaren Übersetzungsgetrieben od. dgl. geeignet, deren Einzelteile den verschiedensten Erfordernissen entsprechend ausgebildet sein können.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisch arbeitende Antriebsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination eines Elektromotors (b) mit einem Gleitkörper (c), einer Drehspindel (s), die durch Schraubengewinde od. dgl. mit dem Gleitkörper in Verbindung steht, einem'ausrückbaren Getriebe (k, m, q) zur Übertragung der Bewegung des Motors auf die Spindel, und einer Feder (t), die der Spimidel ebenfalls eine Drehbeweguryg erteilen kann, indem die Anordnung derart getroffen wird, daß die Feder durch den Motor gespannt wird, wenn dieser die Spindel antreibt,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine unter dem Einfluß einer Druckfeder (f) stehende und mittels eines Elektromagnets (e) lösbare Reibungsbremse (d), die den Motor festhält.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch t und z, dadurch gekennzeichnet, daß das ausrückbare Getriche von einem Zahnkranz (q), der mit der Drehspindel in Verbindung steht, einem auf der 1Totorwelle festsitzenden Ritze[ (k) und einem zwischen diesem und dem Zahnkranz. befindlichen losen Ritze[ (m) gebildet wird, und daB elektromagnetisch arbeitende Mittel vorgesehen sind, um das lose Ritze[ in Tätigkeit zu bringen.
- Vorrichtung nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das lose Ritze[ (m) von einer eingezapften Kulisse (n) getragen und durch einen Kolben in seine Arbeitsstellung gebracht wird, wobei die Betätigung des Kolbens durch einen Elektromagnet erfolgt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz (q) mit der Spindel (s) durch eine Trommel (s) verbunden ist, die eine Feder (t) zur Betätigung der Spindel aufnimmt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838009C true DE838009C (de) | 1952-03-27 |
Family
ID=579524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT838009D Expired DE838009C (de) | Elektromagnetisch arbeitender Spindelantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838009C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996004494A1 (en) * | 1994-08-03 | 1996-02-15 | Rotork Controls Limited | Differential drive linear actuator |
| FR2741929A1 (fr) * | 1995-12-05 | 1997-06-06 | Deutsche Forsch Luft Raumfahrt | Dispositif pour convertir un mouvement de rotation en un deplacement axial |
| EP1970598A1 (de) * | 2007-03-16 | 2008-09-17 | HONDA MOTOR CO., Ltd. | Förderschneckenmechanismus |
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0
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996004494A1 (en) * | 1994-08-03 | 1996-02-15 | Rotork Controls Limited | Differential drive linear actuator |
| US5865272A (en) * | 1994-08-03 | 1999-02-02 | Rotork Controls Limited | Differential drive linear actuator |
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| US7950301B2 (en) | 2007-03-16 | 2011-05-31 | Honda Motor Co., Ltd. | Feed screw mechanism |
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