DE754803C - Zahnbohrer - Google Patents
ZahnbohrerInfo
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- DE754803C DE754803C DEL105609D DEL0105609D DE754803C DE 754803 C DE754803 C DE 754803C DE L105609 D DEL105609 D DE L105609D DE L0105609 D DEL0105609 D DE L0105609D DE 754803 C DE754803 C DE 754803C
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- Germany
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- dental drill
- drills
- dental
- drill
- sintered
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C3/00—Dental tools or instruments
- A61C3/02—Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
- Zahnbohrer Die Erfindung betrifft einen Zahnbohrer und besteht darin, daß er aus gelsintertem Hartmetall besteht.
- Die bei zahnärztlichen Arbeiten benötigten Bohrer wurden bis heute durchweg aus verschiedenen Stählen hergestellt und dann nach versichiedenen Verfahren gehärtet.
- Bei der Benutzung in der Hand. des Zahnarztes. wurden alle bisher bekannten Bohrer sehr schnell stumpf, weil das Zahnbein die Schneiden der Bohrer sehr stark abnutzt.
- Auch Versuche, an Stelle von verschieldenen Silber- und Werkzeugstählen Schnellschnittstähle zu verwenden, führten zu keinem größeren Erfolg. Auch Versuche, die Schneiden aus Wolframkarbidplättchen auf die Bohrenschneiden mit Kupfer aufzulöten, scheiterten, weil bei der Benutzung solcher Bohrer Elementbildungen durch den Speichel des Mundes auftreten, die zu einer schnellen Zerstörung der Lötungen führen und die vor allem durch die Auflösung des Kupfers große gesundheitliche Schädigungen herbeiführen, die die Verwendung solcher Instrumente von vornherein verbieten.
- In der Praxis besteht aber ein dringender Bedürfnis für auf lange Zeit scharfbleibende.
- Bohrer, weil es erwiesen ist, daß scharfe Bohrer nicht nur schneller sondern auch schmerzlos arbeiten.
- Die vorstehend angegebenen Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Zahnbohrer nach der Erfindung aus gesintertem Hartmetall bestehen.
- Die Herstellung der erfindungsgemäßen Zahuhohrer erfolgt nach den an sich in der Me,tallverarbeitung üblichen Arbeitsweisen, indem Hartmetalle, beispielsweise Wolframlcarhid, in feinpulverisierter Form, beispielsweise mit Vaseline, angeteigt werden und das Ganze in einer Form vorgepreßt wird, die die negative Form des gewünschten Zahnbohrers hat. Das Ganze wird im Ofen vorgesintert, der vorgesinterte Bohrer in geeigneter Weise durch Drehen, Fräsen, Schleifen usw. bearbeitet und hernach im Ofen hochgesintert (fertiggesintert).
- Es hat sich bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Zahnbohrer auch noch gezeigt, daß trotz der verwendeten Karbide, die als an sich schlechte Wärmeleiter bekannt sind, die beim Bohren am Zahn auftretende Wärme genügend schnell abgeleitet wird.
- Dies ist bekanntlich eine der Hauptschwierigkeiten beim Bohren, um dem zu behandelnden Patienten keine zu großen Schmerzen zu reiten Es hat sich aber gezeigt, daß es möglich ist selbst mit besonders schlecht wärmeleitenden Karbiden, z. B. Siliciumkarbiden, beim Bohren eine Temperatur von 60 bis 65° ziemlich genau einzuhalten.
- Diese Temperatur gewährleistet eine weitere Schmerzherabsetzung, weil hierbei die im Dentin eingebetteten feinen Nervenstränge anästhesiert werden. Es wird also durch Anwendung eines besonders schlecht wärmeleitenden Karbides zur Herstellung von Zahnbohrern nach der Erfindung die Benutzung teurer und komplizierter Apparate zur W.irmeanästhesie überflüssig.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R U C H : Zahnbohrer, dadurch gekennzeichnet, daß er aus gesintertem Hartmetall besteht.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Schweizerische Patentschrift Nr. 159 202; deutsche Patentschrift Nr. 691 645.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE452148D BE452148A (de) | 1941-10-14 | ||
| DEL105609D DE754803C (de) | 1941-10-14 | 1941-10-14 | Zahnbohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL105609D DE754803C (de) | 1941-10-14 | 1941-10-14 | Zahnbohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE754803C true DE754803C (de) | 1952-08-21 |
Family
ID=7290213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL105609D Expired DE754803C (de) | 1941-10-14 | 1941-10-14 | Zahnbohrer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE452148A (de) |
| DE (1) | DE754803C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH159202A (de) * | 1932-07-09 | 1932-12-31 | Wolfram & Molybdaen A G | Verfahren zur Herstellung von Hartmetallformstücken. |
| DE691645C (de) * | 1937-11-14 | 1940-07-23 | Edelstahlwerke Akt Ges Deutsch | Werkzeug zur schabenden Bearbeitung des Zahnschmelzes fuer Zahnersatzarbeiten |
-
0
- BE BE452148D patent/BE452148A/xx unknown
-
1941
- 1941-10-14 DE DEL105609D patent/DE754803C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH159202A (de) * | 1932-07-09 | 1932-12-31 | Wolfram & Molybdaen A G | Verfahren zur Herstellung von Hartmetallformstücken. |
| DE691645C (de) * | 1937-11-14 | 1940-07-23 | Edelstahlwerke Akt Ges Deutsch | Werkzeug zur schabenden Bearbeitung des Zahnschmelzes fuer Zahnersatzarbeiten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE452148A (de) |
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