DE756002C - Verfahren zur Darstellung von Pregnendionen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Pregnendionen

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DE756002C
DE756002C DESCH114509D DESC114509D DE756002C DE 756002 C DE756002 C DE 756002C DE SCH114509 D DESCH114509 D DE SCH114509D DE SC114509 D DESC114509 D DE SC114509D DE 756002 C DE756002 C DE 756002C
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Expired
Application number
DESCH114509D
Other languages
English (en)
Inventor
A Dr Butenandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Erteilt auf Grund der VO. vom 12. 5.1943 - RGBl. II S. 150
AUSGEGEBEN AM 16. AUGUST 1951
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 120 GRUPPE 25o5
Sch 11450p IVc 112 0
Nachträglich gedruckt durch das Deutsche Patentamt in München
(§ 20 des Ersten Gesetzes zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 8. Juli 1949}
Schering A. G., Berlin*)
Verfahren zur Darstellung von Pregnendionen
Patentiert im Deutschen Reich vom 5. August 1934 an Patenterteilung bekanntgemacht am 5. Oktober 1944
Die vorliegende Erfindung betrifft die Darstellung von Pregnendionen der Formel C21H-30 O2.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß man Pregnenolone der Formel C21H32O2 der Einwirkung von Oxydationsmitteln unterwirft, die eine sekundäre Alkoholgruppe in eine Ketogruppe überzuführen vermögen.
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Pregnenolone können beim Abbau der Oxy-
bisnorcholensäuren erhalten werden, wobei die letzteren in Form ihrer Ester mit Organometallverbindungen umgesetzt, aus den .dabei gebildeten Carbinolen die tertiäre Hydroxylgruppe und das benachbarte tertiär gebundene Wasserstoffatom in'Form von Wasser abgespalten und die so erhaltenen zweifach ungesättigten Verbindungen einer oxydativen Spaltung unterworfen werden.
Als Oxydationsmittel kommen besondere Verbindungen des sechswertigen Chroms, wie
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. A. Butenandt, Berlin-Dahlem
Chromsäureanhydrid u. dgl., in Betracht. Die bei der Durchführung derartiger Oxydationsverfahren zu beachtenden Reaktionsbedingungen sind u. a. beschrieben in Houben-W a y 1, Meth. der org. Chemie, 2. Band, 2. Aufl. (1922), S. 41 ff.
Als Anleitung für die praktische Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mögen die nachstehenden Beispiele dienen.
B eisp i el ι
Eine Auflösung von Pregnenolon in reinem Eisessig wird mit einer drei Atome Sauerstoff pro Mol entsprechenden Menge Chromtrioxyd in Eisessig versetzt, wobei man darauf achtet, daß die Temperatur 150 nicht übersteigt. Das Gemisch wird 1 bis 2 Tage im Eisschrank aufbewahrt, dann mit Wasser verdünnt und mit Äther aufgenommen. Der
so ätherischen Lösung entzieht man saure Anteile durch Ausschütteln mit Natriumcarbonat, die verbleibenden Neutralanteile zeigen nach dem Umkristallisieren einen Schmelzpunkt von 120 bis 1250. Ausbeute etwa 20%.
Beispiel 2
Das Pregnenolon wird in einem weiten Reagenzglas bei einer Badtemperatur von 280 bis 3000 geschmolzen und mit der fünffachen Menge an fein gepulvertem Kupferoxyd in drei bis vier Portionen versetzt. Nach einer Stunde schüttelt man das Reaktionsprodukt wiederholt mit wasserfreiem Methylalkohol durch, behandelt die Lösung in der Kälte mit Tierkohle und läßt das Lösungsmittel verdunsten. Es hinterbleibt das gleiche Diketon-
gemisch, wie es gemäß Beispiel 1 erhalten wird. Ausbeute etwa 15%.
Beispiel 3
ι g Pregnen-(5)-ol-(3)-on-(2o) wird in einer Mischung von 100 ecm Dioxan und 5 g konzentrierter Kalilauge gelöst und mit einer Mischung von 100 ecm Dioxan und 1,1 g 30%igem Wasserstoffsuperoxyd versetzt; die Temperatur wird allmählich auf Wasserbadwärme gesteigert, wobei das überschüssige Wasserstoffsuperoxyd verkocht; die Reaktionslösung wird darauf mit Wasser verdünnt und ausgeäthert. Ausbeute etwa 10%. Hierbei kann Ferrosulfat als Katalysator verwendet werden.
Verschiedene Abänderungen bzw. Änderungen der Reaktionsverhältnisse u. dgl. können natürlich vom Fachmann entsprechend den oben beschriebenen und in den Ansprüchen festgehaltenen Grundsätzen vorgenommen werden.
Die verfahrensgemäß erhältlichen Pregnendione sind wertvolle Stoffe; sie besitzen in chemischer und physiologischer Hinsicht die Eigenschaften des Corpus-luteum-Hormons.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Pregnendionen der Formel C21H30O2, dadurch gekennzeichnet, daß man Pregnenolone der Formel C21H32 O2 der Einwirkung von Oxydationsmitteln unterwirft, die eine sekundäre Alkoholgruppe in eine Ketogruppe überzuführen vermögen.
    1123 8.51
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