DE762098C - Mehrschichtiger Treibriemen, dessen eine Schicht durch Wahl von Polyamid od. dgl. Kunststoff als Zugschicht ausgebildet ist - Google Patents
Mehrschichtiger Treibriemen, dessen eine Schicht durch Wahl von Polyamid od. dgl. Kunststoff als Zugschicht ausgebildet istInfo
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Description
- Mehrschichtiger Treibriemen, dessen eine Schicht durch Wahl von Polyamid od. dgl. Kunststoff als Zugschicht ausgebildet ist Zusatz zum Patent 739713 Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Treibriemens nach Patent 739713. Die Kunststoffe, aus denen die eine Schicht des Treibriemens nach der Haupterfindung besteht, haben. normalerweise einen Feuchtigkeitsgehalt von 5 b-i's 6%; sie können im Maximum r z bis 13-°/o Feuchtigkeit enthalten. Solange der Feuchtigkeitsgehalt mindestens die normale Höhe hat, werden die bekannten guten Eigenschaften (große Zugfestigkeit, hohe Elastizität u. dgl.) dieses Kunststoffes voll wirksam. Sobald jedoch der Feuchtigkeitsgehalt nennenswert verringert wird, besteht die Gefahr der Versprödung des Kunststoffes, des Rissigwerdens und des Aufspaltens. längs seiner molekularen Orientierung, Die Aufrechterhaltung eines Mindestfeuchtigkeitsgehalts hat demnach für Treibriemen u. dgl., deren eine Schicht aus Polyamid 9d. dgl. besteht, erhebliche Bedeutung, da- beim Lauf der Treibriemen, u. dgl., insbesondere in heißen Räumen, häufig eine beträchtliche Wärme auf sie einwirkt, die die Gefahr der Austrocknung der Kunststoffschicht mit sich bringt.
- .Nach der Erfindung ist der Riemen zwecks Erhaltung der Struktur des Kunststoffes unter den. Betriebsbeanspruchungen mit einer hygroskopischen Masse, z. B. Glvcerin und Chlorcalcium, durchsetzt. Die hygroskopische Masse zieht aus der Luft Feuchtigkeit an und hält dadurch die Kunststoffschicht immer in ausreichendem Maße feucht, auch «wenn die Luft im Betriebsraum verhältnismäßig trocken ist. Als hygroskopische Masse hat sich Chlorcalcium als besonders geeignet erwiesen. Das Glycerin stellt ein gutes Bindemittel für Chlorcalcium dar und bietet den weiteren Vorteil, daß es auch noch selbst hygroskopisch ist.
- Es ist an sich bekannt, mehrschichtige Treibriemen mit einer hygroskopischen Masse, wie Glycerin und Chlorcalcium, zu durchsetzen. Nach diesem bekannten Vorschlag soll durch die angezogene Feuchtigkeit die elektrostatische Aufladung des Treibriemens verhindert bzw. neutralisiert werden, vorzugsweise durch Bildung einer elektrisch leitenden Feuchtigkeitsschicht in der der. Riemen umgebenden Luft. Demgegenüber betrifft die Erfindung eine besondere Gattung von Treibriemen, nämlich solche, bei denen eine Schicht des Treibriemens aus Polyamid od. dgl. besteht, und es obliegt ihr eine besondere Aufgabe, nämlich die Erhaltung der Struktur dieses Kunststoffes unter den Betriebsbeanspruchungen.
- Wenn man Wert darauf legt, durch eine einmalige Behandlung des Treibriemens seinen nötigen Feuchtigkeitsgehalt auf die Dauer sicherzustellen, kann man auf die Kunststoffschicht des Treibriemens einen faserigen oder haarigen Belag aufbringen und diesen mit der hygroskopischen Masse durchsetzen. Man kann die erstrebte Wirkung aber auch mit besonders- einfachen Mitteln in der Weise erreichen, daß man die hygroskopische Masse dem Lederpflegemittef zusetzt und mit diesem beim Fetten des Riemens dem Kunststoff zuführt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrschichtiger Treibriemen, dessen eine Schicht durch Wahl von Polyamid od. dgl. Kunststoff als Zugschicht ausgebildet ist, nach Patent 739 713, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen zwecks Erhaltung der Struktur des Kunststoffes unter den Betriebsbeanspruchungen mit einer hygroskopischen Masse, z. B. Glycerin und Chlorcalcium, durchsetzt ist.
- 2. Treibriemen nach Anspruzh i, dadurch gekennzeichnet, daß die hygroskopische Masse dem Lederpflegemittel zugesetzt und mit diesem beim Fetten des Riemens dem Kunststoff zugeführt ist.
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| DE762098C true DE762098C (de) | 1952-10-06 |
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE762098C (de) |
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1942
- 1942-12-08 DE DES153225D patent/DE762098C/de not_active Expired
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