DE7635155U1 - Spardose - Google Patents

Spardose

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DE7635155U1
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turntable
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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spardose.
Spardosen dienen der vorübergehenden Aufbewahrung von Geld, und zwar vor allem von Geldmünzen. Außer dieser Funktion kommt ihnen auch noch die Bedeutung zu, daß sie zum Sparen anreizen sollen. Letzteres gilt insbesondere für Spardosen, welche für Kinder bestimmt sind. Aus diesem Grunde ist es bekannt, derartigen Spardosen ein mHglichst attraktives Äußeres zu geben
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und sie geradezu zu Dekorationsgegenständen oder Spielzeugen auszugestalten.
Bei aller Vielfalt der äußeren Erscheinungsformen ist es in technischer Hinsicht so, daß der eigentliche Vorgang der Geldaufgabe und -Übernahme in die Spardose einheitlich in der Weise erfolgt, daß die Münzen über einen Schlitz in die Spardose eingeworfen werden. Dieser Vorgang übt jedoch auf Dauer keinen besonderen Reiz aus, so daß zwar eine als Spielzeug ausgebildete Spardose insgesamt als Spielzeug oftmals weiter benutzt wird, ihr eigentlicher Zweck aber allmählich außer acht gerät.
Hier setzt nun die Erfindung an. Sie will u. a. eine Spardose, bestehend aus einem Behälter mit einer feststehenden Deckplatte als oberem Abschluß und einer entfernbaren Bodenplatte als unterem Abschluß mit einfachen Mitteln so ausgestalten, daß der Vorgang der Geldaufgabe und -Übernahme in die Spardose, auf den es letztlich ankommt, ebenfalls mehr spielerischen Anreiz erhält und von der Spardose häufiger bestimmungsgemäß Gebrauch gemacht wird. Etwas anders ausgedrückt, besteht die Aufgabe darin, für eine Spardose der angegebenen Art Maßnahmen vorzuschlagen, welche einerseits eine einfache und sichere Geldaufgabe und -Übernahme in die Spardose gewährleisten und andererseits einen schrittweisen gut zu steuernden Ablauf gestatten. Dazu gehört auch,, daß die Möglichkeit geschaffen werden soll, mehrere Geldmünzen gleichraitig aufgeben zu können. Bei bekannten Spardosen ist das nämlich nicht möglich, vielmehr muß jede Geldmünze einzeln erfaßt und eingeworfen werden, was umständlich ist und auf Dauer als lästig empfunden wird.
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Gelost wird die Aufgabe dadurch, daß die Deckplatte eine zylindrische Öffnung mit eitiC"i Rand zum Einlegen von Geldmünzen aufweist und unterhalb der Deckplatte eine mit mindestens einer deckungsgleichen öffnung versehene Drehscheibe und unterhalb der Drehscheibe eine feststehende Auflageplatte angeordnet sind, wobei die Drehscheibe είηβη die Deckplatte durchdringenden Mitnehmerstift o. dgl. besitzt und die Auflageplatte im Abstand zu der Öffnung der Deckplatte endet.
Nach dem Vorschlag der Erfindung brauchen jetzt die Geldmünzen nicht mehr einzeln aufgegeben zu werden, sondern können als Stapel eingelegt werden. Die Öffnung in der Deckplatte mit ihrem Rand wirkt dabei als Sammelschacht. Die Übernahme in den Sparbehälter erfolgt durch Einziehen, mittels der Drehscheibe, welche eine oder mehrere Öffnungen besitzt, die sich mit der Öffnung der Deckplatte zur Deckung bringen lassen. Die Drehscheibe ist dabei über den Mitnehmerstift zu betätigen. Der Mitnehmerstift ist in einfachster Form in der Deckplatte geführt und zur besseren Handhabung mit einem Knopf an seinem oberen Ende versehen.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Spardose bestehen darin, daß ein ganzer Münzbetrag aus mehreren Münzen gleichzeitig aufgegeben werden kann, wobei die Münzen in einfacher und sicherer WeisB in das Innere der Spardose gelangen. Der vorgeschlagene Mechanismus hat zudem den erwünschten Nebeneffekt, daß er gleichzeitig einen spielerischen Anreiz bietet, so daß er die bestimmungsgemäße Verwendung der Spardose unterstützt.
Vorteilhaft ist der Mitnehmerstift mit Aussparungen an seinem Umfang versehen, in welche ein Federbügel ο. dgl. mit seinem freien Ende eingreift, wobei der Federbügel und die Aussparungen einander so zugeordnet sind, daß beim Eingriff des Federbügels eine Öffnung der Drehscheibe mit der Öffnung der Deckplatte zur Deckung gebracht ist.
Diese Maßnahme dient dazu, die Drehscheibe gleich von vornherein so auszurichten, wie eis für den Weitertransport einer Geldmünze erforderlich ist. Die Aussparungen und der Federbügel können dabei auch so geformt sein, daß sich die Drehscheibe nur in einer Richtung weiterdrehen läßt.
Zweckmäßigerweise ist am Ende der Auflageplatte eine seitlich geschlossene Rutsche angebracht, an deren Ende ein von der Auflageplatte und/oder der Behälterinnenwand ausgehender Trennsteg angeordnet ist, wobei die Rutsche und der Trennsteg einen Schlitz für den Durchtritt der Geldmünzen bilden.
Die eingezogene Geldmünze soll dabei sicher in das Innere des Behälters gelangen, jedoch eine Entnahme in umgekehrter Richtung unmöglich sein, auch wenn die Spardose auf den Kopf gestellt und ähnlich manipulieret wird.·
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden an Hand der Zeichnung für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Spardose im Schnitt und
Figur 2 den Gegenstand nach Figur 1 in Draufsicht.
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Die Spardose nach den Figuren 1 und 2 besteht aus einem zylindrischen Behälter 1, dessen oberen Abschluß eine feststehende Deckplatte 2 bildet. Den unteren Abschluß bildet eine Bodenplatte 3, welche entfernbar ist, um von Zeit zu Zeit die Spardose entleeren zu können. Die Deckplatte 2 besitzt eine zylindrische öffnung 4 mit einem hochgezogenen Rand 5. Die Öffnung 4 mit dem Rand 5 wirken als Schacht für Geldmünzen, die stapelweise in die öffnung eingelegt werden können.
Unterhalb der Deckplatte 2 ist eine Drehscheibe 6 mit einem Mitnehmerstift 7 angeordnet, wobei der Mitnehmerstift 7 die Deckplatte 2 durchdringt und in ihr geführt ist. An seinem Ende weist der Mitnehmerstift 7 einen Knopf 8 auf. Die Drehscheibe ist mit zwei öffnungen 9 versehen, welche mit der öffnung 4 der Deckplatte 2 zur Deckung gebracht werden können. Unterhalb der Drehscheibe 6 ist eine feststehende Auflageplatte 10 angeordnet, welche im Abstand zur öffnung 4 der Deckplatte 2 endet und so Geldmünzen den Durchtritt ins Innere der Spardose erlaubt.
Wie aus Figur 1 weiter ersichtlich, setzt sich der Mitnehmerstift 7 zum Innern der Spardose hin fort, wobei er über die Auflageplatte 10 hinausragt. An seinem Umfang weist der Mitnehmerstift 7 Aussparungen 11 auf. Mit jeweils einer dieser Aussparungen gerät das freie Ende eines an der Unterseite der Auflageplatte 10 angebrachten Federbügels 12 in Eingriff, wenn eine Öffnung 9 dar Drehscheibe 6 der öffnung 4 der Deckplatte 2 gegenüberliegt, wie in Figur 1 wiedergegeben ist.
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Am Ende der Auflagsachsibs 10 ist eins Rutsche 13 angebracht. Diese ist seitlich geschlossen, d. h. im Beispiel nach Figur 1 in Blickrichtung. Mit einem von der Auflageplatte 10 und der Behälterinnenwand ausgehenden etwa senkrechten Trennsteg 14 bildet sib einen Schlitz 15, über den die Geldmünzen in das Innere dBr Spardose gelangen können.
Die Wirkungsweise der Spardose ist wie folgt. Werden bei der in Figur 1 wiedergegebenen Stellung mehrere Geldmünzen gleichzeitig in dia öffnung 4 eingelegt, gerät die unterste Münze in die öffnung 9 der Drehscheibe 6. Von der Drehscheibe 6 wird die Münze mitgenommen, sobald der Knopf 8 gedreht wird. Die restlichen Münzen verbleiben in der öffnung 4, wobei sis sich auf der Drehscheibe abstützen. Gerät dabei die erste Münze über die Auflageplatte 10 hinaus, fällt sie aus der öffnung 9 der Drehscheibe 6 nach unten auf die Rutsche 13 und gelangt über den Schlitz 15 in das Innere der Spardose. Bei einer Drehung von 180° gerät gleichzeitig die andere öffnung 9 der Drehscheibe 6 unter· die öffnung 4 der Deckplatte und kann die nächste Münze aufnehmen und weiter— transportieren.
Schutzansprüche;
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S
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3 AO
4 Bezuffiszeiohenliste
5 Behälter
6 Deckplatte
I 7 Bodenplatte
θ öffnung (der Deckplatte 2)
g Rand ,
10 ' Drehscheibe
11 Mitnehmerstift
. 12 Knopf
13 öffnung (der Drehscheibe 6)
14 Auflageplatte
15 Aussparung
Federbügel
Rutsche
Trennsteg
Schlitz
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Claims (3)

t I I III 1 Ill·« m 7 m Sohutzaneprüche
1. Spardose, bestehend aus einem Behälter mit einer feststehenden.Deckplatte als oberem Abschluß und einer entfernbaren Bodenplatte, als unterem Abschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte ( 2 ) eine zylindrische öffnung ( 4 J mit einem Rand ( 5 ) zum Einlegen von Geldmünzen auf- , weist und unterhalb der Deckplatte ( 2 ) eine mit mindestens einer deckungsgleichen öffnung ( 9 ) versehene Drehscheibe (B) und unterhalb der Drehscheibe ( 6 J eine feststehende Auflageplatte (1Oi angeordnet sind, wobei die DrBh-. scheibe ( 6 ) einen die Deckplatte ( 2 ) durchdringenden MitnBhmerstift ( 7 ) o. dgl. besitzt und die Auflageplatte ( 1D ) im Abstand zu der öffnung ( 4 ) der Deckplatte ( 2 ) endet.
2. Spardose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerstift ( 7 ) mit Aussparungen ( 11 ) an seinem Umfang versehen ist, in welche ein Federbügel ( 12 ) o. dgl. mit seinem freien Ende eingreift, wobei der Federbügel ( 12 ) und die Aussparungen ( 11 ) einander so zugeordnet sind, daß beim Eingriff des Federbügels ( 12 ) eine öffnung ( 9 ) der Drehscheibe ( 6 ) mit der öffnung ( 4 ) der Deckplatte ( 2 ) zur Deckung gebracht ist.
3. Spardose nach Anspruch 1 oder ?, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Auflageplatte ( 10 ) eine seitlich geschlossene Rutsche ( 13 ) angebracht ist, an deren Ende ein von der Auflageplatte ( 10 ) und/ oder der Behälterinnenwand ausgehender Trennsteg ( 14 ) angeordnet ist, wobei die Rutsche ( 13 ) und der Trennsteg ( 14 ) einen Schlitz ( 15 ) für den Durchtritt der Geldmünzen bilden.
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DE19767635155 1976-11-06 1976-11-06 Spardose Expired DE7635155U1 (de)

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DE7635155U1 true DE7635155U1 (de) 1977-04-28

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