DE764287C - Verfahren zur Herstellung isolierter elektrischer Leitungen mit ueber einer Huelle aus thermoplastisch bleibenden Kunststoffen angebrachter, mit dieser nicht verklebter oder verbundener Beflechtung oder Bespinnung aus Faserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung isolierter elektrischer Leitungen mit ueber einer Huelle aus thermoplastisch bleibenden Kunststoffen angebrachter, mit dieser nicht verklebter oder verbundener Beflechtung oder Bespinnung aus Faserstoffen

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DE764287C
DE764287C DES129012D DES0129012D DE764287C DE 764287 C DE764287 C DE 764287C DE S129012 D DES129012 D DE S129012D DE S0129012 D DES0129012 D DE S0129012D DE 764287 C DE764287 C DE 764287C
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DE
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plastic
spinning
braiding
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bonded
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Expired
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DES129012D
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English (en)
Inventor
Hans Dr Phil Mueller
Walter Dipl-Ing Roehricht
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17—Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/18—Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
    • H01B7/1855—Sheaths comprising helical wrapped non-metallic layers

Landscapes

  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zurHerstellung isolierter elektrischer Leitungen mit über einer Hülle aus thermoplastisch bleibenden Kunststoffen angebrachter, mit dieser nicht verklebter oder verbundener Beflechtung oder Bespinnung aus Faserstoffen Elektrische Leitungen mit einem äußeren Gummimantel oder gummiisolierte Leitungen werden häufig über der Gummihülle mit einer Bespinnung oder Beflechtung aus Faserstoffen versehen. In neuerer Zeit wird oft bei solchen Leitungen der Gummi durch thermoplastische Kunststoffe, z. B. Polyvinylverbindungen, ersetzt. Dabei hat sich nun gezeigt, daß auf Hüllen aus solchen- Kunststoffen die Faserstoffbeflechtungen bzw. -bespinnungen schlecht haften und sich leicht zusammenschieben. Dadurch ist die Gefahr des Aufreißens der Faserstoffhülle bei der Montage, einsbesondere beim Einziehen in Rohre, gegeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei isolierten elektrischen Leitungen mit Hüllen aus thermoplastischen, nicht härtbaren und nicht vulkanisierbaren Kunststoffen eine bessere Haftung von Faserstoffbeflechtungen oder -bespinnungen auf der Kunststoffhülle zu erzielen, ohne die. Selbständigkeit der beiden Hüllen zu beeinträchtigen. Erfindungsgemäß wird das -dadurch erreicht, daß die Kunststoffhülle mindestens oberflächlich vor oder während des Aufbringens der Textilbeflechtung bzw. -bespinnung plastisch gemacht wird. Hierdurch wird bewirkt, daß die Oberfläche der Kunststoffhülle die Oberflächenstruktur der Faserstoffbeflechtung bzw. -bespinnung annimmt und somit ihre natürliche Glätte verliert. Die Faserstoffe werden dabei mit der Kunststoffhülle nicht verklebt, sondern behalten ihre Selbständigkeit, was insbesondere für das Entisolieren beim Zubereiten der Enden von Wichtigkeit ist.
  • Das Plastischmachen der Kunststoffhülle gemäß der Erfindung kann vorteilhaft mit dem Aufbringen der Kunststoffhülle vereinigt werden, indem das Aufbringen der Faserstoffbeflechtung bzw. -bespinnung unmittelbar hinter der Spritzmaschine erfolgt, durch die der Kunststoffmantel auf die Leitung aufgebracht wird, während der Kunststoff noch in dem plastischen Zustand ist, der ihm für das Aufspritzen gegeben wurde.
  • Es ist jedoch auch möglich, die nach dem Aufbringen bereits abgekühlte und somit erhärtete Kunststoffhülle nachträglich wieder, mindestens oberflächlich, z. B. durch Erwärmen, plastisch zu machen. Dies kann beispielsweise durch ein Hindurchziehen durch warmes Wasser oder Anblasen mit warmer Luft erzielt werden.
  • Auch kann jedoch die Oberfläche der Kunststoffhülle durch eine Behandlung mit einem Lösungsmittel leicht angequollen werden. Für diese Behandlung kommen die üblichen Lösungsmittel in Frage. Für Hüllen aus einem Polyvinylchloridmischpolymerisat haben sich beispielsweise Methylenchlorid oder Trichloräthylen sowie Zyclohexanon als geeignet erwiesen.
  • Diese Behandlung der Oberfläche der Kunststoffhülle kann beispielsweise so erfolgen, daß das Lösungsmittel vor dem Aufbringen der Faserstoffbeflechtung bzw. -bespinnung auf die Kunststoffhülle aufgebracht wird, indem z. B. die Leitung durch das Lösungsmittel hindurchgezogen wird. Hierbei ist es vorteilhaft, in dem Lösungsmittel bereits einen gewissen Anteil bis zu etwa i5 % des Kunststoffes zu lösen. Dadurch wird eine erhöhte Viskosität des Mittels erreicht, so daß es besser an der Kunststoffoberfläche haftet, und auch eine Beschleunigung des Plastischwerdens bewirkt.
  • Es können aber auch das aufzuspinnende Faserstoffband oder die zur Herstellung der Beflechtung dienenden Fäden vor dem Aufbringen mit dem Lösungsmittel getränkt werden. wobei darauf zu achten ist, daß das Lösungsmittel im Augenblick des Aufbringens noch nicht verflüchtigt ist.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine isolierte elektrische Leitung dargestellt. bei der der Leiter i mit einer Isolierhülle 2 aus einem thermoplastisch bleibenden Kunststoff, vorzugsweise einem Polyvinylchloridmischpoly merisat umgeben ist. Auf dieser Kunststoffhülle ist ein Faserstoffband 3 angeordnet, das unter Spannung auf den Kunststoffmantel aufgebracht wurde, während sich mindestens dessen Oberfläche in plastischem Zustand befand. Die Faserstoffbandbespinnung ist nach Aufbringung in üblicher `''eise mit einer Tränkmasse getränkt.
  • Die Erfindung hat bereits für Leitungen der in der Zeichnung dargestellten Art mit einer Faserstoffbandbespinnung praktische Bedeutung erlangt. An Stelle einer Bandbespinnung kann jedoch im Rahmen der Erfindung auch eine Faserstoffbeflechtung oder -beklöppelung oder eine ähnliche Faserstoffschutzhülle angeordnet werden. Ebenso können zwischen der Kunststoffhülle und dem Leiter eine oder mehrere weitere Isolierschichten vorgesehen sein. Die Leitung selbst braucht auch nicht wie im dargestellten Beispiel einadrig zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung isolierter elektrischer Leitungen mit über einer Hülle aus thermoplastisch bleibenden Kunststoffen angebrachter Beflechtung oder Bespinnung aus Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhülle mindestens oberflächlich vor oder während des Aufbringens der Textilbeflechtung bzw. -bespinnung plastisch gemacht wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbringen der Faserstoffbeflechtung bzw. -bespinnung unmittelbar hinter der die Kunststoffhülle erzeugenden Maschine erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Hülle vor der Aufbringung der Faserstoffbeflechtung bzw. -bespinnung durch Erwärmung mittels «-armer Luft oder eines anderen Gases, warmen Wassers oder einer anderen Flüssigkeit plastisch gemacht wird. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Kunststoffhülle vor dem Aufbringen der Faserstoffbeflechtung bz«-. -bespinnung durch Behandlung mit einem Lösungsmittel. z. B. Methylenchlorid oder Trichloräthylen, leicht angequollen wird. ä. Verfahren nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel geringe Mengen, vorzugsweise etwa 15 °/o des Kunststoffes gelöst enthält. 6. Verfahren nach Anspruch ,4 oder ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhülle durch die in bekannter Weise vor dein Aufbringen mit dem Lösungsmittel getränkten Faserstoffbänder oder Fäden an der Oberfläche plastisch gemacht wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 471 oo6, 599 934; britische Patentschriften Nr. 372 327, 439 83I, 455 833; USA.-Patentschrift Nr. 809 3r3.
DES129012D 1937-10-05 1937-10-05 Verfahren zur Herstellung isolierter elektrischer Leitungen mit ueber einer Huelle aus thermoplastisch bleibenden Kunststoffen angebrachter, mit dieser nicht verklebter oder verbundener Beflechtung oder Bespinnung aus Faserstoffen Expired DE764287C (de)

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