DE767159C - Einrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von Fluessigkeiten, wie z. B. Bier oder Milch, in Gefaessen wie Flaschen, Glaesern, Buechsen o. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von Fluessigkeiten, wie z. B. Bier oder Milch, in Gefaessen wie Flaschen, Glaesern, Buechsen o. dgl.

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DE767159C
DE767159C DEH156623D DEH0156623D DE767159C DE 767159 C DE767159 C DE 767159C DE H156623 D DEH156623 D DE H156623D DE H0156623 D DEH0156623 D DE H0156623D DE 767159 C DE767159 C DE 767159C
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DE
Germany
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bottles
push
cams
liquids
beer
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Expired
Application number
DEH156623D
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English (en)
Inventor
Anton Meinert
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Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Original Assignee
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
    • A23B2/22Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von Flüssigkeiten, wie z. B. Bier oder Milch, in Gefäßen wie Flaschen, Gläsern, Büchsen o. dgl. Es gibt Einrichtungen zum kontinuierlichen Pasteurisieren von Flüssigkeiten in Flaschen o. dgl., deren Beschickungseinrichtung aus einer die Flaschen abzählenden Einlaßvorrichtung und einer die Flaschen in den Apparat einführenden Rinschiebevorrichtung besteht. Es ist ferner bei Flaschenreinigungsmaschinen bereits bekannt, die Einschiebevorrichtung von der Kettenradwelle des durch die Reinigungszonen geführten Transportbandes aus anzutreiben. Gegenüber den bekannten Bauarten dieser Einrichtungen bietet die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung eine Anzahl erheblicher Vorteile. Die Geschwindigkeit der Einlaßvorrichtung und der Einschiebevorrichtung ist abhängig von der Geschwindigkeit der Förderkette in dem Pasteürisierapparat selbst. Dadurch besteht zwischen dieser und den beiden Teilen der Beschickungseinrichtung ein Synchronismus. Dieser verhindert, daß die Flaschen zu schnell oder zu langsam in die Pasteurisiereinrichtung eingeführt werden.
  • In das Getriebe zwischen der Einlaßvorrichtung und der diese antreibenden Kettenradwelle ist eine Trommel eingebaut, die mit mehreren mit Nocken, Aussparungen o. dgl. versehenen Scheiben und einer Lücke in diesen -Nocken oder Aussparungen ausgestattet ist. Dadurch ist es möglich, die Zahl der durch die Einlaßvorrichtung durchlaufenden Flaschen dem Flaschendurchmesser anzupassen, so daß eine größere Anzahl Flaschen kleineren Durchmessers und eine geringere Anzahl Flaschen größeren Durchmessers jedesmal in den Pasteurisierapparat eingeschoben «,-erden. Hierdurch ergibt sich eine bessere Ausnutzung des Apparates bei kleinen Flaschen. Die Lücke in den Nocken oder Aussparungen sorgt dafür, daß während des Einschiebens einer Flaschenreihe von der Einlaßvorrichtung Flaschen nicht durchgelassen «-erden.
  • Ein Vorgelege zwischen der den Luftschieber der Einschiebevorrichtung steuernden Kurvenscheibe und der hettenradwelle der Förderkette hat die Aufgabe, den Einschub bei Flaschen geringeren Durchmessers öfter vorzunehmen als bei Flaschen stärkeren Durchmessers. Hierdurch werden in der Zeiteinheit mehr oder «weniger Flaschenreihen eingeschoben, so daß auch in der Längsrichtung die Maschine voll ausgenutzt ist.
  • Eine Drosselvorrichtung in einer der beiden Auslaßleitungen des Luftschiebers sorgt dafür, daß der Einschub der Flaschen langsam erfolgt. der Rückzug des Einschubbalkens aber mit größerer Geschwindigkeit vonstatten geht.
  • Der Apparat gemäß vorliegender Erfindung ist in den Abb. i bis io dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Längsansicht der Pasteurisiereinrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht der Pasteurisiereinrichtung mit den anschließenden Plattenketten für die Flaschen und weiteren Maschinen für die Flaschenkellereianlage, Abb. 3 einen Querschnitt durch die Pasteurisiereinrichtung nach der Linie A-B der Abb. 2.
  • AN). -i die Flascheneinlaßvorrichtung in der Ansicht, Abb. 3 die gleiche Vorrichtung in der Drauf-Sicht, Abb. 6 eine Abänderung der gleichen Vorrichtung in der Ansicht, Abb. 7 die Aufschiebevorrichtung der Einrichtung.
  • Abb. 8 die Steuervorrichtung für den Schieber der Aufschiebevorrichtung, Abb. g einen Längsschnitt durch den Zvlinder der Aufschiebevorrichtung mit dem den Kolben steuernden Luftschieber.
  • Abb. io einen Querschnitt durch den Luftschieber in der Stellung der Abb. 9.
  • Abb. i i die gleichen Teile wie Abb. 9, jedoch bei entgegengesetzter Stellung des Kolbens und Luftschiebers. Die zuvor gereinigten Flaschen gelangen auf der Plattenkette i durch die Füllmaschine 2 und die Verschließmaschine 3 zur Pasteurisiereinrichtung 4. Durch die Einlaßvorrichtung 3 «wird eine bestimmte Anzahl Flaschen vor den Aufschubbalken der Aufschiebevorrichtung 6 gefördert, durch den jene auf die Förderkette 7 der Pasteurisiereinrichtung geschoben werden. Diese ist in mehrere Abteilungen 8, 9, io, 11, 12 unterteilt. in welchen eine langsame Erwärmung. eine Heißlialtung und eine Abkühlung der gefüllten Flaschen vorgenommen werden. Über die Plattenkette 13 werden die Flaschen dann der nicht mehr dargestellten Etikettiermaschine zugeführt.
  • Jede der Abteilunen 8 bis 12 der Pasteurisiereinrichtung ist' unterhalb der Förderlette mit an sich bekannten Sammelbehältern 14 für das abtropfende Wasser versehen. Aus diesen wird durch Pumpen i 3 das Wasser in den oberen Teil der Pasteurisiereinrichtung gefördert, durch Siebbleche 16 über die ganze Abteilung verteilt. Vors hier aus rieselt das Wasser über die Flaschen «,wieder in den unteren Teil der Pasteurisiereinrichtung zurück, wobei ein Teil des Wassers über Leitblech 17, der andere Teil direkt in das Sammelgefäß i.1. zurückfließt.
  • Die Förderkette 7 wird über das Kettenrad 1,9 angetrieben. Während des Vorganges laufen die Rollen 2o der Förderkette 7 auf Schienen 2i, so daß eine ruhige und erScbütterungsfreie Förderung der Flachen gesichert ist.
  • Die Wirkungsweise der Einlaßvorrichtung ; ist aus den Abb. 4 und 3 zu erkennen. Der Antrieb erfolgt durch die Welle 22 des Kettenrades i9 über ein Getriebe mit den Stirnrädern 23, 24, 25, von welchen das erste auf der gleichen Welle 22 wie das Kettenrad i9 sitzt. Durch die Übersetzung wird die Trommel26 angetrieben, auf welcher die Nockenscheiben 27. 28 und 29 befestigt sind. Die Stoßstange 30 wird durch die auf einer Welle 3 i angeordneten Hebel 32 und 33 gesteuert. von denen der letztere auf einer der -Nockenscheiben 27, 28 oder -29 aufliegt. jede locke. an deren Stelle auch Aussparungen treten können, versetzt der Stange 30 über die Hebel 32 und 33 einen Stoß nach vorn. Der Rückzug erfolgt durch die Feder 3d..
  • Auf den -Nockenscheiben 27, -28 und 29 sind eine Anzahl -Nocken in gleichniäßi-ein Al)-stand aufgesetzt. Die Zahl der locken entspricht der Zahl der Flaschen von einem bestimmten Durchmesser, die nebeneinandergestellt die Breite des Apparate: einnehmen. Da drei Nockenscheiben als Beispiel in der Zeichnung angegeben sind, würde sich der Apparat für drei Flaschensorten verschiedenen Durchmessers eignen. Um die von den Nocken der drei Nockenscheiben 27, 28 und 29 ausgehenden Stöße auf die Stange 30 zu übertragen, ist der Hebel 32 verschiebbar auf der Welle 31 angebracht.
  • Die Stoßstange 30 löst bei jeder Vorwärtsbewegung die Sperrklinke 35 aus; das Sperrrad 36 wird frei, so daß der Einlaßstern 37 eine Flasche 38 auf der Plattenkette in die Pasteurisiereinrichtung durchlaufen lassen kann. Danach wird die Stoßstange 3o durch die Feder 34 zurückgezogen, so daß die Sperrklinke 35 das Sperrad 36 mit dem Einlaßstern 37 wieder festhält, bis von einer weiteren Nocke ein neuer Stoß auf die Stange 30 ausgelöst wird. Da die Nocken nur auf einen Teil des Umfangs der Nockenscheibe aufgesetzt sind, wird der Einlaß der Flaschen in den Apparat zeitweilig unterbrochen.
  • Die Abb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Einlaßvorrichtung. Statt der einzelnen Nocken weist die Scheibe 29a eine ununterbrochene überhöhung auf einem Teil des Umfangs auf. Solange der Hebel 32 auf dieser aufliegt, drückt die Stoßstange 3o die Sperrklinke 35 aus dem Sperrad 36, so daß der Einlaßstern 37 eine Flasche nach der anderen in den Apparat einläßt. Um deren Anzahl dem Durchmesser der Flasche anzupassen, muß deshalb die Geschwindigkeit der Plattenkette entsprechend eingestellt werden.
  • In den Abb. 4 und 6 sind Einlaßstern, Sperrklinke und Sperrad weggelassen worden, um die Anordnung der Stoßstange 30 zu zeigen.
  • Während der Zeit, in welcher die Einlaßvorrichtung keine Flaschen durchläßt, werden die auf der Plattenkette befindlichen Flaschen 38 von dem Einschubbalken 39 über ein Ausgleichsblech 40 auf die Förderkette 7 geschoben, wie die Abb. 7 und 8 zeigen. Der Antrieb der Einschubbalken erfolgt durch Luftdruck. Zu beiden Seiten des Apparates 4 sind Zylinder 41 angeordnet, denen die Druckluft zugeleitet wird. Der Einschubbalken 39 hängt an einem Wagen 42, der auf der Schiene 43 läuft. Die Bewegung des Kolbens in dem Zylinder 41 wird durch die Kolbenstange 45 auf den Wagen 42 und auf den Einschiebebalken 39 übertragen.
  • Die Steuerung der Einschubvorrichtung erfolgt, ebenso wie die der Einlaßvorrichtung, von der Kettenradwelle 22 aus: Jedesmal, wenn eine Flaschenreihe von der Breite der Maschine, deren Zahl durch die Nocken einer der Nockenscheiben 27, 28 und 29 festgelegt ist, durch die Einlaßvorrichtung vor den Einschubbalken gefördert worden ist, erfolgt das Einschieben der Flaschen 38. Da nun bei kleinerem Flaschendurchmesser nicht nur mehr Flaschen gleichzeitig, sondern auch des öfteren eine ganze Flaschenreihe auf die Förderkette geschoben werden können, ist ein Vorgelege, bestehend aus den Stirnrädern 44, 45', 46 und 47 eingebaut, mit Hilfe dessen die Umsteuerung in zwei verschiedenen Takten erfolgen kann. Von diesem Vorgelege wird eine. Kurvenscheibe 48 angetrieben, von der aus mit Hilfe eines Hebels 49 mit Rolle So die Steuerung des Luftschiebers 51 erfolgt. Die Luft strömt durch die Leitung 52 dem.. Schieber 51 zu und wird durch die Leitung 53 und 54 von diesem in den Zylinder oder umgekehrt geleitet. Eine Feder 55 drückt die Rolle So des Hebels 49 fest auf die Bahn der Kurvenscheibe 48.
  • Die Steuerung des Einschubbalkens ist aus der Abb. 9, i o und i i zu erkennen. In Abb. 9 und io strömt die Luft durch die Leitung 52, den Luftschieber 51 und die Leitung 53 in den Zylinder und drückt den Kolben 56 in der dort angegebenen Pfeilrichtung, wodurch der Einschubbalken in die Ausgangslage zurückgeführt wird. Gleichzeitig strömt die Luft von dem Kolben durch die Leitung 54 und durch den Schieber 51 ins Freie. Ist -der Kolben in der Umkehrstellung angekommen, dann wird der Schieber von der Kurvenscheibe 48 (Abb. 7 und 8) aus umgesteuert, und die Luft strömt, wie aus Abb. i i zu erkennen ist, durch die Leitung 52, den Luftschieber 5 i und die Leitung 54 in den Zylinder, wodurch der Kolben und mit ihm der Einschubbalken in umgekehrter Richtung wie zuvor bewegt wird. Die Luft vor dem Kolben wird durch die Leitung 53 und den Schieber 5 i ins Freie geleitet. Die Auslaßöffnung ist für diesen Luftweg verengt, so daß diese Bewegung des Kolbens und damit die Einschiebebewegung des Einschubbälkens infolge der verringerten Luftgeschwindigkeit verlangsamt wird.
  • Die in den Abbildungen dargestellte Bauart kann in mannigfacher Weise abgeändert werden, wobei mit anderen Mitteln der Zweck dieser Erfindung erreicht wird. Eine Abänderung in der Ausführung des Einlaßgetriebes ist bereits dargestellt worden. Es kann weiter statt des Stirnradgetriebes der Einlaßvorrichtung eine Kette zum Antrieb dienen. Statt des Flachschiebers zur Steuerung der zum Antrieb der Einschubvorrichtung dienenden Druckluft kann ein Ventil, ein Hahn oder eine ähnliche Absperrvorrichtung eingebaut werden:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von Flüssigkeiten, wie z. B. Bier oder Milch, in Gefäßen, wie Flaschen, Gläsern, Büchsen o. dgl., durch über diese herabrieselndes Wasser, bestehend aus einer die Flaschen o. dgl. abzählenden Einlaßeorrichtung (3o bis 37), einer die Flaschen o. dgl. in den Apparat einführenden Einschiebevorrichtung (39 bis 43) und der eigentlichen Pasteurisiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet. daß die Einschiebevorrichtung (39 bis 4.3) über die Isettenradwelle (2a) der Förderkette (7) der Pasteurisiereinrichtung durch Steuerorgane in betrieblicher Verhindung steht. ?. Einrichtung nach Anspruch i. gekennzeichnet durch eine in das Getriebe zwischen der Einlaßvorrichtung (3o bis 37) und die diese antreibende Kettenradwelle (22) eingebaute Trommel (26) mit mehreren mit Nocken, Aussparungen o. dgl. versehenen Scheiben (27. -28, 29) und einer Lücke in diesen :`Nocken oder Aussparungen. 3. Einrichtung nach Anspruch i. gekennzeichnet durch ein Torgelege (d4, 45', -16.-17) zwischen der Iiettenradwelle (22), der Förderkette (7 ) und der den Luftschieber (51) der Einschiebevorrichtunr steuernden Kurvenscheibe (.18). d.. Einrichtung nach Anspruch 3. gekennzeichnet durch eine Drosselvorrichtung in einer der beiden Auslaßleitungen des Luftschiebers (51). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften -N r. 86 8.19, 90 097. 22-. i04.. .146 899. 5-18 5 67 britische Patentschrift N r. ,1.31 939: US.",.-Patentschriften it-r. 8oi 693, 1 871 676, 1 911 370.
DEH156623D 1938-07-28 1938-07-28 Einrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von Fluessigkeiten, wie z. B. Bier oder Milch, in Gefaessen wie Flaschen, Glaesern, Buechsen o. dgl. Expired DE767159C (de)

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