DE767265C - Regelverfahren fuer Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt, insbesondere fuer Zwangsdurchlauf- oder Umlaufkessel mit Waermespeicher - Google Patents

Regelverfahren fuer Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt, insbesondere fuer Zwangsdurchlauf- oder Umlaufkessel mit Waermespeicher

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DE767265C
DE767265C DEK149423D DEK0149423D DE767265C DE 767265 C DE767265 C DE 767265C DE K149423 D DEK149423 D DE K149423D DE K0149423 D DEK0149423 D DE K0149423D DE 767265 C DE767265 C DE 767265C
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DE
Germany
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steam
charge
state
boilers
memory
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Expired
Application number
DEK149423D
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English (en)
Inventor
Jakob Dr-Ing Koch
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Kraftanlagen AG
Original Assignee
Kraftanlagen AG
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Publication date
Application filed by Kraftanlagen AG filed Critical Kraftanlagen AG
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B33/00—Steam-generation plants, e.g. comprising steam boilers of different types in mutual association
    • F22B33/18—Combinations of steam boilers with other apparatus
    • F22B33/185—Combinations of steam boilers with other apparatus in combination with a steam accumulator
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00—Steam accumulators
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00—Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/02—Steam boilers of forced-flow type of forced-circulation type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Regelverfahren für Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt, insbesondere für Zwangsdurchlauf- oder Umlaufkessel mit Wärmespeicher Die Erfindung betrifft ein. Regelverfahren für Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt, insbesondere für Zwangsdurchlattf- oder Umlaufkessel mixt Wärmespeicher, und besteht darin, daß die. Dampferzeugung im Sinne einer Gleichhaltung des Ladezustandes des Speichers derart geregelt wird, d'aß die Dampferzeugung bei Unterschreitung des gleichzuhaltenden Ladezustandes verstärkt und bei Überschreitung dieses Ladezustandes vermindert wird.
  • Durch diese Maßnahme wird eine Überregelung der gegen. Belastungsänderungen sehr empfindlichen Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt vermieden.
  • Von den bekannten Wärmespeicheranlagen unterscheidet sich. die Erfindung dadurch, daß bei den bekannten Regelverfahren die Dampferzeugung des Kessels unverändert bleibt, da die Schwankungen dies Dampfbedarfes der Anlage durch den Speicher ausgeglichen werden. Der Ladezustand des Speichers ändert sich daher, ohne daß dadurch die Dampferzeugung des Kessels beeinflußt wird. Nur wenn der Ladezustand des Speichers sich seiner oberen oder unteren Grenze
    nähert, wird die Dampferzeugung des Kessels
    vermindert bzw. verstärkt. Im Gegensatz
    dazu soll nwch der Erfindung der Ladezustand
    des Speichers durch eine entsprechende Ände-
    rung dr Dampferzeugtttig gleichbleibend ge-
    halt°n werden.
    In den Zeichnungen sind verschiedene Aus-
    führungsbeispielt der Erfindung dargestellt,
    und zwar zeit
    Fig. i eine Gefällespeiclieranlage in -#7'er-
    binduzig mit einem Durchlaufkessel und einer
    Kraftmaschine, wobei der Gefällespeicher
    Dampf aus dem Frisclidampfnetz aufnimmt
    und an eine Mittel-oder -Niedzrdruckstufe der
    Kraftmaschine abgibt,
    Fig. 2 eine Speicheranlage, die parallel zur
    Frischdanipfleitung geschaltet ist,
    Fig. 3 einen Verdrängungsspeicher als
    Heißwasserspeicher.
    Fig.-f eine Gefällespeicheranlage in Ver-
    bindung finit einer Vorschaltanlage und
    Fig. 5 einen Heißwasserspeicher. der z«-i-
    schen die Vorlaut- und Rücklaufleitung einer
    lleizungsanlagt geschaltet ist.
    In Fig. i stsllt 1i einen Durchlaufkessel,
    1" den zugehörigen Heißwasservorwärmer
    und H den zugehörigen L'berliitzer dar. Der
    in der Kesselanlage erzeugte Dampf wird
    über die Leitung I_i der Turbine T zugeführt,
    die tinea DreTistr#@ingztiera`.or G antreibt. Der
    Kessel ;wird beheizt mit Hilfe der Feue-
    ruilg F. Die durch die Pumpe P zugeführte
    Speisewassermenge wirft geregelt durch das
    Ventil R. Der Speicher S ist über die
    Leitung L., an Glas Frischdampfnetz und über
    die Leitung L., an die 2llitteldruclsstufe der
    Turbine T angeschlossen. In der Leitung I_."
    ist ein Ventil D. in der Leitung L.' ein
    Ventil C abgeordnet. Diese beiden Ventile
    sind gesteuert vam Drehzahlregler der Tur-
    bine. Geht z. B. bei einer Erhöhung der Be-
    lastung die Drehzahl zurück, so öffnet das
    Ventil C, und es strömt Dampf aus dem
    Speiclr:r in die Turbine. Steigt dagegen die
    Drehzahl. z. B. bei einer Entlastung der
    Turbine. so öffnet das Ventil D, und es strömt
    Dampf aus der Frischdampfleitung in den
    Speicher. In die Leitungen L., und L3 sind
    Meßscheihen ali und 11., eingebaut. Strömt
    Dampf durch die Leitung L.", so spricht die
    Meßstelle _'tli ai, und schlieiit das Ventil R
    des Kes#els, wodurch die Dampferzeugung
    zurückgeht. Strömt dagegen Dampf durch
    die Leitung L .;, so spricht die Meßstelle 11,
    an und öffnet das Ventil R. wodurch die
    Dampferzeugung steigt. Das Regelventil R
    strebt ein:n Zustand an. bei dem weder die
    \Ielästelle _lIi noch die ATeßstelle fll@ anspricht.
    Gleichgewicht -Zwischen Dampferzeugung im
    Kes<<1 und Dampfbedarf der Turbine hestebt
    dann. v.ettlt wedi- D@unl@t nach dem Speicher
    strömt noch Dampf au: dem Speicher entnominen wird.
  • Iti der Frischdampfleitung L1 zur Turbine kann ein von der Drehzahl gesteuertes Ventil E oder eine Ventilgruppe bei Mengenbeaufschlagung der Turbine zur Mengenregelung der Turbine vorgesehen werden. Dieses Ventil kann auch in Abhängigkeit von dem Druck in der Frischdampfleitung Lt gesteuert werden. Bei Drehzahlregelung kann es ini Verhältnis zu den drehzahlgesteuerten \"eiitilen D und C` so abgestimmt werden, daß @s träger anspricht als diese oder daß es nur eingreift z. B. als Schnellschluh bei Überschreitung einer gewollten Höchstdrehzahl. Die Feuerung, d. h. die Brennstoff- und Luftzuitihr wird geändert in Abhängigkeit von der L"berliitztnigstetnperatur, -Nach Fig.2 ist der Speicher parallel zur Frischdampfleitung geschaltet. Die Ventile D und C" in den Leitungen L., und I_.3 werden wieder gesteuert in Abhängigkeit von der Drehzahl der Turbine. Die Dampferzeugung des Kessels wird Jedoch in diesem Fall geändert in Abhängigkeit von dem Druck im Speicher, und zwar ist vorgesehen, daß in Abhängigkeit von der Druckänderung die Feuerführung, d. 1i. die Luft- und Brennstoffzi:fuhr geändert wird. während das Ventil R zur lZegelung der Heißwassermenge beeinflußt wird nach der Cberhitzungstemperatur. Die Ventile D und C sind nebeneinander angeordnet. Sie können auch in ein @@'echselr,-titil zusammengefalzt werden. Bei dieser _@rt der Eingliederung des Speichers schwankt der Kesseldruck niit dem Speicherdruck. Die Feuerungsregehing spricht an, wenn der Druck im Speicher und damit der Druck in der Kesselanlage von einem gewollten mittleren Solldruck abweicht.
  • 111 Fig. ; ist eine Dampfkraftanlage finit Verdrängungsspeicher dargestellt. Die Regelung bei einer solchen Speicheranlage kann ausschließlich durch ein Ventil 1 bewirkt werden, das wiederum von dem Drehzahlregler der Turbine beeinflußt wird. Bei Entladung des Speichers wird durch die Ptiinpe P1 über die Leitung L , Wasser von unten in den Speicher gedrückt, hei Rufladung durch die L'mwälzpumpe P, über die gleiche Leitung L4 Wasser unten aus dem Slieicher entnommen. Bei einer solchen .Anlage ist deshalb nur eine Meßeinrichtung llT erforderlich. die in dem dargestellten Beispiel wieder auf den Regler R wirkt.
  • In Fig. ,4 sind zwei Kessel Ki, K3 dargestellt und ein Gefällespeicher parallel zu einer Vorschaltanlage Ti, Gi.
  • Das Speicherladeventil D wird gesteuert in .Abhängigkeit vom Kesseldruck, das Entladewentil C" in .Abhängigkeit von dein Druck im Mitteldrucknetz L, zwischen Vorschaltturbine T1 und Mitteldruckturbine T2. Die Einlaßventile Ei, E2 der Turbinen T1 und T2 werden von der Drehzahl gesteuert. Sie können dabei so. aufeinander abgestimmt werden, daß Ei träger und Bz feinfühliger ist oder daß Ei nur als Grenzregler anspricht.
  • In Fig. 5 ist eine Heißwasserheizungsanlage dargestellt. Das in denn Heißwasserkessel K erhitzte Wasser wird durch die Pumpe P2 in die Vorlaufleitung L1 gedrückt und gelangt nach Durchströmen des Verbrauchers 1 über die Rücklauf leitung L6 und die Pumpe P1 wieder in dem Kessel K. Der Speicher S ist an die Vorlauf- und Rücklaufleitung angeschlossen. Im oberen Teil das Speichers befindet sich heißes Wasser, im unteren Teil kälteres Rücklaufwasser.
  • In der Ladeleitung L2 und. in der Entladeleitung L7 des Speichers befindet sich: keine Regelvorrichtung. Der Wasserdurchfluß durch den Kessel K wird mittels Ventil R in Abhängigkeit von der Austrittstemperatur des Wassers aus dem Kessel geregelt. Der Kessel K liefert Wasser von gleichbleibenden Temperatur. Reicht die vom Kessel K gelieferte Wassermenge zur Deckung des Heißwasserbedarfs des Verbrauchers I nicht aus, so wird ohne weiteres die fehlende Wassermenge aus dem -Speicher S entnommen. Ist umgekehrt die vom Kessel K gelieferte Wassermenge größer als der Bedarf des Verbrauchers I, so strömt die überschüssige Wassermenge durch die Leitung L2 in den Speicher S. Eine Änderung des Ladezustandes des Speichers S bewirkt eine Wasserströmung in den Anschlußleitungen L2 und L7, Der Speicher wird geladen, wenn durch die Leitung L7 Wasser aus dem Speicher in die Rücklauf leitung strömt, und er wird entladen, wenn umgekehrt Wasser aus der Rücklaufleitung 1.6 durch die Leitung L7 in dem. Speicher S strömt. Die Wasserströmung in der Leitung L7 wird durch: die Meßeinrichtung M2 gemessen, von der aus die Feuerung F des Kessels geregelt wird. Bei einer Entladung des Speichers S, d. h. bei einer Strömung des Wassers in den Speicher wird die Feuerführung verstärkt. Bei einer Ladung des Speichers:, d. h. bei einer Wasserströmung aus dem Speicher S in die Rücklauf leitung L6 wird die Feuerführung vermindert.
  • Bei der beschriebenen Anlage ist außerdem die Möglichkeit vorgesehen, daß die Feuerführung willkürlich durch den Erhitzer verändert werden kann, so daß der Heizer in. der Lage ist, unabhängig von der vo,rbaschriebenen selbsttätigen Regelung den Ladezustand des Speichers S zu verändern. Der Ladezustand des Speichers wird durch die Lage der Trennschicht zwischen dem heißen und kalten Wasser gekennzeichnet. Der Heizer ist in der Lage, durch Verstärkung der Feuerung diese Trennschicht im Speicher tiefer zu verlegen, d. h. den Speicher mehr mit heißen Wasser zu füllen. Er kann auch durch Verminderung der Feuerführung die Trennschicht im Speicher weiter nach oben verlegen, d. h. die Füllung mit kaltem Rücklaufwasser vergrößern. Zweckmäßigerweise wird der Heizer darauf achten, daß die, Trennschicht etwa in der Mitte das Speichers sich befindet, so daß die automatische Feuerführung den Speicher sowohl durch Laden als auch durch Entladen in gleicher Weise ausnutzen kann.
  • In Fig.6 sind zur Erläuterung der Ausführungen zu Fig. i die Kennlinien der Regler eingetragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRttCHE: i. Regelverfahren für Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt, insbesondere für Zwangs.durchlauf- oder Umlaufkessel mit Wärmespeicher, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampferzeugung im Sinne einer Gleichhaltung des Ladezustandes des Speichers derart geregelt wird, daß die Dampferzeugung bei Unterschreitung des gleichzuhaltenden Ladezustandes verstärkt und bei Überschreitung dieses Ladezustandes vermindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampferzeugung in Abhängigkeit von der dein Speicher zugeführten oder entnommenen Dampf-bzw. Heißwassermenge geregelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisewasserzufuhr in Abhängigkeit von denn mittleren Ladezustand: des Speichers und die Feuerführung in Abhängigkeit vom Dampfdruck des Kessels geregelt wird. .I. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerführung in Abhängigkeit von dem mittleren. Ladezustand des Speichers und die Speisewasserzufuhr in Abhängigkeit vom Dampfdruck des Kessels geregelt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 334 789, 399 220, 576 o39; schweizerische Patentschrift Nr. 92 252; britische Patentschrift Nr. 218 o44.
DEK149423D 1938-02-03 1938-02-03 Regelverfahren fuer Dampfkessel mit geringem Wasserinhalt, insbesondere fuer Zwangsdurchlauf- oder Umlaufkessel mit Waermespeicher Expired DE767265C (de)

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Citations (5)

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DE334789C (de) * 1918-11-16 1921-03-19 Vaporackumulator Ab Regelungsvorrichtung fuer Kesselanlagen mit Dampfspeichern
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DE576039C (de) * 1929-05-18 1933-05-06 Kraftanlagen Akt Ges Dampfkesselanlage mit selbsttaetig geregeltem Waermespeicher und von diesem beeinflusstem selbsttaetigem Feuerungsregler

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