DE767314C - Flugzeug mit ueber die Tragfluegel ausblasenden Abgasen - Google Patents

Flugzeug mit ueber die Tragfluegel ausblasenden Abgasen

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DE767314C
DE767314C DED83769D DED0083769D DE767314C DE 767314 C DE767314 C DE 767314C DE D83769 D DED83769 D DE D83769D DE D0083769 D DED0083769 D DE D0083769D DE 767314 C DE767314 C DE 767314C
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DE
Germany
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exhaust gases
blowing out
airplane
out over
wing
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Expired
Application number
DED83769D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hagstotz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C23/00Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for
    • B64C23/005Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for by other means not covered by groups B64C23/02 - B64C23/08, e.g. by electric charges, magnetic panels, piezoelectric elements, static charges or ultrasounds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Flugzeug mit über die Tragflügel ausblasenden Abgasen Die Erfindung geht von einer an sich bekannten Flugzeugbauart aus, bei welcher die Abgase einer zum Luftschraubenantrieb dienenden Brennkraftmaschine über die Tragflügel geblasen werden, um den Auftrieb zu erhöhen. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß an einem Flugzeug der genannten Bauart als Vortriebsmittel eine ebenfalls an sich bekannte, auch auf Rücktrieb einstellbare! Luftschraube verwendet wird.
  • Durch die Vereinigung dieser an: sich bekannten Maßnahmen wird die Möglichkeit geschaffen, aus der Auftriebserhöhung durch die Abgase gerade in demjenigen Flugzustand Nutzen zu ziehen, in dem das' Flugzeug ihrer am meisten bedarf, nämlich bei der Landung mit möglichst, geringer Vorwärtsgeschwindigkeit. In diesem Fall ermöglicht eis die Erfindung, die Antriebsmaschine mit Vollast laufen zu lassen und so eine Höchstmenge von mit großer Geschwindigkeit ausblasendem Abgas für die Auftriebserhöhung zu erzengen, ohne, daß dabei an der Luftschraube ein unerwünschter Vortrieb entsteht.
  • Die Verwendung einer auch auf Rücktrieb einstellbaren Luftschraube ohne die, gleichzeitige, Auftriebserhöhung durch die, Abgase bringt in dieser Hinsicht keinen Vorteil, da die Vorwärtsgeschwindigkeit des Flugzeugs in diesem Fall durch die Luftschraube doch nicht unter die auch sonst vorhandene geringste Landegeschwindigkeit herabgebremst «-erden darf. trenn (las Flugzeug nicht infolge zu geringen Auftriebs durchsacken soll.
  • Umgekehrt ergibt die Auftriebserhöhung durch Ausblasen der Abgase über die T ragflügel für sich auch keinen vorteil 1>e1 der Landung des Flugzeugs. weil .eine starke Erhöhung des Auftriebs dann eben nur hei voller I-lelastun- d.-r Atitriehsinaschitie möglich ist und die übliche I.tiftscliratil>e dabei einen zu g-roleti t'ortriel) erzeugt.
  • Di-leiche unerwünschte Verkoppelung zwischen dem Höchstmal, an Auftrieb und dein I-1öclis.tmal' anVortriel>tritt auch 1>e1 anderen bekannten Einrichtungen auf, t>ci denen der @-oi-tri-ii nicht durch eine Luftschraube und die Atiftri-eb:;:,rhölitin- nicht durch die Abgase einer zum Luftschratil)enantrieh dienenden Drennkraftmaschine erzeugt wird. sondern beide durch einen nach hinten aus dem Flugzug ausgestoßenen und über die Tragflüge1 gehlasetien Luft- bzw. Friscligasstroin li°rvor"erttfen werden. dr seinerseits durch besondere gehläseartig wirkende @-orriclitungen -crz;tizt. vor seinem Austritt aus dem Flugzeug aufgeheizt und gegebenenfalls in einer StraliIpttmpe mit äußer:r Luft gemischt wird. Eine @-,ervoIll;omnnituig der Erfindung li-estelit darin, (aß die @trömunsener@ie der :Abgase vor dein Ausblasen über die Trag-Hügel in ail sich gekannter Weise mittel: einer Strahlpump: zur Förderung der hülilluft für die Ilrtiinl;raftmascliine benutzt wird. In diesem Fall ist der tatsächliche Kühlltiftdur;hsatz nicht mehr von (-1r Fluggeschwindigi:eit, sondern nur noch von der Delostunder Antriebsmaschine abhängig. so dal11 diese auch dann ausreichend _ekülilt wird, «-etui sie in Anwendung der Erfindung zur Erhöhun` des Auftriebs hei ganz. geringer Fluggescli«-indigheit finit Vollast betrieben wird und infUge der Einstellung der Luftscliraulw auf Rücktrieb der sonst die Kühlung unterstützende, nach hinten gerichtete Luftschrauhenstrahl nicht nichr vorhanden ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausfiihrungsf(>i-ni der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Einrichtung gemäl:i der Erfindung in der Draufsicht.
  • Fi- - einen Tragflü@Yelsclniitt nach der Linie ?-2 der, Fig. i.
  • Die an der Spitze des Flugzeugrumpfes 1>z«-. der 11otorgondel3 angeordnete Brennkraftmaschine .I ist iin vorliegenden Fall ein wassergekühlter 8-Zvlinder-ReiIieninotoi- finit hängenden, V-förmig zueinander gestellten Zylindern @. In (r Fig. i ist nur die linke Hälfte der Einrichtung dargestellt, die rechte Hälft_° ist srinmetrisch dazu. Die Flugrichtungist durch den Pfeil 6 angedeutet. Der Motnr läuft in Flugrichtung gesehen rechts-Ilertlnt treibt also die t-erstelltlftsclll-attl)e ' in Richtundes Pfeils S an. U llterhall) der 1)eideii Z#-Iinderreilieti des @lotoi-s ist in der Triel>werl;s\-erl;lei(Itui" (i je %i11 Wasserkiililer io angeordnet.
  • I)i: vier Auspufistutzen ii jeder Z__ylinderrcihe sind nach rückwärts ;;krümmt und als @tralildüsen ausgebildet. Sie ragen in Kaminern 1z hinein, die finit dein IZauni cArerhalb des hfililers io in unmittelbarer Verbindung stehen. Die tnit kolier Gesclmiildi-keit in die Kannnerv i? einströmenden Abgase reißen (üe in (l.11 hanunern befindliche Luft durch ' InjÄktionswirkung mit und erzengen dadurch in (k-in Rauin (A)erhalb des Kiililers io einen krä fti,eri Sod. so daß ständig eine verh@iltnisni.il@ig grobe Menge von äußerer Luft durch (1`11 Kiililer liinditrcligesaugt wird. Diese Luft mischt sich in Gien Kammern i= mit deii Abgas:n, und das @iasg:misch tritt finit immer noch-.-rh el)litlier t@esch«-indigkeit in Richtun- der Pfeile 13 in die -Nase r-. des TragfliigeIs i; ein.
  • Die Tragflügelnase ist so ausgei)ildet. (faß (las Al)gas-Luit-Geinisch in (1:1n L;inrskanal i6 ungehindert bis zti den äußeren Enden der Tra-fliiget strömen bann. Der Querschnitt (fies Kanals irS verengt sich nach ol)en liin düsenfF)rnii" und mündet in ein.#in sich über die ganze 1'ragfliigelt>reite oder zumindest über einen wesentlieli:n Teil der Tragtlügelbreite erstreckenden Spalt 17 auf der (-)l>erseite des "I`ragßügels.
  • Während des @-ollastbetriel>es der Brennkraftmaschine striinien aus (e111 Spalt 17 also ganz erli-,1>liclre Mengen von _@1)gas-1.uft-Gemisch in dünner Schicht nach hinten über die O1>ei-seite des Tragflügels. @@)@l@i der Gasstrahl, indem er die an (1:r Oberseite des Tragflügels h:tindliche äulIere Luft mitreißt. allmählich dicker wird. wie durch die Stromfäde@ iS angedeutet. Dadurch wird einmal die sogenannte Grenzschicht -,-c>11 der Oberse@n: des Ti-agflii<"els t@-eggel)lasen 1>z«-. I>esclil#-tiiii<"t. so dal) der Luftstr,iiii 19 sich nicht ' voni Tragflügel ablösen kann. «-enti (lielseni heim -@i)liel>eii des Flti-zetigs voni Erdl«lel bzw. leim Landen ein großer An:tellwinkel zur ansWnienden Luft gc@rel-n wird.
  • Darüber -hinaus «-erden durch das Austreten des Gasstrahls aus dein Spalt i j auf der Oberseite des Tragflügels iteit`Yehend die Str;iintin@scerliältnisse hergestellt. `wie sie an :mein ruhenden Flugzeug herrschen. das ini Win(Ikanal mit strömender Luft angeblasen @i-ir(l. d. 1i. das Flugzeug tvird S11 der Lage sein, sich mit ganz geringer @"or«-ärtsgeschwindigkeit in der Luft scli\cel)eiid zu halten. L-in diese M.;#glichkeit hei der Lan-(hing auf beschränkten Rauin ausnutzen zti l;i@nnen, ist dafür Sorge getragen, daß das Fltl"zeti" auch in der Luft in kürzester Zeit auf eine geringe Vorwär tsgeschwindigkeit abgebremst werden kann und d@aß auch bei dieser geringen Geschwindigkeit der Motor auf Vollast gehalten werden kann, um au.sreichende Abgasmengen von genügender Ge- schwindigkeit zu erhalten. Zu diesem Zweck ist die Verstellungsschraube 7 in an, sich, bekannter Weise so ausgeb4ldet, daß ihre Schraubenblätter 2o über die sogenann lte Segelstellung hinaus in die in Fig. i dargestellte Stelilung gebracht werden können, in welcher sie eine der Flugrichtung entgegengerichbete Kraft erzeugen, die gleichzeitig auch der Vortrieb erzeugenden Reaktion der aus dem Spalt 17 ausströmenden Gasmassen entgegenwirkt. Da die Menge der durch den Kühler io gesaugten Kühlluft fast ausscb;ließlich von der erzeugten Abgasmenge ist, so kann der Motor auch bei geringer Vorwärtsgeschwindigkeit, des Flugzeugs ohne Bedenken längere Zeit auf `Vollgas laufen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRI'CHE: i. Flugzeug mit Auftrieb,serh ohung durch Ausblasen der Abgase einer zum Luftschraube@nantrieb dienenden Brennkraftmaschine über die Tragflügel, gekennzeichnet durch die Verwendung einer an seich bekannten, auch auf Rücktrieb ein:stellbare:n Luftschraube als Vortriebsmittel.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsenergie der Abgas,-,- vor dem Ausblasen über die Tragflügel in an sich bekannter Weise mittels einer Strahlpttmpe zur Förderung der Kühlluft für die, Brennkraftma.schine benutzt wird. Zur Abgrenzung dies Erfindun:gsgriegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Deutsche Patefntschriften Nr. 33001-1, 568 382; franzö;si:sche Patentschriften Nr. 754471, 797 659; britische: Patentschriften. Nr. 447 283- 454 266; USA.-Patentschrift Nr. 1 887 1d11.
DED83769D 1940-11-16 1940-11-16 Flugzeug mit ueber die Tragfluegel ausblasenden Abgasen Expired DE767314C (de)

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