DE768115C - Einrichtung zur Kommandouebertragung und Fernanzeige mittels Kathodenstrahloszillographen - Google Patents

Einrichtung zur Kommandouebertragung und Fernanzeige mittels Kathodenstrahloszillographen

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DE768115C
DE768115C DES141762D DES0141762D DE768115C DE 768115 C DE768115 C DE 768115C DE S141762 D DES141762 D DE S141762D DE S0141762 D DES0141762 D DE S0141762D DE 768115 C DE768115 C DE 768115C
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DE
Germany
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deflection
time
frequency
encoder
phase
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Expired
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DES141762D
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English (en)
Inventor
Jacob Huber
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Kommandoübertragung und Fernanzeige mittels Kathodenstrahloszillographen Dias Hauptpatent betrifft eine EInrichtung zur gleichzeitigen Fernibeeineins@sunig von mehreren Kathodenstrahlos.oillographen für Zwecke der und Fernianzeige. Dabei wi:r@d der Übertragungswert durch eine Phasenverschiebung der zu übertragenden Queraus;lenkspannunig gegenüber der empfänigerseitiig erzeugten, vtt ihr in einem ganzvahlii@gen Frequenzverhältnis stechenden Zeitaiblenksp:annung ausgedrückt, so @da13 an dem empfängerisedtigen O,szillo graphen eine der Phasenverschiebung entsprechende Venschmeibungder Queiriawslenk ung des Strahles entlang der Zeitknie eintritt, welche auf dem bei-spielis-weiise mit einer Gradeinteilung versehenen Leuchtschirm ablesbar isst. Damit gleichzeitig mehrere Werte üb!ereinen einvügen Kanal übertragen werdien können, wird jediem Übertragungswert eine andereQuerauslenkfrequenz zugeordnet. Diese versicfiieden en Querauslenkfrequenzen werden dann gemeinsam allen Kathoden:str.ahlosvillog.r:aphen zuggeleitet. Ihre Zuordnung zu dien einzelnen OszIllographen erfolgt dadurch, daß die Ze@itgblenkfrequenz jedes. Kafodtnstrahiles der entsprechenden Querauslenkfrequenz angepaßt ist, sich also auch die. Zeitab,lenhfrequenzan der Oszillographen voneinander unterscheiden. Auf diese Weise eiltsteht auf dem Leuchtschirm eines jeden Oszillographen nur ein einziges deutlich ablesbares, stehendes Bild, -das von der Oueraus ernku g erzeugt wird, welcher die Zeitahlenkfrequenz dieses Oszillographen zugeord,net isst. Die übrigen Querausle,.nkungen des Kathodenstrahles aus der Zeiitlinfe, welche von anderen Querauslenkspannungen erzeugt werden, die der ZeitäbIenkfrequenz des betreffenden Oszillographen nicht zuggeordnet sind, sind dagegen kaum sichtbar, weil sie sich wegen des Frequenzunterschiedes erst nach :einer größeren Anzahl von Durchläufe:n des Strahles durch die Zeitlinie- an derselben: Stelle wiederholen.
  • Als Zeitlinie ist beim Hauptpatent eine geschlossene Umlaufbahn des Kathodenstrahles benutzt, wie spie sich durch Anlegen eines Drehfeldes, z. B. zweier aufeinander senkrecht stehender Wechselspannungen, an das Ablenhsystem dies Kathode:n.strahloszillographen erzeugen läßt. Um die Phasenlage der Querauslenkungen gegenüber der Zeitab-lenl:spannungen dem zu übertragenden Wert entsprechend einstellen zu können, ist zur Erzeugung der Querausle:nkspannungen geberseitig ein Ton.frequenzgenerato.r vorhanden, dessen Statoren unabhängig voneinander gegenüber dem Tonrad um 36o° e1. v erdreh:bar sind. Auch empfängerseitig wird die Zeitablenkspannung durch einen Tonfrequ:enzgene-ra:tor erzeugt, dessen gesamter Statorkranz zuir Herstellung des Synchronismus zwischen Geber und Empfänger gegenüber dem in verschiedene Polkränze unterteilten Tonrad vierdrehbar ist. Dieser Stato,rkranz wird - gleiche Drehzahl von Gelber-und Empfänger-Tonfrequenzgenerator vorausgesetzt - vor Beginn und erforderlichenfalls auch während der Übertragung so lange verstellt, bis an einem weiteren, nicht zur Anzeige von Übertragungswerten dienenden Katho:denstrah:lo.szillographen die Querausl,enkzacke mit einer festen Nullmarke in Decltung l-zo:mmt"vobei d.i,eseOuera,u,slenl:zache durch eine vom Geber gesandte, die Sollphasenlage definierende uerau,slen!lzs.pa.nnung erzeugt wird, welcher die' Zeitäblenkspannung dieses nur zur Kontrolle der Phasenlage zwischen Geber und Empfänger dienenden Oszillographen. zugeordnet ist.
  • Wird nach dlieser Svnrhro ;i.sie!rung zwischen Geber und Empfänger geberseitig der Statorhranz des einen oder anderen Tonfrequenz ene:rators verstellt und damit die Phasenlage der von diesem Statorkranz erzeugten QuerausIenkspannung geändert, so verschiebt sich empfängerseitig die Ausl,euhzacke des zugeordneten Oszillographen sui der Zeitlinie um einen entsprechenden Betrag, so daß die geberseitige Verstellung ohne weiteres an Hand einer Skala abgelesen werden kann.
  • Die Erfindung bringt eine, Verbesserung und weitere Auagestaltu.ng des Gegenstandes des Hauptpatents dadurch, daß die Zeital>-lenspannung jedes Oszillographen in ihrer Phasenlage gegenüber der empfangenen, ihr zugeordneten Oueraus:lenkspannu:ng durch ein mit einem Knzeigemittel @°ersehenes Organ um einen der geberseitigen Pha.senvei -schiebung gleichen Betrag verschieblich ist, so daß die 0u erauslenkung des Strahles finit einer festgelagerten Nullmarke in Deckung kommt und die hierzu erforderliche Verstellung des Organs ein Maß für den L'bertragungswert darstellt.
  • Diese empfängerseitige, Phasenverschiebung kann wiederum durch eine Verdrehung des entsprechenden Statorkranzes des Generators für de Zeitableukspannungen erreicht werden. Die Bedtie :ungsperson hat also an einer Kurbel o!d. dgl. den Statorkranz nur so lange zu verstellen, bis die- Ouerauslenkung auf dem Leuchtschirm des betreffenden Oszillographen mit einer festgelegten @tillma:rke in Deckung kommt, und kann dann ein Hand eines mit .der Kurbel gekuppelten Zeigers oder eines Zählwerkes u. dgi. den V-bertragungawert unmittelbar ablesen. Dadurch werden Ableseschwierigkeiten vermieden und die Bedienung erheblich erleichtert.
  • Vorteilhaft benutzt man ferner nicht eine geschlossene Bahn als Zeitlinie, sondern eine geradlinige Zeitablenkung, so dali die Auslenl;za.che nicht auf einem Kreis od. dgl., sondern auf einer geraiden Linie wandert. wenn der Empfänger nachgedreht, d. h. auf dien übertragenen Wert eingestellt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Geberapparatur.
  • Fig.2 die Form der von dieser erzeugten Impulse, Fig.3 die Gestalt der hieraus erhaltenen. zu übertragenden Querauslenkimpulse.
  • Fig. d. eine Empfängerapparatur, Fig.5 die zur geradlinigen Zeitablenkung zweckmäßig benutzteSägezalinform derZeita,blen spa:nnung und Fig.6 eine Ansicht des Leuchtschirmes einer Oszillographenröhre.
  • Als Ausführungsbeispiel ist eine Apparatur zur übertragun,g von Winkelwerten in Grob-und Feinunterteilung gewählt. Die Erfindung ist aber ebenso auch verwendbar für die Übertragung eines oder mehrerer unabhängiger Werte. Den einzelnen @@'inl@elwerten können in an siech bekannter Weisse verschiedene Kommandos, Signale usw. zugeordnet sein.
  • In Eiig. i isst i eine Kurbel z.am Eindrehen de!s zu übertragenden Werteis, der mittels der Zeiiger 2 und 3 an dein daruntenliegen@den Fein- ,und Grobskalen 4 und 5 einstellbar Bist. Zu diesem Zweck ist .der Zeiigeir 3 durch die Getrieberäder 6, 7 gegenüber dem Zeiger 2 bzw. Bier Knebel i entsprechend untersetzt. Das mit ,dem Zeiger 3 gekuppelte Rad: 7 trägt eine auf eiirrem magnetischen Schdußstück untergebrachte Induktibns,spu@le B. Vor dem Schlußatück dieser Spule 8 wandert ein auf dem Rad 9 sitzender und von dien Moto,r- io mit gleichblieilbender Geschwindigkeit an,getrIebeneT perman:ervter Magnet r z vorbei, so d:aß ibeii jedem Umkauf in der Spule 8 ein Impuls dIer in Fig. 2 dargestellten Art erzeugt wifird. Die Phüsenla:,ge dieses Impuilises i,s-t also abhängig von der Stellung dies Zeigers 3. Eine gleiche Spule 12 ist mit (der Achse der Knurbel i gekuppelt. Ihr ist e#@n permanenter Magnet 13 auf dein Rad 14 z,wgeo,ridbet, das mit einer anderen Geschwindigkeit als das Rad' 9 bzw. der Magnet i i umläuft. Die in der Spule 12 induzieren Impulse gemäß Fig. 2 haben dementsprechend eine and leire Frequenz. Ihre Phasenila!ge ist von der Stellung der Spule 12 bzw. :der Kurbel i abhängig. Außerdlem ist noch eine dritte derartige Induktionsspule 15 vorhanden. Diese ist jedoch gerätefest :angeordnet und wird durch einen wiederum mit ieineir anderen Drehzahl vorbeirotierenden Magneten 16 an dem vorm Motoir io angetriebenen Raid 17 dnduzliert.
  • Um,emp.fänigers!eii;tig zur E.rleichter wn!g ,der Ablesung markante Querauslenkungen dels Elektronenstrahles. zu erhalten, werden idileis:e Impulse gemäß Fig. 2 in solche gemäß $ig. 3 umigewandielt. Das kann durch einen übersteuerten Verstiiir#ker geschehen, welchem die Impuilis!e gemäß Fig.2 über einen vorgespannten Gleichrddhter zugeführt werden. Im Ausführunigabeispiel .dient hierzu eine einzige, Röhre 18, deren S.teuergittieir die in den Spulen 8 und 12 ii.nüuzierten Spannungen über @ch@le;üfringe i9, 2o und Gleichrichter 21, 22 zugeführt werden.. Die in dein freisten, Spule 15 induzierten Impulse werden über den Gleichrichter 23 lauf Idas gleiche Gitter gege@ben. Ein in dien Kathodenkreis eiinges:aha,lteter Widerstand 24 erzeugt .die erfbrderliche Vomspannun!g für die Gleichrichter 21 blies 23, ,so diaß durch d'ais übersteuerte Rohr 18 lediglich :der in Fig.2 zwischen den gestri:chelten Linien 25, 26 liegende Teil der Impulse heirausgeschnitten und nach Modulation .im Seeinder 27 auf den Empfänger übertragen wird. Aus Fig. 3 ist die Form dieser Impulse zu erkennen. Um eiirren möglichst genauen Gleichlauf zwischen Geber und Empfänger zu erreichen, ohne daß in üblicher Weise eine b!csondere Synrihro,niis,nerwngdfre,quenz zur KonstanthaI,tung :dien D:reh:zuhlie@n wbeirtragen werden ruß, wird zweckrnäßiig sowohl der Gelber als auch der Emp:fängermoto,r mit enne!r besonderen Regelungseinrichtung zur Kons,tanthaltung :der Drehzahl versehen. Diese beisteht zweckmäßig aus eirnem Schwingungsigenera@tor 28 hofier Frequ enzk onstanz, einem vom Motor io angetriebenen und zweckmäßig mit diesem baulich vereinigten Tonrad 29 sowie aus einem Gleichl-aufregler 30, der die vom Schwinger 28 und vom Tonrad 29 erzeugten Frequenzen miteinander vergleicht und den Motor io bei, Abweichung dlar beiden Frequenzen im 1<:oir-riigiere!nd!en S4inne beeinlußt.
  • Die in. Feig. 4 ,da!rge!atellte Empfanigsapp:a,r-atuir Ist in ,ihrem oberen, über der s@trichpunkt@erten Trennlinie liegenden Teil genau so .anfgebaut wie der über der Trennlinie liegende Teil der in Fi!g. ,dargestellten Geberapparatuir. Es sind deshalb, auch die gleichen Bezugszeichen wie; dort benutzt und zur Unterscheidung lediglich mit einem Strich: versehen. Der empfängeirseiti!ge, Motor io' ,läuft, gerle@geil:t durch .dien Glei:ch.lnufregler 30', mit der vom Schwinger 28' abhängigen, genant gleichen Drehzahl wie .der geberseitigie Motor io. Die ,in :drein Spulen 8', i2' und 15' induzierten Spannungen haben also die gleiche Frequenz wie ,die in den entsprerhenden Geberspulen 8, 12, 15 induzde!rten Que!raualenkspannungen und stehen in .dem gleichen Frequ!enzverhältn:iis. zueinander wie diesle. Sie werden Impu!lswandleirn 31, 32, 33 in denen sie -durch an sich bekannte Mittel von der in Fi!g. 2 dargestellten Kurvenform in die in Fig.5 diarges,tel.lte Sägeform iumge)wanidielt werden. Diese s.äigezabnförinigen I!mpu@lise liegeirr. an je einem Ablenkplatbenpaair der Kathodienstr-aihil,otszililo:-gr:ap!henirÖihren 34, 35, 36, so daß deren Kathodenstrahl auf dem Leuchtschirm in an sich bekannter Weisse eine gerade Linie zeichnet. Die vorm Scndier 27 ausgestrahlten Owerausilenkiimp@ulise, verschiedener Fiequenz der in Fig. 3,dlargesitellten Form werd er e!mpfäng!erseiitig mach ihrer Dem@odiulation im Gerät 27 gemeinsam Iden anderen Plattenpaaren edier Os:z-i-11,ograp'henrähren34, 35, 36 zugeleitet. In ,der bereilts beschriebenen Weise bewirken siie Q,uerauslenkungen idbr Elek- tronenstrahlen in den direi Oszillographen, wobei auf jedem &r drei, Leuchtschd:rme, jewedils nur ein deutliches Auslenkbild entsteht, das von derjenigen empfangenen Querauslenkspannung erzeugt wird, die: .der Zeitablienlcfreque@nz :des betreffenden Oszillo,-graphen zugeordnet ist. Im Ausführungsbe @ispiel ist angenommen, daß die von der Geberspule 8 ausgehenden Impulse auf die Oszillographenralire 3d für die Grobanzeige, die von der Spule 12 ausgehenden Impulse auf die Röhre 35 für die Feinanzeige und die von der Spule 15 gesandten Impulse eine Anzeige am Schirm der Röhre 36 :bewirken, da die Zeitäblenkfrequenz der Röhre 3.1 gleich der von der Spule 8 abgegebenen Ouerauslenkfrequenz, die Zeitablenkfrequenz der Röhre 35 gleich der von der Spule 12 ausgehenden Querauslenkfrequenz ist und auch die Frequenzen der Spulen 15 und 15' gleich sind. Es können aber gegebenenfalls die empfängeTseitig erzeugten Zeitable:nli:frequenzen auch ein ganzza,hliges Vielfaches !der empfangenen Ouerauslenlkfrequenzten sein, denen sie zugeordnet .sind.
  • Die Lage des Auslenkvorganges auf dem Leuchtschirm jedes Oszillographen 3.1 bis 36 ist somit abhängig von der Phasenlage der Onerau,slenl,:frequenz zur Zeitablenhfrequenz. Währen der Übertragung müssen daher die Onerauslenkfrequeuzen, welche von der Spule 15 ausgehen. und die von der Spule 15' am Empfänger erzeugten Zeitablenkimpulse gleichphasig sein, d'. h. der Auslenkvorgang auf dem Leichtschirm des Osz=illographen 36 muß mit einer vorher festgelegten Nu,llma.rlse in Übereinstimmung sein. Um das zu erreichen, ist in der Hauptanmeldung der Statorkranz des Generators zur Erzeugung der Zeitablenhspannungen verdrehba.r gemacht. Gemäß vorliegender Erfindung wird jedoch die zur Synchironisierung des Empfängers auf den Gelber erforderliche Verschiebbarkeit .der Phasenlage :der Mtablenkimp,ulse relativ zu den eintreffenden Ouerausleulzimpatl,se,n dadurch erreicht, daß die Phase der Drehfrequenz des Antriebsmo:totrs io' verschiebbar gemacht wird. Hierzu .ist zwischen dem Schwingungsgenerator 28' und dem hlo)tor io' bz-tv. dem Gleichlaufregler 30' ein P aseuschneber eingeschaltet, welcher eine Drehung der Phase des Schwingers 28' gegenüber der Phasenlage der vom Tonrad 29' erzeugten Kontrollfrequenz um 36o° el. zuläßt. Da derartige Phasenverschnebungsmitte:l bekannt sind, wurde von einer besonderen Darstellung auf der Zeichnung abgesehen. Gegebenenfalls könnte aber auch die Phase der Drehfrequenz des Antriebsmotors iö dadurch verschoben werden, daß man die Kontrollfrequenz des Tonrades 29' entsprechend in der Phase verschiebt, z. B. durch Verdirehen des Statorkranzes um einen entsprechenden Betrag.
  • Ist die Phase d"--r Drehfrequenz ,der beiden Impn @ls-erzeugersysteme am Geber und am Empfänger auf diese Weise eingestellt, so stellt, ebenso wie beim Hauptpatent, die Entfernung des Querauslenhvorganges von der N N ullmarke, am Schirm der Röhren 3q. und 35 ein -Maß für die Verstellung am Geber, d. h. für den Übertragungswert, dar. Gemäß der Erfindung wird die Rficlzübersetzung des hzw. der einzelnen übertragenen Werte dadurch erleichtert, da.ß die Impulserzeugersysteme für die Zeitahlenkung der beiden Oszillographen 3q. und 35 verstellbar sind. Die Bedienungsp:erson hat also lediglich die Kurbel i' so lange zu drehen, bis der Auslenkvorgang auf jeder der beiden. Röhren mit der Nullma;rke in Deckung i,st. Die Zeiger 2' und 3' haben dann genau dieselbe Stellung wie die Zeiger i und 3 am Geber.
  • Der übertragene Wert wird also durch die Zeige:rs,te,llu:ng ein für allemal festgehalten. Bei dieser Ausbildung des Empfängers wird gleichzeitig der -Vorteil erreicht, daß Geber und Empfänger in ihrem beweglichen Teil absolut gleich ausgebildet werden können und fast die gleiche Bedienung erfordern. U m die Anlage auch im Gegenverkehr benutzen zu können, braucht nur eine einfache Umschaltung vorgenommen zu werden, wenn jede Gerät gleichzeitig noch mit einer entsprechenden Schaltung versehen ist, wie sie unterhalb der strichpunktierten Trennlinie in Fig. i bzw. .l dargestellt ist.
  • Benutzt man Ouerauslenl.:impulse von der in Fig. 3 dargestellten Kurvenform, so erhält man besonders charakteristische Auslenkvorgänge, die sich mit ihrer fast senkrechten S@tirulinie mit hoher Genauigkeit auf die Nullmarke einstellen lassen. In Fig.6 ist veranschaulicht, wie dabei das Leuchtbild auf dem Schirm eines Oszillographen aussieht. 37 ist die Zeitlinie und 38 der mit der @u11-marke 39 in Deckung gebrachte Auslenkvorga,ng, welcher durch eine Querauslenkfrequenz gezeichnet wurde, die zur Zeitablenkfrequenz in einem ganzzahligen Frequenzverhältnis steht, also letzterer zugeordnet i,st.
  • Damit eine besonders hohe Genauigkeit in der Einstellung des Auslenkvo-rganges 38 auf die Nullmarke 39 durch Drehen der Kurbel i' erreicht wird, werden die Impulsumformer 31 bis 33 zweckmäßig umschaltbar ausgebildet derart, da.ß zunächst die ganze Länge der auf Sägezahnform gebrachten Zeitablenkimpulse zur Zeichnung der Zeitlinie auf dem Schirm des Oszillographen ausgenützt wird und daß durch Umschaltung die Länge der Sägezahn- . kurven nach beiden Seiten um gleiche Beträge verlängert wird, wie es in Fig. 5 gestrichelt angedeutet ist. Vor der Umschaltung ist dann die Anzeige verhältnismäßig grob, während s!ie nach erfolgter Umschaltung i wegen der Vergrößerung ds Zeitmaßstabes außerourdentlich genau wird. Die Amplitude der ssäb@e@zahnkurvenförmigen Zeitasblenksp.annunigen muß diab,ei natürlich die gleiche bleiben, diamit @s-ioh :der Zeitpunkt dies Durchganges sdiurch sdi;e Nu;llmarr#ke 39 nicht verschiebt. Wird :die Sägez-aihnform sder Ze :itaibienIdcurven in an sich :bekannter Weise durch Ladung und Entladung einie@s Kondensators erhäliten, so. kann b,eisp,ielsweis,e bei d (er Urischaltung der Lade- oder E:nbladetwiderstan@d für den. Kondensator verklieinerit und der zeitliche Einisatz dess Lade- oder Entlad evorganges durch Ver'sichiesben der Nullinie der Steuerkurvegleichzeitig erreicht werden, daß die Sägezähniknurve um die Hälfte ihrer zeit!fiichen Verlängerung früher einsetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Kommandoübertragung und Fernanzeige mittels Kathod!en'sitrahl'osz'üPlographen durch dem Übertragungswert entsprechende Phaisenvier:schiebswng der zu üb eTtragenden Querans!lenkspannung gegenüber :der :empfängerseitig erzeugten, zu- ihr ,in einem gan:z.zah!ligem Frequenizverhäl!bni;s stehenden Zeitahlenkspannun!g zur Verschiebung der O:ueraus@lenkung des Strah le!s entlang der Zeitlinie des Osz;iilil,ogr;aphen um einen der entsprechenden Betrag, nach Patent 767 955, daidureh gekennzeichnet, d aß :die Zeitahlenkspannung jedes O:szilliograp hen in ihrer Pihaisenlage gegenüber der empfangenen, ihr zugeordneten Que:raulsilenkspamnungdurch ein mit einem Anzeisge'mittel versehenes Organ um einen der geberseitigen Phasenverschiebung gleichen Betrag verschiebbar isst, @so daß die Queraus:lenkung des Strahles mit einer festgelegten Nullmairke in. Deckung kommt und die: hierzu erforderl:iiche Verstellung des Organs ein Ma für den übeirtragungswert darstellt.
  2. 2. Einrichtung nach Anisspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiltasb@lenkspannunig zur Erzeugung einer gerad-Einigen Zeitablenkung des Elektronenstrahiles auf Säge@zahnform gebracht wird und sclie hierzu benutzte Anordnung derart awsgerüs'bet ist, -daß .die Länge dier Sägezahnkurven unter Beibehaltung ihrer Amplitude beiderseits um gleiche Beträge verlängerb,air Ist.
  3. 3. Eizurichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Synchroniedserung des Empfängers .anzif den Geber ,diie Phase der Drehfrequenz des Antri,etbssmostors für dien die Zeitablenkspanmung erzeugenden Generator vorzugsweise durch einten zwischen :dem Antriebsmotor und ,dem dessen Drehfrequenz bestimmenden S-cjhhwingungsgeniera:tar eingeschalteten Phasenschieber verschiebbsar ist.
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