DE904193C - Schaltungsanordnung an Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender - Google Patents

Schaltungsanordnung an Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender

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DE904193C
DE904193C DES20736A DES0020736A DE904193C DE 904193 C DE904193 C DE 904193C DE S20736 A DES20736 A DE S20736A DE S0020736 A DES0020736 A DE S0020736A DE 904193 C DE904193 C DE 904193C
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frequency
voltage
circuit arrangement
frequency adjustment
monitoring voltage
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Dipl-Ing Dieter Leypold
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    • H03J3/02—Details
    • H03J3/12—Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14—Visual indication, e.g. magic eye
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00—Modulated-carrier systems
    • H04L27/10—Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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    • H04L27/10—Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
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  • Noise Elimination (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

Im Patent 897 433 ist eine Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen für frequenzumgetastete Telegraphiesender angegeben, bei der zur Frequenznachstellung sowohl die dem Zeichenais auch die dem Trennstrom entsprechenden Frequenzen benutzt werden. Dies kann nach dem Hauptpatent beispielsweise dadurch erfolgen, daß die dem Zeichen- und Trenn&trom entsprechenden Frequenzen in einer Hilfsmodulatoranordnung in den gleichen Frequenzbereich umgesetzt und über ein gemeinsames Steuerfrequenzfilter geführt werden, um so die Trägerfrequenz bzw. die Mitziehspannung für den Oszillator der letzten otjer einer der letzten Umsetzerstufen und über eine Phasenbrücke od. dgl. eine Nachstellspannung für den Trägerfrequenzoszillator einer dem Steuerfrequenzfilter vorangehenden Modulationsstufe zu erhalten. Diese Trägerspannungen für die Hilfsmodulatoranordnung können beispielsweise einem Zweifrequenzsummer entnommen werden.
Stimmt der Frequenzhub des Senders nicht mit dem Frequenzabstand der Überlagerungsfrequenzen in' der Hilfsmodulatoranordnung, beispielsweise des Zweifrequenzsummers, überein, dann muß der mitgezogene Trägerfrequenzoszillator seine Frequenz im Takte der Telegraphiezeichen ändern. Ist jedoch der Frequenzhub des Senders sehr verschieden von dem Frequenzabstand der beiden Frequenzen des Zweifrequenzsummers, dann wird der mitgezogene Trägerfrequenzoszillator nur noch von einer der beiden ankommenden Telegraphiefrequenzen mitgezogen. In einer Phasen-
brücke, die an einer Mitziehspannung und der Spannung des mitgezogenen Trägerfrequenzoszillators liegt, gewinnt man eine Frequenznachstellspannung, die einen in den ersten Umsetzerstuf en liegenden Oszillator in der Frequenz regelt. In dem geschilderten Falle entstehen also Frequenznachstellstromstöße beim Umspringen von einer zur anderen Frequenz, die infolge der kurzen Dauer der Telegraphiezeichen keine wesentliche Änderung der durch die Nachstellspannung gesteuerten Oszillatorfrequenz zur Folge haben.
Gemäß der Erfindung sollen in Empfangsanlagen für frequenzumgetastete Telegraphiesender Schaltmittel zur Erzeugung einer Überwachungsspannung aus der Frequenznachstellspanming vorgesehen werden. Diese Überwachungsspannung dient als Maß für die richtige Einstellung der die Frequenznachstellspannung liefernden Einrichtung, insbesondere für die Übereinstimmung des Senderfrequenzhubes mit dem Frequenzabstand der für die Gewinnung einer Steuerfrequenz benutzten Hilfsfrequenzen. Als Schaltmittel zur Erzeugung der Überwachungsspannung dienen spannungs- oder stromdifferenzierende Schaltelemente, insbesondere Strom- und Spannungswandler oder Kombinationen von ohmschen Widerständen und Blindwiderständen, die in eine die Frequenznachstellspannung führende Leitung eingebaut sind. Diese überwaehungsspannung kann z. B. an einer Braunschen Röhre sichtbar gemacht werden oder einer Kombination von Gleichrichtern und Spannungsmeßgeräten zugeführt werden.
Durch die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung wird inEmpf angsanlagen für frequenzumgetastete Telegraphiesender die Möglichkeit gegeben, den Frequenzhub des zu empfangenden Senders festzustellen und die Überlagerungsfrequenzen im Empfänger so einzustellen, daß Sender und Empfänger im Gleichlauf sind bzw. die dem Zeichen- und Trennstrom entsprechenden Frequenzen in denselben Frequenzbereich, z.B. in den des mitzuziehenden Generators, fallen. Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung und ihre Wirkungsweise werden im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der lediglich die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Einzelheiten dargestellt sind. Diese enthält eine Phasenbrücke Ph, in welcher in bekannter Weise durch einen Vergleich der aus der Empfangsfrequenz abgeleiteten Steuerfrequenz und einer in einem örtlichen Generator erzeugten Frequenz eine Frequenznachstellspannung gewonnen wird. Es entstehen somit bei nicht genauer Abstimmung des Empfängers auf die zu empfangende Senderfrequenz Nachstellspannungen, die jeweils beim Umspringen der Senderfrequenzen Spannungsschwankungen aufweisen. Die Frequenznachstellspannung gelangt über den Stromwandler Tr in die Regelspannungsleitung LR. Auf Grund der differenzierenden Eigenschaften des Stromwandlers Tr tritt an den Sekundärklemmen nur dann eine Spannung auf, wenn sich im Primärzweig die Frequenznachstellspannung ändert, d. h. wenn die Empfangsfrequenz von der im Empfänger-eingestellten Frequenz abweicht. Dies ist der Fall, wenn z. B. der Frequenzhub des Senders nicht mit dem Frequenzabstand der beiden beispielsweise im Zweifrequenzsummer erzeugten Überlagerungsfrequenzen der Hilfsmodülatoranordnung übereinstimmt. Die Größe der in der Phasenbrücke gewonnenen Frequenznachstellspannung nimmt bis zu einem gewissen Grad mit zunehmender Differenz der Senderfrequenz von der im Empfänger eingestellten Frequenz zu, d. h. die Amplitude der auf der Sekundärseite des Stromwandlers Tr gewonnenen Uberwachungsspannung Um ist ein Maß für die Frequenzabweichung. Diese Überwachungsspannung wird einem Anzeigeorgan, z. B. einem Oszillographen, zugeführt und ermöglicht eine Abstimmung des Empfängers auf Grund des auf dem Bildschirm sichtbaren Oszillogramms. Der Verlauf der gewonnenen Überwachungsspannungen ergibt auf dem Schirm der Oszillographenröhre sichtbar gemacht beispielsweise die Fig. 2 bis 4.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung gibt somit die Möglichkeit, die Abstimmung eines TeIegraphieempfängers sichtbar zu machen; Senderfrequenz und insbesondere deren Frequenzhub können im Empfangsgerät überwacht werden. Zunächst soll der Fall beschrieben werden, daß die dem Zeichen- und Trennstrom entsprechenden Frequenzen im Empfangsgerät infolge unexakter Einstellung des Empfängers einen Nachstellstromstoß in der Regelspannungsleitung Lr erzeugen. Der im Oszillographen sichtbare Kürvenverlauf der Überwachungsspannung besitzt etwa die in Fig. 2 dargestellte Form der Kurve 2. In der Figur ist über der Zeitlinie t ein Telegraphiezeichen durch die Linie 1 angedeutet. Die Frequenzen f für Zeichen- und Trennstrom unterscheiden sich durch den Frequenzhub fs. Jeweils beim Umspringen von einer Frequenz zur anderen entsteht in dem angegebenen Fall eine Spannungsspitze der Überwachungsspannung (Kurve 2). Je kleiner nun die Frequenznachstells tröme werden, um so kleiner wird die Spannungsspitze der Überwachungsspannung sein. Die Einstellung der Frequenzen der Hilfsmodülatoranordnung erfolgt auf den kleinsten Wert dieser Spitzen im Kurvenverlauf der Überwachungsspannung.
Ist beim Empfang eines Senders dessen Frequenzhub unbekannt und der Frequenzhub verschieden von dem Frequenzabstand der in der Hilfsmodülatoranordnung eingestellten Überlagerungsfrequenzen, dann wird der mitgezogene Oszillator nur noch von einer der beiden ankommenden Telegraphiefrequenzen mitgezogen. Das Oszillogramm sieht dann ähnlich aus, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Die Kurve 1 entspricht den Telegraphiezeichen, während Kurve 2 dem zeitlichen Verlauf der Überwachungsspannung U1n entspricht. Die Wechselspannung der Kurve 2 entsteht dadurch, daß der mitgezogene Generator mit einer anderen Frequenz als der Mitziehfrequenz schwingt. Es ist hier also leicht möglich, die Überlagerungsfrequenzen in der Hilfsmodülatoranordnung mit Hilfe des Oszillogramms einzustellen.
Ein wesentlicher Vorteil der Einrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß Sender, deren Frequenzumtastung nicht exakt erfolgt, am Verlauf der z. B. im Oszillogramm wiedergegebenen Überwachungsspannung Um erkannt werden. In diesem Falle läßt sich kein ausgeprägtes Minimum der Spannungsspitzen erreichen, so daß auf diese Weise ein unsicheres Funk-
tionieren der Empfangsanlage einwandfrei auf einen Mangel des Senders zurückgeführt werden kann. Ein solcher Fall ist in Fig. 4 dargestellt.
Statt eines Oszillographen können vorteilhafterweise auch andere Meßinstrumente in Verbindung mit Gleichrichtern verwendet werden, von denen das eine positive, das" andere negative Spannungsspitzen der Überwachungsspannung anzuzeigen gestattet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung an Empfangsanlagen für frequenzumgetastete Telegraphiesender, bei denen nach Patent 897 433 zur Frequenznachstellung sowohl die dem Zeichen- als auch die dem Trennstrom entsprechenden Frequenzen benutzt werden, gekennzeichnet durch Schaltmittel zur Erzeugung einer Überwachungsspannung aus der Frequenznachstellspannung und durch die Verwendung dieser Überwachungsspannung als Maß für die richtige Einstellung der die Frequenznachstellspannung liefernden Einrichtung, insbesondere für die Übereinstimmung des Senderfrequenzhubes mit dem Frequenzabstand der für die Gewinnung einer Steuerfrequenz benutzten Hilfsfrequenzen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schaltmittel, die durch Differentiation der Frequenznachstellspannung oder des Frequenznachstellstromes eine Überwachungsspannung erzeugen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in die eine Frequenznachstellspannung führende Leitung eingebauten Stromoder Spannungswandler.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungsspannung z. B. an einer Braunschen Röhre sichtbar gemacht ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche ι bis 3, gekennzeichnet durch eine von der Überwachungsspannung beaufschlagte Kombination von Gleichrichtern und Meßinstrumenten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © $524 6.54
DES20736A 1949-05-13 1950-11-03 Schaltungsanordnung an Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender Expired DE904193C (de)

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