DE77336C - Vorrichtung zur Herstellung von Käse in grofsen Mengen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Käse in grofsen Mengen

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DE77336C
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Germany
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cheese
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plate
box
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DENDAT77336D
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English (en)
Original Assignee
PH. SCHACH, Freimersheim, Rheinhessen
Publication of DE77336C publication Critical patent/DE77336C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds
    • A01J25/115Separating whey from curds; Washing the curds by discontinuous separation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung des unter Nr. 73215 geschützten Geräthes, bei welchem der drehbare Käsetisch durch einen festen ersetzt wird. Das Princip, auf welchem diese Neuerung beruht, besteht darin, die gelabte Milch in Formen einlaufen zu lassen, welche einen durchlöcherten Boden haben und durch eine Gummiplatte oder einen Gummiring oder durch ähnlichen Verschlufs die Milch so lange zu hindern, durchzufliefsen,-bis dieselbe eine genügende Consistenz gewonnen hat, um nicht mehr durch die feinen Sieblöcher hindurchzufliefsen. Dies geschieht in verhältnifsmäfsig kurzer Zeit.
Die Formen sind zusammen in einem Gefäfs angeordnet, in welches heifses Wasser eingelassen werden kann, um in bekannter Weise die Verkäsung zu beschleunigen. Nachdem die Milch die genügende Consistenz gewonnen hat, wird die Gummiplatte ausgehoben, die Form wieder eingesetzt und nunmehr der Prefsluftstrom gemäfs dem Haupt-Patent durchgeleitet.
Die 'beiliegende Zeichnung zeigt in Aufrifs und zwei Querschnitten die neue Maschine. Der Holzbottich A ist ähnlich wie bei Keltern auf dem Boden D aufgebaut, in dessen oberer Fläche sich radiale Rinnen E zum Ablaufen der Molke in den -ilingkanal E1 befinden. Auf dem Boden dieses Bottichs liegt beim Beginn des Verfahrens eine weiche Gummiplatte F auf; auf diese wird das Metallgefäfs B aufgesetzt, welches sich mit seinem Ringwulst if an seinem Rand dicht in diese Gummiplatte einlegt und so den durchlöcherten Boden G des Gefäfses undurchlässig macht. Dieser Boden legt sich in den meisten Fällen selbst dicht auf die Gummiplatte auf. Oft wird es genügen, das Auslaufen der Milch unter dem Rand der Siebplatte durch einen eingelegten Gummiring zu verhindern. In dieses Gefäfs B wird die eigentliche Käseform gesetzt, welche aus den Einzelformen M besteht. Letztere sind zwischen den Metallplatten K und L gefafst, die ihrerseits die Begrenzung des cylindrischen Gefäfses C bilden.
Die zwei Gefäfse B und C und der Deckel O reichen mit ihren Flantschen PNO1 über einander und sind durch die Schrauben Q mittelst Dichtungsringe fest mit einander zu verschrauben. Auf dem Deckel O des Ganzen ist die Prefsluftleitung c mit Hahn e und Manometer d angebracht; desgleichen- befindet sich auf dem Deckel ein Einfülltrichter mit luftdicht aufschraubbarem Deckel a. Das Gefäfs C ist wie das Gefäfs B mit einem durchlöcherten Boden versehen und wird durch Schraube Q. fest auf die Wulste H des Gefäfses B aufgedrückt, über welche eine Gummidichtung gelegt ist, so dafs auch durch .diesen Siebboden nach der Seite oder nach unten keine Milch austreten kann. Die Gebrauchsweise des Geräthes ist folgende: In den Bottich A wird die Gummiplatte F und die beiden Gefäfse B C eingestellt und letzteres mit frisch gelabter Milch gefüllt. Darauf wird der Deckel O fest aufgeschraubt und durch den Trichter heifses Wasser.in das Ge-

Claims (1)

  1. fäfs B eingegossen. Infolge dessen gewinnt die Milch in sehr kurzer Zeit genügend Gonsistenz, um nicht mehr durch den Siebboden des Gefäfses B durchzulaufen. Dann werden mittelst der Schraube S und des Joches R die zwei Gefäfse B und C aus dem Bottich A ausgehoben und die Gummiplatte F entfernt. Hierauf werden die Gefäfse wieder eingesetzt und nunmehr die Prefsluft durch das Rohr c zugelassen. Die Gefäfse lassen nach der im Haupt-Patent angegebenen Weise die Molke aus dem Käse heraus und diese fliefst durch die Siebboden und die Rinnen E in den Kanal J?1.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Eine Ausführungsform der in dem Patent Nr. 73215 angegebenen Vorrichtung zur Herstellung von Käse in grofsen Mengen, bei welcher das Wenden des Käsekastens dadurch vermieden wird, dafs ein mit Siebboden versehener Kasten (B) in einen Bottich (A) aushebbar eingesetzt wird, dessen Siebboden durch Unterlegen einer Platte oder eines Ringes (F) aus Gummi oder dergleichen verschlossen wird, während nach Herausnahme der Platte die Molke ausläuft und der Siebboden nur die gewonnene Milch zurückhält.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1., bei welcher der Käsekasten (B), die Käseform (C) und ein Deckel (0) durch Flantschen und Schrauben so verbunden sind, dafs durch Anheben des Deckels alle drei Theile zusammen aus dem Käsebottich entfernt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77336D Vorrichtung zur Herstellung von Käse in grofsen Mengen Expired - Lifetime DE77336C (de)

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