DE79004A - Vorrichtung zum Anzünden von Sicherheits-Grubenlampen - Google Patents

Vorrichtung zum Anzünden von Sicherheits-Grubenlampen

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Publication number
DE79004A
DE79004A DE1893G8450 DEG8450 DE79004A DE 79004 A DE79004 A DE 79004A DE 1893G8450 DE1893G8450 DE 1893G8450 DE G8450 DEG8450 DE G8450 DE 79004 A DE79004 A DE 79004A
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DE
Germany
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lamp
pole
spindles
electricity source
now
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Pending
Application number
DE1893G8450
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. GRAHAM, Springfielct Morley, u. H. CHAPMAN, Green Mount Morley
Filing date
Publication of DE79004A publication Critical patent/DE79004A/de
Application filed by J. GRAHAM, Springfielct Morley, u. H. CHAPMAN, Green Mount Morley filed Critical J. GRAHAM, Springfielct Morley, u. H. CHAPMAN, Green Mount Morley
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf das Entzünden von Sicherheits-Grubenlampen durch den elektrischen Strom und besteht in einer Vorrichtung, vermittelst deren an dem für diesen Zweck bestimmten Orte die Entzündung der Lampen in sichererer und gefahrloserer Weise, wie dies unter Benutzung der zum gleichen Zwecke bisher in Vorschlag gebrachten elektrischen Vorrichtungen möglich war, zu erzielen ist, so dafs die Entzündung in der Grube selbst ohne Gefahr der Erzeugung einer Explosion schlagender Wetter durch bei Stromschlufs auftretende Funkenbildung bewirkt werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist die den Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung in Verbindung mit einer zur elektrischen Entzündung geeigneten Sicherheits-Grubenlampe zum Theil im Schnitt wiedergegeben.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist auf einer Grundplatte von Isolirmaterial ein mit einer Dichtungsscheibe K aus Kautschuk oder anderem elastischen Material versehener hohler Träger J aus leitendem Material derart angeordnet, dafs beim Aufstellen der Grubenlampe auf die isolirende Unterlage leicht Stromschlufs zu erzielen ist.
Zu diesem Zweck sind im Innern des hohlen Trägers J in horizontaler Richtung zwei metallische Spindeln L und L1 bei M isolirt und ihrer Längsrichtung nach verschiebbar gelagert, von denen die eine L1 mit einem Knopf versehen und mit der zweiten Spindel L durch einen Theil N aus Isolirmaterial derart verbunden ist, dafs bei Eintritt einer metallischen Berührung zwischen der Spindel L1 und dem Träger / keine Funkenbildung entstehen kann. Im senkrechten Theile des hohlen Trägers ist eine gleichfalls senkrechte metallische Spindel O angeordnet, welche bei O1 vom Träger / isolirt ist und durch eine sich gegen ihr unteres Ende anlegende Blattfeder P in steter metallischer Berührung mit der horizontalen Spindel L ,erhalten wird. Diese Blattfeder ist durch einen Draht Q mit dem einen Pol einer Elektricitätsquelle verbunden, deren anderer Pol durch den Draht Q1 mit dem Trägermantel in leitender Verbindung steht. Das Patentfähige des Gegenstandes ist nun in der Bildung eines mittels einer Kautschukscheibe luftdicht abgeschlossenen Raumes S zu erblicken. Wird nämlich die Grubenlampe in die in der Zeichnung wiedergegebene Stellung gebracht, so dafs ihr seitlicher hohler Ansatz mit der elastischen Dichtungsscheibe K in Berührung kommt, so wird bei jR eine metallische Berührung zwischen dem Mantel der Lampe und dem horizontalen Theil des Trägers J herbeigeführt. Schiebt man hierauf vermittelst des Knopfes die Spindel L •nach innen, gegen die Lampe hin, so tritt die Spindel in Berührung mit einer bei F im seitlichen Ansatzrohr sowohl wie innerhalb des Lampengehäuses isolirt gelagerten weiteren Spindel G, welche eine auf dem Oelbehälter B der Lampe isolirt gelagerte, aufrecht stehende und an ihrem oberen Ende den Kohlestift D tragende Blattfeder E dem zweiten am Brennerrohr B1 befestigten und mit dem Oelbehälter B

Claims (1)

  1. in leitender Verbindung stehenden Kohlestift C so weit nähert, dafs Funkenbildung oder ein Lichtbogen entsteht, durch welchen das vom Docht absorbirte OeI in Gas verwandelt und der Docht entzündet wird, da nunmehr der von dem einen Pol der Elektricitätsquelle ausgehende Strom durch den Leitungsdraht Q, Feder P, die Spindeln OLG, Feder E, Kohlestift D auf den Kohlestift C übergeht und von da durch Brennerröhre B \ Oelbehälter B, Lampenmantel A, Träger J und Leitungsdraht Q1 zur Elektricitätsquelle zurückgeleitet wird.
    Das Wesentliche ist nun, dafs durch die Verbindung des seitlichen Ansatzrohres der Lampe mit dem horizontalen Theil des Trägers J durch die Kautschukscheibe K ein luftdicht geschlossener Raum S gebildet wird, durch welchen jedwede Explosionsgefahr durch Ueberspringen von Funken zwischen den Spindeln L und G beim Stromschlufs ausgeschlossen wird, so dafs nunmehr die Entzündung der Sicherheitslampe selbst in der Grube in vollkommen sicherer, gefahrloser Weise ausgeführt werden kann.
    Patεnt-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Entzünden von Sicherheits - Grubenlampen, bei welcher eine Explosionsgefahr durch Schliefsungsfunken dadurch vermieden wird, dafs beim Ansetzen des mit einem Ansatzrohr versehenen, mit der einen Kohlenspitze (C) leitend verbundenen Lampenuntertheiles an einen mit einer isolirenden Unterlage fest verbundenen, zur isolirten Aufnahme mit dem einen Pol der Elektricitätsquelle verbundener Spindeln (L L1 O) dienenden hohlen, mit dem anderen Pol verbundenen Träger^ aus leitendem Material durch Zwischenschaltung einer elastischen Kautschukscheibe (K) zwischen die Lampe (A) und den Träger (J) ein luftdicht geschlossener Raum (S) gebildet wird, innerhalb dessen der Stromschlufs bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1893G8450 1893-09-11 Vorrichtung zum Anzünden von Sicherheits-Grubenlampen Pending DE79004A (de)

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