DE7910364U1 - Schutzgelaender fuer treppen, balkone o.dgl. - Google Patents
Schutzgelaender fuer treppen, balkone o.dgl.Info
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Description
• I t <
6/3
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Bankkonten: Commerzbank AQ, Bielefeld 6851471 ( Sparkasse Bielefeld 72001563 (BLZ 48050161)
Postscheckkonto: Amt Hannover 68928-304
diess. Akt.Z.: 44*12/79
Herr Gerhard Wittenberg, Am Preßwerk 7, 48oo Bielefeld Ik
Schutzgeländer für Treppen, Balkone od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schutzgeländer für Treppen, Balkone od. dpi., mit einem oberen Handlauf
und mit diesen tragenden Sprossen, Streben od. dgl.
Bekannte Schutzgeländer bestehen aus schmiedeeisernen Sprossen in den verschiedensten handgetriebenen Formen
und tragen einen Handlauf, der aus Holz, Metall-, Kunststoffband od. dgl« bestehen kann. Handlaufunterseite
und Sprossen sind dabei mittels Schrauben verbunden, soweit es sich um unterschiedliche Materialarten
handlet. Bei etwa gleichartigen metallischen Werkstoffen können auch die Sprossen mit dem Handlauf verschweißt
sein.
Einerseits erfordern schmiedeeiserne Sprossen herstellungsmäßig einen erheblichen Arbeitsaufwand und sind andererseits
ebenfalls in Einzelarbeit mit dem Handlauf an Ort und Stelle z.B. in einem Treppenhaus zu verbinden, um die
richtigen Neigungswinkel zu erreichen.
Soweit man schmiedeeiserne Sprossen durch gußeiserne Sprossen ersetzt hat, so erfordern auch solche Sprossen
einen großen Aufwand an Herstellungswerkzeugen.
Moderne Sprossen aus anderen Werkstoffen bestehen oftmals aus einem Stab aus Metall als Vollmaterial oder als Rohr,
über den ein Kunststoffschlauch zum Schutz gegen Korrosion oder zur Farbgebung (bundbarblger Schlauch) gezogen ist.
Bei derartigen Ausbildungen können jedoch die Sprossen in ihrer Formgebung einer formschönen schmiedeeisernen Sprosse
nicht angeglichen werden und haben daher keine so beachtliche Wertschätzung finden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schutzgeländer mit
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Sprossen zu schaffen, das bei einfacher Herstellung und guten Werkstoffeigenschaften in seiner Formgebung einer
schmiede- oder gußeisernen Ausführung weitgehend entspricht.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, das Schutzgeländer
derart auszubilden, daß ohne beachtliche Handarbeit die Neigung zwischen dem Handlauf und den Sprossen
den jeweiligen Gegebenheiten angepaßt und damit eine fachgerechte Montage in einem Treppenhaus od. dgl. ermöglicht
werden können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Schutzgeländer für Treppen, Balkone od. dgl. dadurch gelöst,
daß der als Sprosse, Strebe od. dgl. dienende Metallstab auf seiner Länge mit einer Kunststoffschicht unlösbar
überzogen ist, die herstellungsmäßig sowohl mit ihrer Innenfläche klebend mit dem Metallstab verbunden als auch
auf ihrer Außenseite mit Ornamenten ausgestattet ist.
Eine derartige Ausführung zeigt beachtliche Vorteile. Bei der Herstellung wird der Metallstab, der die Seele der
Sprosse bildet in eine der gewünschten Oberflächenstruktur der Sprosse ausgerichteten Spritzform eingelegt und mittels
Kunststoff auf der Außenseite umspritzt. Eine solche Herstellungsweise ist sehr rationell. Dabei kann der Kunststoff
auf Jede gewünschte Härte derart eingestellt werden, so daß sowohl ein verhältnismäßig harter Kunststoff, wie Duroplast,
als auch ein weicher Kunststoff, wie Thermopiat, z.B. auf.
der Basis von Polyurethan sich ergibt. Besonders bei
weicherer Einstellung der Kunststoffschicht zeigt diese, daß im Gegensatz zum schmiedeeisernen oder gußeisernen
die
Sprossen, /scharfe Ecken oder Kanten haben, bei der erfindungsgemäßen
Ausführung eine Beschädigung von Kleidungsstücken oder sogar Verletzungen in erheblichem Um-
J fange vermindert werden können, beispielsweise dann, wenn Personen an derartigen Sprossen unter Reibungsschluß entlang sich bewegen. Trotz einer oftmals vulminösen
Ornamentierung der Sprossen haben diese ein verhältnismäßig geringes Gewicht, so daß die statische Belastung
des Bauwerkes in einem günstigen Rahmen liegt.
Die Kunststoffschicht wird bei der Herstellung so in ihrer Materialeigenschaft eingestellt, daß ihre innere
Fläche mit der Oberfläche des Metallstabes eine klebende Verbindung eingeht, so daß im Pertigzustand die Kunststoffschicht
im Gegensatz zu vorbekannten Kunststoff- \ schläuchen einerseits nicht auf dem Metallstab sich' verschieben
läßt und andererseits die Metallstaboberfläche gegen Korrusion schützt.
Der Eindruck einer Ausführung in Schmiedeeisen oder Gußeisen kann daidurch Verbessert werden, daß die Kunststoffschicht
außenseitig mit einer Farblasur mit Metallfarbcharakter versehen ist.
Um die weitere Aufgabe der Erfindung zu erfüllen, nämlich die Montage derartiger Schutzgeländer in Treppenhäusern
-5-
mit unterschiedlicher Neigung der Treppen zu erleichtern, ist gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung
der bandförmige Handlauf und/oder der Metallstäbe tragende bandförmige wangenseitige Untergurt im Bereiche des Metallstabes
mit einer ausgestanzten Lasche versehen, durch die
, ein den Metallstab damit verbindendes Befestigungsmittels
"■ wie Schrauber, Niet od. dgl., faßt.
Eine solche Ausführung hat den Vorteil, daß bei ausreichender Steifigkeit eine solche ausgestanzte Lasche in ihrer
Winkelneigung verändert werden kann, so daß das Schutzgeländer vorgefertigt werden kann und an Ort und Stelle nur
aufgestellt zu werden braucht unter Ausrichtung des Handlaufes bzw. des Untergurtes, wobei sich die Lasche entsprechend
der jeweiligen Neigung der Treppe derart einstellen läßt, daß die Sprosse senkrecht steht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Metallstab
C endseitig mit einem Innengewinde ausgestattet, in das eine den Handlauf mit dem Metallstab verbindende Schraube
einfaßt. Hierdurch kann in einfacher Weise der Metallstab, d.h. die Strebe oder Sprosse,mit dem Handlauf oder einem
Untergurt verbunden werden.
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• I
I I ■
I I I I I ·
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
Flg. 1 eine Seitenansicht eines Schutzgeländers an einer Treppe,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch eine Schutzgeländer-Sprosse mit
oberen Handlauf und Untergurt und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch
die Sprosse deren Kunststoffschicht zu einem Ornament mit Farblasur gebildet
ist.
Mit Io ist ein Metallstab aus Vollmaterial bezeichnet, der
die statisch tragende Seele einer Sprosse 11 bildet« Um diesen Metallstab Io ist eine Kunststoffschicht 12 gespritzt,
die aus einem mittelweichen (mittelharten) Kunststoff auf der Basis von Polyurethan besteht und bei dem Spritzvorgang
klebend mit ihrer Innenfläche auf der Oberfläche des Metallstabes Io befestigt ist.
Die Außenfläche dieser Kunststoffschicht 12 ist mit Ornamenten 12a ausgebildet, die der Sprosse 11 eine schmiedeeiserne
Schmuckform geben. Dazu kann die Oberfläche dieser
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Ornamente usw. noch mittels einer Farblasur 12b gebräunt oder geschwärzt sein, um den Farbeindruck von Guß- oder
Schmiedeeisen zu verstärken.
Die Sprosse 11 ist oberseitig mit einem Handlauf 13 über
eine Schraube 14 und mit einem Untergurt 15 mittels einer {j weiteren Schraube IM verbunden. Sowohl der Handlauf 13
als auch der Untergurt 15 besitzen eine ausgestanzte (angestanzte) Lasche 16, die durch drei Schnittkanten freibeweglich
unter einseitiger Anlenkung an den Handlauf bzw. den Untergurt abgezogen ist.
Da jede Treppe eine andere Neigung bauseitig hat, so ist es
durch eine solche Ausbildung möglich, gegenüber jeder beliebigen Neigung des Handlaufes 13 oder des Untergurtes
die Lasche 16 derart abzubiegen, daß die damit verbundene Sprosse 11 senkrecht steht. Die Materialstärke ist dabei
so gewählt, daß diese Abbiegung der Lasche nur mit einem f) gewissen größeren Kraftaufwand erfolgen kann, so daß bei
den üblichen Belastungen des Handlaufes 13 bzw. des Untergurtes 15, die Lasche 16 ihre gegebene Neigung gegenüber
dem Handlauf 13 bzw. Untergurt 15 nicht verändert.
Montagemäßig ist die Anordnung einer abgewinkelbaren Lasche 16, durch die eine Schraube lh geführt oder an derMetallstab
Io angeschweißt werden kann, eine wesentliche Erleichterung.
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Pur die Befestigung der Sprossen 11 mittels einer Schraube
I^ ist in dem Metallstab Io als Seele 11 endseitig (stirnseitig)
jeweils eine Gewindebohrung 17 eingearbeitet, in die die durch die Lasche 16 gesteckte Schraube I1I eingeschraubt
wird und die Sprosse 11 mit der Lasche 16 verbindet.
Eine derartig amit Kunststoff ummantelte Sprosse 11 ist einfach in der Herstellung sowie durch die Ummantelung die
Möglichkeit geschaffen, anstelle eines Drehstabes für den Metallstab Io ein billigeres Material wie beispielsweise
Baustahl od. dgl. zu verwenden, was sich auf die gesamten Herstellungskosten günstiger auswirkt.
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Claims (8)
1. Schutζgelander für Treppen, Balkone od. dgl. mit
einem oberen Handlauf und diesen tragenden Sprossen, Streben od. dgl. aus einem Metallstab, dadurch gekennzeichnet,
daß der Metallstab (lo) auf seiner Länge mit einer Kunststoffschicht (12) unlösbar
überzogen ist, die herstellungsmäßig sowohl mit ihrer Innenfläche klebend mit dem Metallstab ('.Lo)
verbunden als auch auf ihrer Außenseite mit Ornamenten (12a) ausgestattet ist.
2. Schutzgeländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht (12) aus Hartkunststoff wie
Duroplast gebildet ist.
I' ()
3. Schutzgeländer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffschicht (12) aus Weichkunststoff wie Polyurethanschaumstoff gebildet ist.
4. Schutzgeländer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch jj gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht (12) auf
den Metallstab (lo) aufgespritzt ist.
'
5. Schutzgeländer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht (12) außen-
; seitig mit einer Farblasur (12b) mit Metalltarb-
Charakter versehen ist.
-ίο-
- Io -
6. Schutzgeländer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstab (lo)
endseitig (stirnseitig) mit einem Innengewinde (17) ausgestattet ist, in das eine den Handlauf
(13) mit dem Metallstab (lo) verbindende Schraube
(14) einfaßt.
7. Schutzgeländer, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bandförmige
Handlauf (13) im Bereich des Metallstabes (lo) mit einer ausgestanzten Lasche (16) versehen
ist, durch die ein den Metallstab (lo) damit verbindendes Befestigungsmittel, wie Schraube (14),
Niet od. dgl., faßt.
8. Schutzgeländer, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die
Metallstäbe (lo) tragende bandförmige Untergurt
(15) im Bereich des Metallstabes (11) mit einer ausgestanzten Lasche (16) versehen ist, an der
der Metallstab (lo) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797910364 DE7910364U1 (de) | 1979-04-09 | 1979-04-09 | Schutzgelaender fuer treppen, balkone o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE7910364U1 true DE7910364U1 (de) | 1979-09-27 |
Family
ID=6702968
Family Applications (1)
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| DE19797910364 Expired DE7910364U1 (de) | 1979-04-09 | 1979-04-09 | Schutzgelaender fuer treppen, balkone o.dgl. |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7910364U1 (de) |
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1979
- 1979-04-09 DE DE19797910364 patent/DE7910364U1/de not_active Expired
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