DE800261C - Scheibenkranz, insbesondere von Treib- und Seilscheiben - Google Patents
Scheibenkranz, insbesondere von Treib- und SeilscheibenInfo
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- DE800261C DE800261C DEP17245A DEP0017245A DE800261C DE 800261 C DE800261 C DE 800261C DE P17245 A DEP17245 A DE P17245A DE P0017245 A DEP0017245 A DE P0017245A DE 800261 C DE800261 C DE 800261C
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- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
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Description
- Scheibenkranz, insbesondere von Treib- und Seilscheiben Es ist allgemein bekannt, die Scheibenkränze von Treii)- und Seilscheiben aller Art sowie auch von Laufrollen an Di-ahtseili)ahnen u. dgl. :im Bereich der Seilrille oder Laufflüche zur Verhütung des Seilrutsches und zur Schonung der Drahtseile mit zweckentsprechenden Fütterungen bzw. Belägen aus Guinini, ('#umniigewel)e, Leder. Leichtmetall, Kunststoffen usw. auszukleiden.
- Die Fütterungen werden hierbei meistens in geeigneter Weise auswechselbar auf dem Scheibenkranz befestigt. Es sind zahlreiche Befestigungen verschiedenster .",rt bekanntgeworden, die sich mehr oder weniger gut bewiihrt haben. Da die Befestigung der Fütterungen zugleich auch ausschlaggebend für ihre Lebensdauer und für die Betriebssicherheit ist, kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Alle bekannten Befestigungsarten haben jedo"#h den Nachteil, daß bei längerer Betriebsdauer und tieferem Eindringen des Seiles in das Fiitterungsmaterial dieses, insbesondere bei häufiger vorkominender ungleichmäßiger Abnutzung im Rillengrunde, auseinanderbrechen kann, so daß sich einzelne Fütterungsstücke lösen und aus der Nut des Scheibenkranzes geschleudert werden, selbst dann, wenn bei Verwendung hölzerner Rahmen die Fütterung mit diesem verleimt ist. Die Folge davon sind dann häufige größere Betriebsstörungen und Unglücksfälle.
- Zur Beseitigung dieser Gefahr ist zwar schon vorgeschlagen worden, die Fütterungsstücke gegen ein Herausschleudern aus der Nut dadurch zu sichern., daß oben am Scheibenkranz oder an anderen Stellen vorspringende Leisten, Nocken, Haken oder sonstige Einrichtungen angebracht werden, die in die Fütterung eingreifen, um sie so besonders zu sichern. Doch sind alle diese Maßnahmen nur Notbehelfe und nicht als befriedigende Lösung der Aufgabe an7usprechen.
- Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung durch eine grundlegende Konstruktionsänderung dos Scheibenkranzes und eine dementsprechende neuartige Gestaltung und Anordnung der Fütterung beseitigt. Zu diesem Zweck sind am Boden des Scheibenkranzes in gewissen Abständen voneinander Zähne oder Kämme angebracht, die ähnlich wie bei einem Zahnrad axial verlaufen und einen trapez-oder j-förrnigen Querschnitt haben. Auf diese Zähne oder Kämme sind die Fütterungssegmente (Plättchen oder Klötze), dne unten am Boden, d. h. an ihrer Auflagefläche, mit Schlitzen oder Aussparungen desselben Querschnitts versehen sind, von der Seite her aufgeschoben. Um dies ermöglichen zu können, wird die eine Seitenwand des Scheibenkranzes, die in bekannter Weise mittels Verschraubung mit dem übrigen Teil des Kranzes fest verbunden ist, gelockert oder erforderlichenfalls ganz abgenommen.
- Bei Verwendung dünnerer Fütterungsplättchen oder Segmente werden diese in an sich bekannter Weise in Richtung des Scheibenumfanges angeordnet. Zweckmäßig werden die Plättchen oder Segmente am Boden mit zwei der beschriebenen Sehlitze oder Aussparungen versehen, die denselben Abstand voneinander haben wie die Zähne des Scheibenkranzes, und so versetzt auf diese aufgeschoben, daß ihre stirnseitigen Stöße von den danebenliegenden Fütterungsstücken auf halber Länge überbrückt werden, derart, daß bei Verklebung oder Verleimung der Stücke ein geschlossener Fütterungskranz entsteht.
- Der besondere Vorteil dieser Anordnung gegenüber allen bisher bekanntgewordenen Befestigungsarten besteht darin, daß die Fütterung wesentlich wirksamer gegen ein Lockern, Verschieben, Abbrechen einzelner Stücke und Herausschleudern derselben aus der Nut des Scheibenkranzes gesichert ist. Diese Ausführung eignet sich auch gleich gut zur Befestigung von Gummibereifungen auf Radkränzen an Rädern von Fahrzeugen.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes an einer Laufrolle für Drahtseilbahnen veranschaulicht. Es zeigen Abt). i einen Scheibenkranz mit eingesetzten Füiterungssegmenten bei abgenommener vorderer Seitenwand, Abb. 2 eine Aufsicht, Abb. 3 einen Schnitt, Abb. q, ein Fütterungssegment in Ansicht und Abb. $ einen Zahn oder Kamm in Stirnansicht. Im Boden a des Scheibenkranzes b sind in gewissen Abständen voneinander axial verlaufende t rapez- oder j-förmige Aussparungen oder Schlitze e zur Aufnahme von Zähnen oder Kämmen c angebracht. Die auswechselbaren Zähne oder Kämme c sind in die Aussparungen e schließend oder stramm eingetrieben und damit gegen Lockern gesichert. Die einzelnen Fütterungssegmente d sind am Boden, also an der Auflagefläche, mit ebensolchen Aussparungen e versehen und können somit auf die Zähne c aufgetrieben werden, wodurch eine feste, unverrückbare Verbindung mit (lein Scheibenkranz b hergestellt ist. Zum Einsetzen der Zähne oder Kämme c in den Scheibenkranz b und zuin Einsetzen der Fütterungssegmente d wird die vordere Seitenwand f des Scheibenkranzes b, die in bekannter Weise mittels Verschraubungen g init dem übrigen Teil des Kranzes b fest verbunden ist, gelockert oder ganz abgenommen. Diese Art der Befestigung dzr Zähne und der Fütterungssegmente eignet sich besonders gut für Scheibenkränze mit kleinerem Durchmesser, beispielsweise auch für Laufrollen an Drahtseilbahnen u. dgl.
- Um der Gefahr einer Beschädigung des Drahtseiles auch bei tieferem Einlauf in dem Fütterungsmaterial vorzubeugen, werden die Zähne vorteilhaft aus weicherem Stoff, wie Temperguß, Leichtmetall oder geeigneten Kunststoffen, hergestellt. Dieser weichere und nachgiebigere Stoff läßt sich auch besser und leichter in die Aussparungen des aus härterem, weniger nachgiebigem Material bestehenden Kranzbodens eintreiben.
Claims (4)
- PATF,nTAnsPBÜCE1t:: r. Scheibenkranz, insbesondere von Treibrund Seilscheiben sowie von Laufrollen an Drahtseilbahnen u. dgl., dessen Umfang im Bereich der Seilrille oder Lauffläche mit bekanntem Fütterungsstoff,wieGummi,Gummigewebe,Faserstoffgewebe, Leder, Leichtmetall, Kunststoffen usw., ausgekleidet ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Kranzboden in gewissen Abständen voneinander, ähnlich wie bei einem Zahnrad, axial verlaufende Zähne oder Kämme (c) mit trapez- oder j-förmigem Querschnitt angebracht sind, die in am Boden oder an der Auflagefläche der einzelnen Fütterungsstucke (d) vorgesehene Aussparungen oder Schlitze (e) gleichen Querschnitts eingreifen, wodurch eine feste Verbindung zwischen der Fütterung (d) und dem Scheibenkranz (b) hergestellt ist.
- 2. Scheibenkranz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung dünnerer Fütterungsplättchen oder -segmente diese in an sich bekannter Weise in Richtung des Scheibenumfanges auf die Zähne oder Kämme (c) aufg@@-schoben sind.
- 3. Scheibenkranz nach Anspruch i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fütterungsstücke (d) an ihren Auflageflächen am Boden zwei trapez- oder j-förmige Aussparungen oder Schlitze (e) besitzen, die denselben Abstand voneinander haben wie die Zähne oder Kämme (c) des Kranzes (b) und versetzt auf diese aufgesetzt sind, damit ,ihre stirnseitigen Stöße von den danebenliegenden Fütterungsstücken auf halber Länge überbrückt werden, derart, daß bei Verklebung oder Verleimung der Stücke ein geschlossener Fütterungskranz entsteht. .
- 4. Scheibenkranz nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (c) des Scheibenkranzes (h) aus weicherem Material bestehen, beispielsweise aus Temperguß, Leichtmetall oderKunststoffen, und in die trapez- oder j-förmigen Aussparungen oder Schlitze des aus härterem Material bestehenden Kranzbodens (a) eingetrieben bzw. auf sonstige auswechselbare Weise mit diesem fest verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17245A DE800261C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Scheibenkranz, insbesondere von Treib- und Seilscheiben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17245A DE800261C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Scheibenkranz, insbesondere von Treib- und Seilscheiben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800261C true DE800261C (de) | 1950-11-06 |
Family
ID=7366446
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP17245A Expired DE800261C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Scheibenkranz, insbesondere von Treib- und Seilscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800261C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961318C (de) * | 1951-09-20 | 1957-04-04 | Continental Gummi Werke Ag | Reibraeder oder Reibrollen mit Belaegen aus Weichgummi |
-
1948
- 1948-10-06 DE DEP17245A patent/DE800261C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE961318C (de) * | 1951-09-20 | 1957-04-04 | Continental Gummi Werke Ag | Reibraeder oder Reibrollen mit Belaegen aus Weichgummi |
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