DE801295C - Verfahren zur Herstellung von Waenden und Dachplatten fuer Bauwerke aller Art - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waenden und Dachplatten fuer Bauwerke aller Art

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DE801295C
DE801295C DER98A DER0000098A DE801295C DE 801295 C DE801295 C DE 801295C DE R98 A DER98 A DE R98A DE R0000098 A DER0000098 A DE R0000098A DE 801295 C DE801295 C DE 801295C
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DE
Germany
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walls
roof panels
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buildings
wall
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Expired
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DER98A
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Rodenberg
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Individual
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35—Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B1/355—Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block characterised by the tilting up of whole buildings or sections thereof, e.g. walls, portal frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

  • .lufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Hauverfahrens, das, mit den gebräuchlichen Verfahren verglichen. einen erheblich geringeren hostenauf-,vand bei gleicher Belastungsfähigkeit der raumabschließenden Konstruktionen (Wände und Dächer) erfordert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gel<i;t, daß die Wände und Dächer an der Stelle ihres endgültigen Standortes liegend hergestellt und an einer Kante finit dem Auflager verankert und als Fertigteile in aufrechte Lage gebracht werden. Zur Verankerung können aus dem Boden herausragende. in die Wand während deren Herstellung einbetonierte Stahleinlagen verwendet werden.
  • Der Erfindungsgedanke führt zu einer über alles Erwarten großen Verbilligung der Bauten. Während bis jetzt die einzelnen Bauelemente Stück für Stück - oft noch durch Muskelkraft - auf die jeweilige Höhe des entstehenden Bauwerks gebracht werden müssen, werden sie jetzt praktisch nur waagerecht bewegt, bis die Wand oder das Dach iin %vesentliclieii fertiggestellt ist. Hiernach wird die Wand oder das Dach einfach nur hochgeklappt. 1:s wird also nicht die ganze Wand gehoben und transportiert, sondern nur ihre waagerechte Lage in senkrechte Stellung überführt. Dazu genügen ti. C.'. einfache Winden als Hebezeuge.
  • lief der Herstellung der Wände aus Beton oder ;ihnlichen gießfähigen Baustoffen erspart man die beträchtlichen Kosten für die Beschaffung und Errichtung der Schalung, da jetzt die eine (später s -enk -rechte) Fläche der Wand durch die Ruflagerfläche, also die Kellersohle bzw. eine Geschoßdecke, eingeschalt wird und die andere Wandfläche keiner Schalung bedarf. weil sie bei der Herstellung der Decke deren waagerecht liegende Oberseite bildet.
  • Selbst bei großer Ausdehnung der nach dein neuen Verfahren hergestellten Wände bietet ihr .Aufrichten keine Schwierigkeiten, weil die Wände schon bei ihrer Herstellung an einer Kante mit dein Auflager verankert werden, so daß die an der gegenüberliegenden Kante angreifende Kraft zum Aufrichten nur gleich dem halben Gewicht der Wand zu sein braucht.
  • Auch die Aufnahme des Eigengewichts der liegenden Wand bietet kein Problem: man wird bei der Herstellung-von Wänden für die Geschosse die das Auflager bildende Decke in Schalung stehenlassen. bis die Wand hochgeklappt ist.
  • Auf der Zeichnung ist <las neue Verfahren an Hand einer schematischen Skizze erläutert.
  • Mit a ist die massive Auflagerfläche. z. B. die Kellersohle bezeichnet. in die eine winkelförmige Stahleinlage mit ihrem Teil hl einbetoniert ist. Die Wand c aus beispielsweise Stahlbeton wird innerhalb eines einfachen Rahmens (t gegossen bzw. gestampft. Hierbei verbindet sich der Teil h., des Ankers mit der Wand c. Nach dem Abbinden des Betons wird die Wand c aufgerichtet, so daß sie in die Stellung c' kommt. hierbei behält ihre Kante'e die Lage, die sie schon bei der Herstellung der Wand eingenommen hat. Der 'feil h, des Ankers kommt hierbei in die Lage b2'.
  • Bei mehrgeschossigen Bauten tritt <in die Stelle der Kellersohle a die Geschoßdecke.
  • Das Verfahren ist nicht nur für Wände, sondern auch für Dächer anwendbar. Das neue Verfahren ist geeignet für 13auten der verschiedensten Art, z. 13. Wohnhäuser, Werkstätten, l lallen und Lagerräume, auch .l:infriedigtlligeli, Behälter u. dgl.

Claims (1)

  1. PATF:NT.aNSPRUCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Wänden und Dachplatten aus Stahlbeton o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Wände oder Dachplatten an der Stelle ihres endgültigen Standortes liegend hergestellt und alt einer Kante mit dem Auflager verankert und als Fertigteile in aufrechte Lage gebracht werden. z. Verfahren nach .Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, dah zur Verankerung aus dem Boden herausragende, in die Wand während deren Herstellung einbetonierte Stahleinlagen verwendet werden.
DER98A 1949-10-20 1949-10-20 Verfahren zur Herstellung von Waenden und Dachplatten fuer Bauwerke aller Art Expired DE801295C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3969872A (en) * 1971-09-20 1976-07-20 Wesse Harry M Method of constructing modular buildings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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