DE801832C - Strumpfformofen und Verfahren zu dessen Betrieb - Google Patents

Strumpfformofen und Verfahren zu dessen Betrieb

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DE801832C
DE801832C DEE410A DEE0000410A DE801832C DE 801832 C DE801832 C DE 801832C DE E410 A DEE410 A DE E410A DE E0000410 A DEE0000410 A DE E0000410A DE 801832 C DE801832 C DE 801832C
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DE
Germany
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stockings
drying
water
stocking
pan
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DEE410A
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English (en)
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Kurt Ehemann
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00—Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames
    • D06C5/005—Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames of articles, e.g. stockings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Strumpfformofen und Verfahren zu dessen Betrieb Die Erfindung bezieht sich auf Strumpfformöfen, insbesondere mit elektrischer Beheizung. In diesen Formöfen werden die angefeuchteten Strümpfe, auf Formen aufgezogen, getrocknet, um ihnen die gewünschte Gestalt zu geben.
  • Zu diesem Zweck werden die Strümpfe normalerweise in einer besonderen Vorrichtung angefeuchtet. dann in feuchtem Zustand auf die Strumpfformen aufgezogen und diese schließlich in Trockenrahmen eingesetzt in den Formofen eingebracht, in dem die Strümpfe durch die elektrische Beheizung getrocknet Nverden. Es sind also für den Formvorgang zwei Einrichtungen erforderlich, nämlich die Befeuchtungsanlage und die eigentliche Trocken-bzw. Formeinrichtung. Da; ist umständlich. Ferner hat sich gezeigt, daß das Aufziehen der feuchten Strümpfe auf die Strumpfformen nicht gerade einfach ist; es ist leichter, trockene Strümpfe auf die Formen zu ziehen, wobei auch Beschädigungen der Strümpfe besser vermieden werden können. Demgemäß müßte dann die Befeuchtung der Strümpfe im aufgezogenen Zustand vorgenommen werden.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung in besonders einfacher "'eise dadurch, daß der StrumPfforinofen, der bisher immer nur ein Trockenofen ist, gleichzeitig als Befeuchtungsanlage ausgebildet ist. Um hierbei eine bequeme Betriebsweise zu erreichen, ist der Strumpfformofen nach der Erfindung leicht vom Befeuchtungsbetrieh auf den Trockenbetrieb und umgekehrt umschaltbar.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dient die Heizquelle, die für die Trocknung der Strümpfe vorhanden ist, auch zur Erzeugung des Wasserdampfes für die Befeuchtung der Strümpfe, so claß die kombinierte Befeuchtungs-und Trockeneinrichtung außerordentlich einfach im Aufbau ist und somit gegenüber zwei gesonderten Vorrichtungen eine erhebliche Einsparung an Material und Kosten eintritt, abgesehen von der Be-:chletinigung der Betriebsweise.
  • «"eitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das auf der Zeichnung dargestellt ist. Diese zeigt einen Strumpfformofen in schaubildlicher .Ansicht, teilweise im Schnitt, und mit einzelnen geöffneten Türen.
  • Der Strumpfformofen ist im ganzen gesehen von üblicher Bauart. Er besteht aus einem kastenförmigen Gehäuse i mit Standfüßen 2. Das Gehäuse i ist durch einen Zwischenboden 3 in den Heizraum 4 und den Trockenraum 5 unterteilt. Im Heizraum .4 liegen bei der dargestellten Ausführung sechs elektrische Heizkörper 6 von beliebiger Bauart. Normale sogenannte Heizplatten sind hierfür geeignet. Selbstverständlich kann auch eine andere lleiz<luelle verwendet werden, beispielsweise eine Gasheizung. Die sechs Heizkörper 6 sind durch Schalter 7 an der unteren Vorderwand des Geliäuses i ein- und ausschaltbar, wobei vorzugsweise durch mehrere Schalter oder durch Stufenschalter, unter Einschaltung verschiedener Stromkreise, eine l:egulierung der Heizwirkung erfolgen kann.
  • Der Zwischenboden 3 hat über den einzelnen Heizkörpern 6 jeweils eine runde Öffnung. Diese Offnungen werden durch eingesetzte, nach innen eingewölbte, also etwa pfannenartige Deckel 8 geschlossen. Oberhalb des Zwischenbodens 3 befindet ;ich ein U-förmig gebogener Rohrstrang 9, der durch kleine Tragschellen auf dem Zwischenboden 3 befestigt ist. Der Rohrstrang 9 trägt über den pfannenartigen Deckeln 8 Sprühdüsen io, von denen aus Wasser auf die Deckel 8 gesprüht werden kann, Der Wasserzufluß wird durch ein Ventil i i an der Seitenwand des Gehäuses i geregelt.
  • Innerhalb des Trockenraumes 5 sind an den Seitenwänden des Gehäuses i mehrere Führungen 1 2 aus Rollen o. dgl. übereinander vorgesehen, in die die Trockenrahmen 13 mit den in diesen liegenden Strumpfformen 14 eingeschoben werden können. Bei der gezeigten Ausführung sind drei solcher l#'üllrungerl 12 vorhanden und demgemäß hat --las Gehäuse i auch drei Klapptüren 15, von denen die oberste geschlossen und die beiden unteren aufgeklappt dargestellt sind.
  • Zur Frischluftzufuhr von unten her hat der Zwischenboden 3 zwei Öffnungen 16 und oben auf der Oberwand des Gehäuses i ist ein Abzugstutzen 17 angeordnet, dessen Öffnung durch eine Klappe mit Handgriff 18 regelbar ist. Die Weite des Abzugstutzens 17 entspricht genau der Weite der beiden Öffnungen 16 zusammen.
  • Die Wirkungsweise des Strumpfformofens ist folgende: Die Strümpfe werden in trockenem Zustand auf die einzelnen Formen 14 aufgezogen. Die Formen 14 werden dann auf die Trockenrahmen 13 aufgesetzt, die mit den Formen 14 in den Strumpfformofen eingeschoben werden. Nach Schließen der Klapptüren 15 werden die elektrischen Heizkörper 6 mittels der Schalter 7 eingeschaltet, und zwar möglichst auf größte Heizwirkung. Dadurch werden die über den einzelnen Heizkörper n6 befindlichen pfannenartigen Deckel 8 sehr schnell aufgeheizt und kommen auf eine recht erhebliche Temperatur. Es steht nichts im Wege, die Beheizung zur Beschleunigung auch schon während des Beschickens des Ofens mit den Trockenrahmen einzuschalten. Beim fortlaufenden Betrieb bleiben die Deckel 8 sowieso dauernd heiß.
  • Nach Aufheizung der Deckel 8 wird durch kurzes Öffnen des Ventils i i aus den Sprühdüsen etwas Wasser auf die Deckel 8 aufgesprüht, das augenblicklich zur Verdampfung kommt, so daß schlagartig der ganze Trockenraum 5 des Strumpfformofens mit Wasserdampf gefüllt wird. Der Abzugstutzen 17 ist hierbei möglichst ganz geschlossen.
  • In kurzer Zeit, im allgemeinen genügt ein Zeitraum von weniger als einer Minute, sind die Strümpfe durch den Wasserdampf genügend angefeuchtet, da sich der Dampf auf den kalten Strümpfen bzw. den ebenfalls kalten Formen sofort niederschlägt. Nunmehr kann der Strumpfformofen auf Trocknung umgeschaltet werden. Hierzu genügt es, lediglich den'Abzugstutzen 17 zu öffnen, so daß die Dampfschwaden abziehen können. Die weiter arbeitende elektrische Beheizung, die nach Wunsch und Erfordernis in der Stärke geregelt werden kann, bewirkt, daß laufend von unten her Frischluft in den Reizraum 4 eingesaugt wird. diedurch dieÖffnungen 16 als warmeTrockenluft in den Trockenraum > aufsteigt und oben durch den Abzugstutzen 17 mehr oder weniger mit Feuchtigkeit gesättigt nach außen abzieht. Die Stärke des abziehendenLuftstromes und damit auch dieFrischluftzufuhr kann durch den Handgriff 18 geregelt werden.
  • Sind die Strümpfe fertig getrocknet, so wird die Heizung abgestellt, die Trockenrahmen werden herausgenommen und es kann nun die Beschickung mit weiteren Trockenrahmen erfolgen, wonach sich das Spiel wiederholt.
  • Für die Zuführung einer stets gleichen Wassermenge zur Dampferzeugung kann eine besondere Meßvorrichtung in Verbindung mit dem Ventil i i vorgesehen werden, jedoch genügt es praktisch, das Ventil i i kurz von Hand zu öffnen, da der Bedienende sehr schnell gefühlsmäßig erkennt, wie stark und lange das Ventil geöffnet werden muß, um die geringe Menge Wasser auf die Deckel 8 aufzusprühen.
  • Aus der geschilderten Wirkungsweise ist zu ersehen, daß der Betrieb des Strumpfformofens durch den zusätzlichen Befeuchtungsvorgang nicht kompliziert wird. Es sind praktisch nur zwei zusätzliche Handhabungen erforderlich, nämlich das Aufsprühen des Wassers und das Umschalten der Klappe des Abzugstutzens. Auch die zusätzlichen -Mittel für die gleichzeitige Befeuchtung der Strümpfe innerhalb des Ofens bestehen nur aus den
    Sprühdüsen to mit ihrer Zuleitung und dein Ventil
    1 I sot\ie ans dun 1)ee)tet-c chgesetmen 1)eckehl S
    des Z@\ lschenl)odens 3. Dies sind alles Teile, die
    einett katten nclluetls@:-erten Aufwand gegenüber der
    Henutzung von z«-ei gesonderten Einrichtungen
    für das befeuchten und Tnwtten der Strümpfe ver-
    ursaclictl. Ilitizu kommt als Vorteil noch, da13 .ich
    durch die k@)ml)illierte Ausführung Bach der Ia-till-
    (lung eile @leschleuni@rutt@@ dcs .\rl>citsgangcs ct--
    reichen liil3t.
    Infolge der ;\lmelnnliarl:cit der Deckel 8 ist eine
    leichte 7ugiinglichkeit der Ileizlc<irper 6, 1wisl» els-
    weise 1)i Reparaturen ge@rel)ett.

Claims (1)

  1. hATt?\TA\SPt;C(;HE: t. Sti-tinil)ffo)i-nio)feii. in (lern die angefeuch- tetcll, auf Formen aufgezogenen Strümpfe, ge- trocknet werden, dadurch gekennzeichnet, dal3 (leb- Strumpffo)rtnofetl gleichzeitig als Hefeuch- ttugsanlage für <sie Strümpfe ausgebildet ist. =. @truml)ff<)rnlt>fcn stach Anspruch i, da- dadurch gekennzeichnet, (1,11.i die IIeiz(ltielle für die der Strümpfe auch zur I@rzcu-
    gung des Wasserdampfes für die Befeuchtung, zier Strümpfe dient. 3. -#trutiil)fforiiiofeii nach Anspruch r und da(ItirCl1 gekennzeichnet, da13 oberhalb des oder (lcr Ileizk<@rl)(#r (6) 1)faiitietiartigc Deckel (<S) vorgeselietl sind, über denen :ich Sprühdüsen ( 1 W 1)etin(len. Struinpffortnofen nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, (saß die pfannenartigen Deckel (S) in entsprechende (@tilitiligeii des Z::-i:chenl)cidens (3) zwischen denn Heizratitn (.4) und dum Troekenrautn (5) eingesetzt sind. ;. \-erfahren zutn Betrieb des `trumpfforin- ofens nach Anspruch i bis 4, dadurch gekenn- zeiclittet, daß nach dein Beschicken des Ofens mit den auf I#ornien aufgezogenen Strümpfen und hei lni,)glicllst geschlossenen] A1)zugstutzen (1;) die "#n den I-ieizki>i-pern (6) aufgeheizten, pfannenartigen Deckel (h) aus den Sprühdüsen ( 1 z) Mit et\\-as Wasser besprüht \%-erden, Nvo- durch :ich der Trockcnratlin (#3) tnit Wasser- (i;lilll)i füllt, tuld dal.t daran anschlicl.ictld tnit w(-iter al-1)citet)(1ct1 Ilcizl@lirl)e1-11 (6) durch ()$- ti ( lt des .\1)ztlgsttitzells ( 17) (ler Trockenvor- gang cl f()lgt.
DEE410A 1949-12-18 1949-12-18 Strumpfformofen und Verfahren zu dessen Betrieb Expired DE801832C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935901C (de) * 1951-04-27 1955-12-01 Hermann Johannes Schwabe Fixiermaschine fuer Textilwaren, insbesondere Damenstruempfe aus vollsynthetischen Fasern
DE1091523B (de) * 1956-07-18 1960-10-27 Emma Elfriede Bellmann Geb Vog Strumpfausruestungsmaschine
DE974404C (de) * 1954-11-03 1960-12-22 Krantz Soehne H Verfahren zum Heissfixieren von Geweben oder Gewirken aus Polyamidfasern oder -faeden mit trockener Hitze

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935901C (de) * 1951-04-27 1955-12-01 Hermann Johannes Schwabe Fixiermaschine fuer Textilwaren, insbesondere Damenstruempfe aus vollsynthetischen Fasern
DE974404C (de) * 1954-11-03 1960-12-22 Krantz Soehne H Verfahren zum Heissfixieren von Geweben oder Gewirken aus Polyamidfasern oder -faeden mit trockener Hitze
DE1091523B (de) * 1956-07-18 1960-10-27 Emma Elfriede Bellmann Geb Vog Strumpfausruestungsmaschine

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