DE8021C - Verfahren zur Darstellung von Kaliumsulfat direkt aus Schonit - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Kaliumsulfat direkt aus Schonit

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DE8021C
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Germany
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potassium sulphate
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schönite
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DENDAT8021D
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Dr. F. W. DUPRE und C. N. HAKE in Stalsfurt
Publication of DE8021C publication Critical patent/DE8021C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D5/00Sulfates or sulfites of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D5/06Preparation of sulfates by double decomposition
    • C01D5/10Preparation of sulfates by double decomposition with sulfates of magnesium, calcium, strontium, or barium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

1879.
FRIED. W. DUPRE und CECIL N. HAKE in STASSFURT. Verfahren zur Darstellung von Kaliumsulfat direct aus Schön it.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1879 ab.
Wird eine selbst sehr verdünnte, kalte oder heifse Lösung von Schönit mit Kalkhydrat versetzt, so bildet sich ein starker voluminöser Niederschlag, die Lösung erstarrt zu einem Brei, welcher die weitere Gewinnung der in diesem Brei enthaltenen Flüssigkeit praktisch verhindert.
Wird dagegen fein gemahlener Schönit mit der zu der Zersetzung des in demselben enthaltenen Magnesiumsulfats nöthigen Menge gelöschtem oder ungelöschtem Kalk gemischt und diese Mischung dann calcinirt oder besonders auch, wenn gelöschter Kalk zur Mischung genommen wurde oder die Mischung mit ungelöschtem Kalk angefeuchtet wird, einige Tage sich selbst überlassen, so erhält man, indem das freiwerdende Krystallwasser des Schönits die Zersetzung durch den Kalk befördert, in beiden Fällen eine harte Masse1, aus welcher sich das Kaliumsulfat verhältnifsmäfsig leicht mit Wasser ausziehen läfst. In der so erhaltenen Lösung ist alles Kaliumsulfat des angewendeten Schönits und nur wenig Calciumsulfat enthalten.
Hierauf gründen wir folgende Methode:
Der Schönit wird in gemahlenem Zustande mit gelöschtem oder ungelöschtem Kalk innigst gemengt und die Masse während des Mischens, behufs Erzielung einer vollständigen Mischung, etwas angefeuchtet. Es werden zweckmäfsig auf 100 Theile Schönit 14 Theile Kalk genommen, etwa entsprechend der Gleichung:
K2 SO, + MgSO, 6 ag + CaO = K2 SO, + Ca SO, + MgO.
Diese anfänglich beinahe trockene Mischung von Schönit mit Kalk wird während des Mischens durch das freiwerdende Krystallwasser des Schönits allmälig plastisch. Die Masse wird nun entweder
1. calcinirt oder
2. einige Tage sich selbst überlassen.
In beiden Fällen erhält man eine harte Masse, deren Auslaugung ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden kann. Durch immer wiederholte Benutzung der so gewonnenen Laugen (nach Abscheidung des in der Hitze gelösten Kaliumsulfats) zu weiterem Auslaugen wird der Wasserverbrauch auf ein Minimum beschränkt, die Löslichkeit des Gypses sehr reducirt und ein etwaiger Gehalt an Bittersalz sofort wieder entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das oben beschriebene Verfahren zur Darstellung von Kaliumsulfat durch Mischen von trocknem gemahlenen Schönit mit ungelöschtem oder gelöschtem Kalk.
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