DE803741C - Anhaengerkupplung fuer Flurfoerdergeraete - Google Patents

Anhaengerkupplung fuer Flurfoerdergeraete

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DE803741C
DE803741C DEP52620A DEP0052620A DE803741C DE 803741 C DE803741 C DE 803741C DE P52620 A DEP52620 A DE P52620A DE P0052620 A DEP0052620 A DE P0052620A DE 803741 C DE803741 C DE 803741C
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Germany
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DEP52620A
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Inventor
Hans Kagel
Klaus Sievers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/04Hook or hook-and-hasp couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Anhängerkupplung für Flurfördergeräte Flurfördergeräte, wie Elektrokarren, Elektroroller und ähnliche, werden zur wirtschaftlichen Ausnutzung ihrer Antriebskraft vielfach mit Anhängern benutzt. Da das Eigengewicht derartiger Fahrzeuge eine ausreichende Adhäsion ihrer Antriebsräder auf der Fahrbahn verbürgt, sind sie als Schleppfahrzeuge besonders geeignet.
  • Um normale Flurfördergeräte als Schlepper verwenden zu können, müssen sie mit einer Kupplungsvorrichtung an sich bekannter Art für die Anhänger ausgerüstet werden, Die Anbringung einer solchen Vorrichtung bietet keine Schwierigkeiten, wenn das Schleppfahrzeug,die Höhe normaler Anhänger aufweist. Das ist im allgemeinen bei Flurfördergeräten mit fest stehender Ladeplattform der Fall. Die Kupplungsvorrichtung kann dann am Hauptfahrgestellrahmen angebracht werden. Anders liegen die Verhältnisse bei solchen Flurfördergeräten, die eine Hubplattform besitzen, d.' h. eine Ladefläche, welche mechanisch oder von Hand in der Höhe verstellt werden kann.
  • Derartige Flurfördergeräte sind in recht erheblicher Anzahl im Gebrauch, weil sie sich besonders gut zum Aufnehmen, Absetzen und teilweise auch zum Stapeln des Fördergutes eignen.
  • Es liegt im Wesen dieser Geräte, daß sie einen sehr niedrigen Fahrgestellrahmen besitzen, weil nur auf diese Weise die Möglichkeit besteht, die Ladeplattform so tief zu senken, daß das aufzunehmende Fördergut mit der Ladeplattform unterfahren und dann mit -ihr angehoben werden kann.
  • Wollte man nun an diesen niedrigen Fahrgestellrahmen die Kupplungsvorrichtung anbringen, so wäre dadurch ,die Verwendung normaler Anhänger mindestens sehr erschwert, meistens sogar unmöglich gemacht. Meistens besitzen nämlich die'Anhänger sog. Fallbremsen, -d. h. Bremsen, welche selbsttätig zur Wirkung komthen, sobald die Anhängerdeichsel nach unten hin wesentlich von einer ungefähr waagerechten Lage abweicht.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine solche Anbringung einer Kupplungsvorrichtung, daß die aufgezeigten Schwierigkeiten nicht auftreten, wobei die Kupplungsvorrichtung als solche von an sieh bekannter Bauart sein kann und nicht Gegenstand eines Schutzanspruches ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Kupplungsvorrichtung nicht wie bisher üblich am Fahrgestellrahmen, sondern an der Ladeplattform befestigt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Kupplungsvorrichtung in ihrer Ruhestellung nicht über die Horizontalebene der Ladefläche herausragt, weil dadurch die Nutzfläche der Ladeplattform bei Benutzung ohne Anhänger geschmälert werden würde, und daß sie auch nicht über -die Kanten, besonders die Hinterkante -des Fahrzeuges herausragt, weil sie dadurch leicht Beschädigungen im Betrieb ausgesetzt wäre.
  • Beides sind Vorzüge, die auch bei Flurfördergeräten mit fest stehender Plattform vorhanden sind. Der Hauptvorteil der angedeuteten Anbringungsweise tritt aber bei Flurfördergeräten mit Hubplattform zutage. Hier erlaubt die erfindungsgemäße Anbringung,der Kupplungsvorrichtung an der vertikal verstellbaren Hubplattform ohne weiteres eine Höhenanpassung der Kupplung an die jeweils verwendeten Anhänger; In den Fig.I bis III ist eine Anordnung der Kupplung gezeigt, die den Erfindungsgedanken erkennen 'läßt, wobei die eigentliche Kupplung beispielsweise als einfacher Haken ausgebildet ist, welcher in eine entsprechende Ilse der Anhängerdeich-sel greift.
  • Selbstverständlich kann an die Stelle des einfachen Kupplungshakens auch jede andere selbsttätige oder nicht selbsttätige Kupplung treten.
  • In Fig. I ist ein Kupplungshaken 5 so an die Plattform 3, hier eine höhenverstellbare Hubplattform, angelenkt, daß er durch eine Aussparung 7 hindurch über die Horizontalfläche der Plattform herausgehoben werden kann und für die Vereinigung mit der über der Plattform herangeführten Öse 6 der Anhängerdeichsel zugänglich ist.
  • Die Hubplattform steht @in dem in Fig.I gezeichneten Beispiel in ihrer tiefsten Stellung, so daß in den meisten Fällen bei dieser Stellung der Hubplattform die Deichsel des Anhängers sich in ungünstiger Lage befinden würde. Besonders mit Rücksicht auf das Vorhandensein einer Fallbremse ist eine solche Lage unzulässig. Dem Übelstand wird nun durch die erfindungsgemäße Anbringung der Kupplungsvorrichtung an der Ladeplattform in einfachster Weise durch Heben derselben auf die erforderliche Höhe abgeholfen.
  • In Fig. 1I ist die Situation bei angehobener Plattform gezeigt. Hier liegt, wie aus. der Figur ersichtlich ist, die Anhängerdeichsel horizontal, so daß nicht nur etwa vorhandene Fallbremsen des Anhängers gelöst sind, sondern auch die günstigste Zugwirkung gewährleistet ist.
  • Wind als Kupplungselement an der Hubplattform 3 ein einfacher Haken 5 oder eine äktiliche gegen unbeabsichtigtes Lösen nicht selbsttätig gesicherte Einrichtung benutzt, welche unter der Aussparung 7 der Hubplattform 3 mit einem Gelenk 4 befestigt ist, wie es besonders in Fig. III schematisch gezeigt ist, so besteht bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Kupplung eine sehr einfache Möglichkeit, zu verhindern, daß bei Vertikalstößen auf schlechter Fahrbahn sich der Kupplungshaken 5 hebt und dadurch die Kupplung gelöst wird. Erfindungsgemäß wird deshalb vorzugsweise bei einem einfachen, nach unten offenen Kupplungshaken 5 reit einem Gelenk io eine Sperrklinke 8 befestigt, die sich bei Betriebsstellung des Kupplungshakens 5 gegen ein an der Hubplattform 3 angebrachtes Widerlager 9 stützt und ein ungewolltes vertikales Schwenken des Kupplungshakens über eine Grenzstellung hinaus verhindert.
  • Selbstverständlich kann auch .die umgekehrte Anordnung gewählt werden, bei -der die Sperrklinke 8 an der Hubplattform 3 angelenkt ist und sich gegen ein Widerlager, etwa eine Nase am Kupplungshaken, legt.
  • In den Figuren bedeutet i den Hauptfahrgestellrahmen eines Flurföndergerätes, beispielsweise eines Elektrorollers mit Hubplattform, 2 die StÜtzräder unter der Hubplattform, 3 die vertikal heb-und senkbare Hubplattform zur Aufnahme der Nutzlast, 4 ein Gelenk für die Kupplung, 5 ein Kupplungsglied, beispielsweise einen einfachen Kupplungshaken, 6 das Gegenstück der Kupplung am Anhänger, beispielsweise eine an der Deichsel des Anhängers vorgesehene Öse, 7 eine Aussparung in der Ladeplattform, deren Größe sich nach dem verwendeten Kupplungsglied richtet, 8 eine am Kupplungshaken 5 angelenkte Sperrklinke, 9 ein Widerlager für die Sperrklinke, io ein Gelenk, mit dem -die Sperrklinke an den Kupplungshaken angelenkt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anhängerkupplung für Flurfördergeräte mit Hubplattform, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringung der Kupplung an der in der Höhe verstellbaren Hubplattform erfolgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung an der Plattform des Flurfördergerätes so angebracht ist, daß sie weder ganz noch teilweise in der Ruhestellung über die Kanten, insbesondere die Hinterkante der Ladeplattform herausragt, wobei die Kupplung als solche von an sich bekannter Bauart sein kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Ladeplattform angebrachte, vorzugsweise angelenkte Kupplungsglied (5) in oder unter einer Aussparung (7) der Ladeplattform (3) so angeordnet ist, daß es nicht über die Oberfläche der Ladeplattform herausragt, solange es nicht benutzt wird, und daß es zur Benutzung durch die Aussparung (7) hindurch über die Oberfläche der Ladeplattform (3) herausgehoben wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, bei der ein einfacher Kupplungshaken als Kupplungsglied am Flurfördergerät und eine einfache Ose als Kupplungsglied an der Anhängerdeichsel benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daB durch eine vorzugsweise an dem Kupplungshaken (5) angelenkte Sperrklinke (8), welche sich gegen ein festes Widerlager (9) legt, ein ungewolltes Aushängen des Kupplungshakens (5) aus der Öse (6) bei Kraftrichtungswechsel verhindert wird.
DEP52620A 1949-08-23 1949-08-23 Anhaengerkupplung fuer Flurfoerdergeraete Expired DE803741C (de)

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